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Avast

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  1. Avast

    Autor: _wave 14.01.17 - 00:40

    Avast hat vor kurzem das gleiche gebracht. Einfach so den SafeZoneBrowser im Hintergrund installiert (habs bei der Installation natürlich abgehakt) und anschließend noch mit einer Chrome-Erweiterung genervt, genau wie Adobe jetzt.
    Würde ich nicht manchmal mit heiklen Dateien rumhantieren, wäre bereits jegliches Antivirenprogramm von meinem Rechner verschwunden.

  2. Re: Avast

    Autor: GaliMali 14.01.17 - 03:48

    Und sowas führt auch dazu, dass die Leute am ende gar keinen Virenscanner mehr nutzen.

    Avast wird die letzten Jahre schon immer schlimmer. Leider gehört es auch zu den besten "freien" die es gibt.

    Man kann es aber leider schon lange nicht mehr bei Verwandten/Freunden installieren, nicht das die plötzlich doch sich wieder Fragen, sollte ich nicht doch lieber bezahlen, für etwas was sie gar nicht brauchen. Es ist leider echt schlimm geworden. :-(

  3. Re: Avast

    Autor: vollbio 14.01.17 - 06:25

    GaliMali schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und sowas führt auch dazu, dass die Leute am ende gar keinen Virenscanner
    > mehr nutzen.

    Und, siehst du da ein Problem? Virenscanner werden zunehmend nutzlos. Ich werfe gelegentlich aus Spaß verseuchte Mailanhänge bei Virustotal ein. Die Erkennungsrate ist nahezu immer unterirdisch.

    Virenscanner machten vielleicht einen gewissen Sinn, als Schadsoftware sich noch schneeballmäßig, also zunächst langsam, verbreitete und deshalb die begründete Hoffnung bestand, dass der Hersteller der AV-Software schon Signaturen bereitgestellt hat, wenn ein Schädling auf den eigenen Rechner kommt. Das hat sich mittlerweile geändert.

    Mittels heuristischer Methoden liegt die Erkennungsrate auch bei kostenpflichtigen Scannern vielleicht bei 20 %. Wenn von fünf Schädlingen vier durchkommen, kann man nicht mehr davon sprechen, dass Virenscanner auch nur "ein bisschen mehr Schutz" bieten.

  4. Nur Windows benötigt Virenscanner

    Autor: guenther62 15.01.17 - 21:22

    Mit der Sicherheit von Windows sieht es leider recht düster aus, laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt es für das unsichere Windows täglich 380000 neue Virenvarianten, nachzulesen in der Publikation "Die Lage der IT-Sicherheit
    in Deutschland 2016" auf Seite 18. Es ist für jeden leicht erkennbar, dass hier kein Schutz möglich ist.

    Das BSI empfiehlt für die sichere Nutzung des Rechners Ubuntu. In der Publikation "Sichere Nutzung von PCs unter Ubuntu" steht auf Seite 2: Die Installation eines Virenschutzprogramms ist, basierend auf dem aktuellen Stand der Bedrohungslage in
    Bezug auf Schadsoftware für Linux, unter Ubuntu nicht notwendig. Das es seit 10 Jahren keinen funktionierenden Schädling für Linux mehr gab, sollte sich herumgesprochen haben. Zudem ist Ubuntu (und Mint) deutlich besser mit freien Software Vollversionen ausgestattet, kostenlos und einfacher zu bedienen. Mehrere Bekannte haben Ubuntu oder Mint als Hauptbetriebssystem neben Win installiert.
    Bei YouTube gibt es gute Informationen zu den virensicheren Betriebssystemen.

    Wenn unter Linux im Browser erscheint "Nun sind alle Dateien auf dem Rechner verschlüsselt, zahlen Sie bitte.. ", dann genügt es den Tab zu schließen und alles ist wie vorher - das wäre doch ein Traum für die Nutzer des unsicheren Windows....



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.01.17 21:37 durch guenther62.

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