Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Sicherheit: Angeblich Backdoor im…

Katastrophe für OpenBSD

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Katastrophe für OpenBSD

    Autor: micha_der_erste 15.12.10 - 10:09

    Ob diese Anschuldigung nun korrekt oder nicht ist - das Ansehen von OpenBSD hat massiv Schaden genommen.
    Sollten sich die Verdachte bewahrheiten, wäre dies nicht nur für mich das Aus für OpenBSD auf kritischen Systemen.

  2. Re: Katastrophe für OpenBSD

    Autor: markus_der_zweite 15.12.10 - 10:35

    Naja, wenn man bedenkt dass der IP Stack von OpenBSD in sehr vielen weiteren Systemen Verwendung findet... Auf welche Systeme willst Du denn noch verzichten?
    Sieh es mal so, bei OpenBSD werden sie jetzt suchen und der OpenBSD Stack wird dann vermutlich der erste sein, aus dem potentielle Backdoors entfernt wurden.

  3. Re: Katastrophe für OpenBSD

    Autor: therealbass 15.12.10 - 11:11

    Es zeigt aber auch wieder, dass die Einsehbarkeit der Sourcen nicht zwingend dazu führt, dass solche Lücken / Schwächen gefunden werden.

    Das gerade OpenBSD hier betroffen ist, finde ich auch sehr schade, denn der Ruf bezogen auf die Sicherheit ist ja ein sehr guter.

  4. Re: Katastrophe für OpenBSD

    Autor: therealbass 15.12.10 - 11:11

    Es zeigt aber auch wieder, dass die Einsehbarkeit der Sourcen nicht zwingend dazu führt, dass solche Lücken / Schwächen gefunden werden.

    Das gerade OpenBSD hier betroffen ist, finde ich auch sehr schade, denn der Ruf bezogen auf die Sicherheit ist ja ein sehr guter.

  5. Re: Katastrophe für OpenBSD

    Autor: nicoledos 15.12.10 - 11:22

    micha_der_erste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ob diese Anschuldigung nun korrekt oder nicht ist - das Ansehen von OpenBSD
    > hat massiv Schaden genommen.
    > Sollten sich die Verdachte bewahrheiten, wäre dies nicht nur für mich das
    > Aus für OpenBSD auf kritischen Systemen.

    Und du meinst, nur weil bei OpenBSD jetzt ein derartiger Verdacht vorhanden ist jetzt alle auf Windows, Solaris, Linux, AIX, ... wechseln weil dies dort nicht der Fall ist?

    Es wird versucht Backoors in alle relevanten Systeme zu bringen. Entweder Kooperieren die beteiligten Firmen oder es werden andere Wege genutzt. Jeder, der mit Sicherheit zu tun hat, weiss auch, dass es keine absolute Sicherheit gibt.



    Nur weil auf dem Weihnachtsmarkt ein paar begrünte mehr unterwegs sind, werden noch lange nicht alle Besucher auf Bomben kontrolliert. Entsprechend ist das anschlagsrisiko unverändert.

    Bei OpenBSD ist es ähnlich, nur weil bestimmte Sicherheitsstrukuren herrschen sind noch lange nicht alle Gefahren gebannt. Nur der Laie fühlt sich sicherer.

  6. Re: Katastrophe für OpenBSD

    Autor: strichmännchen 15.12.10 - 11:28

    Verstehe die Problematik nicht...? Ist es unsicher, wenn die US-Regierung potentiellen Zugriff darauf hat? Gerade die stehen doch FÜR Sicherheit! :)

    therealbass schrieb:
    -------------------------------------------------------------------
    > Das gerade OpenBSD hier betroffen ist, finde ich auch sehr schade, denn der
    > Ruf bezogen auf die Sicherheit ist ja ein sehr guter.

  7. Re: Katastrophe für OpenBSD

    Autor: nicoledos 15.12.10 - 11:45

    strichmännchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verstehe die Problematik nicht...? Ist es unsicher, wenn die US-Regierung ...

    wer nichts zu verbergen hat, hat auch keine Angst. :)

    gewisse Sicherheitsdienste werden aber auch gerne mal Aktiv im Auftrag der Wirtschaft zwecks Wirtschaftsspionage um die Wirtschaft und die Unternehmen des eigenen Landes zu stärken.

  8. Re: Katastrophe für OpenBSD

    Autor: benji83 15.12.10 - 11:49

    nicoledos schrieb:
    > wer nichts zu verbergen hat, hat keine Privatsphäre :)
    fixed.

