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819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

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  1. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: plutoniumsulfat 05.07.14 - 13:43

    TrollDichWeg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessant wäre auch, wie viele Personen durch Schusswaffen von Polizisten
    > sterben

    im Jahr 2012 wurden von deutschen Polizisten nicht einmal 100 Schuss abgefeuert, gute zwei Drittel davon waren Warnschüsse.

  2. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: zu Gast 05.07.14 - 15:03

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > im Jahr 2012 wurden von deutschen Polizisten nicht einmal 100 Schuss
    > abgefeuert,

    Diese Aussage kann definitiv nicht stimmen,-)

    Meinst du auf Menschen bzw. im Zusammenhang mit Menschen?

  3. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: 111000110010 05.07.14 - 16:36

    http://de.wikipedia.org/wiki/Waffengebrauch_der_Polizei_in_Deutschland

    Für 2012:
    Anzahl der insgesamt auf Personen abgegebenen Schüsse: 36
    Anzahl der Todesschüsse: 8

  4. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: zu Gast 05.07.14 - 17:32

    111000110010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > de.wikipedia.org
    >
    > Für 2012:
    > Anzahl der insgesamt auf Personen abgegebenen Schüsse: 36
    > Anzahl der Todesschüsse: 8

    Kommen wir der Sache doch mal näher. Dennoch muss man diese Tabelle mit Vorsicht genießen, da sicher nicht alle Schüsse auf Personen erfasst wurden.
    Immerhin weißt die Tabelle für das Jahr 2009 57 Schüsse auf. Im kleingedruckten
    [Insgesamt 57 Schüsse hat die deutsche Polizei im vergangenen Jahr auf Personen abgegeben; davon sind 24 als Schüsse gegen Sachen deklariert.“]
    Das würde bedeuten, zieht man die 24 von 57 ab und dann die gesicherten 6 (laut dieser Tabelle) kommen wir auf 27. 2009 war der Amoklauf von Winnenden ... ich denke das man sich dahingehend einig darüber sein kann, das es keine brauchbaren Zahlen zum tatsächlichen Schusswaffengebrauch der Polizei gibt.

  5. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: 111000110010 05.07.14 - 18:02

    >ich denke das man sich dahingehend einig darüber sein kann,
    >das es keine brauchbaren Zahlen zum tatsächlichen Schusswaffengebrauch
    >der Polizei gibt.

    Ich hab es jetzt so gelesen, dass die Polizei 57 Schüsse auf Personen abgegeben hat, davon gingen 24 daneben und haben Sachen/Dinge getroffen. Bleiben also 33 Treffer. Von diesen 33 Treffern waren es wiederum 6 Todesschüsse.

    Wieviele unterschiedliche Menschen sie nun getroffen und getötet haben, kann der Statistik nicht entnehmen. Könnte theoretisch sein, dass eine Person 6 Todesschüsse abbekommen hat (z.B. in den Kopf, jeder der Schüsse hätte für sich zum Tod geführt).

    Auch sagt die Statistik nichts darüber aus, wieviele verschiedene Polizisten geschossen haben. Da steht eigentlich nur relativ klar, wie oft geschossen wurde.

  6. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: Lemo 05.07.14 - 20:18

    111000110010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >ich denke das man sich dahingehend einig darüber sein kann,
    > >das es keine brauchbaren Zahlen zum tatsächlichen Schusswaffengebrauch
    > >der Polizei gibt.
    >
    > Ich hab es jetzt so gelesen, dass die Polizei 57 Schüsse auf Personen
    > abgegeben hat, davon gingen 24 daneben und haben Sachen/Dinge getroffen.
    > Bleiben also 33 Treffer. Von diesen 33 Treffern waren es wiederum 6
    > Todesschüsse.
    >
    > Wieviele unterschiedliche Menschen sie nun getroffen und getötet haben,
    > kann der Statistik nicht entnehmen. Könnte theoretisch sein, dass eine
    > Person 6 Todesschüsse abbekommen hat (z.B. in den Kopf, jeder der Schüsse
    > hätte für sich zum Tod geführt).
    >
    > Auch sagt die Statistik nichts darüber aus, wieviele verschiedene
    > Polizisten geschossen haben. Da steht eigentlich nur relativ klar, wie oft
    > geschossen wurde.

    Halten wir fest: hochgerechnet auf die Anzahl der Polizisten verschwindend gering und mit höchster Sicherheit gerechtfertigt.

  7. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: zu Gast 05.07.14 - 21:53

    111000110010 schrieb:

    > Auch sagt die Statistik nichts darüber aus, wieviele verschiedene
    > Polizisten geschossen haben. Da steht eigentlich nur relativ klar, wie oft
    > geschossen wurde.

