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Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

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  1. Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: AllDayPiano 08.08.19 - 07:50

    Dass Sprachbefehle analysiert werden, war eigentlich irgendwie auch ohne Deklaration von Anfang an sonnenklar.

    Dass aber komplette Telefonate mitgehört werden, verstößt ganz klar gegen jedes Gebot zur Wahrung der Privatsphäre und auch gegen das Fernmeldegeheimnis. Skype fällt meiner Meinung nach ganz klar in den Rechtsrahmen eines Kommunikationsanbieters wie etwa VoIP von der Telekom.

    Damit hat Microsoft m.M.n. nicht nur gegen jegliche guten Sitten verstoßen, sondern sich auch strafbar gemacht.

    Und eines zeigt sich damit auch abermals ganz klar: Alle dieser Dienste sollten niemals genutzt werden, da diese Unternehmen ganz offensichtlich nicht in der Lage sind, der an sie gestellten Erwartung gerecht zu werden und mit dieser Verantwortung umzugehen.

  2. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: Kondratieff 08.08.19 - 08:26

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass Sprachbefehle analysiert werden, war eigentlich irgendwie auch ohne
    > Deklaration von Anfang an sonnenklar.
    >
    > Dass aber komplette Telefonate mitgehört werden, verstößt ganz klar gegen
    > jedes Gebot zur Wahrung der Privatsphäre und auch gegen das
    > Fernmeldegeheimnis. Skype fällt meiner Meinung nach ganz klar in den
    > Rechtsrahmen eines Kommunikationsanbieters wie etwa VoIP von der Telekom.
    >
    > Damit hat Microsoft m.M.n. nicht nur gegen jegliche guten Sitten verstoßen,
    > sondern sich auch strafbar gemacht.
    >
    > Und eines zeigt sich damit auch abermals ganz klar: Alle dieser Dienste
    > sollten niemals genutzt werden, da diese Unternehmen ganz offensichtlich
    > nicht in der Lage sind, der an sie gestellten Erwartung gerecht zu werden
    > und mit dieser Verantwortung umzugehen.

    Ich kenne mich juristisch nicht gut genug aus, deswegen meine Nachfrage:

    Im Artikel steht, dass es bei den ausgewerteten Gesprächen um Telefonate geht, die die Übersetzungsfunktion aktiviert hatten. Weiter steht im Artikel, dass Microsoft eine Analyse der dabei entstandenen Daten durchführt. Auf welche Art die Daten analysiert werden, wird dabei nicht angegeben und so wird offenbar bei vielen Verbrauchern der Eindruck entstanden sein, dass die Analyse von Algorithmen durchgeführt wird.

    1) Hältst du die Analyse durch Algorithmen - aus persönlicher Sicht - für weniger unproblematischer als die Analyse durch Menschen?

    2) Wird automatisch gegen das Fernmeldegeheimnis verstoßen, wenn es sich um Menschen und nicht um Algorithmen handelt?

  3. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: peh.guevara 08.08.19 - 09:42

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass aber komplette Telefonate mitgehört werden, verstößt ganz klar gegen
    > jedes Gebot zur Wahrung der Privatsphäre und auch gegen das
    > Fernmeldegeheimnis.

    Wieso? Microsoft hat doch alle Mitarbeiter zur Geheimhaltung verpflichtet. Damit bleibt doch alles Geheim.
    Wie damals auf dem Schulhof: A zu B: "He, X hat mir ein Geheimnis verraten, aber du darfst es nicht weiter erzählen …" 5 min später B zu C: "He, A hat mir ein Geheimnis verraten, aber du darfst es nicht weiter erzählen …" 5 min später C zu D: "He, B hat mir ein Geheimnis verraten, aber du darfst es nicht weiter erzählen …"

    Alles streng geheim :)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.08.19 09:43 durch peh.guevara.

  4. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: Avocado 08.08.19 - 10:11

    Oder früher in den Telefonzentralen :D

    Da haben die auch alle fleißig lauschen können...

