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Investigativer Journalismus?

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  1. Investigativer Journalismus?

    Autor: TVB 15.07.18 - 15:15

    Es ist ein Armutszeugnis für die heutigen Medien, dass die Aufdeckung derartiger Skandale, (z.B. die Benachteiligung von Sanders), offensichtlich fremden Geheimdiensten und Wikileaks überlassen wird.
    Ich dachte, die USA hätten diverse große Zeitungen und Medienhäuser, die solche Themen interessant finden sollten. Da lag ich wohl falsch.. es wurde wohl der richtige Kandidat benachteiligt, das interessiert die Medien nicht so *fG*

  2. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: andro 15.07.18 - 15:42

    Ist Dir schon aufgefallen, dass es im Artikel um einen staatlich organisierten Angriff auf Institutionen eines Landes geht mit dem Ziel, Wahlergebnisse zu beeinflussen, geht?

    Nicht um Vietnamkrieg, nicht um Haarfarbe des US-Präsidenten. Nein, es geht um dieses eine Thema: Russland hat Server der US-Demokraten gehakt und Wikileaks missbraucht, um seine Ziele zu erreichen.

    Und nein: solch ein Eingriff ist nicht mit Aktivitäten der Deutschen Welle in Ost-Europa oder US-Senat-finanzierten Radio Svoboda (=Freiheit) vergleichbar.

  3. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: mnementh 15.07.18 - 15:48

    andro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist Dir schon aufgefallen, dass es im Artikel um einen staatlich
    > organisierten Angriff auf Institutionen eines Landes geht mit dem Ziel,
    > Wahlergebnisse zu beeinflussen, geht?
    >
    > Nicht um Vietnamkrieg, nicht um Haarfarbe des US-Präsidenten. Nein, es geht
    > um dieses eine Thema: Russland hat Server der US-Demokraten gehakt und
    > Wikileaks missbraucht, um seine Ziele zu erreichen.
    >
    > Und nein: solch ein Eingriff ist nicht mit Aktivitäten der Deutschen Welle
    > in Ost-Europa oder US-Senat-finanzierten Radio Svoboda (=Freiheit)
    > vergleichbar.

    Oder einem Sabotage-Wurm der Industrie-Anlagen zur Urananreicherung gezielt beschädigt und mit dem Rechner eines anderen Landes gezielt infiziert wurden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stuxnet

  4. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: wonoscho 15.07.18 - 15:59

    In der Tat arbeiten Geheimdienste mit widerrechtlichen Methoden
    aber nicht nur russische Geheimdienste sondern auch deutsche:

    https://www.heise.de/tp/features/Vom-Sterben-der-NSU-Zeugen-3626145.html?seite=all

  5. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: andro 15.07.18 - 16:47

    Mir ist schon klar, dass nicht jeder widerstehen kann, wenn einem plötzlich viele Gedanken durch denk Kopf schießen. Es sind ja so viele und man kommt schnell durcheinander.

    Aber ein Stilllegen von Anreicherungsanlagen für Massenvernichtungswaffen eines totalitären Staates ist nicht das gleiche, wie Hacken von Servern von demokratischen Institutionen eines Landes.

    Vielleicht hilft ein einfacher Gedanke: man kann nicht ein Verbrechen durch ein anderes rechtfertigen. Bei der Bewertung der Aussagen:
    - Russland handelt zuläßig
    - Russland's Verhalten ist zu verurteilen

    darf die Aussage:
    - Deutschland's Verhalten ist zu verurteilen

    keine Rolle spielen. Nicht schwer, oder?

    Davon abgesehen, streitet Russland die Vorwürfe ab. Dabei hat Putin bereits folgende ausgesagt:
    - nein, Russland hat keine Territorialansprüche an die Ukraine (dazu gibt es mehrere internationale Verträge)
    - nein, die grünen Männchen auf der Krim sind keine russischen Streitkräfte
    - nein, es war nicht unser BUK, der MH17 vom Himmel holte (297 Menschen starben)
    - nein, wir unterstützen die Separatisten im Osten der Ukraine weder militärisch noch wirtschaftlich
    - ja, Russland zieht das siegreiche Militär aus Syrien ab (das wurde bereits offiziell 2 mal verkündet)

    Diese Aussagen spielen SEHR WOHL eine Rolle bei der Bewertung der Aussage Moskaus über die nicht-Beteiligung staatlicher Geheimdienste an der Wahlkampagne in den USA.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.18 16:52 durch andro.

