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Wozu überhaupt Cloud?

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  1. Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: Crunchy_Nuts 23.02.18 - 12:37

    Man kann sein Zuhause auch ganz ohne Hersteller Zwangs-Cloud vernetzen.
    Und dass Xiaomi Daten schnüffelt sollte einen auch nicht wundern.
    Warum unterstützt man sowas überhaupt.
    Und warum wundert man sich darüber dass früher oder später die Geräte wertlos sind? Kaufen die Leute ohne zu lesen?
    Anscheinend steht "Geiz ist geil" über den Verstand.

    Updaten kann man auch manuell und wer schon keine Zeit mehr hat seine Tiere selbst zu füttern der sollte sich auch keine anschaffen. :P



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.18 12:38 durch Crunchy_Nuts.

  2. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: Desertdelphin 23.02.18 - 12:55

    Finde ich auch. Nur kenne ich keine Alternativen. Habe mich damit aber auch noch nicht auseiandergesetzt. Die Thermostate sind bei uns immer auf 0 weil gut isoliertes Haus. z.Z. ists wirklich mal so kalt das wir doch die Heizung anmachen. Aber Alarmanlage, Lampen, etc. wäre eine Überlegung wert als Nerd. Aber bei dem Cloud-Gedöns habe ich mich nicht mal damit beschäftigt. Ist dadurch noch uninteressanter als Smartwatches. Und das sage ich der sich freut wenn er einen neuen Nasenhaarschneider hat weil er Knöpfe hat :)

    Gibt es umfassende Smarthome-Alternativen deren "Homestation" zu Hause steht und auch als Zentrum der Steuerung funktioniert?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.18 13:10 durch Desertdelphin.

  3. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: Panzergerd 23.02.18 - 13:24

    Ja: Homematic

  4. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: M.P. 23.02.18 - 13:49

    Einige der Cloud-basierten-Geräte sind so stark subventioniert - der Herstellungspreis soll später über Abo-Gebühren von Cloud-Diensten wieder hereinkommen, dass man "freie" Geräte ähnlicher Leistungsfähigkeit so günstig nicht bekommen kann.

    Wenn es dann Möglichkeiten gibt, die Geräte zu "befreien" kann es sich schon im Geldbeutel bemerkbar machen...

    Bei mir zu Hause arbeitet z. B. eine Seagate-Dockstar mit Debian-Linux statt Pogoplug-Firmware.....

    Die kostete als Restposten 29 ¤ mit GB Ethernet, drei USB Ports und Steckernetzteil. Ein Raspberry mit ähnlich leistungsfähigem Prozessor, aber nur mit 100 MB/s Ethernet über eine USB-Bridge kostete damals 70 ¤.... und das ohne Netzteil...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.02.18 14:00 durch M.P..

  5. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: Anonymer Nutzer 23.02.18 - 13:51

    Synology NAS hinstellen und diesen mit openHAB2 laufen lassen. Oder einfach Homebridge per Docker Container betreiben etc.

    Mit einem eigenen NAS im Haus hast gleich massiv viele Möglichkeiten und alle Dienste auf exakt einem Gerät liegen.

  6. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: Dino13 23.02.18 - 14:18

    Und welcher Max Mustermann soll sich das bitte alles selbst zuhause einfach so aufbauen. Die Leute wollen dass es einfach funktioniert. Einstöpseln und fertig.
    Mit Bastlern macht mann da keinen großen Gewinn.

  7. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: gutenmorgen123 23.02.18 - 14:30

    Crunchy_Nuts schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann sein Zuhause auch ganz ohne Hersteller Zwangs-Cloud vernetzen.
    Sicher, man kann vieles... mit entsprechendem Knoff-Hoff...

    > Und dass Xiaomi Daten schnüffelt sollte einen auch nicht wundern.
    > Warum unterstützt man sowas überhaupt.
    > Und warum wundert man sich darüber dass früher oder später die Geräte
    > wertlos sind? Kaufen die Leute ohne zu lesen?
    > Anscheinend steht "Geiz ist geil" über den Verstand.

