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1 vor 12?

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  1. 1 vor 12?

    Autor: pholem 07.06.13 - 18:47

    Seit Jahren mehren sich News über brisante Cyber-Attacken von Staaten gegen Staaten.

    Ich habe dadurch seit langem das Gefühl, dass es "1 vor 12" ist (http://de.wikipedia.org/wiki/Atomkriegsuhr). Zum Glück halten wirtschaftliche Verflechtungen und Abhängigkeiten bisher die Staaten von Aktionen mit dramatischen Folgen ab - danke Globalisierung!

    Aber ich frage mich, wie lange dieser Schwebezustand noch beibehalten werden kann. Bisher gibt es nur Zuspitzungen der Lage - keine Besserung :(

    Ich würde gerne andere Meinungen hören - bin ich hier ein Schwarzseher oder empfindet ihr die Gefahr eines echten Cyberkrieges (mit konverntionellem Krieg als Folge) auch als real?

  2. Re: 1 vor 12?

    Autor: elgooG 07.06.13 - 19:23

    pholem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde gerne andere Meinungen hören - bin ich hier ein Schwarzseher oder
    > empfindet ihr die Gefahr eines echten Cyberkrieges (mit konverntionellem
    > Krieg als Folge) auch als real?

    Also viele Staaten scheinen daran zu glauben und arbeiten sogar auch vorsätzlich darauf hin. Man will ja nicht den Anschluss verlieren. Ach ja und Drohnen sind sowieso unverzichtbar, denn sie geben die notwendige emotionale Distanz wenn es um das Töten von Zivilisten und Hackern geht.

    Die vielen Vorfälle haben schon einen Vorgeschmack darauf gegeben, aber niemand weiß wie so ein Cyberkrieg überhaupt verläuft. Atomwaffen halte ich aber für unwahrscheinlich, auch wenn die Welt inzwischen darüber hinweg ist, dass damals kaltblütig zwei Metropolen samt "zivilem Kollateralschaden" bombardiert wurden.

    Eines ist aber klar: Kriege werden immer grausamer. Seit dem Afganistankrieg wurden wieder viele neue Spielzeuge getestet. Damals waren Drohnen noch SciFi, jetzt sind sie Alltag.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  3. Re: 1 vor 12?

    Autor: pholem 07.06.13 - 20:21

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also viele Staaten scheinen daran zu glauben und arbeiten sogar auch
    > vorsätzlich darauf hin. Man will ja nicht den Anschluss verlieren.

    Meinst du nicht, dass die Lage brisanter ist, als nur "wir wollen den Anschluss nicht verlieren"? Ist nicht bereits nachgewiesen, dass sogar Deutschland, was sich mit keinem Staat im Krieg oder Feindschaft befindet, Opfer von mutmaßlich staatlichen Cyberattacken geworden ist? Da ist die Entwicklung einer "Cybertruppe" doch eher selbstverständlich? Und wenn nun alle Staaten so hochrüsten, dann fühlen sich alle Staaten auch entsprechend mehr bedroht -> der Finger liegt am Abzug. Da muss nur ein Ausrutscher passieren und der Sturm bricht los.

    Zu deiner Aussage zu Drohnen, auch wenn das meiner Meinung nach mit Cyberwar wenig zu tun hat:
    > Drohnen sind dazu da, eine emotionale Distanz zu schaffen
    Nein. Glaubst du ein Kampfpilot, der 1. Befehle hat und 2. extrem unter Stress steht schläft erstmal eine Nacht darüber, nachdem er ein Ziel ermittelt hat und überlegt sich dann, das Ziel zu vernichten oder nicht? ;-)
    > Drohnen sind grausamer, als bisheriges Kriegsgerät
    ( = implizite Aussage)
    Meinst du das ernst?

