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Factory Settings

Am 17. Juli erscheint Ghost of Tsushima; Assassin's Creed Valhalla und Watch Dogs Legions konnten wir auch gerade länger anspielen - Anlass genug, um über Actionspiele, neue Games und die Next-Gen-Konsolen zu sprechen! Unser Chef-Abenteurer Peter Steinlechner stellt sich einer neuen Challenge: euren Fragen.
Er wird sie am 16. Juli von 14 Uhr bis 16 Uhr beantworten.
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  1. Factory Settings

    Autor: chrulri 23.04.13 - 10:25

    Nun, das Problem liegt ja erstmal darin, dass - ich behaupte - eine sehr starke Mehrheit der Nutzer das Gerät vom Provider erhält, einsteckt und fertig.
    Kaum einer loggt sich auf der Konfigurationsseite ein, wozu auch. WLAN SSID und Passwort stehen im beigelegten Brief, muss man auch nicht mehr konfigurieren.

    Ich wüsste nicht ob sich Otto-Normal Firmwareupdates für seinen Router runterlädt und installiert. Ich behaupte mal er weiss nicht einmal was das ist.

  2. Re: Factory Settings

    Autor: Smartcom5 23.04.13 - 19:24

    I.
    Regelmäßige, automatisch und ohne Nachfrage erzwungene Firmware-Updates sind bei einigen Geräten unterschiedlichster Hersteller seit Jahren gang und gäbe.
    Sobald die Synchronisation abgeschlossen ist und noch bevor Netzzugriff auf seiten des LAN zur Verfügung gestellt wird, werden zuvorderst etwaige Aktualisierungen gefahren.

    … und der Rest der OSI Layer 8-Spezialisten tut das schon aufgrund des seit Jahren üblichen Update-Wahns.

    II.
    Keine dieser hier monierten Features, oder besser, „Optionen“ ist – im Falle des Vorhandenseins – weder über die Web-Oberfläche/Administrations-Ebene erreich- noch administrierbar.
    Von daher kann von unzureichender Initiative des Kunden keine Rede sein.

    III.
    Das Problem sind weniger die gegebenenfalls nachlässige Administration/Einrichtung seitens des Kunden respektive mangelhafte Aktualitätsrate sondern die kausal vorhandenen versteckten Schnittstellen für Dritte.
    -
    Der letzte Router den ich mal etwas näher abgeklopft habe (zwecks Aktivierung von UPnP; Standardmäßig keinerlei wie auch immer geartete aktivierbare Möglichkeit von seiten des Kunden) hat mich obschon der Dreistigkeit des ISP fast vornüber fallen lassen:
    Auf Kundenseite minimalistisch-restriktiv die nötigsten Funktionen (DHCP, kein Port-forwarding et cetera), von Außen aber war das Ding offen wie ein Scheunentor mit aktiviertem VPN einschließlich eingebettetem Voice-Tunneling der LAN-seitigen VoIP-Telefonate – natürlich Stilecht per exklusivem QoS.
    Das ganze wurde nur durch einen DynDNS-Clienten getopt.

    Natürlich kam nach ein bisschen Feintuning kein Sync mehr zustande – ein Schelm …

    Fakt ist, fast alle ISP (Custom-build) IADs haben versteckte Spezialzugänge mittels Telnet o.ä. zwecks „Fernwartung“.

    Das Problem ist nicht der Kunde sondern die andauernde Spionage dem der Normalbürger allerorten und von allen Seiten ausgesetzt ist.


    In diesem Sinne

    Smartcom

    "Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es sich ändert. Aber ich weiß das es sich ändern muß, wenn es besser werden soll."
    Georg Christoph Lichtenberg *1742, †1799, deutscher Schriftsteller

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