-
Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: garthako 18.02.20 - 11:00
Wer das auf dem Produktivsystem einsetzt ist halt auch einfach leichtsinnig.
-
[gelöscht]
Autor: [gelöscht] 18.02.20 - 11:05
[gelöscht]
-
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: garthako 18.02.20 - 11:17
Entwickler ist Entwickler, ob der jetzt ein WordPress Theme baut oder ein Backend. WordPress bedeutet nicht automatisch, dass da nur Unfähige dran sitzen.
Ersetze WordPress durch NPM, Docker, zzz
Was aber einfach Fakt ist: Dieses Plugin pumpt Demodaten ins System, um Themea testen zu können. Welches Produktivsystem benötigt das? -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: webbanger 18.02.20 - 11:47
Man muss leider bedenken, dass WordPress auch (zum Glück nicht oft) im Enterprise-Umfeld eingesetzt wird - und zwar nicht auf Entscheidung der Entwickler, sondern durchgeboxte Entscheidungen einiger "Entscheider", die keine anderen Systeme kennen und auch handfeste Argumente gegen WordPress ignorieren (Fehlender LTS-Support, Codebasis nicht einheitlich, kein Support, etc.).
Man muss dann "das Beste" draus machen. Okay, sinnlose Plugins zu installieren gehört nicht dazu - aber es gibt auch "für WP-Verhältnisse" gute Projekte. -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: eidolon 18.02.20 - 11:56
burzum schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Leute die WP nutzen
> kopieren in der Regel Codeschnipsel zusammen bis es irgendwie geht und
> installieren wild Plugins.
Und wo ist jetzt der Unterschied zu anderen CMS? -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: Kleba 18.02.20 - 13:58
burzum schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und du meinst ernsthaft, das sich gescheite Entwickler, die man auch
> Entwickler nennen kann, mit Wordpress abgeben? ;)
Warum denn so überheblich? Ich bin bspw. Entwickler für ERP-Systeme, hab aber kaum sinnvolle Erfahrungen mit CMS-Anwendungen. Für einen privaten Blog hab ich mir also ein Wordpress-Blog aufgesetzt.
Bin ich nun dadurch kein gescheiter Entwickler? Nur weil ich nichts mit CMS-Anwendungen am Hut habe? -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: TheUnichi 18.02.20 - 23:46
eidolon schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> burzum schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Leute die WP nutzen
> > kopieren in der Regel Codeschnipsel zusammen bis es irgendwie geht und
> > installieren wild Plugins.
>
> Und wo ist jetzt der Unterschied zu anderen CMS?
Der Code. Schau ihn dir an, bitte. Es sei denn, du kannst guten und schlechten Code nicht unterscheiden.
An WordPress sitzen nur Amateure. -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: TheUnichi 18.02.20 - 23:47
Kleba schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Warum denn so überheblich? Ich bin bspw. Entwickler für ERP-Systeme, hab
> aber kaum sinnvolle Erfahrungen mit CMS-Anwendungen. Für einen privaten
> Blog hab ich mir also ein Wordpress-Blog aufgesetzt.
> Bin ich nun dadurch kein gescheiter Entwickler? Nur weil ich nichts mit
> CMS-Anwendungen am Hut habe?
Mindestens weil du dich nicht erkundigt hast und dir einen schweizer Käse auf dein System geschmissen hast.
Aber ist ja egal, die die es trifft, sind selbst schuld. Die, die es nicht trifft, haben Glück und werden WordPress weiter fleißig weiterempfehlen. -
[gelöscht]
Autor: [gelöscht] 18.02.20 - 23:55
[gelöscht]
3 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.20 00:01 durch burzum. -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: Tiles 19.02.20 - 09:38
Du magst ja Recht haben. Aber dieser "schlechte" Code hat so ziemlich alles andere vom Markt gefegt.
