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Langfristige Beschlüsse würden helfen.

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  1. Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: subjord 02.11.18 - 13:29

    Wenn die Politik jetzt festlegen würde, dass das letzte Kohlekraftwerk 2035 und das letzte Gaskraftwerk 2050 abgeschaltet wird, dann könnten sich alle darauf einstellen.
    Diese Branche braucht lange Vorlaufzeiten also sollte die Politik jetzt handeln, ansonsten kostet es den deutschen Staat Milliarden das später durchzusetzen.

  2. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: schap23 02.11.18 - 14:01

    Wie gut das funktioniert, wenn die Politik schneller mit den Vorgaben ist wie die Ingenieure mit der Entwicklung von Techniken, haben wir ja eindrucksvoll beim Diesel gesehen.

    Besonders rührend ist es, wenn Politiker Änderungen bei den Naturgesetzen vornehmen wollen.

  3. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: subjord 02.11.18 - 15:06

    Machen sie ja in der Regel nicht. Beim Diesel kamen Jahrzehnte lang kaum Vorgaben und jetzt hätte man gerne Relativ schnell Nachrüstungen. Hätte die Politik hier langfristig gehandelt, dann gäbe es auch da keine Probleme.
    Wo machen die Vorgaben, die gegen Naturgesetzte verstoßen?
    Der Energiewandel ist relativ gut für Deutschland zu bewältigen. Das Land brauch nur harte Vorgaben von oben, damit das schön schnell vor sich geht.

  4. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: freebyte 02.11.18 - 23:33

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Machen sie ja in der Regel nicht.

    Also der Knotenpunktsatz von Kirchhoff wird insbesondere von den Grünen Energie-Ideologen in Berlin komplett ignoriert.

    > Beim Diesel kamen Jahrzehnte lang kaum Vorgaben und jetzt hätte man gerne Relativ
    > schnell Nachrüstungen.

    Da darf ich Dich korrigieren: Öko-Lobbyisten haben über Jahre dafür gesorgt, dass in Brüssel der Industrie immer schärfere Abgasgrenzwerte auferlegt wurden bis irgendwann jemand beschlossen hat dass man es mal mit einer "härteren Auslegung" der Prüfkriterien zugunsten der Hersteller probieren sollte.

    Mit Gesundheit und Volkswohl haben diese Grenzwerte schon lange nichts mehr zu tun.

    > Der Energiewandel ist relativ gut für Deutschland zu bewältigen. Das Land
    > brauch nur harte Vorgaben von oben, damit das schön schnell vor sich geht.

    Da spricht der Ingenieur *fg*

  5. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: subjord 03.11.18 - 14:53

    freebyte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > subjord schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Machen sie ja in der Regel nicht.
    >
    > Also der Knotenpunktsatz von Kirchhoff wird insbesondere von den Grünen
    > Energie-Ideologen in Berlin komplett ignoriert.
    >
    > > Beim Diesel kamen Jahrzehnte lang kaum Vorgaben und jetzt hätte man gerne
    > Relativ
    > > schnell Nachrüstungen.
    >
    > Da darf ich Dich korrigieren: Öko-Lobbyisten haben über Jahre dafür
    > gesorgt, dass in Brüssel der Industrie immer schärfere Abgasgrenzwerte
    > auferlegt wurden bis irgendwann jemand beschlossen hat dass man es mal mit
    > einer "härteren Auslegung" der Prüfkriterien zugunsten der Hersteller
    > probieren sollte.
    >
    > Mit Gesundheit und Volkswohl haben diese Grenzwerte schon lange nichts mehr
    > zu tun.
    >
    > > Der Energiewandel ist relativ gut für Deutschland zu bewältigen. Das
    > Land
    > > brauch nur harte Vorgaben von oben, damit das schön schnell vor sich
    > geht.
    >
    > Da spricht der Ingenieur *fg*

    Was spricht denn gegen härtere Kriterien für den CO2 Ausstoß von Autos? Möchtest du weiterhin mit den Wagen rumfahren, die 10l/100km verbrauchen? Der Klimawandel ist anders als die Flüchtlinge eine der größten Probleme der Menschheit und muss mit größter Entschlossenheit angegangen werden. Die Langsamkeit kostet und Milliarden, langfristig sogar Billionen. In der Zukunft werden durch den Klimawandel die Bauern jedes Jahr Milliarden Euro weniger Umsatz machen. Außerdem werden die härteren Unwetter schlimme Schäden verursachen.
    Keine Nation (außer die USA) hat bessere Vorraussetzungen einen technisch anspruchsvollen Energie Wechsel hinzubekommen. Wenn Deutschland es vormacht werden alle anderen nachziehen.

