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Amapegidazon?

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  1. Amapegidazon?

    Autor: Tuxianer 04.03.16 - 16:23

    Bis 2009 existierte eine "Partnerschaft" zwischen A. und der DVU, einer (inzwischen verbotenen) offen rechtsradikalen Partei. Seit damals und ...

    Bis 2012 existierte eine "Partnerschaft" zwischen A. und einer Firma, die als Sicherheitsdienst engagiert war. Einer Truppe, die mit voller Absicht den Namen "H.E.S.S." gewählt hat und die sich im Internet offen als Söldnertruppe und mit schweren Waffen präsentiert und ihre Nähe zum rechtsextremen Nationalismus kaum verhehlt. Und bei A. auch genau so auftrat:

    Diese "Sicherheitsfirma" hielt A.'s 'Mitarbeiter' in Containerwohnblöcken in Wäldern wie Gefangene: Durchsuchungen von Personen wie von Mieträumen (beides illegal: Sicherheitsdienste dürfen im Zweifelsfalle die Polizei rufen, aber nicht eigenmächtig Durchsuchungen durchführen, nicht von Personen und genausowenig von Wohnungen!), Einschüchterungen, Anwendung von Gewalt ... die Liste ist lang und grausig. A. will davon nichts gewusst haben ... wie die Deutschen von den KL'n auch nicht.

    Kaum weniger lang ist aber A.'s Liste von Übeltaten. Die Firma fälschte und fälscht laut Aussagen Betroffener nach wie vor massenweise und systematisch Verträge, so dass Personen mehrfach als Praktikanten eingestellt, also vom deutschen Staat (jobcenter) bezahlt und somit von A. unbezahlt 'beschäftigt' und bei der Gelegenheit mit erzwungener Fronarbeit (unbezahlten und für Praktikanten illegalen Überstunden) ausgebeutet wurden. Bleiben noch das strikte Verbot gewerkschaftlicher Organisation (illegal), Pausenverbote (illegal),
    Durchsuchung vor WC-Gängen (illegal), Überwachung der WV-Anlagen mittels Kameras (grob illegal!) usw. usw. usw.

    Dass A. logischerweise auch allen Aufwand treibt, um in Deutschland nur kostenfrei Mitarbeiter ausbeuten zu können, aber keine Steuern bezahlen zu müssen, also auch die gesamte Verwaltung im Ausland betreibt und angeblich für alles und jedes horrende Lizenzgebühren an die Muttergesellschaft abdrücken muss, ist da nur noch ein stinkiges Tüpfelchen auf dem im Morast abgesoffenen i.

    Ach ja: Wer bei dieser Firma ein Buch "kauft" bekommt nur eine Lizenz. Die A. jederzeit zu widerrufen sich erdreistet. Das ist illegal im deutschen Buchhandelswesen, dessen Rechte auch für digitale Bücher gelten. Wer also später mal seine Kontakte zu dieser Firma beenden will, weil ihm deren Nähe zu Rechtsextremen und deren Umfeld oder deren illegaler und schäbiger Umgang mit Mitarbeitern und deren widerliche Steuerflucht einfach doch so langsam stört, der kann auf seine dort gekauften (!) digitalen Bücher nicht mehr zugreifen. Meint jedenfalls die Firma A. Sieht ein Rechtsexperte anders, aber es gibt ja einfache Wege, sich diesem Problem nie stellen zu müssen: Diese Firma zu meiden. Sie und ihre Duzenden von Ableger, die sich im Internet-Handel breit machen wie bösartige Krebsgeschwüre.

    Wen dergleichen nicht stört, dem kann es auch wurscht sein, ob das Gerät, mit dem diese Firma ihn noch mehr ausspioniert als mit ihren Anzeigegeräten für digitale Bücher, so tut, als wäre es gegenüber dem Nutzer verschlüsselt. A. kann und wird alles an Daten sammeln und missbrauchen, was eine solche 'Firma' missbrauchen kann.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  2. Re: Amapegidazon?

    Autor: DrWatson 04.03.16 - 16:59

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis 2009 existierte eine "Partnerschaft" zwischen A. und der DVU

    Belege?

    >, einer (inzwischen verbotenen) offen rechtsradikalen Partei.

