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Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

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  1. Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Benutztername12345 10.06.21 - 14:51

    ... und vor Gericht besonders glauben, wenn sie Aussagen um einen Prügel-Kollegen zu decken.
    Die besten der besten der besten!

    Die brauchen Datenbankzugriff! Bestandsdatenabfrage! Präventives Einsperren! Vertrauensbonus! usw. usw .usw.

  2. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: TrollNo1 10.06.21 - 15:37

    Ne, die brauchen vor allem eine unabhängige Kontrolle. Denn dann können die 90-99% der "normalen" Polizisten weiter ihrem Job nachgehen und der ganze Schmutz wird endlich aussortiert. Es sind wie immer einige wenige, die den Ruf der ganzen Zunft in den Dreck zieht. Es gibt in Deutschland über 330.000 Polizisten, wenn davon 10.000 kriminell sind, bleiben noch 97% gute Leute übrig, die ordnungsgemäß ihren Dienst tun. Und 10.000 kriminelle Polizisten finde ich schon ne große Hausnummer. Also ich meine jetzt schwere Delikte wie KiPo, rechtsextrem, durch Ausnutzen der Behörde schwere Straftaten vertuschen usw.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  3. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Weitsicht0711 10.06.21 - 15:56

    TrollNo1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ne, die brauchen vor allem eine unabhängige Kontrolle. Denn dann können die
    > 90-99% der "normalen" Polizisten weiter ihrem Job nachgehen und der ganze
    > Schmutz wird endlich aussortiert. Es sind wie immer einige wenige, die den
    > Ruf der ganzen Zunft in den Dreck zieht. Es gibt in Deutschland über
    > 330.000 Polizisten, wenn davon 10.000 kriminell sind, bleiben noch 97% gute
    > Leute übrig, die ordnungsgemäß ihren Dienst tun. Und 10.000 kriminelle
    > Polizisten finde ich schon ne große Hausnummer. Also ich meine jetzt
    > schwere Delikte wie KiPo, rechtsextrem, durch Ausnutzen der Behörde schwere
    > Straftaten vertuschen usw.

    Wir reden hier von der Polizei und wie wollen diese 97% gute Polizisten sein wenn Sie nicht mitbekommen dass 3% sich nicht an recht und gesetzt achten.

    Das sind keine unbekannte die irgendwas, irgendwo machen. Das sind Kollegen die neben einem sitzen und sich über die Arbeit vernetzten.

    Und ja es braucht eine unabhängige Kontrolle und es spricht Bände dass dies benötigt wird.

  4. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: forenuser 10.06.21 - 16:23

    Die Kollegen in Rendsburg werden wohl eher nicht mitbekommen, wenn Kollegen in Husum politisch/mental nicht astrein sind...

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  5. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Weitsicht0711 10.06.21 - 17:11

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kollegen in Rendsburg werden wohl eher nicht mitbekommen, wenn Kollegen
    > in Husum politisch/mental nicht astrein sind...

    Und die Kollegen in Husum sind ein abgeschottet Revier welche sonst keinen weiteren Kontakte zu anderen Polizeirevieren hat? Oder ist es gang und gäbe dass Polizeiarbeit übergreifend stattfindet?

    Aber erschreckend zu sehen wie leicht es der Polizei es auch hier beim Wegschauen gemacht wird.

  6. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: forenuser 10.06.21 - 17:35

    Die werden Anfragen und Informationen zu allgemeinen oder bestimmten Fällen und Ermittlungen bekommen, aber wohl kaum Daten und Informationen zu Kollegen an anderen Dienststellen. Mitarbeiter der MB-Bremen bekommen ja auch keine Daten zu Mitarbeitern bei MB Rasstatt.

    Aber soweit ich Deine hier gelesen haben vermute ich mal dass Polizisten für dich eh nur Feinbild sind.

    --
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  7. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Weitsicht0711 10.06.21 - 17:53

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die werden Anfragen und Informationen zu allgemeinen oder bestimmten Fällen
    > und Ermittlungen bekommen, aber wohl kaum Daten und Informationen zu
    > Kollegen an anderen Dienststellen. Mitarbeiter der MB-Bremen bekommen ja
    > auch keine Daten zu Mitarbeitern bei MB Rasstatt.