    Lg

  5. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: ChMu 08.08.19 - 10:33

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass Sprachbefehle analysiert werden, war eigentlich irgendwie auch ohne
    > Deklaration von Anfang an sonnenklar.

    Es geht ja auch nur um Wortklauberei, “wird von Firma XY analysiert” sollte eigendlich ziemlich klar sein. Ganz ehrlich denke ich da an Menschen welche in einer Firma arbeiten, aber ich bin wahrscheinlich zu alt um automatisch an Computer zu denken. Zumal es gar keinen Sinn macht anzunehmen, das ein Computer oder Algorithmus etwas analysiert, welches ja eben den Computer besser machen soll, das kann ja nur ein Mensch machen. Anders als allgemein angenommen, sind Computer naemlich dumm, sie wissen nur, was Menschen ihnen einprogrammiert haben.
    >
    > Dass aber komplette Telefonate mitgehört werden, verstößt ganz klar gegen
    > jedes Gebot zur Wahrung der Privatsphäre und auch gegen das
    > Fernmeldegeheimnis. Skype fällt meiner Meinung nach ganz klar in den
    > Rechtsrahmen eines Kommunikationsanbieters wie etwa VoIP von der Telekom.

    Das ist ja auch nicht der Fall? Skype hoert doch keine Telefonate mit? Wozu?
    >
    > Damit hat Microsoft m.M.n. nicht nur gegen jegliche guten Sitten verstoßen,
    > sondern sich auch strafbar gemacht.

    Warum werden sie dann nicht verklagt? Wenn Microsoft tatsaechlich Telefonate abhoert, waere da angesichts der Tatsache das Skype hauptsaechlich im Business Umfeld genutzt wird (wir nutzen den Dienst sogar fuer live Schalten aus teilweise extreemen Gebieten) lange etwas passiert.
    Hier geht es doch um den Translator? Ein Dienst innerhalb von Skype? Da wird Dir auch vor dem Gespraech gesagt, das diese Daten zur Analyse ausgewertet werden. Eben damit die Maschine besser wird. Das kann nur durch Menschen geschehen. Wenn der Computer so gut waere, waere die Analyse unnoetig. Aber eine gute Uebersetzung ist ja selbst schriftlich immer noch nicht moeglich, da erwartet doch niemand, das das ueber Sprachdateien reibungslos funktioniert? Uebersetzer werden auch weiterhin Tonnenweise Geld verdienen, der Computer hat noch einen weiten Weg vor sich und wird auf absehbare Zeit menschliche Hilfe brauchen.
    >
    > Und eines zeigt sich damit auch abermals ganz klar: Alle dieser Dienste
    > sollten niemals genutzt werden, da diese Unternehmen ganz offensichtlich
    > nicht in der Lage sind, der an sie gestellten Erwartung gerecht zu werden
    > und mit dieser Verantwortung umzugehen.

    Nun, das es Leute gibt, welche fuer Geld, Geltungssucht oder einfach nur Dummheit, Firmen interna verraten, wird es immer geben. Steht ja auch im Artikel, der Mann will anonym bleiben, da er eine Straftat begangen hat undem er die Schweigepflicht gebrochen hat. Nicht die Tatsache das er erzaehlt, das Menschen das auswerten, mit gesundem Menschenverstand sollte das klar sein, aber das er vertrauliche Daten weitergegeben hat. Dieser Mitarbeiter hat sich strafbar gemacht, nicht Microsoft. Die nur indirekt da sie natuerlich die Verantwortung fuer ihre Mitarbeiter tragen.

