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Unwichtiges Problem

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  1. Unwichtiges Problem

    Autor: M.P. 26.11.15 - 14:40

    Das Hauptproblem des Artikels ist bei einem Zigbee-Schloss ohne Notentriegelung so lange kein wirkliches Problem, wie der Angriff ..

    > Am Ende ihres Vortrages zeigten die beiden Forscher noch einen weiteren
    > praktischen Angriff. Mittels eines üblichen Lockpicking-Werkzeuges gelang es
    > ihnen, das etwa 300 Euro teure Schloss innerhalb weniger Sekunden zu öffnen -
    > ganz ohne Elektronik.

    ... beim Nachbarn mit mechanischem Türschloss funktioniert.

    Wieso sollte Einbrecher-Ede sich neues Einbruchswerkzeug kaufen, wenn er mit seinem alten Mechanik-Toolkit sehr schnell in 95 % der Häuser ohne neue Investitionen hineinkommt?

  2. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: Oktavian 26.11.15 - 14:43

    > Wieso sollte Einbrecher-Ede sich neues Einbruchswerkzeug kaufen, wenn er
    > mit seinem alten Mechanik-Toolkit sehr schnell in 95 % der Häuser ohne neue
    > Investitionen hineinkommt?

    Toolkit ist hier schon sehr hochtrabend für einen etwas überdimensionierten Schraubendreher. Das ist immer noch das unangefochtene Werkzeug Nr. 1. Ich durfte selber mach unter Anleitung ausprobieren, wie schnell man ohne Übung damit ein Fenster aufbekommt.

  3. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: Lasse Bierstrom 26.11.15 - 15:22

    Aber man sieht dass du gewaltsam eindringst!
    Mit Funk hacking magic kannst du die Wohnung betreten, ohne den Anschein zu erwecken dass du keinen Zutritt habe solltest!

  4. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: der_wahre_hannes 26.11.15 - 15:29

    Lasse Bierstrom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber man sieht dass du gewaltsam eindringst!
    > Mit Funk hacking magic kannst du die Wohnung betreten, ohne den Anschein zu
    > erwecken dass du keinen Zutritt habe solltest!

    Könnte unter Umständen sogar lohnender sein, einfach nur Bargeld zu stehlen und das dann halt öfter, anstatt einmal die Bude auszuräumen. Einfach Türschloss ohne Spuren öffnen, Wohnung/Haus nach Bargeld durchsuchen und dann wieder verschwinden. Fällt auch den Nachbarn nicht unbedingt auf. Ist doch um einiges unauffälliger, als die komplette Wohnung auszuräumen. Selbst dem Bestohlenen fällt der Verlust des Bargelds vermutlich erst sehr viel später auf und kann dann den genauen Zeitpunkt nichtmal genau festmachen.

  5. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: lejared 26.11.15 - 15:43

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte Einbrecher-Ede sich neues Einbruchswerkzeug kaufen, wenn er
    > mit seinem alten Mechanik-Toolkit sehr schnell in 95 % der Häuser ohne neue
    > Investitionen hineinkommt?

    Lockpicking setzt Übung und Geschick voraus.

    Eine vorgefertigt Software aus dem Internet laden und auf billigste, mobile Hardware laden (RasPi) kann jedes gelangweilte Script-Kiddie.

    Außerdem hinterlässt es keine Spuren. Man steckt sich den RasPi in die Hosentasche, lehnt sich relaxt an die Eingangstüre, drück den "Start"-Knopf, wartet ein paar Sekunden und ist drin. Das fällt keinem auf und ist später nicht nachprüfbar.

    Wenn du jetzt in dem Objekt, in dem du was klauen willst, kein Chaos anrichtest, merkt der bestohlene vielleicht nie, dass eingebrochen wurde. Er wundert sich nur schon wieder, dass er <Gegenstand> nicht finden kann. Wo der den wohl schon wieder verlegt hat? man wird aber auch immer vergesslicher ...

  6. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: M.P. 26.11.15 - 15:53

    - Der Raspi kann out-of-the-box Zigbee?
    - Der Raspi kann out-of-the-box mobil verwendet werden?
    - Der Raspi hat einen Start-Knopf?
    - Für den Raspi gibt es vorgefertigte Software für den Angriff aus dem Internet?