    Hast du gelesen was ich geschrieben habe oder willst du mit Absicht dies nicht verstehen?
    Es geht nicht darum dass die Daten von unbekannten Kollegen bekommen, es geht darum dass die zusammenarbeiten, telefonieren, zusammen ermitteln, gemeinsam Einsätze abarbeiten, Kontrollen durchführen und hier vernetzten sich diese Kollegen nur leider bekommen diese komischer Weise die anderen Kollegen nie wirklich mit, was ja nicht wirklich für einen Polizisten spricht.

    > Aber soweit ich Deine hier gelesen haben vermute ich mal dass Polizisten
    > für dich eh nur Feinbild sind.

    Die Polizei ist ein wichtiges Organ für einen Rechtsstaat. Jedoch ist diese nicht vertrauenswürdig wenn man sich selbst nicht an die Gesetze hält.

    Aber danke für deine Vermutung und nächstes mal wieder beim Thema bleiben, darum geht es und nicht um mich.

  8. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: forenuser 10.06.21 - 20:55

    Man, was für ein Humbug.

    Warum sollte irgendwer, nur weil er Polizist ist, wissen, ob, und wenn ja, mit welcher Absicht sich Kollegen in ihrer Freizeit treffen? Gemeinsame Ermittlungen heisst nicht, das man das Privatleben austauscht. Und die betreffenden Kollegen werden kaum mit einer Reichskriegsflagge um den Hals ins Revier/Präsidium erschienen sein. Es gibt hunderte Reviere/Präsidien mit tausenden Polizisten, und da soll jeder alles über jeden wissen...

    Oder anders gefragt: Weißt Du, was deine Arbeitskollegen in ihrer Freizeit machen - auch von denen, mit denen Du abseits der Arbeits nichts zu tun hast? Standortübergreifend?

    --
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  9. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Niaxa 10.06.21 - 21:10

    Die Nachbarn beschreiben Herrn XXX , den sie nun schon über 10 Jahre kennen, als sehr freundlichen, aufgeschlossenen, hilfsbereiten Menschen und guten Vater. Nie hätten sie gedacht, dass er seinen beiden 5 und 2 Jährigen Kindern, sowie der eigenen Frau, die Kehle im Schlaf durchschneiden könnte.

    Kommt dir das bekannt vor?

    Du kennst einen Menschen nie wirklich und ein Mensch offenbart sich auch nicht jedem. Und ist dann auch vorsichtig, wie er das tut.

  10. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Weitsicht0711 11.06.21 - 10:08

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Nachbarn beschreiben Herrn XXX , den sie nun schon über 10 Jahre
    > kennen, als sehr freundlichen, aufgeschlossenen, hilfsbereiten Menschen und
    > guten Vater. Nie hätten sie gedacht, dass er seinen beiden 5 und 2 Jährigen
    > Kindern, sowie der eigenen Frau, die Kehle im Schlaf durchschneiden könnte.

    Wir reden aber nicht von einem Nachbarn, wir reden hier von Arbeitskollegen wo eine sehr verbundene Beziehung besteht, da fallen dann so Sätze wie mein Kollege weiß dann auch mal mehr als mein Partner, ich vertraue ihm ja mein Leben an.....

    Die sitzen sozusagen mehre Stunden täglich aufeinander. Erleben zusammen sehr intensive Momente. Das hat nicht mit normalen Arbeitsalltag zu tun.

    Und selbst ich kann viele meine Kollegen sehr gut beurteilen, ohne so intensiven Kontakt, in welche Richtung was geht. Und als fähiger Polizist sollte man dies auch können da dies zu seinen Aufgaben gehört.

    > Kommt dir das bekannt vor?

    Was soll mir bekannt vorkommen? Schlechte Vergleiche? Ja!

    > Du kennst einen Menschen nie wirklich und ein Mensch offenbart sich auch
    > nicht jedem. Und ist dann auch vorsichtig, wie er das tut.

    Jeden Menschen wird man nie auffinden können, da es Menschen gibt die sehr gut manipulieren können. Dies sind aber die wenigsten und dann spielt es auch eine Rolle wie lange ich täuschen muss.