  6. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: LoudHoward 08.08.19 - 10:36

    Skype != Skype for Business

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dass Sprachbefehle analysiert werden, war eigentlich irgendwie auch ohne
    > > Deklaration von Anfang an sonnenklar.
    >
    > Es geht ja auch nur um Wortklauberei, “wird von Firma XY
    > analysiert” sollte eigendlich ziemlich klar sein. Ganz ehrlich denke
    > ich da an Menschen welche in einer Firma arbeiten, aber ich bin
    > wahrscheinlich zu alt um automatisch an Computer zu denken. Zumal es gar
    > keinen Sinn macht anzunehmen, das ein Computer oder Algorithmus etwas
    > analysiert, welches ja eben den Computer besser machen soll, das kann ja
    > nur ein Mensch machen. Anders als allgemein angenommen, sind Computer
    > naemlich dumm, sie wissen nur, was Menschen ihnen einprogrammiert haben.
    > >
    > > Dass aber komplette Telefonate mitgehört werden, verstößt ganz klar
    > gegen
    > > jedes Gebot zur Wahrung der Privatsphäre und auch gegen das
    > > Fernmeldegeheimnis. Skype fällt meiner Meinung nach ganz klar in den
    > > Rechtsrahmen eines Kommunikationsanbieters wie etwa VoIP von der Telekom.
    >
    > Das ist ja auch nicht der Fall? Skype hoert doch keine Telefonate mit?
    > Wozu?
    > >
    > > Damit hat Microsoft m.M.n. nicht nur gegen jegliche guten Sitten
    > verstoßen,
    > > sondern sich auch strafbar gemacht.
    >
    > Warum werden sie dann nicht verklagt? Wenn Microsoft tatsaechlich
    > Telefonate abhoert, waere da angesichts der Tatsache das Skype
    > hauptsaechlich im Business Umfeld genutzt wird (wir nutzen den Dienst sogar
    > fuer live Schalten aus teilweise extreemen Gebieten) lange etwas passiert.
    > Hier geht es doch um den Translator? Ein Dienst innerhalb von Skype? Da
    > wird Dir auch vor dem Gespraech gesagt, das diese Daten zur Analyse
    > ausgewertet werden. Eben damit die Maschine besser wird. Das kann nur durch
    > Menschen geschehen. Wenn der Computer so gut waere, waere die Analyse
    > unnoetig. Aber eine gute Uebersetzung ist ja selbst schriftlich immer noch
    > nicht moeglich, da erwartet doch niemand, das das ueber Sprachdateien
    > reibungslos funktioniert? Uebersetzer werden auch weiterhin Tonnenweise
    > Geld verdienen, der Computer hat noch einen weiten Weg vor sich und wird
    > auf absehbare Zeit menschliche Hilfe brauchen.
    > >
    > > Und eines zeigt sich damit auch abermals ganz klar: Alle dieser Dienste
    > > sollten niemals genutzt werden, da diese Unternehmen ganz offensichtlich
    > > nicht in der Lage sind, der an sie gestellten Erwartung gerecht zu
    > werden
    > > und mit dieser Verantwortung umzugehen.
    >
    > Nun, das es Leute gibt, welche fuer Geld, Geltungssucht oder einfach nur
    > Dummheit, Firmen interna verraten, wird es immer geben. Steht ja auch im
    > Artikel, der Mann will anonym bleiben, da er eine Straftat begangen hat
    > undem er die Schweigepflicht gebrochen hat. Nicht die Tatsache das er
    > erzaehlt, das Menschen das auswerten, mit gesundem Menschenverstand sollte
    > das klar sein, aber das er vertrauliche Daten weitergegeben hat. Dieser
    > Mitarbeiter hat sich strafbar gemacht, nicht Microsoft. Die nur indirekt da
    > sie natuerlich die Verantwortung fuer ihre Mitarbeiter tragen.