    Mir ging es wenige um die Sachen oder tödlichen Schüsse, sondern um die genannte Zahl von 57 auf Personen für das gesamte Jahr 2009.
    Diese Zahl beruht, ja auf welche Erfassungen eigentlich? Laut Wiki wurden die Zahlen wohl auch anhand von Pressemeldungen erstellt. Nicht eigenschlossen sind die Zahlen der Bundespolizei.

    Ich erwähnte Winnenden, nun ich denke nicht das es nur 57 waren.

    Insgesamt ist aber der Einsatz von Schusswaffen auf Personen durch die Polizei als gering anzusehen. Das zeigt auch immer wieder der Umstand, das zu wenig praktische Anwendung erwähnt wird, wenn es um Schüsse auf Wild und anderweitig Tiere geht.
    2008 über 100 Schüsse auf "wilde" Wildschweine in der Rüsselsheimer Innenstand sagen ja schon einiges aus.

    Tatsächlich ist der Einsatz der Dienstwaffe in den letzten Jahren gestiegen. Das ist vor allem dem geschuldet das Polizisten mehr angehalten wurden und auch ermutigt, selber auch Unfallwild zu erlösen. Das wurde oft lange Zeit vermieden, da ein Schuss im Bruchteil einer Sekunde, Papierkram von Stunden nach sich zog.

  8. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: bh9k 05.07.14 - 23:39

    Egal wie man es formuliert, die Mehrheit der Bevölkerung liesst ja gerne tendenziöse Berichte, aus denen hervorgeht das Waffen und insbesondere ihre Besitzer schlecht und böse sind. Da kommt jede noch so absurde Waffensicherung, oder noch besser Entwaffnungsvorschläge, gut an.
    Wer macht sich denn die Mühe und schaut sich die Statistiken an? Vor allem wer interpretiert sie richtig?
    Das es mehr als doppelt so viele illegale Waffen als legale gibt, oder das Menschen auch mit (Küchen-)Messern, Äxten, Hämmer etc. des Lebens beraubt werden, wird gerne "übersehen" oder (je nach berichtendem Magazin oder TV-Sender) schlichtweg unterschlagen und ignoriert.
    Seltsamerweise behauptet jeder Waffengegner genau zu wissen, dass z.B. Faustfeuerwaffen nicht zu Verteidigung des eigenen Lebens geeignet sind. Als Grund wird plump unterstellt, dass man ja gar nicht damit umgehen kann, weil man nicht regelmäßig trainiert. Ich glaube die privaten Waffenbesitzer nehmen das intensive Training deutlich ernster und erbringen überwiegend auch bessere Leistung als so mancher Dienstwaffenträger. Und das obwohl das s.g. "Combat Training" (kampforientiertes Schießtraining (also z.B. Unterscheidung Freund/Feind, Zeitmessung etc.)) mit der Waffe grundsätzlich in DE verboten ist.
    Die Argumentation, dass bei privater Aufbewahrung der Waffen, durch die Trennung von Munition und Waffe im Waffenschrank, gar keine Zeit für den Einsatz bleibt, ist ebenso ein Mumpitz. In einem Waffenschrank der Sicherheitsstufe N/0 können Waffen und Munition ohne Trennung aufbewahrt werden. Aber auch solche Infos werden ja gerne mal weggelassen.

  9. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: hjp 05.07.14 - 23:45

    111000110010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > WTF:
    > www.youtube.com
    > www.crickett.com

    :-).

    Ich bin dafür, dass Waffen ab sofort nur mehr in rosa verkauft werden.

  10. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: Anonymer Nutzer 06.07.14 - 00:34

    Eher Situationen zu konstruieren warum sie nicht braucht oder besitzen dürfen sollte. Check mal deine Menschenbild.

  11. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: 111000110010 06.07.14 - 19:20

    >Seltsamerweise behauptet jeder Waffengegner genau
    >zu wissen, dass z.B. Faustfeuerwaffen nicht zu Verteidigung
    >des eigenen Lebens geeignet sind. Als Grund wird plump
    >unterstellt, dass man ja gar nicht damit umgehen kann,
    >weil man nicht regelmäßig trainiert.

    Es ist noch viel plumper - Sportschützen haben ihre Waffen grundsätzlich nicht für die Selbstverteidigung zu verwenden. Es sind Sportgeräte und gehören sonst eben weggeschlossen. Da ist überhaupt nichts mit Selbstschutz. Von daher kann es auch gerne eine Stunde dauern, um so eine Waffe für den Schießstand/Schützenverein vorzubereiten.

    Es gibt in dem Bereich überhaupt keine Notwendigkeit, dass eine Waffe schnell einsatzbereit sein muss.