  6. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: freebyte 03.11.18 - 15:44

    subjord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was spricht denn gegen härtere Kriterien für den CO2 Ausstoß von Autos?

    Die Naturgesetze sprechen dagegen. Die einzige Stellschraube ist, den Verbrauch zu reduzieren (weniger Kohlenwasserstoffe = weniger Abgase). Da der Wirkungsgrad einer Wärmekraftmaschine durch den Satz von Carnot und dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik begrenzt wird, lässt sich so ein Automotor nicht unendlich optimieren.

    Leider sind gewisse Politiker (gerade die Juristen) der festen Überzeugung, dass man nur genügend Papiere vollschreiben muss damit sich die Physik beugt.

    Klar: mit Forschungsaufwand (verbesserte Schmierung, geringere Fertigungstoleranzen, höhere Drücke, robustere und leichtere Materialien) lässt sich alles nochmal in Trippelschritten optimieren sofern sich ein Kunde dann das Ergebnis noch leisten kann.

  7. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: Bernd Bandekow 09.11.18 - 15:31

    freebyte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > subjord schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was spricht denn gegen härtere Kriterien für den CO2 Ausstoß von Autos?
    >
    > Die Naturgesetze sprechen dagegen. Die einzige Stellschraube ist, den
    > Verbrauch zu reduzieren (weniger Kohlenwasserstoffe = weniger Abgase).

    Genau. Daher hätte der logische Schluß der Automobilindustrie sein müssen...keine Autos mehr, die mehr als...sagen wir mal 4 Liter/100km (Kleinwagen-Klasse) REAL verbrauchen. Oh, das geht nicht mit 3 Litern Hubraum und 250PS...gut, dann können wir solche Wagen nicht mehr produzieren.
    Aber statt das ihren Kunden zu verklickern und die Produktion dementsprechend umzustellen, haben sie lieber so getan (die Automobilhersteller) als ob SIE die Naturgesetze ändern könnten und trotz mehr Gewicht und mehr Leistung nicht mehr Kraftstoff verbrauchen.
    Die einzige "Schuld" bei der Politik sehe ich hier in der Wischi-Waschi-Formulierung des "Flottenverbrauchs" und der CO2-Grenzwerte, anstatt Grenzwerte für KW-Zahlen und des realen Spritverbrauches (in Relation zum Gewicht der Fahrzeugklasse) zu definieren.

  8. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: freebyte 09.11.18 - 18:08

    Bernd Bandekow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Oh, das geht nicht mit 3 Litern Hubraum und 250PS...gut, dann
    > können wir solche Wagen nicht mehr produzieren.
    > Aber statt das ihren Kunden zu verklickern und die Produktion
    > dementsprechend umzustellen, [....]

    So funktioniert Wirtschaft nicht - der Kunde geht dahin, wo seine Nachfrage durch ein entsprechendes Angebot befriedigt wird. Da ist nichts mit "verklickern".

  9. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: Bernd Bandekow 09.11.18 - 18:17

    Na dann geh mal in den nächsten Laden und kauf dir eine vollautomatische Waffe, ein bisschen Kokain oder einen Panzer. Natürlich ist es der Politik möglich, den Markt einzuschränken oder zu verbieten. Und wenn entsprechende Gesetze erlassen werden, dann wird es auch passende Produkte für diese Gesetze geben.
    PS: Oder, um aktueller zu bleiben. Kauf dir eine 100-Watt-Glühbirne. ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.11.18 18:21 durch Bernd Bandekow.

  10. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: freebyte 09.11.18 - 18:38

    Bernd Bandekow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na dann geh mal in den nächsten Laden und kauf dir eine vollautomatische
    > Waffe, ein bisschen Kokain oder einen Panzer.