  7. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: Hotohori 08.08.19 - 10:40

    peh.guevara schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dass aber komplette Telefonate mitgehört werden, verstößt ganz klar
    > gegen
    > > jedes Gebot zur Wahrung der Privatsphäre und auch gegen das
    > > Fernmeldegeheimnis.
    >
    > Wieso? Microsoft hat doch alle Mitarbeiter zur Geheimhaltung verpflichtet.
    > Damit bleibt doch alles Geheim.
    > Wie damals auf dem Schulhof: A zu B: "He, X hat mir ein Geheimnis verraten,
    > aber du darfst es nicht weiter erzählen …" 5 min später B zu C: "He,
    > A hat mir ein Geheimnis verraten, aber du darfst es nicht weiter erzählen
    > …" 5 min später C zu D: "He, B hat mir ein Geheimnis verraten, aber
    > du darfst es nicht weiter erzählen …"
    >
    > Alles streng geheim :)

    Vielleicht denken die ja, dass das Geheimnis nicht der eigentliche Inhalt ist, sondern das A es dir (B) gesagt hat. ;)

  8. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: Kondratieff 08.08.19 - 10:46

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AllDayPiano schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dass Sprachbefehle analysiert werden, war eigentlich irgendwie auch ohne
    > > Deklaration von Anfang an sonnenklar.
    >
    > Es geht ja auch nur um Wortklauberei, “wird von Firma XY
    > analysiert” sollte eigendlich ziemlich klar sein. Ganz ehrlich denke
    > ich da an Menschen welche in einer Firma arbeiten, aber ich bin
    > wahrscheinlich zu alt um automatisch an Computer zu denken. Zumal es gar
    > keinen Sinn macht anzunehmen, das ein Computer oder Algorithmus etwas
    > analysiert, welches ja eben den Computer besser machen soll, das kann ja
    > nur ein Mensch machen. Anders als allgemein angenommen, sind Computer
    > naemlich dumm, sie wissen nur, was Menschen ihnen einprogrammiert haben.

    Jein. Es gilt seit langem, dass der Mensch eine Blackbox darstellt, d.h. dass wir nicht in die Verarbeitung des Inputs hineinschauen können und deshalb trotz bekanntem Input nicht wissen können, was als Output herauskommt. Demgegenüber galt es jahrzehntelang, dass Computer eben keine Blackbox sondern eine Trivialmaschine darstellen, weil Input, Verarbeitung und damit Output bekannt seien.

    Der KI-Diskurs, der teilweise schon in der breiten Bevölkerung aber vor allem in der Wissenschaft, in der Politik und in den großen Tech-Firmen geführt wird, zeigt aber auf, dass wir nicht mehr länger in jeder Situation von Trivialmaschinen ausgehen können.

    Computer können uns heutzutage überraschen.

    Wieso können sie das? In einigen Fällen avancierter Technik wissen Computer nicht mehr nur, was Menschen ihnen einprogrammiert haben. Ja, es gibt auch bei selbstlernenden Systemen eine "grundständige" Programmierung, aber diese Systeme vermögen es ja, ihren eigenen Code quasi selbstständig anhand des Inputs zu verändern und zu erweitern. Damit können wir uns im Grunde nicht mehr sicher sein, wie der zukünftige Output aussieht.