-
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: Anonymer Nutzer 19.02.20 - 09:39
Die Frage ist immer was man mit der Webseite und dem CMS Anfangen will. Wenn es nur eine Webseite ist, die sich selten ändert, braucht man kein CMS. Ein bisschen HTML, CSS und JS und man hat keine Probleme. Da brauche ich mich nicht um das CMS zu kümmern.
Peinlich wird es, wenn man sofort sieht dass es eine billige Wordpress Seite ist. Ist mir bei einer Firma aufgefallen die eine Stellenausschreibung für einen Webentwickler liefen hatten.
Was meiner Meinung nach wichtig ist bei einem CMS ist dass man die Admin Seite einen anderen Pfad geben kann. Ich habe etliche Zugriffe auf meine Seite von Bots und wenn ich mir da nur die 404 Fehler angucke, versuchen die meisten auf die üblichen Admin Seiten zu kommen.
Ich müsste mal einen Honigtopf aufstellen und gucken was die Bots so machen. -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: Tiles 19.02.20 - 09:49
October ist schon nett. Ist aber auch nur ein weiteres der vielen Nischen CMS die Wordpress platt gemacht hat. Was nutzt mir der schönste Code im Backend wenn die Usability krangt?
-
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: Proctrap 19.02.20 - 10:20
Troll ignorieren..
-
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: Kleba 19.02.20 - 10:38
Auch wenn deine Antwort ziemlich trollig ist und ich nicht sicher bin, ob du überhaupt an einer Diskussion Interesse hast, versuche ich mal darauf einzugehen.
TheUnichi schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Mindestens weil du dich nicht erkundigt hast und dir einen schweizer Käse
> auf dein System geschmissen hast.
Also a) habe ich mich erkundigt. Ja, WordPress (oder dazu gehörige Plugins) sind immer mal wieder mit Sicherheitslücken in den News vertreten. Aber bei welchem größeren System mit einem relevanten Marktanteil ist das nicht so? Sei es Windows, Linux, Android, Chrome, etc. - alle sind immer wieder mit Sicherheitslücken in den News.
WordPress hat einen Marktanteil von > 60% - und ist allein deshalb schon ein lohnendes Ziel.
Und b) ist es nicht direkt "mein System", sondern ein Blog-Hosting-Paket bei einem großen Anbieter. Das schlimmste was passieren kann, ist das ich eine Sicherung zurückspielen muss. Auf dem Blog gibt es keine besonders schützenswerten Daten, da die Artikel ja eh öffentlich sind und ich den zugrundeliegenden Webspace für nichts anderes nutze.
> Aber ist ja egal, die die es trifft, sind selbst schuld. Die, die es nicht
> trifft, haben Glück und werden WordPress weiter fleißig weiterempfehlen.
Was würdest du denn für einen einfachen Blog empfehlen? Joomla? Drupal? Oder eines der hunderten Systeme mit < 1% Marktanteil? -
[gelöscht]
Autor: [gelöscht] 19.02.20 - 11:58
[gelöscht]
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.20 12:04 durch burzum. -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: Tiles 19.02.20 - 12:32
Na in Sachen Sicherheit ist es dann doch nicht ganz so. Dafür dass das Ding so unglaublich viel verwendet wird sind das sogar relativ wenig Lücken und Probleme. Das Ding ist halt unter Dauerbeschuss. Das ist wie mit Windows auch.
Aber der Punkt ist ein anderer, du schreibst bei Wordpress im Idealfall halt gar keinen Code. Sondern kannst einfach ein schon existierendes Plugin nehmen. Und das ist eben der Unterschied zu den anderen Systemen. Was wo anders Wochen und Monate dauert, weil du alles selber schreiben musst, stellst du in Wordpress eben in ein paar Stunden mithilfe von Addons zusammen. Und die Seite kann Live. Und das ist was Wordpress so gross gemacht hat. -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: TheUnichi 20.02.20 - 00:44
Kleba schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Also a) habe ich mich erkundigt. Ja, WordPress (oder dazu gehörige Plugins)
> sind immer mal wieder mit Sicherheitslücken in den News vertreten. Aber bei
> welchem größeren System mit einem relevanten Marktanteil ist das nicht so?
