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Doping auf Rezept

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  1. Doping auf Rezept

    Autor: Epaminaidos 14.09.16 - 14:30

    Schon seit Jahren macht sich der Spitzensport lächerlich. So sind beispielsweise die meisten Teilnehmer der Tour de France offiziell Asthmatiker.

    Diese ganzen Ausnahmen sollten einfach rigoros gestrichen werden. Wenn jemand körperliche Einschränkungen hat, die nur mit Dopingmitteln behandelt werden können, dann kann er halt kein Spitzensportler sein.
    Genauso, wie man mit 1,50m kein Basketball-Profi werden kann.

    Aber davon kann ich wohl lange träumen, ohne dass es jemand umsetzen würde.

  2. Re: Doping auf Rezept

    Autor: weezet5 14.09.16 - 14:51

    Leider ja,

    dafür hängt leider zu viel Geld an dem ganzen :(

  3. Re: Doping auf Rezept

    Autor: meinungsmonopolist 14.09.16 - 14:57

    Es gibt es nicht viel auf der Welt, was mich weniger interessiert, als wenn andere Leute Sport machen. Aber würde man den Tatbestand "Doping" einfach komplett streichen, um mal zu sehen, was die Wissenschaft so aus den Leuten rauskitzelt, das würde mich interessieren.

    Sogar Schmerzen gelten als Doping, das finde ich ziemlich lächerlich.

  4. Re: Doping auf Rezept

    Autor: SchmuseTigger 14.09.16 - 15:24

    Epaminaidos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon seit Jahren macht sich der Spitzensport lächerlich. So sind
    > beispielsweise die meisten Teilnehmer der Tour de France offiziell
    > Asthmatiker.
    >
    > Diese ganzen Ausnahmen sollten einfach rigoros gestrichen werden. Wenn
    > jemand körperliche Einschränkungen hat, die nur mit Dopingmitteln behandelt
    > werden können, dann kann er halt kein Spitzensportler sein.
    > Genauso, wie man mit 1,50m kein Basketball-Profi werden kann.
    >
    > Aber davon kann ich wohl lange träumen, ohne dass es jemand umsetzen würde.


    Wenn einer wirklich Asthma hat, wäre mir das egal. Die nehmen das halt weil es das Lungenvolumen erweitert. Mehr Lungenvolumen, mehr Power. Und das ist halt das Problem.

  5. Re: Doping auf Rezept

    Autor: Sascha Klandestin 14.09.16 - 15:28

    Epaminaidos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Diese ganzen Ausnahmen sollten einfach rigoros gestrichen werden. Wenn
    > jemand körperliche Einschränkungen hat, die nur mit Dopingmitteln behandelt
    > werden können, dann kann er halt kein Spitzensportler sein.
    > Genauso, wie man mit 1,50m kein Basketball-Profi werden kann.

    Die Grenzen sind einfach zu fließend. Das mit den Asthmatikern ist natürlich schon irgendwie irrwitzig. Aber wegen Cortison als Dopingmittel scheiden alle Menschen mit stärkeren Allergien oder Autoimmunerkrankungen aus. Auch eine Gelenkentzündung würde bei Behandlung mit Cortison sofort zur Sperre führen. Und für wie viele Jahre eigentlich? Nur weil Serena Williams 2014 Cortison bekommen hat, würde ich das noch nicht als systematisches Doping für Olympia 2016 sehen.

    Will sagen: ich kenne viele Leute, die ganz vom Arzt Asthmaspray oder Kortison verordnet bekommen. Aber nur keinen, der ständig Hormonspritzen mit Testosteron und EPO bekommt oder gar Amphetamine und Anabolika.

    Ich bin auf jeden Fall gespannt, wo künftig die Grenzen gezogen werden.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.16 15:29 durch Sascha Klandestin.