  9. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: ChMu 08.08.19 - 12:37

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > AllDayPiano schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Dass Sprachbefehle analysiert werden, war eigentlich irgendwie auch
    > ohne
    > > > Deklaration von Anfang an sonnenklar.
    > >
    > > Es geht ja auch nur um Wortklauberei, “wird von Firma XY
    > > analysiert” sollte eigendlich ziemlich klar sein. Ganz ehrlich
    > denke
    > > ich da an Menschen welche in einer Firma arbeiten, aber ich bin
    > > wahrscheinlich zu alt um automatisch an Computer zu denken. Zumal es gar
    > > keinen Sinn macht anzunehmen, das ein Computer oder Algorithmus etwas
    > > analysiert, welches ja eben den Computer besser machen soll, das kann ja
    > > nur ein Mensch machen. Anders als allgemein angenommen, sind Computer
    > > naemlich dumm, sie wissen nur, was Menschen ihnen einprogrammiert haben.
    >
    > Jein. Es gilt seit langem, dass der Mensch eine Blackbox darstellt, d.h.
    > dass wir nicht in die Verarbeitung des Inputs hineinschauen können und
    > deshalb trotz bekanntem Input nicht wissen können, was als Output
    > herauskommt. Demgegenüber galt es jahrzehntelang, dass Computer eben keine
    > Blackbox sondern eine Trivialmaschine darstellen, weil Input, Verarbeitung
    > und damit Output bekannt seien.
    >
    > Der KI-Diskurs, der teilweise schon in der breiten Bevölkerung aber vor
    > allem in der Wissenschaft, in der Politik und in den großen Tech-Firmen
    > geführt wird, zeigt aber auf, dass wir nicht mehr länger in jeder Situation
    > von Trivialmaschinen ausgehen können.
    >
    > Computer können uns heutzutage überraschen.
    >
    > Wieso können sie das? In einigen Fällen avancierter Technik wissen Computer
    > nicht mehr nur, was Menschen ihnen einprogrammiert haben. Ja, es gibt auch
    > bei selbstlernenden Systemen eine "grundständige" Programmierung, aber
    > diese Systeme vermögen es ja, ihren eigenen Code quasi selbstständig anhand
    > des Inputs zu verändern und zu erweitern. Damit können wir uns im Grunde
    > nicht mehr sicher sein, wie der zukünftige Output aussieht.

    Streite ich nicht ab, ist eben ein weiterer Grund Fehler zu korrigieren, alleine kann die Maschine es eben (noch) nicht. Wenn niemand sagt das sie Mist uebersetzt hat, kann sie es auch nicht lernen. Und solange geschwurbelte Sosse rauskommt (das geht schon bei gaengigen Sprachen wie Chinesisch, Hindu oder Koreanisch extreem schlecht) muss ein Mensch korrigieren. Und das wird auch noch lange so bleiben.

  10. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: ChMu 08.08.19 - 12:47

    LoudHoward schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Skype != Skype for Business
    >
    Sagt wer? Ich habe geschrieben, das Skype hauptsaechlich im Business Bereich genutzt wird, nicht unbedingt Skype for Business. Es geht um den Translator. Privat werden lange andere Anbieter fuer Video Chat genutzt, allen voran Face Time und fuer die anderen WhatsApp. Skype ist viel zu kompliziert fuer viele welche “apps” gewohnt sind.
    Ich bezweifle auch das wenn man privat mit Familie oder Freunden redet nun die Dienste des Simultan Uebersetzers braucht.

  11. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: LoudHoward 08.08.19 - 13:18

    Dann nutzt ihr euer business verkehrt und ihr solltet mehr fremdsprachen lernen

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LoudHoward schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Skype != Skype for Business
    > >
    > Sagt wer? Ich habe geschrieben, das Skype hauptsaechlich im Business
    > Bereich genutzt wird, nicht unbedingt Skype for Business. Es geht um den
    > Translator. Privat werden lange andere Anbieter fuer Video Chat genutzt,
    > allen voran Face Time und fuer die anderen WhatsApp. Skype ist viel zu
    > kompliziert fuer viele welche “apps” gewohnt sind.
    > Ich bezweifle auch das wenn man privat mit Familie oder Freunden redet nun
    > die Dienste des Simultan Uebersetzers braucht.

  12. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: Kondratieff 08.08.19 - 14:07

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Streite ich nicht ab, ist eben ein weiterer Grund Fehler zu korrigieren,
    > alleine kann die Maschine es eben (noch) nicht. Wenn niemand sagt das sie
    > Mist uebersetzt hat, kann sie es auch nicht lernen. Und solange
    > geschwurbelte Sosse rauskommt (das geht schon bei gaengigen Sprachen wie
    > Chinesisch, Hindu oder Koreanisch extreem schlecht) muss ein Mensch
    > korrigieren. Und das wird auch noch lange so bleiben.