    Das übliche Personal für Hauseinbrüche ist definitiv mit so etwas überfordert....

  7. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: bazoom 26.11.15 - 16:18

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso sollte Einbrecher-Ede sich neues Einbruchswerkzeug kaufen, wenn er
    > mit seinem alten Mechanik-Toolkit sehr schnell in 95 % der Häuser ohne neue
    > Investitionen hineinkommt?

    Weil Ede eben erst zum Einbrecher geworden ist. Und statt 'nem teuerne Lockpicking-Tool braucht er nur noch bissel Software.
    Wieso es deshalb kein Problem darstellt sollte, nur weil andere Schlösser mechanisch geknackt werden können, erschließt sich mir nicht so ganz...

  8. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: m9898 26.11.15 - 17:25

    bazoom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso es deshalb kein Problem darstellt sollte, nur weil andere Schlösser
    > mechanisch geknackt werden können, erschließt sich mir nicht so ganz...
    Wenn die Widerstandszeit des digitalen Schlosses größer ist als die des analogen, dann ist es sicherer. Beide Methoden hinterlassen keine Spuren und benötigen etwas Erfahrung in ihrer Anwendung (Software gibt es nicht fertig zum runterladen auf Piratebay, wie krieg ich ZigBee an mein geklautes iPhone,... vs. Was sind das für komische Zahnstocher,...)

  9. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: M.P. 26.11.15 - 17:31

    Einbrecher schauen sich die Häuser an, und gehen in das hinein, welches das geringste Risiko und die geringste Mühe bedeutet.

    Ein elektronisches Türschloss könnte beim Einbrecher die Vermutung aufkommen lassen, daß im Haus eine Alarmanlage lauert....

    Beim Nachbarn nebenan ist man eingebrochen. Der war währenddessen im Garten hinter dem Haus. Die Einbrecher haben die alte Haustür aus den 60er Jahren aufgebrochen, ohne daß er etwas gemerkt hat....

    Nun hat er ein Sperriegel-Schloss zusätzlich installieren lassen.

    Beim Nachbarn gegenüber ist man zum 2. Mal eingebrochen. Der hatte ein Fenster im 1. Stock auf Kipp, was über das Garagendach erreichbar war, und er hat eine 3 Meter hohe dichte Hecke rund um das Grundstück....

    Meine Kellertüren sind mit Sperriegelschlössern ausgerüstet. Die Haustür fehlt noch.
    An den Fenstern sind keine Pilzkopfbeschläge...

    Ich werde anfangen aufzurüsten, wenn der 2. Nachbar seine 3 Meter hohe Hecke rodet....

  10. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: ndakota79 26.11.15 - 17:51

    Nein, Einbrecher gehen in das Haus hinein, dass die beste Beute erwarten laesst.
    Und wenn du fancy elektronische Tuerschloesser hast, dann wartet im Inneren bestimmt auch teure Konsumelektronik.

  11. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: M.P. 26.11.15 - 18:29

    Hmm - bei den Leuten, bei denen hier in der Straße eingebrochen wurde, war nachher Bargeld und Schmuck weg. Die LCD-TVs und Computer sind genauso stehen geblieben, wie der Vorwerk Thermomix beim Nachbarn gegenüber...

  12. Re: Unwichtiges Problem

    Autor: m9898 29.11.15 - 12:11

    ndakota79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, Einbrecher gehen in das Haus hinein, dass die beste Beute erwarten
    > laesst.
    > Und wenn du fancy elektronische Tuerschloesser hast, dann wartet im Inneren
    > bestimmt auch teure Konsumelektronik.
    Sie lassen aber auch erwarten, dass derjenige weder viel Schmuck oder Bargeld(Welche Person unter 50 bewahrt schon dauerhaft mehr als 100¤ im Haus auf?) im Haus hat, und das sind die einzigen Dinge für die sich ein Einbrecher interessieren sollte. Elektronik hat ein schlechtes Wert/Volumen-Verhältnis, und verkaufen lässt sie sich auch schwer, da sie meist mit Seriennummern versehen ist, die beim Hersteller als gestohlen gemeldet werden können.

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