    Es wurden seit über 50 Jahren keine Parteien mehr in Deutschland verboten.

    > Bis 2012 existierte eine "Partnerschaft" zwischen A. und einer Firma, die
    > als Sicherheitsdienst engagiert war.

    Der Vertrag wurde nach Beschwerden gekündigt. Wie sieht es denn aktuell aus?

    > A. will davon nichts gewusst
    > haben ... wie die Deutschen von den KL'n auch nicht.

    Du relativierst den Holocaust, deine Vergleiche sind ekelerregend.

    > Die Firma fälschte und
    > fälscht Verträge,

    Hast du dafür Belege? Ansonsten kann man sich mit solchen Behauptungen strafbar machen.

    > Ach ja: Wer bei dieser Firma ein Buch "kauft" bekommt nur eine Lizenz.

    Das ist ganz klar falsch. Wer ein Buch kauft, kauft ein Buch.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.16 17:00 durch DrWatson.

  3. Re: Amapegidazon?

    Autor: Tuxianer 04.03.16 - 17:49

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tuxianer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bis 2009 existierte eine "Partnerschaft" zwischen A. und der DVU
    >
    > Belege?
    Ein guter ist Archive.org. Dort (in der Sammlung von Internet-Seiten-Abbildungen) die Seiten der Firma A. aus dem betreffenden Zeitraum anschauen.

    >
    > >, einer (inzwischen verbotenen) offen rechtsradikalen Partei.
    >
    > Es wurden seit über 50 Jahren keine Parteien mehr in Deutschland verboten.
    Nachlesen unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Volksunion
    Dort kann man lesen: Die Deutsche Volksunion (Kurzbezeichnung: DVU, auch Liste D) war eine rechtsextreme Partei in der Bundesrepublik Deutschland [...] Bis zur Auflösung 2011 [...]"

    Mit der 2011 im Hauruck-Verfahren durchgezogenen Fusion mit der NPD - gegen die erst im Mai 2012 letzte Einsprachen von Landesverbänden eben der DVU zurückgezogen wurden - wurde das damals angeregte Verbotsverfahren der DVU faktisch umgangen, da namentlich gegenstandslos gemacht. Im Wikipedia-Artikel zur NPD (also zur juristischen Nachfolgepartei zur DVU) darf man weiter nachlesen: "Gegen die Partei läuft ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht, um nach Art. 21 des Grundgesetzes zu entscheiden, ob die Partei verfassungswidrig ist."

    Juristisch korrekt: Sie wurde nicht verboten, weil das Verfahren nicht zu Ende kam, weil die Partei unter diesem Namen vorher aufhörte zu existieren. Faktisch: Sie hat sich rechtzeitig umbenannt und das Verfahren läuft nach wie vor, nun halt (mal wieder) gegen dasselbe Ding im neuen Namen.

    >
    > > Bis 2012 existierte eine "Partnerschaft" zwischen A. und einer Firma,
    > die
    > > als Sicherheitsdienst engagiert war.
    >
    > Der Vertrag wurde nach Beschwerden gekündigt.

    Ja, macht es das gut? Oder weniger schlimm? Ein Unternehmen mit einem bisschen Verstand für die deutsche Geschichte und Realität hätte so einen Vertrag nie abgeschlossen.

    >
    > > A. will davon nichts gewusst
    > > haben ... wie die Deutschen von den KL'n auch nicht.
    >
    > Du relativierst den Holocaust, deine Vergleiche sind ekelerregend.
    Diese Unterstellung verbitte ich mir in aller Form! Ich relativiere rein gar nichts. Nach dem 2. WK haben fast alle Deutschen behauptet, nichts von KL'n gewusst zu haben, was schlicht unmöglich ist: Schon die Größe der Anlagen, die Zahl der erforderlichen Mitarbeiter vom Zugpersonal bis zu dem Wachleuten, der Geruch von Tausenden bis Zigtausenden von Toten, ... damals haben viele Deutschen gelogen. Das relativiert den Holocaust nicht im Mindesten; im Gegenteil: Es zeigt, dass die Leute viel mehr davon wussten als sie zugaben. Das ist ekelerregend!