> Sei es Windows, Linux, Android, Chrome, etc. - alle sind immer wieder mit
> Sicherheitslücken in den News.
> WordPress hat einen Marktanteil von > 60% - und ist allein deshalb schon
> ein lohnendes Ziel.
Ganz einfach: Da sitzt ein Haufen von PHP-"Entwicklern", die so ziemlich alles ignorieren, was sich in PHP in den letzten Jahren getan hat, sämtliche Code-Standards und neuen Features ignorieren und dir eine Spaghetti-Code-Basis bieten, die aus globalen States und wilden Hooks kreuz und quer besteht, die sich kreuz und quer anbinden lassen.
Der Marktanteil ist dabei absolut irrelevant, ebenso deine Vergleichssysteme (Vergleichst du ernsthaft WordPress mit einem OS? Jeder PHP-Praktikant kann dir WP in einer Woche nachschreiben)
Du hast dort eine Software, die eine relationelle Datenbank verwendet als wäre es eine NoSQL-Datenbank. Die wild kreuz und quer Metadata-JSON-Blobs anlegt die dir bei jedem Update immer wieder deine halbe Seite zercrashen.
Jedes Plugin dass man installiert ist eine potenzielle Sicherheitslücke, da WordPress ihre gammeligen Code-"Standards" nicht nur selbst anwendet, sondern ebenso jedem Plugin-Entwickler aufzwingt oder zum. dazu animiert, reichtlich beschissen zu programmieren.
Bei so einer abartig schlechten Struktur fallen Sicherheitslücken einfach nicht auf, weil alles wie eine potenzielle Sicherheitslücke aussieht.
> Und b) ist es nicht direkt "mein System", sondern ein Blog-Hosting-Paket
> bei einem großen Anbieter. Das schlimmste was passieren kann, ist das ich
> eine Sicherung zurückspielen muss. Auf dem Blog gibt es keine besonders
> schützenswerten Daten, da die Artikel ja eh öffentlich sind und ich den
> zugrundeliegenden Webspace für nichts anderes nutze.
Gut für dich, macht WordPress nicht besser oder sicherer.
> > Aber ist ja egal, die die es trifft, sind selbst schuld. Die, die es
> nicht
> > trifft, haben Glück und werden WordPress weiter fleißig weiterempfehlen.
>
> Was würdest du denn für einen einfachen Blog empfehlen? Joomla? Drupal?
> Oder eines der hunderten Systeme mit < 1% Marktanteil?
Symfony oder Laravel (vorzugsweise Symfony), 2 Entities oder ein entsprechendes Bundle + EasyAdmin bzw. Nova. Alternativ so was wie Gatsby und eine fixe React-Seite oder so was wie Jekyll, Static Site Generators und die Inhalte als Markdown geschrieben, da ist nichts mit Sicherheitsproblemen.
Es gibt moderne(re) CMS wie OctoberCMS oder Bolt in der PHP-Welt.
Aber man setzt sich halt nicht damit auseinander, man frisst es weil man es irgendwann vor 10 Jahren schon mal gehört hat und gibt sich keine Mühe, sich mal schnell selbst damit auseinanderzusetzen.
Da ist nichts trollig, ich arbeite seit über einem Jahrzehnt mit WordPress und kann in sämtlichen Web-Sprachen ausgezeichnet entwickeln, ich weiß exakt wovon ich rede. -
Re: Ganz klar ein Plugin für Entwickler
Autor: TheUnichi 24.02.20 - 10:39
Tiles schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Du magst ja Recht haben. Aber dieser "schlechte" Code hat so ziemlich alles
> andere vom Markt gefegt.
Du meinst den Markt, den sie selbst geschaffen haben?
WordPress war der Beginn von Blog-Software. Die haben gar nichts weggefegt, es gab einfach keine Alternativen. Heute gibt es sie.