  6. Re: Doping auf Rezept

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.16 - 15:33

    Man schätzt, dass sogar im Breitensport (!) ca. 10-12% Dopingmittel nehmen. Das ist eine eher vorsichtige Schätzung der Sportmedizin. Unter in Kaufnahme von Leberschädigungen usw. sonnt man sich dann im Ruhm zB im Marathon statt Platz 405 den 365. Rang belegt zu haben. Das Problem dabei ist, dass im Breitensport keine Kontrollen stattfinden. Nur mal als Info dazwischen gestreut.

  7. Re: Doping auf Rezept

    Autor: plutoniumsulfat 14.09.16 - 15:46

    Und eine Gelenkentzündung kann man ausschließlich mit Cortison behandeln?

  8. Re: Doping auf Rezept

    Autor: meinungsmonopolist 14.09.16 - 15:52

    modder31415 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem dabei
    > ist, dass im Breitensport keine Kontrollen stattfinden.

    "Breitensport" ist zum Beispiel, wenn ich gerne eine Runde um den Block jogge, ja? Und du findest es problematisch, dass hier keine Dopingkontrollen stattfinden?

  9. Re: Doping auf Rezept

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.16 - 15:54

    meinungsmonopolist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > modder31415 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Problem dabei
    > > ist, dass im Breitensport keine Kontrollen stattfinden.
    >
    > "Breitensport" ist zum Beispiel, wenn ich gerne eine Runde um den Block
    > jogge, ja? Und du findest es problematisch, dass hier keine
    > Dopingkontrollen stattfinden?

    Nein, ich finde es erstmal problematisch, dass es sogar dabei Deppen gibt, die ihre Gesundheit ruinieren um schneller um den Block zu laufen als andere. Problematisch finde ich die fehlenden Dopingkontrollen dort, wo im Breitensport Wettkämpfe stattfinden. Die Mittel sind verboten und verursachen langfristige Gesundheitsschäden.
    Da die Mittel im Breitensport nicht "offiziell" besorgt werden können, hat das eine rasante Ausweitung des Schwarzmarktes zur Folge. Dieser wird nicht auf seine Inhaltstoffe kontrolliert. Also kommen im Breitensport Mittel in Verkehr, die gepanscht und teilweise stark verunreinigt sind. Die Gewinne in der organisierten Kriminalität sind bei Doping Mitteln im Moment höher als zB beim Rauschgift.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.09.16 16:13 durch modder31415.

  10. Re: Doping auf Rezept

    Autor: meinungsmonopolist 14.09.16 - 16:17

    modder31415 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, ich finde es erstmal problematisch, dass es sogar dabei Deppen gibt,
    > die ihre Gesundheit ruinieren um schneller um den Block zu laufen als
    > andere.

    Jeder hat das Recht, seine Gesundheit so zu ruinieren, wie er es für richtig hält. Ich ruiniere meine Gesundheit jeden Tag auf vielfältige Art, nur so zum Vergnügen, ohne jeden Mehrwert.

    > Die Mittel sind verboten und
    > verursachen langfristige Gesundheitsschäden.

    Das ist aber ziemlich pauschalisierend. Zum Beispiel gelten selbst zugefügte Schmerzen (wegen des Adrenalins) offiziell auch als Doping.

  11. Re: Doping auf Rezept

    Autor: Anonymer Nutzer 14.09.16 - 16:28

    meinungsmonopolist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > modder31415 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, ich finde es erstmal problematisch, dass es sogar dabei Deppen
    > gibt,
    > > die ihre Gesundheit ruinieren um schneller um den Block zu laufen als
    > > andere.
    >
    > Jeder hat das Recht, seine Gesundheit so zu ruinieren, wie er es für
    > richtig hält. Ich ruiniere meine Gesundheit jeden Tag auf vielfältige Art,
    > nur so zum Vergnügen, ohne jeden Mehrwert.

    Schön doof. In meinen Augen jedenfalls.


    >
    > Das ist aber ziemlich pauschalisierend. Zum Beispiel gelten selbst
    > zugefügte Schmerzen (wegen des Adrenalins) offiziell auch als Doping.