    Ich habe mich vielleicht unklar ausgedrückt. Meine Aussage war ja nicht, dass du etwas abstreitest (was noch nirgendwo stand), sondern, dass eine Grundlage deiner Argumentation, eine der Prämissen, sozusagen, so nicht richtig war.

    Deine Aussage war, dass Computer nur wissen, was man ihnen einprogrammiert hat. Meine Aussage war, dass Rechner heute Sachen wissen (können), die eben nicht explizit durch Menschen einprogrammiert wurden.

  13. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: ChMu 08.08.19 - 15:16

    Kondratieff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ChMu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Streite ich nicht ab, ist eben ein weiterer Grund Fehler zu korrigieren,
    > > alleine kann die Maschine es eben (noch) nicht. Wenn niemand sagt das
    > sie
    > > Mist uebersetzt hat, kann sie es auch nicht lernen. Und solange
    > > geschwurbelte Sosse rauskommt (das geht schon bei gaengigen Sprachen wie
    > > Chinesisch, Hindu oder Koreanisch extreem schlecht) muss ein Mensch
    > > korrigieren. Und das wird auch noch lange so bleiben.
    >
    > Ich habe mich vielleicht unklar ausgedrückt. Meine Aussage war ja nicht,
    > dass du etwas abstreitest (was noch nirgendwo stand), sondern, dass eine
    > Grundlage deiner Argumentation, eine der Prämissen, sozusagen, so nicht
    > richtig war.
    >
    > Deine Aussage war, dass Computer nur wissen, was man ihnen einprogrammiert
    > hat. Meine Aussage war, dass Rechner heute Sachen wissen (können), die eben
    > nicht explizit durch Menschen einprogrammiert wurden.


    Durchaus moeglich. Aber bei Sprachen und deren Bedeutung innerhalb von Redewendungen und Kontext, ist das wohl kaum der Fall. Das geht nur mit einem native speaker, wie bei Menschen eben auch. Ich habe auch 8 Jahre Deutsch gelernt, von einem Deutschsprachigen Lehrer aus Kanada in der Schule (lang lang ists her) und musste dann, als ich in Deutschland ankam, feststellen, das das 8 verschwendete Jahre waren. Ich habe im ersten Jahr in Deutschland mehr gelernt als in den 8 Jahren vorher. Umgekehrt ist es aehnlich, Deutsche welche von Deutschen English gelernt haben, sollten kein Diplom haben. Nichts ersetzt einen native speaker oder ein Aufenthalt im entsprechenden Land.
    WENN es dann irgendwann mal einen Computer gibt, der eine Sprache perfekt beherrscht, spricht nichts dagegen diese knowledge zu clonen, das geht mit computern natuerlich erheblich einfacher. Aber die momentan erheltlichen “KIs” bezw “AIs” sind noch nicht mal mit 4 Jaehrigen vergleichbar.

  14. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: Kondratieff 08.08.19 - 15:31

    ChMu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kondratieff schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ChMu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Streite ich nicht ab, ist eben ein weiterer Grund Fehler zu
    > korrigieren,
    > > > alleine kann die Maschine es eben (noch) nicht. Wenn niemand sagt das
    > > sie
    > > > Mist uebersetzt hat, kann sie es auch nicht lernen. Und solange
    > > > geschwurbelte Sosse rauskommt (das geht schon bei gaengigen Sprachen
    > wie
    > > > Chinesisch, Hindu oder Koreanisch extreem schlecht) muss ein Mensch
    > > > korrigieren. Und das wird auch noch lange so bleiben.
    > >
    > > Ich habe mich vielleicht unklar ausgedrückt. Meine Aussage war ja nicht,
    > > dass du etwas abstreitest (was noch nirgendwo stand), sondern, dass eine
    > > Grundlage deiner Argumentation, eine der Prämissen, sozusagen, so nicht
    > > richtig war.
    > >
    > > Deine Aussage war, dass Computer nur wissen, was man ihnen
    > einprogrammiert
    > > hat. Meine Aussage war, dass Rechner heute Sachen wissen (können), die
    > eben
    > > nicht explizit durch Menschen einprogrammiert wurden.
    >
    > Durchaus moeglich. Aber bei Sprachen und deren Bedeutung innerhalb von
    > Redewendungen und Kontext, ist das wohl kaum der Fall. Das geht nur mit
    > einem native speaker, wie bei Menschen eben auch.