    > > Die Firma fälschte und
    > > fälscht Verträge,
    >
    > Hast du dafür Belege?
    www.gruenderszene.de/allgemein/ard-amazon-leiharbeiter
    Da findet sich auch der Verweis auf den initialen Fernsehbericht in der ARD über die Arbeitsbedingungen.

    Der Verweis http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/hr/13022013-ausgeliefert-leiharbeiter-bei-amazon-100.html funktioniert nicht mehr, weil "Bestimmungen des 12. Rundfunkänderungsstaatvertrags" die längere Verweildauer jeder solchen Berichterstattung auf Seiten des Anbieters untersagen; nichtsdestotrotz kann beim Hessischen Rundfunk das Manuskript angefordert werden; die Sendung wurde am 13. Februar 2013 unter dem Titel "Ausgeliefert: Leiharbeiter bei Amazon" ausgestrahlt. Und liegt dort auch noch, nur eben nicht mehr im Internet.


    Was die Vertragslage und das Verhalten gegenüber den Mitarbeitern angeht:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13716874/Hartz-IV-Bezieher-jobben-auf-Staatskosten-fuer-Amazon.html
    http://labournet.de/branchen/dienstleistung/eh/amazon.html
    http://www.derwesten.de/region/westfalen/gewerkschaft-richtet-homepage-fuer-amazon-mitarbeiter-ein-id6243296.html
    http://www.20min.ch/digital/webpage/story/24338296
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Saisonkraefte-bei-Amazon-sorgen-fuer-Wirbel-1378100.html
    http://rene-schneider.name/ein-tag-im-maschinenraum-von-amazon/
    http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article105263025/Amazon-laesst-Hartz-IV-Empfaenger-gratis-arbeiten.html
    http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2011-11/amazon-praktika/komplettansicht

    Um mal ein paar Verweise zu nennen. Genügt das für's erste?

    >
    > > Ach ja: Wer bei dieser Firma ein Buch "kauft" bekommt nur eine Lizenz.
    >
    > Das ist ganz klar falsch. Wer ein Buch kauft, kauft ein Buch.

    Irrtum! Ich zitiere hier eine E-Mail dieser Firma A. in Bezug auf eine Kontenschließung; das vollständige Original liegt mir vor:

    "Zu Ihrem Anliegen der Kontoschließung:

    Ein Hinweis: Sobald Ihr Konto geschlossen ist, ist kein Zugriff mehr möglich auf:

    - Ihr Kundenkonto für Online-Einkäufe bei Amazon.de
    - Ihr Verkäuferkonto für die Plattform Amazon.de Marketplace
    - Digitale Inhalte in Zusammenhang mit der Amazon Cloud und dem Cloud Player
    - Inhalte und Abonnements für Kindle
    - Konten bei Amazon.co.uk, Amazon.com, Amazon.ca, Amazon.fr, Amazon.it, Amazon.es oder Amazon.co.jp
    - Ihr Konto bei Javari.de, Amazon BuyVIP und Amazon Payments
    - Ihr Konto beim Amazon.de Partnerprogramm (falls ein solches Konto besteht)
    - Ihr Konto bei Audible.de und die dort erworbenen Hörbücher
    - Ihr Konto bei LOVEFiLM
    - Ihren Amazon Wunschzettel und andere Listen, falls solche angelegt wurden
    - "Meine Seite" bei Amazon
    - Ihren Zugang zu Author Central und die damit zusammenhängende Autoren-Seite

    Nach einer Kontoschließung ist kein Zugriff mehr auf Ihre erworbenen Kindle Inhalte möglich."

    Sowohl "Inhalte und Abonnements für Kindle" aus auch der letzte Satz betreffen: digitale Bücher. Also doch. Bitte erst informieren, dann (eben nicht mehr) abstreiten.

    So. Genug widerlegt?

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  4. Re: Amapegidazon?