    Das steht wo genau ? Aber bitte die Stelle mit den selbst zugefügten Schmerzen, nicht die mit Adrenalin als verbotenes Mittel.

  12. Re: Doping auf Rezept

    Autor: meinungsmonopolist 14.09.16 - 16:32

    modder31415 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schön doof. In meinen Augen jedenfalls.

    Ich bin mir sicher, du tust es auch. Ungesunde Dinge machen oft den meisten Spaß.

    > Das steht wo genau ? Aber bitte die Stelle mit den selbst zugefügten
    > Schmerzen, nicht die mit Adrenalin als verbotenes Mittel.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Boosting_(doping)

  13. Re: Doping auf Rezept

    Autor: Abdiel 14.09.16 - 16:37

    "It can be used by an athlete with a spinal cord injury"

    Vielleicht solltest Du Dir die Begleitumstände mal zu Gemüte führen die zum Verbot führten...

  14. Re: Doping auf Rezept

    Autor: Abdiel 14.09.16 - 16:38

    Bei den Asthmatikern im TdF-Starterfeld definitiv!

  15. Re: Doping auf Rezept

    Autor: meinungsmonopolist 14.09.16 - 16:41

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht solltest Du Dir die Begleitumstände mal zu Gemüte führen die zum
    > Verbot führten...

    Worauf willst du hinaus?

  16. Re: Doping auf Rezept

    Autor: Abdiel 14.09.16 - 16:44

    Versuch es doch einfach mal selbst.

  17. Re: Doping auf Rezept

    Autor: meinungsmonopolist 14.09.16 - 16:46

    Abdiel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Versuch es doch einfach mal selbst.

    Bitte? Wenn du ein Argument vorzubringen hast, dann raus damit.

  18. Re: Doping auf Rezept

    Autor: Eheran 14.09.16 - 16:51

    Du solltest mal den Wiki-Artikel lesen.
    >Athletes with spinal injuries can have difficulties with autonomic functions and their bodies may be unable to control blood pressure and heart rate. Because of this their bodies do not adapt to the increased demand of physical activity. Without these changes the athlete can become fatigued and suffer from a lower level of endurance. Boosting works by tricking the body into a state of high blood pressure and heart rate,[1] with an increased utilization of oxygen improving the athlete's performance.[2]

    Es betrifft also nur Sportler mit Wirbelsäulenschäden (=Querschnittsgelähmt wie ich mal vermute). Deren Körper merkt beim Sport nicht, dass er eig. (mehr) hochfahren sollte. Das kann man dann dadurch ausgleichen und Puls/Blutdruck steigen. Passiert bei gesunden Menschen ganz von alleine.

  19. Re: Doping auf Rezept

    Autor: meinungsmonopolist 14.09.16 - 16:58

    Aus dem Artikel geht hervor, dass es sich offizell um Doping handelt. Mehr ist nicht nötig, und die Feinheiten spielen keine Rolle. Denn es geht um die Widerlegung der Behauptung, dass Doping nur mit verbotenen Substanzen geschieht.

  20. Re: Doping auf Rezept

    Autor: hle.ogr 14.09.16 - 17:28

    > Jeder hat das Recht, seine Gesundheit so zu ruinieren, wie er es für
    > richtig hält. Ich ruiniere meine Gesundheit jeden Tag auf vielfältige Art,
    > nur so zum Vergnügen, ohne jeden Mehrwert.

    Nun mal ganz langsam. So leicht darf man es sich nicht machen. Vereinfacht gesagt darfst du das in Deutschland nur, wenn keine Kosten für andere entstehen. Also wenn du dir bewusst deine Gesundheit ruinierst, dann kann eine Krankenkasse die Kostenübernahme für die Gesundheitsschäden verweigern. Wenn du dich in diesem Kontext noch etwas weiter informieren möchtest, kannst du dir auch einmal die rechtliche Begründung für die Gurtpflicht in Deutschland durchlesen.

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