  6. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: bombinho 15.07.18 - 16:52

    Deine Beitraege gefallen mir, sie sind so schoen kontrovers, irgendwie schon eine Diskussion in sich und innerhalb der Diskussion.

    Wer da noch widerstehen kann, den Gedanken freien Lauf zu lassen, alle Achtung.

  7. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: mnementh 15.07.18 - 17:01

    andro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber ein Stilllegen von Anreicherungsanlagen für Massenvernichtungswaffen
    > eines totalitären Staates ist nicht das gleiche, wie Hacken von Servern von
    > demokratischen Institutionen eines Landes.
    >
    Nö, ich habe ja explizit aufs Zitat Bezug genommen, wo das als nicht vergleichbar bezeichnet wurde.

    In der Sache ist alles verworren. Haben die Russen ihre Finger drin gehabt? Möglicherweise. War es so wie die Anklage jetzt sagt? Wahrscheinlich nur in Teilen, vieles wirkt schwach. Der Punkt hieran ist definitiv, dass alle Seiten alles Interesse haben zu lügen. Und die Seiten sind mehr als nur Russland und die USA, die USA allein zerfällt in mehrere Seiten in dieser Diskussion. So haben die Demokraten ein Interesse ihre Wahlniederlage mit russischem Einfluss kleinzureden. Die Republikaner und das Trump-Lager natürlich das umgekehrte Interesse. Die Geheimdienste wollen gern ein Feindbild um damit Steuergelder einzusacken. Die Medien wollen interessante spannnungsreiche Geschichten, wo auch immer diese hinführen. Und so weiter. Das ist alles sehr verworren und ich glaube keinem von ihnen. Was die Wahrheit in dieser Sache ist und was Lüge? Ich bezweifle dass noch irgendjemand der Beteiligten wirklich durchblickt. Aber es ist auch nicht nötig. Alles wird halt der eigenen Meinung nach passend ausgelegt.

  8. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: nixidee 15.07.18 - 20:02

    wonoscho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In der Tat arbeiten Geheimdienste mit widerrechtlichen Methoden
    > aber nicht nur russische Geheimdienste sondern auch deutsche:
    >
    > www.heise.de

    Oh nein von ~600 Zeugen sterben eine Handvoll innerhalb von 5+ Jahren. Bist du dir sicher, dass es nicht vielleicht die Reptiloiden waren?

  9. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: Ach 15.07.18 - 20:08

    Insbesondere die Amerikanischen Medien beugen sich immer mehr ihren Investoreninteressen, nachdem die meisten von ihnen ja inzwischen an der Börse angelangt sind. Ist ein wahres Trauerspiel.

  10. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: Sinnfrei 15.07.18 - 20:15

    Es geht hier vor allem um Behauptungen, ohne Beweise. Bis jetzt gibt es nicht einen Beweis, nur Anschuldigungen und Mutmaßungen.

    __________________
    ...

  11. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: ubuntu_user 15.07.18 - 20:17

    andro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist Dir schon aufgefallen, dass es im Artikel um einen staatlich
    > organisierten Angriff auf Institutionen eines Landes geht mit dem Ziel,
    > Wahlergebnisse zu beeinflussen, geht?

    > Und nein: solch ein Eingriff ist nicht mit Aktivitäten der Deutschen Welle
    > in Ost-Europa oder US-Senat-finanzierten Radio Svoboda (=Freiheit)
    > vergleichbar.

    stimmt. Die Amerikaner zahlen jährlich mehr als 1 Milliarde um Russland durch NGOs zu destabilieren. Dagegen kann man so nen bisschen posten bei wikileaks nicht vergleichen.

  12. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: andro 15.07.18 - 21:34

    Demnach kann man sich also die Welt so denken, wie man gerade lustig ist?

    Klingt nach einer Verschwörungstheorie.

