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  5. › Sicherheit: US-Experten manipulieren…

Erfahrungsbericht

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  1. Erfahrungsbericht

    Autor: pka 11.04.12 - 13:42

    Also da ich selbst so ein Ding habe, man merkt wenn größere Mengen gespritzt werden. Der Zugang ist nicht dafür gemacht dass innerhalb kürzester Zeit 300 Einheiten gespritzt werden. Problematischer wäre das schon die Möglichkeit die Pumpe anzuhalten, das würde einem den Tag verderben.

  2. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: spYro 11.04.12 - 14:22

    Merkst du das auch, wenn du schläfst?

    Abgesehen davon, dient das Aufzeigen dieses Problems wohl eher die Tatsache, dass es generell keine/wenige/schlechte Sicherheits-Maßnahmen in Sachen "Hacker" bei solchen Medizinischen Dingen gibt. Da aber immer mehr Computer-Technik in solchen Sachen eingebaut wird, sollte sich da bald mal jemand Gedanken drum machen.
    Dass solche Sicherheitslücken NOCH nicht ausgenutzt werden ist, dass da bisher niemandem Profit draus erscheint.
    Aber wenn man dann den Patienten im Krankenhaus anruft und ihm durchs Telefon sagt und demonstriert, dass man auf seinem iPhone gerade sein Bearthmungsgerät steuern kann (und das mit dem aussetzen des Gerätes für 2 Sekunden demonstriert", dann wird der Patient ihm wohl jegliche Daten geben, die der Angreiger haben möchte (PIN, Kreditkartennummer u.s.w.).
    Gibt genügend Situationen für sowas. Und wenn man dann als Betroffener hinterher fragt, wie der Angreifer die Sichrheitsmechanismen des Gerätes überwinden konnte und die Ärzte dann sagen, dass es einfach keine Sicherheitsmechanismen gibt, dann würde ich mir schon recht verarscht vorkommen.

    Ich würde mein WLAN auch lieber mit WPA2 verschlüsseln als mit WEP oder es garnicht zu verschlüsseln. Aber hat ein Mensch, der Bewusstlos ist und dem in letzter Rettung ein bionisches Hilfs-Gerät implantiert wird, denn vor der Operation eine Wahl?

    spYro

  3. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: M.P. 11.04.12 - 14:29

    Hmm,
    Menschen mit Aggressionspotential gibt es genug, die so etwas ausnutzen würden.
    Und es kann unauffälliger geschehen, als der Schubser eines Wartenden vor die einfahrende U-Bahn :-(
    Und selbst da achte ich seit den letzten Prügelattacken in Stationen immer mehr darauf, wer so im Umfeld herumsteht...

  4. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: foehnboi 12.04.12 - 12:41

    pka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also da ich selbst so ein Ding habe, man merkt wenn größere Mengen
    > gespritzt werden. Der Zugang ist nicht dafür gemacht dass innerhalb
    > kürzester Zeit 300 Einheiten gespritzt werden.

    Ab welcher Einheiten-Zahl merkst Du's?
    10? 20? 30?
    Ab welcher Zahl wandert Dein Blutzuckerspiegel in den Komabereich?
    30 Einheiten schön verteilt innerhalb einer halben Stunde und Du bist bald nicht mehr ansprechbar.

    > Problematischer wäre das schon die Möglichkeit die Pumpe anzuhalten, das
    > würde einem den Tag verderben.

    Das hingegen würdest Du ja merken, oder?
    Messen-->niedriger Spiegel-->Ding vibriert nicht-->prüfen-->Abmachen-->Ersatzgerät/spritze reinhauen-->Tag gerettet, oder?

  5. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: pka 12.04.12 - 13:14

    also ab 30 Einheiten auf einmal merkt man, das Bindegewebe ist nicht dafür gemacht schnell größere Mengen aufzunehmen ( bzw. die Zugänge reichen nicht tief genug )

    und 30 Einheiten verteilt inner halben stunde würde man rechtzeitig merken, selbst des vergleichsweie schnelle pumpeninsulin wirkt über 4 Stunden. Ich kenne kandidaten die spritzen zum mittag 30 einheiten, das wäre zwar unschön aber noch zu handeln.

    und das stoppen würde man nicht sofort merken, der blutzucker würde ansteigen sobald das insulin im blut abgebaut ist. Sollte das über nacht passieren würde man es nur mit glück vorm nächsten morgen merken. Und viele pumpenträger haben nicht immer ne sprtze dsabei, von einem ersatzgerät gamz zu schweigen...

