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Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

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  1. Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: divStar 17.09.20 - 13:57

    Kein Text.

  2. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: Cyborgeagle 17.09.20 - 14:03

    Man bekommt zumindest deutlich mehr als den Mindestlohn oder als ein Pfleger.

    Aber klar die üblichen 100k+ Einstiegsgehälter in der freien Wirtschaft sind in weiter Ferne.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.20 14:05 durch Cyborgeagle.

  3. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: minnime 17.09.20 - 14:05

    Absolut klar, dass direkt der erste Beitrag die angeblich zu geringen Gehälter. Nördlich von Bayern und ausgenommen Hamburg, sind diese Gehälter absolut im Normbereich oder sogar sehr gut. Zum Anderen könnte man der Öffentlichkeit kaum vermitteln warum nun ausgerechnet der öffentliche Dienst überdurchschnittlich bezahlt werden soll, da gibt es ja jetzt schon Missstimmung.

  4. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: Screeny 17.09.20 - 14:17

    Das Problem ist, dass Behörden sehr viel wert auf Bildungsgänge legen - die IT aber fast andersherum funktioniert. Richtige Cracks haben die Schule irgendwie so gemacht und dann vor sich hin gebastelt. Die verdienen im ÖD aber absolut beschissen.

    Was will ich mit 45k¤ als Sysadmin, wenn ich auf dem freien Markt bei Minimum 55k¤ einsteige?

    Man sollte dieses "Bezahlung nach Bildungsabschluss"-Zeug abschaffen, da es kein Garant für gar nichts ist.

  5. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: minnime 17.09.20 - 14:38

    Keineswegs, im Öffentlichen Dienst muss die Eignung einer Person schon irgendwie nachgewiesen werden. Gerade dort ist das wichtig um Korruption und Vetternwirtschaft zu begegnen. Der Job von Verwaltungen ist es Regeln aufzustellen und durchzusetzen, also müssen auch für die Verwaltungen selbst Regeln gelten.
    Es könnte ja sonst jeder kommen und behaupten er sei ein Crack und kann am Ende doch nichts. Im Öffentlichen Dienst funktioniert das nicht so einfach jemanden auf Probe einzustellen und mal zu gucken wie er sich macht. Man muss von vornherein den besten einstellen und das muss vorher irgendwie prüfbar sein.
    Abgesehen davon, wer wirklich ein Crack ist bekommt eine Ausbildung oder ein Studium gerade auch noch hin. Heutzutage studiert ohnehin fast jeder.

  6. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: Screeny 17.09.20 - 14:43

    Es ist in der IT doch eher andersherum: Jemand hat Informatik studiert und absolut keine Ahnung von der praktischen Anwendung.

    Wir brauchen weniger IT-Theoretiker und mehr Praktiker.

  7. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: fg (Golem.de) 17.09.20 - 14:46

    Hallo!

    Aus dem Bericht geht nicht unbedingt hervor, dass es an den Gehältern liegt. Diese können inzwischen in Bundesbehörden durch Prämien deutlich aufgestockt werden:
    https://www.golem.de/news/beamtenbesoldung-bis-zu-80-000-euro-praemie-fuer-it-profis-1911-145265.html

    Es scheint eher so zu sein, dass zu wenige Leute, die sich mit der IT auskennen, zu viele Sachen machen müssen. Also den normalen Betrieb am Laufen halten und zusätzlich das neue Konzept umsetzen. Aber natürlich wäre es einfacher, wenn es mehr Personal gäbe, auch bei den zuständigen Behörden wie dem BSI.

    Grüße

    Friedhelm Greis
    Golem.de

  8. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: Screeny 17.09.20 - 14:57

    Aus dem Artikel nehme ich genau das mit, was mir beim Bund und dem ÖD so auf die Nerven geht: Man braucht hier einen Bachelor, da einen Master, bla bla.