    Und dann gibt es noch einen sehr wichtigen Punkt den du vergessen hast. Diese Menschen können sich nicht 100% unauffällig verhalten, da die sich gegenseitig auch finden und vernetzten.

    Aber danke für den Beitrag wie versucht wird diese Menschen zu decken die wegschauen.

  11. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Weitsicht0711 11.06.21 - 10:19

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man, was für ein Humbug.
    > Warum sollte irgendwer, nur weil er Polizist ist, wissen, ob, und wenn ja,
    > mit welcher Absicht sich Kollegen in ihrer Freizeit treffen? Gemeinsame
    > Ermittlungen heisst nicht, das man das Privatleben austauscht. Und die
    > betreffenden Kollegen werden kaum mit einer Reichskriegsflagge um den Hals
    > ins Revier/Präsidium erschienen sein. Es gibt hunderte Reviere/Präsidien
    > mit tausenden Polizisten, und da soll jeder alles über jeden wissen...

    Hierzu kurz zwei Punkte.
    1. Ist Polizist kein 0815 Job, die hocken sozusagen täglich mehrere Stunden aufeinander. Da fallen dann auch eher Sätze wie der Kollege weiß mehr über mich als mein Partner oder die Kollegen sind meine zweite Familie. Irgendwie Utopisch anzunehmen die wüssten nichts über ihre Kollegen.

    2. Warum sollte jeder Polizist über jeden was wissen? Völliger Blödsinn und dazu total unlogisch. Es reicht schon wenn jeder Polizist über ein paar Kollegen dies richtig einschätzen zu können und dies dann auch zu melden.

    > Oder anders gefragt: Weißt Du, was deine Arbeitskollegen in ihrer Freizeit
    > machen - auch von denen, mit denen Du abseits der Arbeits nichts zu tun
    > hast? Standortübergreifend?

    Nicht über alle da geht ja nicht, aber ja ich kann viele Kollegen einschätzen, manche mehr manche weniger, auch Standortübergreifend. Du etwa nicht?

  12. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: forenuser 11.06.21 - 12:01

    Ich glaube Du verwechselst die Polizei der Länder der BRD und der Bundespolizei mit Gestapo oder Stasi. Dort mag interne Überwachung durch "Kollegen" gang und gäbe gewesen sein.

    --
    Für Computerforen: Ich nutze RISC OS - und wünsch' es bleibt auch so.
    Für Mob.-Tel.-Foren: Ich nutze <del>Windows 10 Mobile</del> iOS - und bin froh, dass es kein Android ist. Aber es ist leider auch kein Windows 10 Mobile oder gar webOS.

  13. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Weitsicht0711 11.06.21 - 12:06

    forenuser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube Du verwechselst die Polizei der Länder der BRD und der
    > Bundespolizei mit Gestapo oder Stasi. Dort mag interne Überwachung durch
    > "Kollegen" gang und gäbe gewesen sein.

    Danke für das nicht eingehen der Punkte. Das spricht schon Bände.

    Erkennt man nicht mal den Unterschied Überwachung mit Beurteilung eines Menschen.

    Kein wunder dass die Polizei tun und lassen kann was sie will.

  14. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Garius 11.06.21 - 14:14

    Weitsicht0711 schrieb:
    -------------------------------------------------------------------------------
    > Hierzu kurz zwei Punkte.
    > 1. Ist Polizist kein 0815 Job, die hocken sozusagen täglich mehrere Stunden
    > aufeinander. Da fallen dann auch eher Sätze wie der Kollege weiß mehr über
    > mich als mein Partner oder die Kollegen sind meine zweite Familie.
    > Irgendwie Utopisch anzunehmen die wüssten nichts über ihre Kollegen.

    > 2. Warum sollte jeder Polizist über jeden was wissen? Völliger Blödsinn und
    > dazu total unlogisch. Es reicht schon wenn jeder Polizist über ein paar
    > Kollegen dies richtig einschätzen zu können und dies dann auch zu melden.
    Wird schwierig, da die Kollegen wie du schon richtig erkannt hast, teilweise mehr voneinander wissen, als der eigene Partner. In einer Familie verpfeifst du kein Familienmitglied das auf Abwegen ist. Du guckst weg, redest es schön oder nimmst es sogar in Schutz.

