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  5. › Rechtsstreit mit Apple: FBI…

Apple von FBI bloßgestellt

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  1. Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: schap23 22.03.16 - 10:32

    Was das FBI hier sagt, ist, daß Apples Marketing bezüglich Sicherheit zumindest reichlich übertrieben ist. Das kommt einen Tag, nachdem der bekannte Experte Matt Green von der John Hopkins University veröffentlicht hat, daß es die angeblich das sichere iMessage hat knacken können und Apple auf den Hinweis bislang nicht reagiert habe.

    Auf der einen Seite schwächt das FBI seine Position im Rechtsstreit. Auf der anderen Seite zeigen sie Firmen wie Apple, daß sie jederzeit deren Marketing bezüglich Sicherheit kaputtmachen können, denn keine Implementierung ist fehlerfrei und jemanden, der das Gerät physikalisch in der Hand hat, davon abhalten zu können, an den Inhalt ranzukommen, ist eine ziemlich mutige Behauptung.

  2. Re: Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: neonmag 22.03.16 - 10:46

    Das Einzige, was du hier bloßstellst, ist deine Unwissenheit. Zeige mir doch mal eine Publikation in der Apple behauptet, ein iPhone oder iOS wäre unknackbar und zu 100% sicher? Ich warte gespannt.

  3. Re: Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: simpletech 22.03.16 - 10:56

    neonmag schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Einzige, was du hier bloßstellst, ist deine Unwissenheit. Zeige mir
    > doch mal eine Publikation in der Apple behauptet, ein iPhone oder iOS wäre
    > unknackbar und zu 100% sicher? Ich warte gespannt.

    Das schreibt der TE doch nicht. Das Marketing von Apple suggeriert eine hohe Sicherheit.

    Gesendet mit der Forumapp via Hitricks-Phone

  4. Re: Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: k41 22.03.16 - 11:06

    War es das Marketing von Apple oder das FBI das ein Tool für den Zugang zu allen nicht zusätzlich gesicherten iPhone fordert?

    Die Farce an der Geschichte ist eher es im Mantel von "Terrorismus-Abwehr" zu verpacken, daß sie eine Aushebelung der Sicherung(egal wie einfach sie auch ist) fordern von Apple.

    Da bleibt den Richtern und Apple gar keine andere Wahl als nein zu sagen.

    Das es mit dem nötigen Aufwand möglich ist an die Daten auf dem Gerät zu kommen, war auch vor dem Prozess klar.

  5. Re: Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: Trollversteher 22.03.16 - 11:17

    >Das schreibt der TE doch nicht. Das Marketing von Apple suggeriert eine hohe Sicherheit.

    Die ist ja auch nach wie vor gegeben - die Meldung hier ist ja mehr als ungenau und fadenscheinlich "angeblich" hat das FBI eine Methode gefunden, mit der man "wahrscheinlich" das (mittlerweile gnadenlos veraltete) iPhone 5c knacken kann. Und über das Verfahren gibt es nicht die geringsten Details... Na herzlichen Glückwunsch...

  6. Re: Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: elidor 22.03.16 - 12:22

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kommt einen Tag, nachdem der
    > bekannte Experte Matt Green von der John Hopkins University veröffentlicht
    > hat, daß es die angeblich das sichere iMessage hat knacken können und Apple
    > auf den Hinweis bislang nicht reagiert habe.
    Allerdings war die Lücke in iOS 9.2.1 schon teilweise geschlossen, jetzt mit 9.3 ist sie komplett geschlossen.

  7. Re: Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: /mecki78 22.03.16 - 12:25

    simpletech schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Marketing von Apple suggeriert eine
    > hohe Sicherheit.

    Und die scheint es ja wohl auch zu geben, sonst hätte das FBI ja still und heimlich vor 6 Wochen bereits das iPhone entschlüsselt, ohne das irgend ein Mensch auf der Welt überhaupt jemals davon erfahren hätten. Denkst du das FBI tritt so eine Lawine los, wenn es ja so einfach gewesen wäre?

    Außerdem welchen Teil des Satzes
    Nach Angaben der US-Regierung werde es einige Zeit dauern, um zu prüfen, ob das Verfahren tatsächlich funktioniert.
    aus dem Artikel hattest du genau nicht verstanden? Das FBI weiß noch nicht einmal, ob das funktioniert. Von "wir haben es geknackt" kann also noch gar keine Rede sein. Man glaubt, dass man es vielleicht knacken könnte... vielleicht aber eben auch nicht. Alleine das zeigt ja, wie verzweifelt das FBI ist. Und glaubst du wirklich, die wären derart verzweifelt, wenn iPhones in Wahrheit total unsicher sind und das ganze nur ein Larifari Verschlüsselung zwecks Marketing wäre?

    Es gibt keine unknackbare Veschlüsselung. Jeder Verschlüsselung ist knackbar. Es ist immer nur eine Frage von Zeit, Geld und Aufwand. Der Grund warum wir bei bestimmten Systemen sagen, dass sie unknackbar sind, ist weil der es so lange, so teuer und so aufwendig wäre, dass man glaubt, das wird kaum jemand versuchen. Aber deswegen ist es nicht wirklich unknackbar. Und ein SmartPhone, dass ja irgendwie selber in der Lage sein muss an die Daten ran zu kommen, muss immer so gebaut sein, dass es knackbar ist, das geht gar nicht anders. Außer es zerstört sich selber, sobald man das Gehäuse öffnet alles Mission Impossible und selbst das könnte ja Bombenentschärfer verhindern.