    Universitätsbildung hat aber so rein gar nichts mit IT in der Umsetzung zu tun. Weder lernt man an der Universität besonders gutes Programmieren, noch beschäftigt man sich mit praktischen Technologien. Universitätsabschlüsse sind für die reine Umsetzung und Konzeptionierung von IT-Technologien völlig überflüssig - ja sogar schädlich, da viele Jahre der Berufserfahrung durch "Wissen" aus der Uni ersetzt werden.

    Natürlich ist es schön, wenn man 2 Jahre lang relationale Datenbanken und vernetzte Computersysteme durchgenommen hat. Aber das ist doch gar nicht das Wissen, an dem es dem Bund mangelt. Es mangelt nicht an Flugzeugingenieuren, sondern an Piloten...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.09.20 14:57 durch Screeny.

  9. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: Panzergerd 17.09.20 - 15:11

    fg (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aus dem Bericht geht nicht unbedingt hervor, dass es an den Gehältern
    > liegt. Diese können inzwischen in Bundesbehörden durch Prämien deutlich

    Die Prämien sind doch nur Einmalzahlungen. Für 3-5 Jahre können die das unterdurchschnittliche Gehalt kompensieren, und danach? Soll man dann wieder den Job wechseln? Das kann doch weder im Interesse des Arbeitgebers, noch des Arbeitnehmers sein.

  10. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: Tuxraxer007 17.09.20 - 16:11

    Cyborgeagle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber klar die üblichen 100k+ Einstiegsgehälter in der freien Wirtschaft
    > sind in weiter Ferne.
    Die sind auch in der freien Wirtschaft in weiter Ferne, zumindest für "normale" IT-Jobs,

  11. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: richtchri 17.09.20 - 16:11

    Panzergerd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fg (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aus dem Bericht geht nicht unbedingt hervor, dass es an den Gehältern
    > > liegt. Diese können inzwischen in Bundesbehörden durch Prämien deutlich
    >
    > Die Prämien sind doch nur Einmalzahlungen. Für 3-5 Jahre können die das
    > unterdurchschnittliche Gehalt kompensieren, und danach? Soll man dann
    > wieder den Job wechseln? Das kann doch weder im Interesse des Arbeitgebers,
    > noch des Arbeitnehmers sein.

    Wer hat denn Interesse länger als 3-5 Jahre bei einem Arbeitgeber zu sein?

  12. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: demon driver 17.09.20 - 16:29

    Panzergerd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fg (Golem.de) schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Aus dem Bericht geht nicht unbedingt hervor, dass es an den Gehältern
    > > liegt. Diese können inzwischen in Bundesbehörden durch Prämien deutlich
    >
    > Die Prämien sind doch nur Einmalzahlungen. Für 3-5 Jahre können die das
    > unterdurchschnittliche Gehalt kompensieren, und danach? Soll man dann
    > wieder den Job wechseln? Das kann doch weder im Interesse des Arbeitgebers,
    > noch des Arbeitnehmers sein.

    Bundesbehörden können schon seit längerem bei Informatikern jeden Monat 1000 ¤ aufs Tarif-Bruttogehalt drauflegen.

  13. Re: Personalmangel? Bei dem Hungerlohn kein Wunder... (kwt)

    Autor: ohinrichs 17.09.20 - 20:52

    Das Schöne am ÖD ist doch die Sicherheit. Absolut krisensicher. Zu Beginn der Pandemie habe ich mir zumindest in Sachen Job keine Sorgen gemacht. Eigentlich ist durch die Pandemie bei uns einiges sehr viel besser geworden:

    - Home Office ist vorzuziehen, soweit möglich
    - Kernarbeitszeiten abgeschafft
    - mindestens 2H/Tag arbeiten (6 - 22 Uhr)
    - mehr Gleittage

    Und solange ich da nicht den goldenen Löffel klaue, kriegt mich da auch niemand raus. Reichtümer brauche ich nicht.

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