    > > Oder anders gefragt: Weißt Du, was deine Arbeitskollegen in ihrer
    > Freizeit
    > > machen - auch von denen, mit denen Du abseits der Arbeits nichts zu tun
    > > hast? Standortübergreifend?
    >
    > Nicht über alle da geht ja nicht, aber ja ich kann viele Kollegen
    > einschätzen, manche mehr manche weniger, auch Standortübergreifend. Du
    > etwa nicht?
    Das ist aber nichts womit man hausieren geht. Klar kann da Mal eine abfällige Bemerkung über einen Mitbewohner mit Migrationshintergrund kommen. Die werden aber nicht unbedingt ihre gesamte politische Gesinnung auf den Tisch knallen. Die wissen, dass diese Meinung nur in bestimmte Kreise gehört. Vor allem aber: wer so viel intensive Zeit mit Kollegen verbringt, wie du es beschreibst, verpfeift den anderen nicht so mir nichts, dir nichts. Auch nicht wenn ihm Mal dass Wort "Kanake" entgleitet.

  15. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Weitsicht0711 11.06.21 - 14:51

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wird schwierig, da die Kollegen wie du schon richtig erkannt hast,
    > teilweise mehr voneinander wissen, als der eigene Partner. In einer Familie
    > verpfeifst du kein Familienmitglied das auf Abwegen ist. Du guckst weg,
    > redest es schön oder nimmst es sogar in Schutz.

    Und schadest damit dem Ansehen der Polizei die man eigentlich verkörpern sollte und missachtest das Gesetzt. Ein für mich nicht tragbarer Polizist.

    Und wie kommst du darauf dass man die Familie nicht verpfeift? Besonders eine Familie die für Recht und Gesetzt steht? Ist ja jetzt nichts ungewöhnliches das Tipps aus dem engen Umfeld kommen.


    > Das ist aber nichts womit man hausieren geht. Klar kann da Mal eine
    > abfällige Bemerkung über einen Mitbewohner mit Migrationshintergrund
    > kommen. Die werden aber nicht unbedingt ihre gesamte politische Gesinnung
    > auf den Tisch knallen. Die wissen, dass diese Meinung nur in bestimmte
    > Kreise gehört. Vor allem aber: wer so viel intensive Zeit mit Kollegen
    > verbringt, wie du es beschreibst, verpfeift den anderen nicht so mir
    > nichts, dir nichts. Auch nicht wenn ihm Mal dass Wort "Kanake" entgleitet.

    Hausieren geht man damit nicht, aber man merkt ja bei ganz normalen Gesprächen wo die Richtung bei einem Menschen hingeht. Und wenn man dann lieber blind ist als seinen Job auszuführen dann ist es einfach ein schlechter Polizist und alle andern Polizisten die meinen Kollegen darf man nicht verpfeifen sind genauso schlechte Polizisten.

    Um ein schwarzes Schaf auffliegen zu lassen braucht es nur eine Person, um ein schwarzes Schaf zu decken braucht es mehrere.

  16. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Garius 11.06.21 - 15:42

    Das hat mit der Verbundenheit zu einander zu tun. Wenn du intensiv mit Menschen arbeitest, wird es nicht einfacher sondern schwieriger, jemand rein zu reiten. Weil du ihn kennst, mit ihm Gespräche geführt und mit ihm zusammen gelacht hast. Du betrachtest das aus der Perspektive des dritten Beobachters, daher fällt es dir leicht mit einem Urteil bei der Hand zu sein. Aber wenn der Kollege denen du häufig dein Leben anvertraust, die ganze Zeit seinen Job nach Regelwerk ausführt, dann aber ab und zu einem antisemitischen Spruch bringt, bist du eher geneigt das "wegzuhören".

    Das das nicht der Fall sein sollte, ist schon völlig klar. Allerdings arbeiten da auch nur Menschen und die handeln fast immer nach psychologischem Lehrbuch.