  9. Re: Katastrophe für OpenBSD - Sourcen zumindest kontrollierbar

    Autor: mwildam 15.12.10 - 11:52

    Ein wesentlicher Vorteil von allen Open Source Betriebssystemen ist zumindest, daß man die kontrollieren kann - auch wenn das vielleicht in der Vergangenheit nicht passiert ist, weil man sich auf ein paar wenige verlassen hat, daß die sich ordentlich und in ethisch vertretbarer Weise um die entsprechenden Code-Basen kümmern.

  10. Re: Katastrophe für OpenBSD - Sourcen zumindest kontrollierbar

    Autor: gloria1 15.12.10 - 11:55

    Jetzt könnt ihr euch mal überlegen was so alles in Closed-Source Betriebssystemen schlummert.
    Sowas würde ich ohne ordentlich konfiguriertem Router/Proxy nicht ans Netz lassen!

  11. Re: Katastrophe für OpenBSD - Sourcen zumindest kontrollierbar

    Autor: mwildam 15.12.10 - 12:10

    Dann müsste man wahrscheinlich jetzt so Dinge wie OpenWRT auch durchchecken...

  12. Re: Katastrophe für OpenBSD - Sourcen zumindest kontrollierbar

    Autor: Dany In Vitro 15.12.10 - 13:55

    gloria1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt könnt ihr euch mal überlegen was so alles in Closed-
    > Source Betriebssystemen schlummert.

    Was denn? Überlegen kann ich viel -- am Ende traue ich mich überhaupt nicht mehr aus dem Haus.

    > Sowas würde ich ohne ordentlich konfiguriertem Router/Proxy nicht ans Netz
    > lassen!

    Du weisst aber schon das Malware sogar auf einer Netzwerkkarte installiert werden kann weil die genug Rechenpower haben?

    Nebenbei besteht Sicherheit eben auch aus mehreren Stufen, es muss Alarmsysteme geben und, so am Ende, auch Leute die wissen was zu tun ist 'wenn'.

    100% Sicherheit gibt es im Leben sowieso nicht und nur darum alles zum Stillstand zu bringen ist nun wirklich kein Vorschlag.

  13. Re: Katastrophe für OpenBSD - Sourcen zumindest kontrollierbar

    Autor: LOL. 15.12.10 - 16:31

    Wenn man dein Geschreibsel so liest, könnte man denken, dass große Firmen die Entwicklung eingestellt haben und sich ausschließlich bei den BSDs bedienen würden.

    ... Nummer 183 ... HIER

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über Kienbaum Consultants International GmbH, Stuttgart
  2. operational services GmbH & Co. KG, Braunschweig
  3. Franz Binder GmbH + Co. Elektrische Bauelemente KG, Neckarsulm
  4. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279,90€
  2. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

SSD-Kompendium: AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick
SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

Internetprovider: P(y)ures Chaos
Internetprovider
P(y)ures Chaos

95 Prozent der Kunden des Internetproviders Pyur bewerten die Leistung auf renommierten Bewertungsportalen mit der Schulnote 6. Ein Negativrekord in der Branche. Was steckt hinter der desaströsen Kunden(un)zufriedenheit bei der Marke von Tele Columbus? Ein Selbstversuch.
Ein Erfahrungsbericht von Tarik Ahmia

  1. Bundesnetzagentur Nur 13 Prozent bekommen im Festnetz die volle Datenrate

  1. Mark Hurd: Co-Chef von Software-Konzern Oracle gestorben
    Mark Hurd
    Co-Chef von Software-Konzern Oracle gestorben

    Mark Hurd war als Chef von NCR, Hewlett-Packard und zuletzt Oracle einer der einflussreichsten Manager der Computerbranche. Nun ist er im Alter von 62 Jahren an einer Krankheit verstorben.

  2. H2.City Gold: Caetanobus stellt Brennstoffzellenbus mit Toyota-Technik vor
    H2.City Gold
    Caetanobus stellt Brennstoffzellenbus mit Toyota-Technik vor

    Damit die Luft in Städten besser wird, sollen Busse sauberer werden. Ein neuer Bus aus Portugal mit Brennstoffzellenantrieb emititiert als Abgas nur Wasserdampf.

  3. Ceconomy: Offene Führungskrise bei Media Markt und Saturn
    Ceconomy
    Offene Führungskrise bei Media Markt und Saturn

    Die Diskussion um die mögliche Absetzung von Ceconomy-Chef Jörn Werner sollte eigentlich noch nicht öffentlich werden. Jetzt wissen es alle, und es gibt keinen Nachfolger.


  1. 11:35

  2. 18:18

  3. 18:00

  4. 17:26

  5. 17:07

  6. 16:42

  7. 16:17

  8. 15:56