    Es gibt eine legale Nachfrage nach den von Dir genannten Dingen und darum werden sie auch legal in DE produziert. Wo ist das Problem (ausser dass Du und ich nicht die entsprechenden Berechtigungsscheine für den Kauf haben)?

    > Natürlich ist es der Politik möglich, den Markt einzuschränken oder zu verbieten.

    So funktioniert aber Politik nicht :-) Es hat schon seinen Grund, warum selbst B90/Grüne die heilige Kuh der Deutschen nur mit Samthandschuhen anfassen.

    fb

  11. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: Bernd Bandekow 09.11.18 - 18:56

    freebyte schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bernd Bandekow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Na dann geh mal in den nächsten Laden und kauf dir eine vollautomatische
    > > Waffe, ein bisschen Kokain oder einen Panzer.
    >
    > Es gibt eine legale Nachfrage nach den von Dir genannten Dingen und darum
    > werden sie auch legal in DE produziert. Wo ist das Problem (ausser dass Du
    > und ich nicht die entsprechenden Berechtigungsscheine für den Kauf haben)?
    >
    > > Natürlich ist es der Politik möglich, den Markt einzuschränken oder zu
    > verbieten.
    >
    > So funktioniert aber Politik nicht :-) Es hat schon seinen Grund, warum
    > selbst B90/Grüne die heilige Kuh der Deutschen nur mit Samthandschuhen
    > anfassen.
    >
    > fb

    Gerade mein Beispiel mit der Glühbirne zeigt die Einfachheit. Es war mal legal, jetzt ist es das nicht mehr und alle stellen um auf LED. Kokain war vor 100 Jahren frei verkäuflich, jetzt nicht mehr. Was spricht dagegen zu sagen: Verbrenner mit mehr als 100 PS/t. Leergewicht sind jetzt legal, ab übernächstem Jahr nicht mehr. Du bekommst ja auch keine Autos ohne Katalysator oder Anschnallgurte mehr zu kaufen.
    Wenn der heiligen Kuh vor gut 15 Jahren ordentlich die Schlachtung aber mindestens ein kleinerer Stall angedroht worden wäre...tja, dann wären WIR(TM) jetzt vielleicht führend in der Entwicklung von E-Mobilität.
    So wie es jetzt läuft hab ich da kein Mitleid, obwohl ich als Firmenwagen selbst (noch) ein deutsches Fabrikat (Diesel) fahre und das in der Innenstadt von Berlin. Nächstes Jahr ist damit Schluß, dann gehts wahrscheinlich entweder elektrisch oder gleich mit der BVG.

  12. Re: Langfristige Beschlüsse würden helfen.

    Autor: Vanger 13.11.18 - 11:20

    > Was spricht dagegen zu
    > sagen: Verbrenner mit mehr als 100 PS/t. Leergewicht sind jetzt legal, ab
    > übernächstem Jahr nicht mehr.

    Weil das so konkret nicht notwendig ist.

    Dem Klima ist ein einzelnes Auto vollkommen egal, entscheidend ist die Statistik - also der sagenumwobene "Flottenverbrauch". Nicht in der pervertierten Form wie ihn die Politik nach viel Lobbying eingeführt hat, sondern der "echte" Flottenverbrauch. Wenn die Hersteller durch den Verkauf von mehr kleinen Verbrennern und Fahrzeugen mit alternativen Antrieben (auch da, das muss nicht konkret "Elektroauto" sein) den "echten" Flottenverbrauch senken, reicht das vollkommen. Dann können auch weiter fette SUVs produziert werden.

    Blöderweise sind wir Deutsche - wieder in der Statistik, nicht unbedingt der Einzelne - so schizophren und fabulieren etwas von Öko, kaufen dann aber trotzdem bevorzugt fette SUVs. Da gibt es eine einfache simple Antwort: "Der Markt regelt das". Ist die Nachfrage (nach fetten SUVs) größer als das Angebot (weil der Hersteller keine weiteren fetten SUVs aufgrund des Flottenverbrauchs verkaufen kann), steigt der Preis (der fetten SUVs). Dadurch sinkt die Nachfrage. Problem solved.

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