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  1. Re: Die Gefahr:

    Autor: ChMu 16.01.12 - 01:15

    InFlagranti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Da gehst Du von falschen Vorstellungen aus. Muss ja nicht so ablaufen wie
    > bei Orwell, wo der böse Staat überall seine Kamera-Bildschirme aufstellt
    > und damit ganz offen Flagge zeigt. Es reicht, wenn ein staatlicher
    > Schnüffler (wie in den heutigen USA) das Recht hat, Deine Daten per
    > "subpoena" - also ohne nennenswerten juristischen Aufwand - von
    > irgendwelchen Unternehmen einzufordern. Du wirst natürlich erst mal von
    > Deinem Arbeitgeber gelogt; oder von dem und dem Einzelhändler. Letztere
    > gehören aber zu einem Großkonzern (denke z. B. an Metro) mit zentraler
    > Datenspeicherung und Auswertung. Wäre es (1.) bei uns schon heute Praxis,
    > Kunden an den RFID-Codes, die sie (wie auch immer, Kleidung ist nur ein
    > Beispiel) bei sich tragen, zu erkennen und diese Daten für Marketingzwecke
    > zu speichern; und wäre (2.) die bürgerrechtliche Lage bei uns schon ähnlich
    > katastrophal wie in den USA, dann müsste die gegen Dich ermittelnde Behörde
    > nur jeweils eine Mail an den Einzelhandels-Großkonzern, an Deinen
    > Arbeitgeber und an sonstige Institutionen schicken, die mit Deinem Leben
    > verbandelt sind: und schon kriegt er Deine Datenspur.
    Erklaert immer noch nicht was das mit dem Chip welcher das Designer Lable und den Hersteller listet zu tun hat. Was unterscheidet diesen Sticker vom Kassenbon den man in Deinem Abfall findet? Die interresierte Partei weiss also, das Du, oder jemand anderes, eine Jacke gekauft hat, fuer Dich oder jemand anderen. Was hat das nun fuer Konsequenzen? Diese Information bekommt jede fragende Behoerde einfach durch Ueberpruefung Deiner CC History. Einschl. ECHTEM Bewegungrofil. Man koennte auch einfach im Geschaeft nachfragen. Da man Dich eh schon ueberwacht, wuerde der Dich beobachtende sogar den Kauf warscheinlich live mitbekommen (uebrigends das gleiche Szenario mit den Toilettengaengen, Deine Kollegen und Dein Boss sehen doch ob Du am Schreibtisch sitzt oder nicht. Da nun einen Scanner in die Stall Tueren auf den Toiletten zu installieren ist doch wohl eher overkill, oder? Ganz ehrlich wuerde ich dann freiwillig kuendigen.
    > "Spur"! Kein vollständiges Profil mit Lebenslauf. Er kriegt nur ein paar
    > Fragmente, ein Puzzle voller Lücken, und wenn wir in einem Land wie China,
    > Russland oder dem Iran leben würden, dann müsstest Du gerade deshalb damit
    > rechnen, dass sich das irgendein übereifriger Gedankenpolizei-Mensch zu
    > Deinen Ungunsten zusammensetzt und Dir dann Probleme macht. Dazu reichen
    > die Fragmente allemal aus. Vor allem, wenn man Dich eh schon aus
    > irgendeinem Grund auf dem Kieker hat. Und plötzlich kriegst Du keine
    > Kredite mehr, verlierst Deinen Arbeitsplatz, kriegst keinen neuen mehr, und
    > Deine Nachbarn wollen vorsichtshalber nichts mehr mit Dir zu tun haben,
    > nachdem sich letztens ein paar Beamte nach Dir erkundigt haben.
    Also es braucht schon extreeme Phantasie in diesem Szeario Etiketten von Designer Klamotten zu integrieren. Nichts Deiner oben beschriebenen Moeglichkeiten kommt auch nur in die Naehe davon.
    >
    > So ist das bei uns Gott sei Dank noch nicht. Es klopft aber schon mal an
    > Deine Tür, wenn Du die bereits bezahlte und als Urlaub beantragte USA-Reise
    > nicht antreten kannst, weil Du kein Visum kriegst, und keiner sagt Dir,
    > warum. Vielleicht hast Du zwei oder drei falsche Bücher bei amazon bestellt
    > oder warst mit Deinen Meinungen auf Foren zu unvorsichtig? Oder hast zu
    > viele Facebook-Freunde, die Abdul oder Hamid heißen? Oder jemand hat an den
    > Amazon Cloud Service eine subpoena geschickt und dort, in Deinem
    > Cloud-Speicher, mal einen Blick in Deine privaten Aufzeichnungen oder
    > Adressbücher geworfen? Aber auch bei uns kann es mal so weit kommen, dass
    > Du über jedes Fitzelchen, das einer über Dich nicht weiß, froh bist. Und
    > deswegen sollte man sich auch gegen jedes Fitzelchen wehren, das sie einem
    > in den Alltag einzuschmuggeln versuchen. Keiner weiß, wo er es später mal
    > wird bereuen müssen, einen RFID-Chip in der Jacke gehabt zu haben - und
    > klar, natürlich gilt das in noch viel stärkerem Maße für den Datenschutz am
    > Computer oder beim Telefonieren, oder für die biometrische
    > Kameraüberwachung usw. Das eine schließt das andere doch nicht aus!
    Du HAST die RFID chips doch eh in der Tasche. Neue CCs haben den, Passports, bald auch drivers license und cell phones sowiso. Und all das ist mit persoenlichen Daten. Klar sollte man den Anfaengen wehren, dagegen sagt wohl niemand mit gesundem Menschenverstand etwas, obwohl es dafuer natuerlich lange zu spaet ist. Was war da mit der deutschen Gesundheitskarte? Hey, mit den Daten koennte man tatsaechlich was anfangen.
    Was ich sage ist, das ein Kleidungs Etikett da nicht reinpasst.zudem die Info welche sich auf dem RFID Teil befindet normalerweise auch noch auf dem Aermel gutsichtbar aufgenaeht ist, der Kaeufer will uU naemlich das man seine Jacke identifiziert. Ein Teil welches rein fuer die Logistik wichtig ist aber fuer irgenwie geartete Verschwoerungstheorien oder paranoia gaenzlich ungeeignet ist. Die Technik selber, ja, die koennte ein Problem werden, also sollte man es hinterfragen, aber man muss auch den Verwendungszweck hier sehen.
    Aehnlich koennte man zB onStar als Problem sehen, mit dem System, seit Jahren in Millionen Autos im Einsatz, wird jeder Wagen der Flotte 24/7 getrackt, es koennen Audio Uebertragungen aus dem Wagen uebertragen werden, der Wagen kann ferngesteuert gestopt und gestartet werden. Das ganze ist ein Feature und wird nicht als Bedrohung (die es durchaus sein kann)gesehen.
    >
    > Also muss man sich auch gegen so etwas "Kleines" wie die Sache mit den
    > RFID-Chips wehren. Nicht zuletzt auch deshalb, weil heute noch gar nicht
    > absehbar ist, welches technologische (und Überwachungs-)Potenzial
    > tatsächlich darin steckt, und was in den nächsten Jahren und Jahrzehnten
    > noch alles damit gemacht werden kann. Wie billig und wie sensibel RFID-
    > bzw. NFC-Sensoren in zwanzig Jahren sein werden - nur als Beispiel. Und wie
    > das mit der Vernetzung dann tatsächlich sein wird.