    /Mecki

  8. Re: Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: /mecki78 22.03.16 - 12:29

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was das FBI hier sagt, ist, daß Apples Marketing bezüglich Sicherheit
    > zumindest reichlich übertrieben ist.

    Nein, was das FBI hier sagt ist, dass keine Verschlüsslung unknackbar ist (geht auch gar nicht. Ich würde mit dir um 10 Mio wetten, dass du kein unknackbares SmartPhone bauen kannst, denn irgendwie muss das Gerät ja immer in der Lage sein die Daten zu entschlüsseln und hier ist die Schwachstelle, die du nicht eliminieren kannst) und dass sie jetzt glauben vielleicht (VIELLEICHT) einen Weg gefunden zu haben... aber sie wissen selber noch nicht einmal, ob das funktioniert (steht wortwörtlich so im Artikel, den du ja hoffentlich gelesen hast!); d.h. am Ende ist das vielleicht totaler Bullshit. Spätestens dann, wenn ich deinen PIN oder dein Passwort errate kann dich die beste Verschlüsselung der Welt nicht mehr retten.

    /Mecki

  9. Re: Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: chefin 22.03.16 - 15:42

    Die Verschlüsselung als solches ist sicher, glaub das einfach mal so. Es ist AES256, also ein symetrischer Key mit 256bit länge und man muss 2^255 Versuche machen ihn zu Bruteforcen. Dazu reicht unser Sonnenschein nicht mehr aus. Sprich die Sonne ist kalt bevor die NSA damit durch ist.

    Auslesen gehen auch nicht, weil das in Hardware in einen Chip codiert ist, der den zwar einmalig am Anfang erstellt, aber nichts vorgesehen hat das jemals rauszugeben. Alles was dieser Chip kann (und können muss): er nimmt verschlüsselte Daten an und entschlüsselt sie. Block für Block bzw verschlüsselt sie, wenn gefordert.

    Damit nun nicht jeder einfach an die Pins Daten anlegen kann ist diese PIN-Sperre da. Und um 9999 Versuche nicht zu bruteforcen, was ja keine 30 Minuten brauchen würde, hat man dazu gecodet, das nach 10 Fehlversuchen der Key im Chip gelöscht wird. No way dann jemals noch an die Daten ranzukommen. Aber nichts ist so vergänglich wie Software, deswegen gibts da noch eine Hürde: der Code muss signiert sein mit Apple Zertifikaten. Sonst wird er garnicht erst ausgeführt. Ohne das würde das FBI einfach den Code selbst schreiben.

    Und das ist wohl was die NSA kann. Die haben ein Zertifikat. Das ist die Lücke im System. Man muss Zertifikate an Dritte geben, da diese ja auch Software entwickeln. Und auf diesem Weg kommt auch die NSA an Zertifikate die sie nutzen kann. Solange keiner weis welches Zertifikat das ist, kann Apple es auch nicht sperren. Deswegen wird das ganze unter Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit stattfinden. Apple wird nun wohl suchen, welches Zertifikat das sein könnte um es eventuell in die Sperrliste zu nehmen. Aber ich denke nicht, das die das rausfinden können. Dazu müssten sie einen Spy im NSA haben. naja...und das wäre mehr als gewagt. Das wäre Guantanmo für jeden der davon weis. Also wird NSA wohl nun diese Software geschrieben haben, weil die ja auch mal in solche Verlegenheit kommen können.

  10. Re: Apple von FBI bloßgestellt

    Autor: bofhl 22.03.16 - 16:38

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > simpletech schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Marketing von Apple suggeriert eine
    > > hohe Sicherheit.
    >
    > Und die scheint es ja wohl auch zu geben, sonst hätte das FBI ja still und
    > heimlich vor 6 Wochen bereits das iPhone entschlüsselt, ohne das irgend ein
    > Mensch auf der Welt überhaupt jemals davon erfahren hätten. Denkst du das
    > FBI tritt so eine Lawine los, wenn es ja so einfach gewesen wäre?

    Ich denke eher, dass das FBI den einfachsten Weg gehen wollte! Und jetzt hat ihnen "jemand" gesagt und gezeigt, dass die ganze Streiterei mit Apple komplett überflüssig ist, da es andere und direktere Wege zu den Daten gibt.

    >
    > Außerdem welchen Teil des Satzes
    > Nach Angaben der US-Regierung werde es einige Zeit dauern, um zu prüfen, ob
    > das Verfahren tatsächlich funktioniert.
    > aus dem Artikel hattest du genau nicht verstanden? Das FBI weiß noch nicht
    > einmal, ob das funktioniert. Von "wir haben es geknackt" kann also noch gar

    Da sich nicht so wenig Daten auf den iPhones befinden dürften, dauert es eben einige Zeit alles dekodiert zu bekommen! Und nachsehen, ob die eigentlichen Infos tatsächlich noch vorhanden sind dauert auch.

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