  13. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: bombinho 15.07.18 - 21:38

    andro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Demnach kann man sich also die Welt so denken, wie man gerade lustig ist?
    Kann man nicht nur, tut man auch, man sucht sich etwas aus, an das man glaubt und haelt sich daran fest.
    Glauben, dass es so ist, nicht Glauben oder Glauben, dass es nicht so ist.

    In diesem Fall ware die Alternative eigene Ermittlungen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.18 21:41 durch bombinho.

  14. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: andro 15.07.18 - 21:43

    1 Milliarde? Oder 10? Wo kommt die Info her?

    Es waren also auch die US-Amerikaner, die UdSSR "destabilisiert" haben?

    Ich verrate ihnen was: ein Land, in dem Oppositionspolitiker und Journalisten getötet werden oder im Knast landen, in dem man ausländische Medien mit dem Status "Agenten des Westens" brandmarkt und zu deren Schließung zwingt, in dem keine unabhängige Massenmedien existieren, in dem 99,98% Angeklagter auch verurteilt werden, das Gebiete von Nachbarstaaten annektiert oder in ihnen Krieg führt (Moldavien, Georgien, Ukraine), in dem sexuelle Aufklärung als Schwulenpropaganda verboten ist, in dem statt Aufklärung über AIDS Enthaltsamkeit gepredigt wird und die Zahlen über die Sterblichkeit und Neuinfektionen systematisch unterschlagen werden; ein Land, das 10% des BIP für Militär ausgibt ... solch ein Land kann man nicht weiter destabilisieren.

    Und was die Beweislage betrifft: im Artikel werden doch so einige beschrieben ... was fehlt ihnen noch?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.07.18 21:46 durch andro.

  15. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: Bendix 15.07.18 - 23:02

    +1

  16. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: ElMario 16.07.18 - 00:02

    Its on the internet, so it must be true !

  17. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: mnementh 16.07.18 - 00:39

    andro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Demnach kann man sich also die Welt so denken, wie man gerade lustig ist?
    >
    Du musst beim falschen Post antworten geklickt haben, denn das passt so gar nicht zu dem was ich schrieb.

    > Klingt nach einer Verschwörungstheorie.
    Lustigerweise schreibt der Artikel über eine Verschwörungstheorie und Du vertrittst sie ja auch in Deinen Posts. Die Verschwörung russischer Geheimdienstler, die Hacking betrieben haben und damit versucht haben auf die amerikanischen Präsidentschaftswahlen einzuwirken. Verschwörungstheorien sind nicht dadurch definiert, ob sie wahr oder falsch sind, sondern nur dadurch, dass man eine Verschwörung postuliert, was hier der Fall ist.

  18. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: as112 16.07.18 - 03:23

    andro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mir ist schon klar, dass nicht jeder widerstehen kann, wenn einem plötzlich
    > viele Gedanken durch denk Kopf schießen. Es sind ja so viele und man kommt
    > schnell durcheinander.

    Ein Selbstgespräch. Alle Achtung.

  19. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: Dampfplauderer 16.07.18 - 08:35

    andro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verrate ihnen was: ein Land, in dem Oppositionspolitiker und
    > Journalisten getötet werden oder im Knast landen, in dem man ausländische
    > Medien mit dem Status "Agenten des Westens" brandmarkt und zu deren
    > Schließung zwingt, in dem keine unabhängige Massenmedien existieren, in dem
    > 99,98% Angeklagter auch verurteilt werden, das Gebiete von Nachbarstaaten
    > annektiert oder in ihnen Krieg führt (Moldavien, Georgien, Ukraine), in dem
    > sexuelle Aufklärung als Schwulenpropaganda verboten ist, in dem statt
    > Aufklärung über AIDS Enthaltsamkeit gepredigt wird und die Zahlen über die
    > Sterblichkeit und Neuinfektionen systematisch unterschlagen werden; ein
    > Land, das 10% des BIP für Militär ausgibt ... solch ein Land kann man nicht
    > weiter destabilisieren.

    ..geht es um die USA oder die phösen Russen?

  20. Re: Investigativer Journalismus?

    Autor: ubuntu_user 16.07.18 - 09:06

    andro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1 Milliarde? Oder 10? Wo kommt die Info her?

    ZDF interview putin

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