    Hier ist es nur in seltenen Ausnahmefällen erlaubt, eine private Waffe zum Selbstschutz zu führen - ansonsten ist das überhaupt nicht der Mittelpunkt der Diskussion. Wünschen sich Sportschützen etwa amerikanische Verhältnisse in Deutschland?

    >Wer macht sich denn die Mühe und schaut
    >sich die Statistiken an? Vor allem wer interpretiert
    >sie richtig?

    Dann mal raus mit den Zahlen. Wieviele legale Waffen werden denn jedes Jahr gestohlen und zu illegalen? Wie häufig schiessen Kinder aus versehen mit der Waffe der Eltern? Nach wie vor geht es darum, Unfälle im legalen Bereich zu vermeiden und unbefugten den Zugang zu erschweren. Deshalb, oh Wunder, forschen Waffenhersteller an der Thematik.

    Solange die Waffenbesitzer und Waffenlobbyisten selber keine brauchbaren Vorschläge entwickeln, machen das eben andere.

  12. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: Pinata 07.07.14 - 12:58

    http://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/fakten-zu-waffen/

    Ich habe keine Lust schon wieder die ganzen Statistiken raus zu suchen, da das ja eh immer im gleichen Problem endet. Stellst du die Fakten korrekt da, kommt entweder nichts zurück oder das stimmt alles nicht, ist alles von der Waffenlobby (in Deutschland LOL, wenn es eine gibt ist sie unfähig) verfälscht.

    Ich finde es gut, dass die ganzen Waffengegner keine Schusswaffen haben, weil was die denken, was man alles schlimmes tut wenn man Zugriff auf eine Schusswaffe hat, dann ist es auch besser dass sie keine haben. Weil idR schließt man ja von sich selbst auf andere.

    Glaubt weiter alles so unbelesen was im Fernsehen gebracht wird, lasst euch von Halbwahrheiten oder einfach absichtlich missverständlich gestalteten Statistiken blenden.

    Irgendwann kommt ein Hobby von euch dran, das nicht ganz Gesellschaftskonform ist. Sei es so gefährliche Sportarten wie Fallschirmspringen, Paragliden, Klettern und Mountainbiken oder Trinken von Alkohol, Rauchen von Zigarren, motorradfahren, Autos mit über 100PS ... braucht auch kein Mensch und kostet Unmengen von Menschenleben. Allein schon die armen Kinder die in Pools ertrunken sind, das sind sicher ein vielfaches mehr als durch Schusswaffen sterben und ist reiner Luxus.

    Sollte man alles für eine unmündige/unfähige Gesellschaft verbieten.
    ...

  13. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: Michael H. 07.07.14 - 13:08

    Ich find Armbrüste ganz super als "Distanzwaffen". Die sind leise :P
    Die meisten sind ja eh mehr oder weniger zu ungeübt, um ein bewegliches Ziel auf ne Distanz von über 15-20 metern mit ner Schußwaffe zu treffen.

    Sportschützen sind zwar geübt im Umgang mit Waffen... aber auch hier wird gern die Fluggeschwindigkeit bzw. Flugdauer unterschätzt.

    Bei dieser Distanz ist Kimme und Korn auf einer Pistole meist so groß oder größer als der anvisierte Kopf.

    Sprich bei so einem kurzen Lauf plus ein bewegliches Ziel... ist jeder zehntel mm entscheidend ob man trifft oder daneben schießt.

    Da muss man schon gut geübt sein, ist gar nicht so leicht.

    Schrotflinten sind für solche Nahkampfdistanzen die bessere möglichkeit. Vor allem um das eigene Heim zu schützen. Schrotflinten mit Steinsalz als Bleikugelersatz... bringt die Leute nicht um, gibt nur echt schöne dicke Wunden die auch im Nachhinein sehr weh tun :P

    Warum also nicht jedem "ich möchte mein Haus verteidigen" Fanatiker einfach nur Steinsalz und Pumpguns zulassen. Mannstopfunktion integriert... umhauen tut das niemanden... aber stehen bleiben und umfallen sind zu 100% garantiert...

    p.s. ich habe eine ziemliche abneigung gegen Filme die Bilder suggerieren, bei denen Leute x meter wegfliegen wenn sie von Großkalibern oder Schrotflinten getroffen werden :P

  14. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: g0r3 08.07.14 - 16:19

    Pinata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe das nicht wirklich nötig, ich kann mir so auch ganz gut helfen.
    > Aber eine Schusswaffe kann ein ganz guter ausgleich für eine physisch
    > unterlegene Person sein. Angenommen du wärst in den USA und es wäre
    > gesetzlich erlaubt eine Waffe zu führen. Was würdest du deiner Tochter
    > raten wenn ein 1,9m 120kg Muskelpaket sie vergewaltigen will.