    Autor: lear 04.03.16 - 23:59

    Ein DRM geschütztes ebook ist kein Buch, es gab niemals konkrete Überlegungen zu einem Verbotsverfahren gegen die DVU (was irgendein Hanswurst mal angeregt haben mag, ist belanglos) und das Problem ist, daß Du indirekt (über die Verleugnung) die (behaupteten) "Containerwohnblöcke" mit Konzentrationslagern verglichen hast - das zählt als Relativierung des Holocaust; man vergleicht den nicht mit irgendwas. Weder direkt noch indirekt. Nichtmal mit anderen Genoziden - das entspricht einer Aufrechnung der Verbrechen und ist diesem Fall insbesondere für Deutsche und Österreicher nicht statthaft (auch wenn ich Dir keinesfalls böse Absicht unterstellen würde)


    Was den Grad der Holocaustleugnung angeht muß man konstatieren, daß die Arbeits- und Vernichtungslager ja nicht mitten in der Stadt waren und die Medienlandschaft damals eher eingeschränkt.
    Obwohl so ziemlich *jeder* gewußt haben muß, daß Juden etc. drangsaliert, enteignet und letztlich auch deportiert, eventuell sogar getötet worden sind, dürfte sich die Kenntnis über die Details der tatsächlichen Zustände insbesondere in den Konzentrationslagern in den eroberten Ostegebieten doch arg in Grenzen gehalten haben.

    Das entschuldigt aber auch nichts!
    Das gesellschaftlich-zivilisatorische Versagen liegt bereits weit im Vorfeld in der Entrechtung bestimmter Bevölkerungsgruppen, also der Akzeptanz des gesellschaftlichen Umfeldes, in dem die tatsächlichen Übergriffe dann stattgefunden haben.
    Dh. man muß gar nicht gewußt haben, wie es in Auschwitz ausgesehen hat. Das Hinwegsehen über das deutliche begründet die persönliche Schuld.

  5. Re: Amapegidazon?

    Autor: Pjörn 05.03.16 - 03:57

    Tuxianer schrieb:

    >So. Genug widerlegt?

    Du hast dich ja hauptsächlich selbst widerlegt und deshalb wird dir diese Frage wohl niemand beantworten können.

    Du hast aufjedenfall gelernt das man in Deutschland keiner Partei verbieten kann,sich aufzulösen und das es einen Unterschied zwischen gedruckten und digitronischen Büchern gibt.

    Ob man bei Amazon Bücher kaufen sollte,muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden. Die Örtlichen Buchhandlungen bieten aufjedenfall grundsätzlich dasselbe und mit der Buchpreisbindung lässt es sich hier noch einigermaßen gut arbeiten.

    Ave Arvato!

  6. Re: Amapegidazon?

    Autor: Tuxianer 05.03.16 - 14:48

    Pjörn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tuxianer schrieb:
    >
    > >So. Genug widerlegt?
    >
    > Du hast dich ja hauptsächlich selbst widerlegt

    Soso. So, bitte? Detailliert? Oder ist das nur Troll-troll-troll?



    > Du hast aufjedenfall
    "auf jeden Fall"

    >gelernt das
    gelernt, dass

    Sie dürfen sich mal mit Grammatik und Interpunktion beschäftigen; da haben Sie einiges zu lernen.


    > man in Deutschland keiner Partei verbieten
    > kann, sich aufzulösen
    Lese- oder Verständnisfehler Ihrerseits: Wenn Sie meinen Eintrag wirklich verstanden hätten, wüssten Sie, dass ich dergleichen nie behauptet habe. Und auch sonst niemand hier.

    Zur Sache: Parteien kann man selbstverständlich verbieten, ansonsten gäbe es - nachdenken, dann werden Sie das lernen - kein derzeit laufendes Verfahren gegen eine als rechtsradikal eingestufte Partei. Durch Umbenennung das Verfahren ins Leere laufen zu lassen, ändert nichts an der Möglichkeit. Und auch nichts an der Begründung.


    > Die Örtlichen Buchhandlungen bieten aufjedenfall grundsätzlich
    > dasselbe
    Nein. In Buchhandlungen kauft man AUF JEDEN FALL ein Buch, nicht nur eine dämliche "Lizenz", die ein Verkäufer vom Typ A. nach Gutdünken zu widerrufen sich erdreistet. Das ist der wesentliche Unterschied!

