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Die Ironie an der Sache ist ...

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  1. Die Ironie an der Sache ist ...

    Autor: C00kie 15.12.10 - 10:04

    ... wenn da etwas dran sein sollte, und so eine Backdoor wirklich existiert hat / noch existiert, dann ist OpenBSD ein echtes Heuchler-System, denn es brüstet sich damit, auf *Sicherheit* und Code-Korrektheit zu setzen. Aber das ist clever... ich würde mir als Regierung natürlich auch die Systeme aussuchen, die angeblich am sichersten sind, um meine Hintertürchen zu integrieren. Denn sowas benutzen ja gerade die Leute, die interessante Informationen haben könnten..

  2. Re: Die Ironie an der Sache ist ...

    Autor: Neutronium 15.12.10 - 11:59

    C00kie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich würde mir als Regierung natürlich auch die Systeme
    > aussuchen, die angeblich am sichersten sind, um meine
    > Hintertürchen zu integrieren. Denn sowas benutzen ja gerade die
    > Leute, die interessante Informationen haben könnten..
    Es ist ziemlich dumm aus Regierungs-/Behördensicht, solche Hintertürchen einzubauen.
    1. Der Vertrauensverlust in Produkte, Regierung/Behörden und evt. den Staat als ganzes ist enorm, wenn es rauskommt.
    2. Feindliche Angreifer könnten die Hintertürchen ebenfalls entdecken. Damit erzeugt behördliche Spitzellust u.U. Schäden in Milliardenhöhe.
    3. Über Hintertürchen erworbene Informationen können offiziell gar nicht verwertet werden, da damit die Hintertür selbst kompromittiert würde. Hinzu kommt der Umstand, dass Hintertürchen, die Datenmanipulation ermöglichen, den Beweiswert von Informationen der betroffenen Systeme auf Null reduzieren, da man davon ausgehen muss, dass jede Information aus einem betroffenen System manipuliert ist.

  3. Re: Die Ironie an der Sache ist ...

    Autor: C00kie 15.12.10 - 12:05

    Neutronium schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > C00kie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich würde mir als Regierung natürlich auch die Systeme
    > > aussuchen, die angeblich am sichersten sind, um meine
    > > Hintertürchen zu integrieren. Denn sowas benutzen ja gerade die
    > > Leute, die interessante Informationen haben könnten..
    > Es ist ziemlich dumm aus Regierungs-/Behördensicht, solche Hintertürchen
    > einzubauen.
    > 1. Der Vertrauensverlust in Produkte, Regierung/Behörden und evt. den Staat
    > als ganzes ist enorm, wenn es rauskommt.
    > 2. Feindliche Angreifer könnten die Hintertürchen ebenfalls entdecken.
    > Damit erzeugt behördliche Spitzellust u.U. Schäden in Milliardenhöhe.
    > 3. Über Hintertürchen erworbene Informationen können offiziell gar nicht
    > verwertet werden, da damit die Hintertür selbst kompromittiert würde. Hinzu
    > kommt der Umstand, dass Hintertürchen, die Datenmanipulation ermöglichen,
    > den Beweiswert von Informationen der betroffenen Systeme auf Null
    > reduzieren, da man davon ausgehen muss, dass jede Information aus einem
    > betroffenen System manipuliert ist.

    Ok, das sind natürlich Argumente. Aber wenn wirklich Backdoors gefunden werden *sollten*, müssen sie ja irgendwo her kommen..
    Unabhängig davon, wer sie eingebracht hätte, wäre es auch ein erheblicher Vertrauensverlust in die tatsächliche "Sicherheit" von OpenBSD.

  4. Re: Die Ironie an der Sache ist ...

    Autor: Dumpfbacke 15.12.10 - 12:13

    Neutronium schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > C00kie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > 1. Der Vertrauensverlust in Produkte, Regierung/Behörden und evt. den Staat
    > als ganzes ist enorm, wenn es rauskommt.
    > 2. Feindliche Angreifer könnten die Hintertürchen ebenfalls entdecken.
    > Damit erzeugt behördliche Spitzellust u.U. Schäden in Milliardenhöhe.
    > 3. Über Hintertürchen erworbene Informationen können offiziell gar nicht
    > verwertet werden, da damit die Hintertür selbst kompromittiert würde. Hinzu
    > kommt der Umstand, dass Hintertürchen, die Datenmanipulation ermöglichen,
    > den Beweiswert von Informationen der betroffenen Systeme auf Null
    > reduzieren, da man davon ausgehen muss, dass jede Information aus einem
    > betroffenen System manipuliert ist.
    1.) Genau, aus diesem Grund setzen alle Windows ein.
    2.) Genau, aus diesem Grund setzen alle Windows ein. Da werden alle Lücken veröffentlich, sobald sie benutzt werden.
    3.) Genau, aus diesem Grund setzen alle Windows ein. Das bedeutet, P2P- Prozesse kann man nur noch gewinnen, weil man gehackt wurde.

    *Wer Ironie findet ...*
    mfg

  5. Re: Die Ironie an der Sache ist ...

    Autor: Ramalama 15.12.10 - 12:15

    C00kie schrieb:

    > Unabhängig davon, wer sie eingebracht hätte, wäre es auch ein erheblicher
    > Vertrauensverlust in die tatsächliche "Sicherheit" von OpenBSD.

    Vorläufig, ja.

    Aber grundsätzlich ist nicht gesagt, dass nicht auch andere Betriebssysteme solche Hintertüren haben.

    OpenBSD wird jetzt abgeklopft werden. Aber ich denke auch, dass Linux und andere Systeme aufgeschreckt sind und ihre netzwerkrelevanten Sourcen durchsehen werden.

  6. zu viele komplizierte Wörter

    Autor: Duden 15.12.10 - 15:24

    Mit folgenden Wörter weiß der Thread-Starter leider nichts anzufangen:
    Backdoor
    Heuchler-System

    Vielleicht wäre es ratsam, im Lexikon mal nachzuschlagen, was diese Wörter überhaupt bedeuten.

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