Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Ransomware: Petya-Kampagne nutzt…

Wer ist da noch?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wer ist da noch?

    Autor: Salzbretzel 28.06.17 - 13:20

    > und das Krisen-AKW Tschernobyl infiziert.

    Wahrscheinlich gehört es schon zum allgemeinwissen aber bei mir tut sich da eine Wissenslücke auf.
    1. In Tschernobyl ist das AKW noch an moderne Datenleitungen angeschlossen
    2. Da ist ein Computer in AKW - was macht der da?
    3. Ist es schlimm das der Computer im AKW infiziert ist? Ich meine noch einen GAU kann man sicherlich nicht auslösen?

  2. Re: Wer ist da noch?

    Autor: Esquilax 28.06.17 - 13:29

    Ich kann dir keine Details nennen, aber heute früh habe ich "mit einem Ohr" im Radio gehört, dass durch den Befall die Strahlung manuell gemessen werden musste. Es scheint da also um Rechner zu gehen, die Daten aufzeichnen, etc.

    Grüße,
    Alex

  3. Re: Wer ist da noch?

    Autor: Quantium40 28.06.17 - 13:46

    Salzbretzel schrieb:
    > 1. In Tschernobyl ist das AKW noch an moderne Datenleitungen angeschlossen
    Warum nicht? So ein Glasfaserkabel ist schnell gezogen, wenn es drauf ankommt.

    > 2. Da ist ein Computer in AKW - was macht der da?
    Der sammelt und verarbeitet Daten und stellt sie zur Verfügung, damit man von der Ferne darauf zugreifen kann.

    > 3. Ist es schlimm das der Computer im AKW infiziert ist? Ich meine noch
    > einen GAU kann man sicherlich nicht auslösen?
    Der Rest des hochgegangenen Reaktors von Tschernobyl ist keineswegs harmlos.
    In den Resten des Reaktors befinden sich noch gut 150-180 Tonnen hochradioaktives Uran vermischt mit Resten des Reaktors, des Gebäudes und diversen Stoffen, die man in die Ruine geschüttet hat.
    Wenn sich da Änderungen an der Strahlungsintensität ergeben, will man das mit Sicherheit wissen. Die Überwachung betrifft ja nicht nur die Ruine selbst, sondern auch das Umfeld.
    Zudem lagern auf dem Gelände noch die 20000 "abgebrandten" Brennelemente der anderen 3 Reaktoren, die auch fröhlich vor sich hinstrahlen.

  4. Re: Tausende

    Autor: Bouncy 28.06.17 - 14:36

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > und das Krisen-AKW Tschernobyl infiziert.
    >
    > Wahrscheinlich gehört es schon zum allgemeinwissen aber bei mir tut sich da
    > eine Wissenslücke auf.
    > 1. In Tschernobyl ist das AKW noch an moderne Datenleitungen angeschlossen
    > 2. Da ist ein Computer in AKW - was macht der da?
    > 3. Ist es schlimm das der Computer im AKW infiziert ist? Ich meine noch
    > einen GAU kann man sicherlich nicht auslösen?
    Ich glaube da gibt es sehr falsche Vorstellungen von Tschernobyl. Das ist nicht so ausgestorben wie Prypjat, da arbeiten täglich tausende Menschen. Das Kraftwerk wird weiterhin gesäubert und es wird dort ständig gebaut, das Ding ist ein riesiger Arbeitgeber für die Region.
    Der erstbeste Artikel dazu, aber es gibt unzählige Dokus, Blogs etc die über das Leben dort berichten: http://www.dailymail.co.uk/news/article-3019536/Living-working-Chernobyl-Fascinating-insight-lives-work-live-exclusion-zone-nuclear-plant-nearly-30-years-disaster-shook-world.html

  5. Re: Wer ist da noch?

    Autor: xy-maps 28.06.17 - 14:46

    Im AKW selber arbeiten täglich noch um 1500 Leute, die die anderen Reaktoren und Belüftungen bewachen + die neuen Arbeiter, die die neue Schutzhülle warten (wurde anfang des Jahres fertig gestellt).

