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Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

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  1. Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: deefens 23.04.18 - 13:22

    "Ich würde gerne darauf antworten, aber die Mail kommt von noreply@md.com. In der Fußzeile steht, dass man über das Kontaktformular antworten solle. Ich kann es aber nicht benutzen, da ich keine Kundennummer habe."

    Ich weiss nicht mit wie vielen Firmen mir es schon ähnlich ergangen ist, welche ungerechtfertigt auf Grund einer Namensverwechslung irgendwelche angeblichen Zahlungsverpflichtungen eintreiben wollten. An dieser Stelle einen Dank an meine Eltern für meinen zigtausendfach in Deutschland vertretenen Vor- und Nachnamen :)

  2. Re: Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: plutoniumsulfat 23.04.18 - 14:06

    Vornamen kommen fast immer so häufig vor und für den Nachnamen kann man auch nicht immer was. Ich meine, lieber Müller oder Schneider als Szyczowiyczki :D

  3. Re: Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: quineloe 23.04.18 - 16:23

    Da bist du aber in der ganz bequemen Lage, einfach alle Forderungen abzulehnen und selber nichts tun zu müssen.

    Hier ist es anders rum, hier muss das Opfer tätig werden, und er kann es nicht mal aussitzen.

  4. Re: Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: deefens 23.04.18 - 16:35

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da bist du aber in der ganz bequemen Lage, einfach alle Forderungen
    > abzulehnen und selber nichts tun zu müssen.

    Jein, man muss ja erstmal prüfen ob die Forderung nicht evtl. doch berechtigt ist weil man irgendwann mal irgendwo Kunde war und vielleicht doch was übersehen hat. Und erklär mal den Inkasso-Russen, die dir gleich die Beine brechen wollen, dass sie den Falschen erwischt haben :)

  5. Re: Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: quineloe 23.04.18 - 16:44

    Welche Alternative hast du denn beim "Russen Inkasso"? Zahlst du dann trotzdem?

    Ich denke, wenn du denen einmal klar sagst, dass sie den Falschen haben und du nicht aus Spaß den letzten 10 Schreiben widersprochen hast, dann werden die wohl keine Beine brechen.

    Inkassounternehmen sind übrigens Genehmigungspflichtig, und die kann futsch gehen, wenn deren Mitarbeiter mit Beinebrechen anfangen.

  6. Re: Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: Benutzer0000 23.04.18 - 17:57

    Inkasso-Typen können genau eines machen: einen Brief schreiben oder am Hauseingang die Klingel betätigen. Dort geht dann die Tür aber nicht auf, da Fremden grundsätzlich nicht aufgemacht wird und damit endet die Geschichte.

    Verwechslungen werden schriftlich geklärt, notfalls auf dem Rechtsweg.
    Dabei wird allerdings nicht mit dem Inkassobüro verkehrt sondern mit demjenigen, der fälschlicherweise davon ausgeht, anspruchsberechtigt zu sein.

    Wenn die Inkasso-Typen meinen, sie müssen widerrechtlich handeln (z.B. eindringen in ein fremdes Grundstück, Nötigung oder ähnliches), dann werden sie genauso wie jeder andere dahergelaufene Kriminelle, notfalls mit Waffengewalt, bis zum Eintreffen der so schnell wie möglich zu verständigenden Polizei festgehalten und danach gehts ins Gefängnis.

  7. Re: Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: Tet 23.04.18 - 23:14

    Benutzer0000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Inkasso-Typen können genau eines machen: einen Brief schreiben oder am
    > Hauseingang die Klingel betätigen. Dort geht dann die Tür aber nicht auf,
    > da Fremden grundsätzlich nicht aufgemacht wird und damit endet die
    > Geschichte.
    >
    > Verwechslungen werden schriftlich geklärt, notfalls auf dem Rechtsweg.
    > Dabei wird allerdings nicht mit dem Inkassobüro verkehrt sondern mit
    > demjenigen, der fälschlicherweise davon ausgeht, anspruchsberechtigt zu
    > sein.

    Genau das ist nicht selten das Inkassobüro, weil die Firmen denen die Forderungen überlassen. Und die können durchaus mehr als klingeln, zum Beispiel können die auch Mahnbescheide ausstellen lassen. Sicher, das lässt sich zwar in der Regel irgendwie lösen, wenn die Forderung unberechtigt ist, aber die eigenen Kosten (für Briefe und ähnliches) sowie die investierte Zeit bekommt man praktisch nie ersetzt.

  8. Re: Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: Tantalus 24.04.18 - 09:25

    Tet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau das ist nicht selten das Inkassobüro, weil die Firmen denen die
    > Forderungen überlassen. Und die können durchaus mehr als klingeln, zum
    > Beispiel können die auch Mahnbescheide ausstellen lassen. Sicher, das lässt
    > sich zwar in der Regel irgendwie lösen, wenn die Forderung unberechtigt
    > ist, aber die eigenen Kosten (für Briefe und ähnliches) sowie die
    > investierte Zeit bekommt man praktisch nie ersetzt.

    Einem Mahnbescheid zu widersprechen kostet Dich genau einen Gang zum Briefkasten, mehr nicht.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  9. Re: Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: Tet 24.04.18 - 13:52

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einem Mahnbescheid zu widersprechen kostet Dich genau einen Gang zum
    > Briefkasten, mehr nicht.

    Der Briefkasten weiß dann intuitiv, dass man einem Mahnbescheid widersprechen will und leitet das weiter oder was wollen Sie damit sagen?

  10. Re: Das hier ist doch schon fast symptomatisch:

    Autor: Tantalus 24.04.18 - 13:58

    Tet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Briefkasten weiß dann intuitiv, dass man einem Mahnbescheid
    > widersprechen will und leitet das weiter oder was wollen Sie damit sagen?

    Ok, wenn wir auf der kleinkarierten Schine unterwegs sein wollen:
    Einem Mahnbescheid zu widersprechen kostet Dich genau
    - Ein Kreuzchen auf der Rückseite des Bescheids*
    - Eine Unterschrift auf der Rückseite des Bescheids**
    - Einen Briefumschlag
    - Einen Gang zum Briefkasten (kann man ggf. mit dem Gang zum Bäcker/Metzger/Bordell/whatever kombinieren)

    Gruß
    Tantalus

    * sinnvollerweise da wo "ich widerspreche der aufgeführten Forderung" oder so ähnlich steht
    ** sinnvollerweise da wo "Unterschrift" steht

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

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