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Aber was hat man nun erfahren?

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  1. Aber was hat man nun erfahren?

    Autor: Lemo 29.11.13 - 12:28

    Welche Daten hat man denn nun sammeln können? Bringt es im Extremfall überhaupt was?
    Damit weiß man ja trotzdem nicht wem welches Gerät gehört



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.11.13 12:37 durch Lemo.

  2. Re: Aber was hat man nun erfahren?

    Autor: Anonymer Nutzer 29.11.13 - 12:45

    den Anzeigenamen und die Position. Völliger Quatsch also. Für Bewegungsprofile müsste dann alle 20 Meter eine Bluetooth-Antenne stehen, die mein Gerät kontaktiert. Zumindest bei Android ist es Standard, dass das eigene Gerät nicht sichtbar ist, wenn Bluetooth an ist. Ob man dann trotzdem erkannt werden kann weiß ich nicht, aber ich finde man kann auch alles übertreiben. Da kann ich dann gleich vom Auto das Kennzeichen abmachen oder mit ner Tüte aufm Kopf rumlaufen, dass mich niemand erkennt...Ich bin ja froh, wenn Bluetooth bei mir bis ans Ende des Zimmers geht und jetzt soll ich es bei allen Geräten deaktivieren, weil Gangster 10 Meter weiter unten vorm Haus danach sniffen könnten, was ich so habe... oje... Dann gleich noch Klingel- und Namensschild wegmachen, dass nich jemand auf die Idee kommt, in meiner Wohnung könnte jemand wohnen...

  3. Re: Aber was hat man nun erfahren?

    Autor: Mingfu 29.11.13 - 12:54

    Daten sammeln bringt immer etwas - dümmer wird man damit nämlich nicht.

    Wem welches Gerät gehört, ließe sich vermutlich recht einfach mit mehreren Messpunkten über Laufzeitunterschiede bzw. mit Hilfe gerichteter Antennen herausfinden (falls es nicht ohnehin nur eine mögliche Person im Umkreis gibt).

    Damit ergeben sich durchaus interessante Szenarien: Geschäfte könnten z. B. - ganz ohne Payback-Card - Umsätze ihren Kunden zuordnen, indem man an der Kasse nach Bluetooth-Geräten beim gerade zahlenden Kunden sucht. Damit lässt sich tracken, wie häufig ein Kunde kommt, wieviel Umsatz er bringt, was er kauft. So könnte man z. B. auch in größeren Märkten Stammkunden schon beim Betreten des Marktes detektieren und ganz gezielt Verkäufer auf diese ansetzen.

    Auch ließe sich an Hand der Bluetooth-Daten schnell herausfinden, was für Geräte jemand verwendet. Ist es jemand mit iPhone 5s oder hat er nur ein Android-Einsteigermodell? Was für Zusatzhardware hat er noch? Man hat also schon mal ein paar Profiling-Daten, ohne dass der Kunde irgendwas von sich gesagt oder gezeigt hat.

  4. Re: Aber was hat man nun erfahren?

    Autor: topo 29.11.13 - 12:59

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > den Anzeigenamen und die Position. Völliger Quatsch also. Für
    > Bewegungsprofile müsste dann alle 20 Meter eine Bluetooth-Antenne stehen,
    > die mein Gerät kontaktiert. Zumindest bei Android ist es Standard, dass das
    > eigene Gerät nicht sichtbar ist, wenn Bluetooth an ist. Ob man dann
    > trotzdem erkannt werden kann weiß ich nicht, aber ich finde man kann auch
    > alles übertreiben. Da kann ich dann gleich vom Auto das Kennzeichen
    > abmachen oder mit ner Tüte aufm Kopf rumlaufen, dass mich niemand
    > erkennt...Ich bin ja froh, wenn Bluetooth bei mir bis ans Ende des Zimmers
    > geht und jetzt soll ich es bei allen Geräten deaktivieren, weil Gangster 10
    > Meter weiter unten vorm Haus danach sniffen könnten, was ich so habe...
    > oje... Dann gleich noch Klingel- und Namensschild wegmachen, dass nich
    > jemand auf die Idee kommt, in meiner Wohnung könnte jemand wohnen...


    Es geht doch einfach darum, dass man mit angeschaltetem Bluetooth ein Signal verbreitet. Mit dem Signal kannst du dich eindeutig orten lassen (man nehme 3 Antennen und whoops) und es verrät eventuell Dinge, die du im Endeffekt gar nicht rausposaunen möchtest.
    Ist jetzt nicht direkt dramatisch, aber man kann doch froh sein, dass Leute sich darüber Gedanken machen. Ist halt ein kleiner Schritt in Richtung Überwachung, weg von Freiheit und Anonymität.