    Ja, in diesem Fall könnte die Waffe tatsächlich die Vergewaltigung verhindern.

    Allerdings sorgen solche laschen Waffengesetze auch dafür, dass das Leben für die Gesellschaft insgesamt deutlich unsicherer wird, um einzelne Situationen zu verbessern. Die Frau neigt vielleicht dazu, die Waffe zukünftig bei sexueller Belästigung einzusetzen. Sie kann die Situation auch missverstehen und einen Unschuldigen erschießen. Die Waffe kann aus versehen losgehen und den (vermeintlichen?) Angreifer töten. Die Frau könnte in ihrer Nervosität oder durch eine Fehlbedienung der Waffe unbeteiligte Dritte erschießen.

    Ja, eine Vergewaltigung ist verachtenswert und das Opfer hat mein Verständnis. Das gilt für jedes Verbrechen, das einem Menschen widerfährt. Mit einer flächendeckenden Bewaffnung sorgst du aber dafür, dass zum einen die Anzahl der Gewaltverbrechen, zum Anderen die Anzahl der Unfälle mit Waffen drastisch steigen. Dutzende Tote, um einige Vergewaltigungen zu verhindern? Zumal selbst in den USA der 2. Verfassungszusatz weniger wichtig ist, als das Geschäft, das den unternehmen bei einer wirkungsvollen Regulierung entginge


    Dass Waffen keine Probleme lösen oder Gewaltverbrechen verhindern, kann man doch am besten an den USA selbst erkennen. Die Gefängnisse sind voll, trotz (wahrscheinlicher aber *wegen*) der einfach zu bekommenden Waffen.

  15. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 10.07.14 - 13:24

    Pinata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber eine Schusswaffe kann ein ganz guter ausgleich
    > für eine physisch unterlegene Person sein. Angenommen
    > du wärst in den USA und es wäre gesetzlich erlaubt
    > eine Waffe zu führen. Was würdest du deiner Tochter
    > raten wenn ein 1,9m 120kg Muskelpaket sie
    > vergewaltigen will.

    Falsche Frage. Die Frage muss lauten: Was hindert ein hypothetisches 1,90 Meter großes und 120 Kilogramm schweres Muskelpaket mit Vergewaltigungsabsicht, sich nicht allein auf seine Muskelkraft zu verlassen, sondern sich ebenfalls eine leicht verfügbare Schusswaffe zu beschaffen? Diese könnte der Täter dann bereits in der Hand halten, wenn er deine Tochter überfällt und sie mehr oder weniger höflich ersuchen, doch bitte ihre (vermutlich in der Handtasche befindliche, oder trägt sie die im offenen Halfter?) Schusswaffe weit weg zu legen, bevor dann das passiert, was auch vorher passiert wäre, ohne dass in irgend einer Instanz Schusswaffen im Spiel gewesen wären.

    Aber ich vergaß: Vergewaltigende Muskelpakte benutzen nie Schusswaffen, auch wenn ihre Opfer mutmaßlich welche besitzen, weil ... Ist einfach so. :-P

  16. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 10.07.14 - 13:42

    Pinata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich finde es gut, dass die ganzen Waffengegner keine
    > Schusswaffen haben, weil was die denken, was man
    > alles schlimmes tut wenn man Zugriff auf eine
    > Schusswaffe hat, dann ist es auch besser dass sie
    > keine haben. Weil idR schließt man ja von sich selbst
    > auf andere.

    Hm. Ich bin Waffenbesitzer, Sportschütze und vermutlich einer der wenigen Diskussionsteilnehmer, auf den jemals tatsächlich geschossen wurde und der das Feuer erwidern musste. Ich bin also nicht der fanatische Waffengegner, den du gebetsmühlenartig herbei beschwörst, befürworte jedoch trotzdem eine ganze Reihe zusätzlicher Maßnahmen, die du kategorisch ablehnst.
    Was ich sagen will: Du siehst die Welt zu schwarzweiß. IMHO.

    > Irgendwann kommt ein Hobby von euch dran, das
    > nicht ganz Gesellschaftskonform ist. Sei es so
    > gefährliche Sportarten wie Fallschirmspringen,
    > Paragliden, Klettern und Mountainbiken

    Alles tendenziell gefährliche Hobbys, die aber alle eins gemeinsam haben: Sie selbst bzw. die dafür benötigten Geräte gefährden nur den Ausübenden.

    > oder Trinken von Alkohol, Rauchen von Zigarren,

    Dafür gibt es inzwischen Regelungen, die Unbeteiligte schützen sollen, und das ist auch gut so. Jeder soll so viel quarzen wie er will - aber bitteschön dort, wo er Andere damit nicht gefährdet oder belästigt.