    Ein AKW wird meistens noch 20 Jahre nach Abschaltung gewartet bis es endgültig Still gelegt werden kann(Wie auch hier in DE die kürzlich stillgelegten AKWs). Die restlich Reaktoren in Tschernobyl waren nähmlich bis ins Jahr 2000(!) noch am Netz. Nun bauen sie auf dem Gelände die Zwischen Lager für die alten Brennstäbe aus den funktionieren den Reaktoren.

    P.s. Tschernobyl ist seit einigen Jahren geöffnet für Touristen. Letzten Monat hat in der Geisterstadt Prypjat das erste Hostel für Tagestouristen geöffnet. Denn die Regierung in der Ukraine möchte ohne witz den Tourismus dort ausbauen um die Wartung der neuen Schutzhülle zu finanzieren. Die Strahlung ist übrigens nicht extrem gefährlich solange man sich dort nicht zulange aufhält, deshalb wird in Sperrzone von Chernobyl in 2 Wochen Schichten gearbeitet. (Auch interessant: bei dem 2 stündigen Flug von Deutschland in die Ukraine nimmt genauso viel Strahlung auf als würde man einen Tag in der Sperrzone Chernobyl verbringen. )



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.17 14:51 durch xy-maps.

  6. Re: Wer ist da noch?

    Autor: misfit 28.06.17 - 17:13

    Nur eine kurze Frage wegen der Finanzierung der Schutzhülle: Ist das nicht ein internationales Projekt, wo zB auch Deutschland dran beteiligt ist?
    Zitat von Wikipedia: "Die Gesamtkosten der Umsetzung des Shelter Implementation Plan betragen laut Einschätzung der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) mehr als 2 Milliarden Euro, die von mehr als 40 Ländern aufgewendet werden."

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Köln
  2. BG-Phoenics GmbH, München
  3. Franz Binder GmbH + Co. Elektrische Bauelemente KG, Neckarsulm
  4. Modis GmbH, Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 69,99€ (Release am 25. Oktober)
  3. (-67%) 3,30€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

iPad 7 im Test: Nicht nur für Einsteiger lohnenswert
iPad 7 im Test
Nicht nur für Einsteiger lohnenswert

Auch mit der siebten Version des klassischen iPads richtet sich Apple wieder an Nutzer im Einsteigersegment. Dennoch ist das Tablet sehr leistungsfähig und kommt mit Smart-Keyboard-Unterstützung. Wer ein gutes, lange unterstütztes Tablet sucht, kann sich freuen - ärgerlich sind die Preise fürs Zubehör.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. iPad Einschränkungen für Apples Sidecar-Funktion
  2. Apple Microsoft Office auf neuem iPad nicht mehr kostenlos nutzbar
  3. Tablet Apple bringt die 7. Generation des iPads

  1. Streaming: Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen
    Streaming
    Apple und Netflix aus Auktion um South Park ausgestiegen

    Insidern zufolge könnte der Bieterwettstreit um die Streaming-Rechte der Zeichentrickserie South Park bis zu 500 Millionen US-Dollar erreichen. Netflix soll sein Angebot bereits zurückgezogen haben. Auch Apple will wohl nicht mitbieten - was am jüngsten Verbot der Sendung in China liegen soll.

  2. Google: Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft
    Google
    Vorabwiderspruch bei Street View wird überprüft

    Googles Street View ist in Deutschland bisher kaum verfügbar, das Bildmaterial ist veraltet und Häuser sind oft verpixelt. Grund ist der Vorabwiderspruch gegen die Anzeige von Häusern, den viele Besitzer in Anspruch nahmen. Google lässt nun prüfen, ob neue Aufnahmen ohne Vorabwiderspruch möglich sind.

  3. Datenschutz: Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt
    Datenschutz
    Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt

    Behörden in Deutschland haben im bisherigen Jahresverlauf häufiger auf Konten von Bürgern zugegriffen als im Vorjahreszeitraum. Dem Bundesdatenschutzbeauftragten gefällt das nicht - er fordert eine Überprüfung der rechtlichen Grundlage.


  1. 15:12

  2. 14:18

  3. 13:21

  4. 12:56

  5. 11:20

  6. 14:43

  7. 13:45

  8. 12:49