    Die Technologie, wenn sie persoenliche und identifizierbare Info speichert uU ja, aber ein unpersoenliches und nichtssagendes Etikett? Bevor das zur Bedrohung von wem auch immer wird, duerfte es eher als Status Symbol gehandelt werden, so wie frueher die Kids Krokodile aufs C&A Polo gebuegelt haben kommen sie dann und sagen eh, haste nen scanner, check out was ich fuer ne Jacke habe.

  2. Re: Die Gefahr:

    Autor: Threat-Anzeiger 16.01.12 - 03:14

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > genutzt werden koennten. Und der republikanische Nachfolger kommt, wenn
    > ueberhaupt, in 5 Jahren, Obama wird, ob man das mag oder nicht, praktisch
    > by default eine zweite Amtszeit bekommen, simply weil die Reps niemanden
    > waehlbares haben und bis September auch kaum finden werden.
    Lol, hast du auch mal mit amerikanischen bürgern darüber gesprochen?
    Also das letzte mal, dass ich mit amerikanern in den staaten darüber gesprochen habe, kamen da eher dinge wie "he's a goddamn socialist", "I really cant believe no one shot this son of a bitch yet" oder "he's trying to kill us all"(von einem juden).

    Ich habe noch von nicht einem einzigen amerikanischen staatsbürger gehört, dass er Obama oder seine politik gut findet oder wieder wählen würde. Und ich werde dieses Jahr als registrierter Wähler im Bundesstaat Hawaii garantiert auch nicht obama wählen gehen

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