    > motorradfahren, Autos mit über 100PS ...

    Nun ja, die zahl der PS ist relativ unerheblich, denn die Häufigkeit von Unfälle im Straßenverkehr steigt mit der Geschwindigkeit, nicht zur Fahrzeugleistung bzw. der zeit, in der diese Geschwindigkeit erreicht wird. Und der Umwelt zuliebe muss man Boliden nicht verbieten und Fahrer nicht kriminalisieren, man muss ihnen nur klar machen, dass die direkten und indirekten Kosten für ihren Spaß nicht von der Gemeinschaft getragen werden müssen. Das gilt übrigens auch für andere Bereiche.

    Für Fahrzeuge gibt es übrigens Geschwindigkeitsbegrenzungen. Für Projektile nicht.

  17. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: Pinata 10.07.14 - 13:52

    Erstens heißt das nicht Halfter sonder Holster, zweitens ist das Muskelpaket sowieso von Gesetzten unabhängig und der Faktor ist zu vernachlässigen. Entweder er hat eine dabei oder nicht, das einzige was durch die Gesetzgebung einschränkt ist sind die Möglichkeiten des Opfers.

    Angenommen er hat eine Schusswaffe ist zumindest seine Stärke nicht sein übermäßiger Vorteil, weil falls beide bewaffnet sind, die Muskelkraft nicht das allein entscheidende ist.

    Niemand der bei Sinnen ist, trägt seine Schusswaffe offen, außer er ist gerade in dem Moment kein Zivilist.

    Sieh es mal ganz einfach so, die bösen Buben scheren sich sowieso nicht um Gesetze, das physisch unterlegene Opfer schon. Wessen Möglichkeiten schränkst du mit einer strengen Gesetzgebung ein? Wenn das opfer einen equaliser dabei hat, hat es zumindest bessere Chancen.

    Der Glaube, dass man durch strenge Gesetze und Regelungen die Möglichkeiten der Bösen Buben einschränkt ist nun mal ein Irrglaube, man schränkt nur deren Opfer ein.

  18. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 10.07.14 - 15:07

    Pinata schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erstens heißt das nicht Halfter sonder Holster,

    Ich komme aus Norddeutschland, bei uns ist die umgangsprachliche Ableitung des Ausgangswortes "Halfter". "Holster" benutze ich nur, wenn ich so ein Ding bestelle.

    > zweitens ist das Muskelpaket sowieso von Gesetzten
    > unabhängig und der Faktor ist zu vernachlässigen.
    > Entweder er hat eine dabei oder nicht, das einzige
    > was durch die Gesetzgebung einschränkt ist sind
    > die Möglichkeiten des Opfers.

    Erstens: So weit ich weiß, dürfte in den USA das volljährige Mädel (in den meisten Bundesstaaten) ganz legal eine Waffe führen, wenn sie nicht auf Droge und halbwegs bei Sinnen ist. Es wäre als eine Möglichkeit, die bereits flächig praktiziert werden könnte. Jetzt schaue ich mir die Quote von öffentlichen Sexualdelikten in Deutschland und in den USA an und behaupte: Du hast Unrecht.

    Zweitens: Du unterschlägst die Realität von Ursache und Wirkung. Der körperlich überlegene Täter bewaffnet sich nicht, weil er meint, dass nicht nötig zu haben. Sprich, in ein oder zwei Fällen könnte es dem Opfer helfen, wenn eine Schusswaffe hat, wenn es schnell genug an diese herankommt, wenn sie ausreichend damit umgehen kann und wenn sie dann auch noch so gut trifft, das der angeschossene Hüne keine Vergeltung mehr üben kann und natürlich wenn dieser alleine ist.
    Das sind ja schon für sich recht viele "Wenns" und ich packe noch eins drauf: Wenn das ein, zweimal klappt, dann geht es durch die Medien und Vergewaltiger werden zukünftig davon ausgehen, dass ihre Opfer höchstwahrscheinlich bewaffnet sind. Sprich, sie werden sich entweder ebenfalls bewaffnen, um ihre Opfer dazu zwingen zu können, ihre Waffe nicht zu nutzen oder werden ihre Überfälle von vornherein so brutal durchführen, dass ihre Opfer keine Gelegenheit haben, die Waffe zu benutzen oder auch nur zu erreichen.

    Drittens: Erkläre mir bitte noch einmal, welchen Vorteil eine Schusswaffe im Nahbereich gegenüber non-letalen Mittel wie chemischen Keulen, Tasern und ähnlichen Geräten hat, die viel weniger Übung und Pflege erfordern, die auch bei geringer Zielsicherheit und im Handgemenge sicherer funktionieren (Im dümmsten Fall tränen und husten eben beide)?