    > und mit der Buchpreisbindung lässt es sich hier noch einigermaßen
    > gut arbeiten.
    Stimmt. Man kann in Deutschland als Buchhändler online feststellen, welcher Großhändler welche Bücher auf Lager hat; man kann ein Buch bestellen, der Preis ist bekannt und stabil; der Kunde kann also Bücher auch einfach und im Wissen, was es denn kostet, wenn es da ist, bestellen, und am nächsten Tag sind Bücher in aller Regel da. Versuchen Sie das mal in den USA: Es gibt kein einheitliches Verbundsystem der Verlage; es kann Wochen dauern, bis ein Buch kommt, und der Preis kann sich jederzeit geändert haben. Wenn Sie was anderes als Massenware suchen, kann das sehr lange dauern und sehr teuer werden.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  7. Re: Amapegidazon?

    Autor: DrWatson 09.03.16 - 00:03

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein guter ist Archive.org. Dort (in der Sammlung von
    > Internet-Seiten-Abbildungen) die Seiten der Firma A. aus dem betreffenden
    > Zeitraum anschauen.

    ?

    > wurde das damals angeregte Verbotsverfahren der DVU
    > faktisch umgangen,

    Der DVU ist schlicht das Geld ausgegangen, das hat nichts mit einem Verbotsverfahren zu tun.

    > > Du relativierst den Holocaust, deine Vergleiche sind ekelerregend.
    > Diese Unterstellung verbitte ich mir in aller Form! Ich relativiere rein
    > gar nichts.

    Natürlich.

    >
    > > > Die Firma fälschte und
    > > > fälscht Verträge,
    > >
    > > Hast du dafür Belege?
    > Um mal ein paar Verweise zu nennen. Genügt das für's erste?

    Nein, du hast meine Frage nicht beantwortet.

    > Irrtum! Ich zitiere hier eine E-Mail dieser Firma A. in Bezug auf eine
    > Kontenschließung; das vollständige Original liegt mir vor:

    Mal sehen:

    >
    > "Zu Ihrem Anliegen der Kontoschließung:
    >
    > Sowohl "Inhalte und Abonnements für Kindle" aus auch der letzte Satz
    > betreffen: digitale Bücher.

    Du musst dich jetzt nicht rausreden. Wenn du ein Buch kaufst, gehört es dir.
    Was du meinst ist eine Lizenz eine Datei anzuzeigen. Das ist schon ein bisschen was anderes.

  8. Re: Amapegidazon?

    Autor: Tuxianer 09.03.16 - 19:06

    Gleich mal vorweg: Kinders, die ständige Duzerei ist kein Zeichen von Reife. Wer ernst genommen werden will, bleibt höflich. Also: Sie.


    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Der DVU ist schlicht das Geld ausgegangen, das hat nichts mit einem
    > Verbotsverfahren zu tun.

    Das Verfahren lief aber schon. Ob die Partei nun aus Geldmangel mit einer anderen gleichgesinnlosten Partei zusammengegangen ist oder nicht, ist in sofern irrelevant: Es lief ein Verfahren gegen die DVU, das nicht beendet werden konnte, weil sie vor Abschluss des Verfahrens nicht mehr existierte.


    > Nein, du hast meine Frage nicht beantwortet.

    Nun, hätten Sie die Texte, auf die ich Verweise beigelegt habe, tatsächlich durchgearbeitet, dann wären Ihre Fragen beantwortet worden. Das sind genug und lesbare und verständliche Belege. Falls Sie andere Fragen haben, wäre es sinnvoll, diese erstmal zu stellen.


    > > Irrtum! Ich zitiere hier eine E-Mail dieser Firma A. in Bezug auf eine
    > > Kontenschließung; das vollständige Original liegt mir vor:
    > >
    > > "Zu Ihrem Anliegen der Kontoschließung:
    > >
    > > Sowohl "Inhalte und Abonnements für Kindle" aus auch der letzte Satz
    > > betreffen: digitale Bücher.
    >
    > Du musst dich jetzt nicht rausreden.

    Schwacher Versuch. Die aktuelle Rechtsprechung definiert, dass ein digitales "Buch" ein Buch ist, auch wenn es nicht auf Papier vorliegt, also gilt dies auch für digitale Bücher, die von Firma A. verkauft werden; die Firma A. behauptet rückwirkend, es wäre nur eine Lizenz. Ist das nun klar und einfach genug formuliert?