  17. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Weitsicht0711 11.06.21 - 16:22

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hat mit der Verbundenheit zu einander zu tun. Wenn du intensiv mit
    > Menschen arbeitest, wird es nicht einfacher sondern schwieriger, jemand
    > rein zu reiten. Weil du ihn kennst, mit ihm Gespräche geführt und mit ihm
    > zusammen gelacht hast. Du betrachtest das aus der Perspektive des dritten
    > Beobachters, daher fällt es dir leicht mit einem Urteil bei der Hand zu
    > sein. Aber wenn der Kollege denen du häufig dein Leben anvertraust, die
    > ganze Zeit seinen Job nach Regelwerk ausführt, dann aber ab und zu einem
    > antisemitischen Spruch bringt, bist du eher geneigt das "wegzuhören".
    >
    > Das das nicht der Fall sein sollte, ist schon völlig klar. Allerdings
    > arbeiten da auch nur Menschen und die handeln fast immer nach
    > psychologischem Lehrbuch.

    Und da hat man jetzt wieder verschiedene Punkte um weiter anzusetzen.

    Wenn der Schutz eines Kollegen als höheres Gut gilt als das Gesetzt dann muss sich dies auch vor Gericht widerspiegeln, tut es aber nicht.

    Wenn die Polizei es nicht schafft die eigenen Reihen sauber zu halten, dann muss da eine weiter Instanz installiert werden die hier aktiv wird, zusätzlich dazu drastische Strafen wenn hier verdeckt oder weggeschaut wird.

    Und du sagst es fällt als Beobachter leicht, nein, auch bei jeden anderen kann dies vorkommen und sollte bei mir ein Kollege sein der sich nicht an das Gesetzt hält und damit dem Kunde oder der Firma schadet dann hat der definitiv nichts mehr zu lachen. Allein weil er schon durch sein verhalten andere und auch mich gefährdet.

    Komisch dass die Polizei dies anders sieht.

  18. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Garius 11.06.21 - 17:11

    Weitsicht0711 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und da hat man jetzt wieder verschiedene Punkte um weiter anzusetzen.
    >
    > Wenn der Schutz eines Kollegen als höheres Gut gilt als das Gesetzt dann
    > muss sich dies auch vor Gericht widerspiegeln, tut es aber nicht.
    Tut es ja nicht. Es gilt nicht, es ist einfach so. Natürlich möchte jedes Gericht, einen moralisch einwandfreien Polizisten zur Aussage der das Gesetz über alles stellt. So funktioniert der Großteil der Menschen aber nicht.

    > Wenn die Polizei es nicht schafft die eigenen Reihen sauber zu halten, dann
    > muss da eine weiter Instanz installiert werden die hier aktiv wird,
    > zusätzlich dazu drastische Strafen wenn hier verdeckt oder weggeschaut
    > wird.
    Klingt gut, m.M.n..

    > Und du sagst es fällt als Beobachter leicht, nein, auch bei jeden anderen
    > kann dies vorkommen und sollte bei mir ein Kollege sein der sich nicht an
    > das Gesetzt hält und damit dem Kunde oder der Firma schadet dann hat der
    > definitiv nichts mehr zu lachen. Allein weil er schon durch sein verhalten
    > andere und auch mich gefährdet.
    Jetzt springst du aber. Oben haben wir noch von rechter Gesinnung gesprochen. Jetzt redest du von Gesetzesverstößen. Genau deshalb haben die Vorposter dich darauf hinweisen, dass du nicht alle über einen Kamm scheren kannst. Ein Kollege kann seinen Beruf 100% nach Lehrbuch ausführen und dennoch auf Streife immer wieder abfällig über Ausländer sprechen.

    > Komisch dass die Polizei dies anders sieht.
    Die sieht das eben nicht anders. Das ist das was du ihnen unterstellst, weil einige von ihnen aus der Reihe fallen. Mag sein, dass du mit deinem moralischen Kompass ein einwandfreier Polizist wärst, der bereits nach dem ersten abfälligen Spruch des Kollegen Beschwerde beim Vorgesetzten einreicht. Allerdings gibt es im Leben kein schwarz und weiß. Und nur weil dein Kollege ab und zu eine bestimmte Einstellung an den Tag legt, weißt du deshalb noch lange nicht, dass er sich in seiner Freizeit im Netz mit Gleichgesinnten organisiert.