    Viertens: Um mal auf den Ausgangspunkt der Diskussion zurückzukommen; inwiefern würde es schaden, wenn das Mädel nun eine Schusswaffe hat, die elektronisch so gesichert ist, dass sie sich nur durch die Metrik ihrer Hand oder nur durch ihren Fingerabdruck abgefeuert werden kann? Wäre das nicht sogar hilfreich, falls ihr der Angreifer die Waffen entwindet oder falls ihr diese anderswo verloren geht, während sie durch solche Clubs zieht, in denen hünenhafte Vergewaltiger nur auf sie warten?

    Fünftens: Wenn ich ganz sicher gehen will, lasse ich meine Tochter nicht an Schusswaffen, sondern waffenlose Selbstverteidigung trainieren (Bzw. würde ich sie selbst ausbilden ...). Da sie den überlegenen Gegner weder komplett zusammenfalten noch nach den Regeln eines sportlichen Wettkampf agieren muss, fallen mir sogar über der Gürtellinie auf Anhieb sechs Stellen ein, an denen ein geübtes und entschlossenes Mädchen so ziemlich jeden Angreifer dazu bringen kann, sich erst einmal (oder auch länger) mit sich selbst zu beschäftigen.

    > Angenommen er hat eine Schusswaffe ist zumindest seine Stärke nicht sein
    > übermäßiger Vorteil, weil falls beide bewaffnet sind, die Muskelkraft nicht
    > das allein entscheidende ist.

    Vergewaltiger pflegen ihre Opfer zu packen, zumindest ab dem Punkt, ab dem es definitiv eine Vergewaltigung ist, was den Wert einer Schusswaffe negiert. Davor ist es maximal Nötigung, eventuell auch nur Belästigung, was nicht nur schwer zu erkennen und einzuschätzen ist, sondern auch Raum für Irrtümer lässt, bei denen dann besser keine letale Waffe beteiligt ist.

  19. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: Pinata 10.07.14 - 16:07

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pinata schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Erstens heißt das nicht Halfter sonder Holster,
    >
    > Ich komme aus Norddeutschland, bei uns ist die umgangsprachliche Ableitung
    > des Ausgangswortes "Halfter". "Holster" benutze ich nur, wenn ich so ein
    > Ding bestelle.
    >
    Sorry, muss immer dran denken du wärst ein Pferd ... :D

    > > zweitens ist das Muskelpaket sowieso von Gesetzten
    > > unabhängig und der Faktor ist zu vernachlässigen.
    > > Entweder er hat eine dabei oder nicht, das einzige
    > > was durch die Gesetzgebung einschränkt ist sind
    > > die Möglichkeiten des Opfers.
    >
    > Erstens: So weit ich weiß, dürfte in den USA das volljährige Mädel (in den
    > meisten Bundesstaaten) ganz legal eine Waffe führen, wenn sie nicht auf
    > Droge und halbwegs bei Sinnen ist. Es wäre als eine Möglichkeit, die
    > bereits flächig praktiziert werden könnte. Jetzt schaue ich mir die Quote
    > von öffentlichen Sexualdelikten in Deutschland und in den USA an und
    > behaupte: Du hast Unrecht.
    >
    Das ist nicht automatisch so, sondern du musst eine concealed carry permit erlangen. Lustiger weise gehen in den Staaten in denen diese ermöglicht wurden, die Anzahl der Straftaten nach unten.

    > Zweitens: Du unterschlägst die Realität von Ursache und Wirkung. Der
    > körperlich überlegene Täter bewaffnet sich nicht, weil er meint, dass nicht
    > nötig zu haben. Sprich, in ein oder zwei Fällen könnte es dem Opfer helfen,
    > wenn eine Schusswaffe hat, wenn es schnell genug an diese herankommt, wenn
    > sie ausreichend damit umgehen kann und wenn sie dann auch noch so gut
    > trifft, das der angeschossene Hüne keine Vergeltung mehr üben kann und
    > natürlich wenn dieser alleine ist.

    In den U.S.A. reicht in 80% der Fällen das Zeigen der Waffe um dem Angreifer in die Flucht zu schlagen. Verbrecher oder Täter suchen sich Opfer, wenn mit Widerstand zu rechnen ist, verliert das Ziel massiv an Attraktivität. Es gibt zu Deutschland keine vergleichbare Studie, weil hier gibt es faktisch auch kein verdecktes Tragen.