    Fakten:
    1. Man kauft ein digitales Buch bei Firma A. So wird das Ding dort beworben und auch auf der Rechnung so bezeichnet. "BUCH", nicht "Lizenz". Die Lizenz zur Nutzung des Buches ist mit dem Kauf erworben, da zwingend erforderlich - ansonsten hat das Ding keinerlei Nutzwert. Sie ist zeitlich unbeschränkt und gilt, solange kein Verstoß gegen - nota bene: rechtlich haltbare! - Bestimmungen der legalen Nutzung vorliegt. Das sind so Sachen wie mehr als nur Sicherungskopien anfertigen usw.

    2. Man will mit Firma A. nichts mehr zu tun haben und beendet sein Kundenverhältnis gegenüber dieser Firma. Und zwar nicht im Stillen, sondern man teilt es ihr mit, verbunden mit der Begründung. Könnte ja sein, dass dort jemand nachdenkt.

    3. Die Firma A. behauptet nun, der Käufer habe keine Rechte mehr an den gekauften digitalen "Büchern", denn genau und nur das sind die "Inhalte des Geräts": gekaufte BÜCHER. Und spätestens beim nächsten Kontakt von deren Anzeige-Gerätchen mit dem Internet sind die gekauften Bücher: weg, nicht mehr nutzbar. Und das natürlich, obwohl keinerlei Verstoß gegen irgendwelche rechtlich haltbaren der Lizenzbestimmungen vorliegt; ein fortbestehendes Kundenverhältnis ist weder Teil der AGB noch rechtlich erzwingbar.


    > Was du meinst, ist eine Lizenz, eine Datei anzuzeigen. Das ist schon ein
    > bisschen was anderes.
    Ach, das ist nun keine Herausrederei?? Firma A. möchte ein verkauftes digitales "BUCH" nach Beendigung des Kundenverhältnisses rückwirkend zu einer "LIZENZ" degenerieren, die sie dann nach Gutdünken zurückziehen kann.

    Vielleicht hilft ja ein etwas griffigeres Beispiel:
    1. Jemand kauft ein Auto der Firma V. Neben dem Kasten auf vier Rädern selbst erwirbt der Käufer heutzutage unweigerlich auch Lizenzrechte zur Nutzung: Navi, Motorsteuerung, Sensor-Auswertung, Ventilsteuerung, Lichtsteuerung, Steuerung der Klimaanlage: alles vom Hersteller eingekaufte Software.

    2. Nun ärgert sich dieser jemand, zum Beispiel über Verbrauchs- und Schadstofflügen seitens der Firma V., und beschließt, nie wieder ein Auto der Firma V zu kaufen. Und er teilt dies der Firma V. auch mit, damit man dort erfährt, dass und warum man soeben einen guten Kunden verloren hat. Der ehemalige Kunde hat also sein Kundenverhältnis gegenüber der Firma V. beendet. Was er jederzeit darf.

    3. ?

    Analogie verstanden? Nicht mal ein Hamburger Richter käme auf den Trichter, gutzuheißen, dass das Fahrzeug nun auf einmal nicht mehr fährt, weil der Hersteller V. beschließt, die vergebenen Lizenzrechte zurückzuziehen.

    -----

    Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.

  9. Re: Amapegidazon?

    Autor: DrWatson 11.03.16 - 21:03

    Tuxianer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gleich mal vorweg: Kinders, die ständige Duzerei ist kein Zeichen von
    > Reife. Wer ernst genommen werden will, bleibt höflich. Also: Sie.

    Willkommen im Internet.


    > Das Verfahren lief aber schon.

    Gab es jetzt ein Verbot oder nicht?


    >
    >
    > > Nein, du hast meine Frage nicht beantwortet.
    >
    > Nun, hätten Sie die Texte, auf die ich Verweise beigelegt habe, tatsächlich
    > durchgearbeitet

    Warum soll ich irgendwas durcharbeiten? Du hast die Behauptung aufgestellt Amazon würde Verträge fälschen, dann solltest du das auch belegen können.

    > > Du musst dich jetzt nicht rausreden.
    >
    > Schwacher Versuch. Die aktuelle Rechtsprechung definiert, dass ein
    > digitales "Buch" ein Buch ist, auch wenn es nicht auf Papier vorliegt,

    Na, wenn die Rechtslage so klar ist, kannst du ja klagen.



    > Fakten:

    Sieht doch gut aus für dich. Viel Erfolg!

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