  19. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Weitsicht0711 11.06.21 - 18:05

    Garius schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Tut es ja nicht. Es gilt nicht, es ist einfach so. Natürlich möchte jedes
    > Gericht, einen moralisch einwandfreien Polizisten zur Aussage der das
    > Gesetz über alles stellt. So funktioniert der Großteil der Menschen aber
    > nicht.

    Wie gesagt, wird vor Gericht anders gesehen und dann wird der Kollege gedeckt. Hier muss dann das Gericht anders handeln.

    > Klingt gut, m.M.n..

    Finde ich auch :D


    > Jetzt springst du aber. Oben haben wir noch von rechter Gesinnung
    > gesprochen. Jetzt redest du von Gesetzesverstößen. Genau deshalb haben die
    > Vorposter dich darauf hinweisen, dass du nicht alle über einen Kamm scheren
    > kannst. Ein Kollege kann seinen Beruf 100% nach Lehrbuch ausführen und
    > dennoch auf Streife immer wieder abfällig über Ausländer sprechen.

    Als Verfehlung gibt es ja nicht nur die rechte Gesinnung, auch in anderen Bereichen wird ja weggeschaut. Und warum nicht alle über einen Kamm scheren? Die wenigsten Polizisten gehen aktiv gegen solche Verfehlungen vor und der REST deckt diese Zustände und fördern dies damit. Und kommen wie von den Vorposter so Sachen wie, sind nur wenige, wie sollen die anderen dies Mitbekommen und weite Plattitüden die nur das Ziel haben die Probleme kleinzureden.

    Und dein Beispiel zeigt ja, wenn dies ein Polizist immer wieder tun kann, dann läuft da was schief und der Herr ist für den Polizeidienst nicht gemacht.

    > Die sieht das eben nicht anders. Das ist das was du ihnen unterstellst,
    > weil einige von ihnen aus der Reihe fallen. Mag sein, dass du mit deinem
    > moralischen Kompass ein einwandfreier Polizist wärst, der bereits nach dem
    > ersten abfälligen Spruch des Kollegen Beschwerde beim Vorgesetzten
    > einreicht. Allerdings gibt es im Leben kein schwarz und weiß. Und nur weil
    > dein Kollege ab und zu eine bestimmte Einstellung an den Tag legt, weißt du
    > deshalb noch lange nicht, dass er sich in seiner Freizeit im Netz mit
    > Gleichgesinnten organisiert.

    Es fallen ja nicht einige aus der Reihe auch die wo wegschauen und dies damit fördern gehören dazu. Und wenn sich einer ständig so äußert dann hat man Anhaltspunkte, dafür muss ich nicht wissen was der in seiner Freizeit macht. Eigentlich Grundaufgaben eines Polizisten. Und doch da hilft es schwarz zu sehen, man möchte ja dass es sich ändert, man kann auch wie die andern alles weiß sehen und ihnen damit einen Freibrief geben so weiter zumachen, aber wem ist dann geholfen außer den schwarzen Schafen?

  20. Re: Na solchen Leuten will man doch viele Befugnisse geben...

    Autor: Garius 11.06.21 - 19:36

    So funktionieren Menschen aber nicht. Wenn man jahrelang im Dienst mit jemanden ist, sich gegenseitig öffnet, sich vertraut, sich eigentlich sympathisch findet... Dann möchte man eben nicht dass sich etwas ändert. Dann möchte man es nicht wahrhaben. Und schon gar nicht aufgrund von Anhaltspunkten anfangen, jemanden den man gut kennt in der Freizeit nachzustellen. Das ist das gegenteilige Konzept von Vertrauen.

    Klar ist der Wunschzustand, das alles perfekt läuft und jeder emotionslos und völlig logisch und im Einklang mit dem Gesetz handelt. Aber so einfach ist es eben nicht seine Gefühle abzustellen.

    Es ist utopisch zu fordern, dass einfach jeder Polizist moralisch einwandfrei handelt. Wo Menschen sind, gibt es unweigerlich Korruption. Genau deshalb braucht es eine kontrollierende dritte Instanz.

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