    > Das sind ja schon für sich recht viele "Wenns" und ich packe noch eins
    > drauf: Wenn das ein, zweimal klappt, dann geht es durch die Medien und
    > Vergewaltiger werden zukünftig davon ausgehen, dass ihre Opfer
    > höchstwahrscheinlich bewaffnet sind. Sprich, sie werden sich entweder
    > ebenfalls bewaffnen, um ihre Opfer dazu zwingen zu können, ihre Waffe nicht
    > zu nutzen oder werden ihre Überfälle von vornherein so brutal durchführen,
    > dass ihre Opfer keine Gelegenheit haben, die Waffe zu benutzen oder auch
    > nur zu erreichen.
    >
    Das wäre aber dann genauso bei könnte ja Kampfsport machen ... Demnach müssten wir ja eh schon brutalste Verhältnisse haben.

    > Drittens: Erkläre mir bitte noch einmal, welchen Vorteil eine Schusswaffe
    > im Nahbereich gegenüber non-letalen Mittel wie chemischen Keulen, Tasern
    > und ähnlichen Geräten hat, die viel weniger Übung und Pflege erfordern, die
    > auch bei geringer Zielsicherheit und im Handgemenge sicherer funktionieren
    > (Im dümmsten Fall tränen und husten eben beide)?

    Habe nichts gegen andere Mittel, um Gottes willen, aber die sind bei uns ja auch eigentlich verboten. Selbst Pfeffersprays sind ja nur zur Tierabwehr erlaubt so weit ich weiß. Somit handelt man ja schon wieder gesetzwidrig und man als Opfer ist durch die Gesetzeslage eingeschränkt.

    > Viertens: Um mal auf den Ausgangspunkt der Diskussion zurückzukommen;
    > inwiefern würde es schaden, wenn das Mädel nun eine Schusswaffe hat, die
    > elektronisch so gesichert ist, dass sie sich nur durch die Metrik ihrer
    > Hand oder nur durch ihren Fingerabdruck abgefeuert werden kann? Wäre das
    > nicht sogar hilfreich, falls ihr der Angreifer die Waffen entwindet oder
    > falls ihr diese anderswo verloren geht, während sie durch solche Clubs
    > zieht, in denen hünenhafte Vergewaltiger nur auf sie warten?

    Fehleranfälligkeit ... in Stressituationen läuft sowieso immer alles schief was nur schief laufen kann. Handschuh an geht der Fingerabdrucksensor nicht usw ... Leute die wirklich mit z.B. einer Pistole rumlaufen müssen, wollen so wenig wie möglich Hebel an der Schusswaffe haben, weil alleine die Sicherung im Stress schon ein Problem werden kann.

    > Fünftens: Wenn ich ganz sicher gehen will, lasse ich meine Tochter nicht an
    > Schusswaffen, sondern waffenlose Selbstverteidigung trainieren (Bzw. würde
    > ich sie selbst ausbilden ...). Da sie den überlegenen Gegner weder komplett
    > zusammenfalten noch nach den Regeln eines sportlichen Wettkampf agieren
    > muss, fallen mir sogar über der Gürtellinie auf Anhieb sechs Stellen ein,
    > an denen ein geübtes und entschlossenes Mädchen so ziemlich jeden Angreifer
    > dazu bringen kann, sich erst einmal (oder auch länger) mit sich selbst zu
    > beschäftigen.
    >
    Das glaube ich nicht Tim ... Sicher für normal Otto Reicht es einfach mal die Nase zu brechen (die vergewaltigen idR aber auch nicht), aber abgebrühte Burschen nehmen das nur am Rande wahr. Okay ich mache jetzt nur seit 24 Jahren Kampfsport, vielleicht weißt du da ja mehr als ich.

    > > Angenommen er hat eine Schusswaffe ist zumindest seine Stärke nicht sein
    > > übermäßiger Vorteil, weil falls beide bewaffnet sind, die Muskelkraft
    > nicht
    > > das allein entscheidende ist.
    >
    > Vergewaltiger pflegen ihre Opfer zu packen, zumindest ab dem Punkt, ab dem
    > es definitiv eine Vergewaltigung ist, was den Wert einer Schusswaffe
    > negiert. Davor ist es maximal Nötigung, eventuell auch nur Belästigung, was
    > nicht nur schwer zu erkennen und einzuschätzen ist, sondern auch Raum für
    > Irrtümer lässt, bei denen dann besser keine letale Waffe beteiligt ist.

    Naja, war ja auch eher gedacht sich loszureißen (sofern möglich) oder bei ersten Anzeichen schon mal präventiv und aus 2 Metern Abstand drohen, somit wird das Opfer uninterssant. Falls das nicht möglich ist, ist die Bedrohungslage nicht einschätzbar und es ist vom schlimmsten auszugehen. In den Augen der Täters war das ja alles ja nie so wirklich schlimm und wollte ja nur einen Spaß machen.