    Ich stimme vollkommen zu, dass Sprache etwas ist, was Computer aufgrund der Komplexität noch nicht "verstehen". Allerdings habe ich ggfs. ein Problem mit der Aussage, dass nur ein native speaker eine Sprache vermitteln kann.

    1) Wie ist denn deine Definition eines Muttersprachlers?. Denn je nach Definition könnte ich deutscher Muttersprachler sein - oder eben nicht.

    2) Und wie verhält es sich zwischen "Muttersprachlichkeit", Sprachkompetenz und der Fähigkeit der Fachdidaktik?
    Denn sollte deine Definition ergeben, dass ich kein deutscher Muttersprachler bin, so habe ich in meinen zahlreichen Posts durchaus gezeigt, dass ich eine hohe schriftliche Sprachkompetenz besitze (die mündliche ist schließlich im Forum nur schwer überprüfbar), zu sehen bspw. anhand der korrekten Nutzung von dass vs. das im sogenannten Dass-Satz und der Vermeidung orthografischer Fehler bei Komposita (siehe z.B. "Deppenleerzeichen") - zwei häufig beobachtbare Fehler hier im Forum.

    > WENN es dann irgendwann mal einen Computer gibt, der eine Sprache perfekt
    > beherrscht, spricht nichts dagegen diese knowledge zu clonen, das geht mit
    > computern natuerlich erheblich einfacher.

    3) Was heißt denn perfekt beherrschen?

    > Aber die momentan erheltlichen “KIs” bezw “AIs” sind noch nicht > mal mit 4
    > Jaehrigen vergleichbar.

    Na, dann schau dir mal die Übersetzungskompetenz von DeepL an! Die Übersetzungskompetenz würde ich gerne bei einem durchschnittlich begabten vierjährigen Kind sehen!

  15. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: Tuxinator 08.08.19 - 21:14

    $ 201 StgB
    und
    Art 10 GG

    da hat eine AGB keine Karten dran.
    Wird Zeit das hier die Justiz mal einschreitet !

  16. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: Tuxinator 08.08.19 - 21:26

    Avocado schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oder früher in den Telefonzentralen :D
    >
    > Da haben die auch alle fleißig lauschen können...
    >
    > Lg

    ist natürlich völliger quatsch. Natürlich konnte man sich in ein Gespräch einschalten :
    Aber 1. wurde dann (zumindest in der BRD) ein Ton erzeugt und 2. war das nur möglich bei einem Gespräch .

    Hier geht es um etwas völlig anderes :
    MS hat schon vorher bei Skype mitgelesen
    jetzt hört MS auch systematisch mit das ist nach $201 StgB und Art 10 GG verboten !!

    Das darf nicht verharmlost werden und die Justiz muss endlich handeln.

  17. Re: Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis

    Autor: Kondratieff 09.08.19 - 07:25

    Was hat das mit meinem Post zu tun?

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      Telekom verlängert Frist bei IP-Umstellung

      Einige Geschäftskunden haben sich nicht um die Umstellung ihrer Sprachtelefon- und ISDN-Mehrgeräteanschlüsse auf IP gekümmert. Sie bekommen jetzt einige Monate Aufschub von der Telekom.

    3. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll: Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen
      Surface Laptop 3 mit 15 Zoll
      Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

      Im Oktober 2019 soll Microsoft den Surface Laptop als 15-Zöller vorstellen. Das Notebook wird AMD-Hardware nutzen, offenbar sogar mit bis zu acht Kernen. Allerdings gibt es derzeit keinen Mobile-Ryzen-Octacore.


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