  4. Re: 1 vor 12?

    Autor: xtrem 07.06.13 - 23:46

    Ich hoffe, das es keinen (atom)krieg gibt und nie geben wird aber vielleicht hätte es eine bereinigende wirkung. Wer kennt das nicht, man liesst Nachrichten und denkt "ohne die regierung von land xyz sind wir doch besser dran". Naja, wer glaubt (dass es danach besser ist) wird selig

  5. Re: 12 vor 1?

    Autor: Kasabian 08.06.13 - 07:11

    ich drehe es mal um, weil keiner der Staaten die zu einem Erstschlag fähig wären, einen solchen Atomkrieg anzetteln täten.

    Du kann aber gerne eine Mauer um dich herum ziehen und dich in einem Bunker eingraben, wenn du anderer Meinung bist ;)

  6. Re: Ja, Drohnen sind grausamer

    Autor: Kasabian 08.06.13 - 07:28

    Weil es ja nicht nur Dich gibt in einem Krieg, sondern auch andere Kinder. Kinder, weil die meisten wohl eine Mutter haben oder hatten.

    Nur weil du also deine "Glatzen" schützen tust, heißt das nicht dass nicht doch Menschen getötet werden. Der Vorteil der Drohnen ist keiner, er wird den blöden Volk nur suggeriert.

    Man erinnere sich an Wikileaks und die Ermordung von Reportern und unschuldigen Menschen. Dumm nur dass keine Regierung dieser Welt die Eier hat die USA für ihre Handlungen vor ein internationales Kriegsgericht zu stellen. Diesen rechtsradikalen Bush-Arschlöchern haben wir den heutigen Zustand zu verdanken. Toben sich auf der Welt aus weil die Daheim ihre "Kapuzen" ablegen mussten.

  7. Re: 12 vor 1?

    Autor: xtrem 08.06.13 - 12:13

    Kasabian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich drehe es mal um, weil keiner der Staaten die zu einem Erstschlag fähig
    > wären, einen solchen Atomkrieg anzetteln täten.

    als sündenbock gibts nordkorea

  8. Re: Ja, Drohnen sind grausamer

    Autor: pholem 08.06.13 - 15:59

    > Ja, Drohnen sind grausamer
    > Weil es ja nicht nur Dich gibt in einem Krieg, sondern auch andere Kinder. Kinder, weil die meisten wohl eine Mutter haben oder hatten.
    Das klingt als wärst du der Meinung, Drohnen wären dazu programmiert, Kinder zu töten?
    Gerade durch die Distanz einer Drohne sind weniger aufgeputschte Marines mit nervösem Finger am Abzug nötig. Eine Drohne hat auch nicht das Bedürfnis, Rache für einen gefallenen Kameraden auszuüben. Und dreht auch nicht durch Traumatisierung durch.

    > Nur weil du also deine "Glatzen" schützen tust, heißt das nicht dass nicht doch Menschen getötet werden. Der Vorteil der Drohnen ist keiner, er wird den blöden Volk nur suggeriert.
    Erstmal bitte weniger Polemik - das klingt ja geradezu als würdest du mich bezichtigen, rechtsradikal zu sein ("DEINE Glatzen").
    Zum Thema: Bei Drohnen geht es natürlich nicht darum, keine Menschen zu töten, sondern darum, Ziele effizienter und präziser durchzuführen.

    Grausam sind Menschen.
    Es gibt Videos über grausame Taten in Syrien, wo Menschen aus Spaß oder Rache andere Menschen quälen und exekutieren. DAS ist grausam.
    Und nicht wenn nach Geheimdienstrecherchen ein Ziel ausgemacht wird, die Koordinaten in eine Drohne eingegeben werden und diese Drohne eine Rakete auf das Ziel abfeuert.
    (Dabei kommen Menschen um - bei unglücklichen Bedingungen auch Zivilisten, insofern kann man sagen Krieg ist IMMER grausam. Aber es ging darum, dass Drohnen nicht grausamER sind, oder sogar entwickelt wurden um noch grausamer zu sein)

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