    Ich verstehe deine Position und respektiere sie. Ich verstehe auch, dass du selbst wohl keine Schusswaffe führen wollen würdest. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass du und der Rest der deutschen Bevölkerung durch verantwortungsbewusste Bürger die eine Schusswaffe führen nicht eingeschränkt oder gefährdet wären. Ich meine du würdest ja auch nicht einfach jemandem ins Gesicht schießen nur weil du eine Pistole in der Hand oder am Gürtel hättest. Das muss stets das letzte Mittel bleiben.

    Hier würde ich natürlich auch dafür plädieren, dass für das führen eine Sachkunde, ständig geprüfte Zuverlässigkeit und eine vorgelagerte Sinnvolle Ausbildung als Voraussetzung gelten.

    Nachdem das aber in Deutschland nie passieren wird und wir nur als Referenz die Daten in den USA haben ist die Diskussion eigentlich nur rein hypothetisch. Die USA selbst können aufgrund der Gesellschaftsstruktur und den Geographischen Eigenheiten auch nie als Referenz gelten. Die sind halt einfach ein bisschen anders ... und das leider in dem Fall nicht im positiven Sinne.

    Danke für die angeregte Diskussion :D, Freut mich dass du stets höflich geblieben bist und nicht zu emotional wurdest.

    PS: Sorry, hab eine ältere Nachricht von dir überlesen. Welcher Verband? DSB, BDS oder BdMP?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.07.14 16:16 durch Pinata.

  20. Re: 819 Menschen in Deutschland erschossen - falsch

    Autor: bh9k 10.07.14 - 16:40

    111000110010 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier ist es nur in seltenen Ausnahmefällen erlaubt, eine private Waffe zum
    > Selbstschutz zu führen - ansonsten ist das überhaupt nicht der Mittelpunkt
    > der Diskussion. Wünschen sich Sportschützen etwa amerikanische Verhältnisse
    > in Deutschland?

    Und mit diesen seltenen Ausnahmefällen fängt es schon an. Wer kann denn beurteilen ob das Bedürfnis (also eine Waffe zum Selbstschutz) vorliegt? Der SB, welcher die Beantragung des Waffenscheins (nur der berechtigt zum Führen einer Waffe) bearbeitet? Was sind das für Personen, welche wesentlich mehr durch Angriffe auf ihr Leib und Leben gefährdet sind? Politiker? Vorstände von Konzernen? Der Juwelier?
    Wenn dem so ist, stellt sich die Frage wieso man diesen Personen zutraut sich mit einer Waffe zu wehren, anstelle anzuraten entsprechende Bewachungsunternehmen zu beauftragen. An finanziellen Möglichkeiten wird es bei diesen "V.I.P." wohl nicht scheitern.
    Wenn dem nicht so ist, dann stellt sich die Frage wieso Behörden überhaupt einen Antrag dafür bereithalten.

    Meiner Meinung nach gibt es sehr viele Szenarien, wo Selbstschutz mit einer Waffe funktioniert. Allein die Tatsache das potentielle Angreifer wissen würden, dass das Opfer eine Waffe besitzen, tragen und entsprechend einsetzen könnte und würde, hält möglicherweise den ein oder anderen Täter ab.
    Automatisch wird nun das Argument der Aufrüstung gebracht. Nur leider ist das Argument schon existent obwohl die Mehrheit der deutschen Bevölkerung unbewaffnet (weil grds. verboten) ist. Denn die Täter sind i.d.R. mit entsprechenden Waffen, wie z.B. Messer, Pistole, etc. ausgestattet.
    Demnach sieht es also derzeit so aus: Täter = bewaffnet - Opfer = unbewaffnet.
    Und ich glaube das die wenigsten Bank-, Tankstellen- oder Edeka-Überfälle etc. mit einem Baseballschläger versucht bzw. durchgeführt wurden. Oder ganz einfach gesprochen, wieso kriegt in der Schule immer ein und der selbe was auf die Mütze? Weil er sich nicht wehren kann bzw. heute wird an den Schulen ja beigebracht, dass sie sich nicht wehren sollen.
    Amerikanische Verhältnisse haben wir doch nahezu schon. Ok, die Anzahl an Ermordungen ist noch nicht so hoch. Aber selbst in den USA lebt die Mehrheit möglicherweise mit einer Waffe und erreicht (möglicherweise sogar durch eine Waffe) das Rentenalter. Amerikanische Verhältnisse müssen also nicht zwangsweise den Untergang der zivilen Bevölkerung durch Abdriften in die totale Kriminalität bedeuten, nur weil man berechtigt wäre eine Waffe zu besitzen und zu führen.

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