  6. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: foehnboi 12.04.12 - 13:34

    pka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > also ab 30 Einheiten auf einmal merkt man, das Bindegewebe ist nicht dafür
    > gemacht schnell größere Mengen aufzunehmen ( bzw. die Zugänge reichen nicht
    > tief genug )

    Glaub ich Dir...

    > und 30 Einheiten verteilt inner halben stunde würde man rechtzeitig merken,
    > selbst des vergleichsweie schnelle pumpeninsulin wirkt über 4 Stunden. Ich
    > kenne kandidaten die spritzen zum mittag 30 einheiten, das wäre zwar
    > unschön aber noch zu handeln.

    Nun, kommt wohl immer auf die Konstitution der Versuchsperson an.
    Beim Nachbarsmädel mit ca. 30kg Lebendgewicht wird's wohl bei 30 Einheiten eng (vorausgesetzt sie merkt's nicht und isst gegen).
    Beim Nachbarsopi mit ca. 110kg sind 30 Einheiten eher "am normalen Bedarf".

    > und das stoppen würde man nicht sofort merken, der blutzucker würde
    > ansteigen sobald das insulin im blut abgebaut ist. Sollte das über nacht
    > passieren würde man es nur mit glück vorm nächsten morgen merken. Und viele
    > pumpenträger haben nicht immer ne sprtze dsabei, von einem ersatzgerät gamz
    > zu schweigen...

    Ist aber schon leicht fahrlässig, so ganz ohne Backup, oder?

  7. Re: Erfahrungsbericht

    Autor: pka 12.04.12 - 19:39

    foehnboi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pka schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > also ab 30 Einheiten auf einmal merkt man, das Bindegewebe ist nicht
    > dafür
    > > gemacht schnell größere Mengen aufzunehmen ( bzw. die Zugänge reichen
    > nicht
    > > tief genug )
    >
    > Glaub ich Dir...
    >
    > > und 30 Einheiten verteilt inner halben stunde würde man rechtzeitig
    > merken,
    > > selbst des vergleichsweie schnelle pumpeninsulin wirkt über 4 Stunden.
    > Ich
    > > kenne kandidaten die spritzen zum mittag 30 einheiten, das wäre zwar
    > > unschön aber noch zu handeln.
    >
    > Nun, kommt wohl immer auf die Konstitution der Versuchsperson an.
    > Beim Nachbarsmädel mit ca. 30kg Lebendgewicht wird's wohl bei 30 Einheiten
    > eng (vorausgesetzt sie merkt's nicht und isst gegen).
    > Beim Nachbarsopi mit ca. 110kg sind 30 Einheiten eher "am normalen
    > Bedarf".
    Das Stimmt wohl, ich verbrauch übern Tag mit Basis und Essen zwischen 60 und 80 Einheiten.

    > > und das stoppen würde man nicht sofort merken, der blutzucker würde
    > > ansteigen sobald das insulin im blut abgebaut ist. Sollte das über nacht
    > > passieren würde man es nur mit glück vorm nächsten morgen merken. Und
    > viele
    > > pumpenträger haben nicht immer ne sprtze dsabei, von einem ersatzgerät
    > gamz
    > > zu schweigen...
    >
    > Ist aber schon leicht fahrlässig, so ganz ohne Backup, oder?

    Jain, ist ne reine Kostenfrage, Die Punpe von Roche kostet mal eben 3600 eus, zusätzlich garantiert Roche dafür ne ersatzpumpe innerhalb von 24 stunden zu liefern. Bei dem Preis gibt dir keine Kasse ne zweite Pumpe als Ersatz.Und wenn die Pumpe austeigen würde würde man als Zuckerdrops in der nächsten Apotheke stehen und sich nen Pen geben lassen, gleich mit dem Hinweis das deutsche Richter eine Verweigerung als Körperverletzung durch Unterlassung werten...

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