    Naja, die Sache ist die: Selbst wenn Geiz nicht geil wäre, ist da immer noch das Problem, dass die Geräte von Xiaomi über jeden Zweifel erhaben sind.
    Ich habe selbst die erste Generation des Staubsaugerroboters und das Teil saugt mit der Konkurrenz regelrecht den Boden auf.
    Lang Batterielaufzeit, wahnsinnige Saugleistung, perfekte Wegfindung und er ladet sich selber wieder auf. Ein mal pro Woche entleert man den Staubbehälter und muss sich sonst um nichts kümmern.

    Wäre es nur irgend ein chinesischer Dreck würde ich ohne weiteres sagen, dass man sich was besseres für mehr Geld kaufen soll, nur existiert dies schlicht nicht.

    Nicht dass du mich falsch verstehst, die Optimale Lösung wäre sicher wenn dieser ganze Cloudmist bei jedem zuhause in einer eigenen Box statt finden würde ohne dass der Hersteller etwas damit zu schaffen hat. Wenn der Support eingestellt wird, wäre es auf jeden Fall kein Beinbruch. Aber auch hier ist wieder das Problem, dass diese Lösung jemand anbieten muss und zwar in einer Qualität, die mit der Konkurrenz mithalten kann.

  8. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: cyberdynesystems 23.02.18 - 16:22

    Wenn man ernsthaft über Smartphone bzw. Heimautomation nachdenkt und nicht schwachsinnigerweise erst zu seinem Smartphone greifen will/muss um die Musik regeln zu können, dann in die nächste App wechseln muss um's Licht abzuschalten usw. muss diesen ganzen unverschämten Bastellösungen die die Hersteller größtenteils lieblos auf den Markt werfen, den Rücken kehren.

    Homematic, FS-20, Zigbee sind immerhin schon mal Standards aber es ist auch viel Arbeit wenn man's alles selbst machen will.

    Ansonsten kommen für richtige Heimautomation nur die professionellen Hersteller wie Crestron, Rti, Bang & Olufsen, Revox, Busch Jagger, Gira etc. pp. in Frage. Übergreifende Standards, haltbare und langfristig unterstützte Hard- und Software und es gibt quasi keinen Wunsch der in punkto Automatisierung und Komfort nicht erfüllt werden kann.
    Massenprodukte wie das erfreulich offene und kompatible Philips Hue System, können "so nebenbei" natürlich auch mit eingebunden werden. Für die Smartphonejunkies kann man derlei Lösungen auch mit dem Telefon bedienen; das ist jedoch nur eine Option von vielen.
    Die Abdeckung des Swimmingpools ist noch offen aber Du liegst schon auf der Couch vor'm Fernseher? Kein Thema: Mit der Bang & Olufsen Fernbedienung des Fernsehers z.b die Zone "Garten" auswählen, Swimmingpool ich auswählen, Abdeckung schließen und gleich noch die Beleuchtung ausschalten.

    Selbstverständlich alles OHNE Cloud oder Internetkontakt möglich.

    Mag ein übertriebenes Beispiel sein, aber wenn man einmal so'n voll automatisierten Tempel live erlebt hat, kann man über diese ganze smarte Kacke von Google und Apple nur herzhaft lachen -
    oder sich aufregen wenn man's tatsächlich nutzen soll.

    Ja, kostet Geld, aber was kostet heute kein Geld? :-)

    in diesem Sinne: Genießt das Wetter und das Wochenende

  9. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: WalterWhite 23.02.18 - 19:34

    Ich Steuer die ganzen "lieblos auf den Markt geworfenen" Geräte einfach von der Couch aus mit Alexa, funktioniert zB in Routinen sogar kombiniert, Versch. Xiaomi Beleuchtung, WLAN Steckdosen, RM Mini 3 für "altmodische" Infrarot gesteuerte Geräte, in den Apps bin ich eher selten.