  5. Re: Aber was hat man nun erfahren?

    Autor: mnementh 29.11.13 - 13:17

    Lemo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Daten hat man denn nun sammeln können? Bringt es im Extremfall
    > überhaupt was?
    > Damit weiß man ja trotzdem nicht wem welches Gerät gehört
    Wenn Du regelmäßig beobachtest erkennst Du das Gerät wieder. Damit erkennst Du wie im Artikel beschrieben, ob jemand zur Arbeit geht usw. (mit hinreichend plausiblen Annahmen) Verfolge das Signal (beispielsweise indem Du die Wanze auf eine Rotordrohne pappst), dann kannst Du die Wohnung des Beobachteten erkennen. Namensschilder kann man dann einmal durchgehen, oder man ordnet die Position des Hauses einer Hausnummer zu und holt den Namen aus dem Telefonbuch. Mit etwas Einsatz und Willen kannst Du so mit wenig Aufwand innerhalb kurzer Zeit über hunderte Menschen in einem Gebiet ziemlich viel in Erfahrung bringen.

  6. Re: Aber was hat man nun erfahren?

    Autor: tingelchen 29.11.13 - 15:17

    Das kommt wohl stark darauf an, welche Klasse von BT man überhaupt nutzt. Das BT in der Denovo Mini geht z.B. nicht sonderlich weit. Da man teils schon im Wohnzimmer Probleme. Geschweige denn durch die Wand bis auf die Straße.

    Das BT im Auto (für Musik und Freisprecheinrichtung) geht auch nur wenige Meter. Wenn man sich vom Auto weiter als 5m entfernt, fängt die Musik schon an zu stottern. Verschwindet man dann noch hinter einer Wand, bricht die Verbindung gleich komplett ab.

    Wer natürlich mit ordentlich Leistung funkt, kann natürlich eher geortet werden. Der Punkt ist jedoch das alle Mobilen Geräte nur eine geringe Sendeleistung haben. Da alles andere einfach zu viel Strom verbrauchen würde. Ergo ist die Reichweite sehr gering. Daraus folgt, um ein Bewegungsprofil zu erstellen, muss man sein Opfer verfolgen. Entweder im Team oder alleine.

    Allgemein nennt man dies auch Observation. Was übliche Praxis ist. Problematisch wäre es, wenn an jeder Ecke ein Empfänger stehen würde, welcher die Daten auffängt und an eine zentrale Datenbank sendet. Da dies dann nicht mehr gezielt wäre. Wie etwa bei den Mautbrücken, welche das Nummernschild eines jeden Autos scannen. Nicht nur die der LKW's.

  7. Re: Aber was hat man nun erfahren?

    Autor: tingelchen 29.11.13 - 15:23

    > Damit ergeben sich durchaus interessante Szenarien: Geschäfte könnten z. B. - ganz
    > ohne Payback-Card - Umsätze ihren Kunden zuordnen, indem man an der Kasse nach
    > Bluetooth-Geräten beim gerade zahlenden Kunden sucht. Damit lässt sich tracken, wie
    > häufig ein Kunde kommt, wieviel Umsatz er bringt, was er kauft. So könnte man z. B.
    > auch in größeren Märkten Stammkunden schon beim Betreten des Marktes
    > detektieren und ganz gezielt Verkäufer auf diese ansetzen.
    >
    Das geht alles auch ohne BT. Zum einen kann man mittels Videoüberwachung eine Gesichtserkennung durchführen. Alternativ machen wir es etwas einfacher und zuverlässiger. Wir nehmen einfach die Kreditkartendaten, die wir bei jedem bezahlen mit Karte hinterlassen. Die ändern sich auch nicht ständig. Ein Handy oder Headset wird viel eher getauscht.

    > Auch ließe sich an Hand der Bluetooth-Daten schnell herausfinden, was für Geräte
    > jemand verwendet.
    >
    Nur wenn der Gerätename die Gerätebezeichnung enthält. Das setzt aber auch voraus das die Geräte diese auch senden.

  8. Re: Aber was hat man nun erfahren?

    Autor: tingelchen 29.11.13 - 15:31

    Das geht auch ohne die Verwendung von BT. Einfach durch die Straßen gehen und die Namensschilder ablesen. Eine Massenüberwachung eines ganzen Hauses oder Wohnblocks wird dadurch jedoch nicht ermöglicht.

    Wenn jemand morgens das Haus verlässt, ist die Wahrscheinlichkeit das diese Person entweder zur Arbeit oder in die Schule geht, sehr hoch. Dazu brauch man kein BT und auch nicht Profi sein. Aber um dies auch sicher bestätigen zu können, muss man die Person verfolgen. Dazu brauch man aber auch kein BT. Das geht auch mit den Augen.

    Ansonsten ist das auffinden von Personen auf befahrenen Straßen oder Fußgängerzonen reines Glücksspiel, wenn man die BT Daten vorher am Hauseingang aufgezeichnet hat.

  9. Re: Aber was hat man nun erfahren?

    Autor: Gungosh 29.11.13 - 16:04

    Device detected: "Kalles Schrittmacher"
    Reboot device?
    [OK] [CANCEL]

    _____________________________
    <loriot>Ach was?</loriot>

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