  10. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: cyberdynesystems 23.02.18 - 22:22

    Das geht aber nicht ohne Cloud! Thema verfehlt. ;-)

    und die Sprachsteuerung dauert trotzdem länger als der Griff zur Fernbedienung

  11. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: nicoledos 24.02.18 - 12:44

    Die Software wäre aufwändiger und die Geräte würden eine potentere Hardware erfordern, wenn alle notwendigen smarten Funktionen offline ausgeführt werden müssten.

    Aus den Daten selbst lassen sich zusätzliche Geschäfte generieren und der Kunde besser an das eigene Ökosystem binden.

    Vielen Kunden ist die Problematik auch noch nicht bewusst. Das Geschrei kommt erst, wenn plötzlich der TV den Dienst verweigert, der Staub sich in der Ecke sammelt und die smarte Tür sich nicht mehr öffnen lässt und der tolle Lautsprecher keinen Ton mehr von sich gibt.

  12. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: Desertdelphin 25.02.18 - 12:36

    Das verstehe ich nicht. Habe ein NAS (216j) und auch da gibt es ja diese halb-Cloud Funktionen. Und ich rede nicht davon das es mir eine Cloud erstellt, sondern z.B. dieses Synology Quickconnect bei dem ich dann über deren Server die Verbindung aufbaue.

    Nein. Ich habe das NAS, dyndns, und kann mich mit meinem handy direkt, ohne Umwege, mit meinem Server/NAS verbinden. Wieso soll es so schwer sein für einen Hersteller ein Smarthome-System zu erschaffen bei dem man den Zugriff direkt ausführt und nicht über den Hersteller-Server.

    Ich mag diese neue Diskussionsform nicht bei der man einfach irgendwas "annimmt" und als gegeben hinstellt ohne zu hinterfragen. "Das ist zu schwer für den DAU". Blödsinn. Es muss an den Router gesteckt werden, dieser stellt automatisch die Ports frei, und man hat Zugriff. Was mit dem NAS geht, geht auch mit anderen Produkten.

    Oben hat eine "Homematic" gesagt. Lese ich mir gerade durch. Aber so richtig viel Auswahl (Futterautomat) sehe ich nicht. Smarthome wird wohl nie meins...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.18 12:40 durch Desertdelphin.

  13. Re: Wozu überhaupt Cloud?

    Autor: jose.ramirez 25.02.18 - 12:41

    Crunchy_Nuts schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man kann sein Zuhause auch ganz ohne Hersteller Zwangs-Cloud vernetzen.
    > Und dass Xiaomi Daten schnüffelt sollte einen auch nicht wundern.
    > Warum unterstützt man sowas überhaupt.

    Hat selbst Merkel nicht erkannt das Daten der Rohstoff des 21. Jahrhunderts sind?
    Die Automobilhersteller lecken sich schon die Finger nach dem Geschäft mit Telemetriedaten der zukünftig vernetzten, autonomen Fahrzeuge.
    Der Staat will alles über uns wissen um Profile über zukünftige Bedrohungseinschätzungen erstellen zu können.

    Das ist alles in einem immer weiter zunehmenden globalen Unrechtssystem nötig um neue Märkte zu finden sowie Massenunruhen im Vorfeld erkennen und im Ansatz repressiv bekämpfen zu können.

    Microsoft steht als Architekt hinter den orwellschen Plänen, wenn die Nutzer bald kein Linux mehr verwenden können weil die Hardware durch Secure Boot und propritäre Firmware gesichert ist, dann führt auch kein Weg mehr an Cloud und Hosting Dienste vorbei.
    Zensurgesetze durch Diensteanbieter bewältigt sind einer der Schritte uns Nutzern wieder unsere Stimme im Netz zu nehmen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.18 12:44 durch jose.ramirez.

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