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Ab wann würde sich ein Akku Lohnen

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  1. Ab wann würde sich ein Akku Lohnen

    Autor: robinx999 26.11.15 - 17:07

    Wenn ich solche Preisschwankungen lese da fragt man sich doch auch irgendwie ab welcher Preisschwankung sich wohl ein Akku lohnen würde? Klar mitten in der Nacht waschen ist unpraktikabel aber einen Akku Laden der dann am nächsten Tag die Waschmaschine betreibt wäre machbar, wobei ich mich frage wie stark die Preisschwankungen sein müssten damit sich so etwas lohnt (zumal man beim Laden / Entladen ja auch wieder Verluste hat)

  2. Re: Ab wann würde sich ein Akku Lohnen

    Autor: Doedelf 26.11.15 - 17:14

    Ich glaub nicht das es sich überhaupt lohnt. Das ganze riecht doch einfach nach "hey, wir bauen da diese komischen smartmeter liebe Regierung was kostet es uns wenn es da ein Gesetz gibt".

    Wie so vieles das offensichtlich nur aus purem Lobbyismus eingeführt wird.

    Ist nur noch zum Kotzen - die beste Regierung die man sich für Geld kaufen kann.

  3. Re: Ab wann würde sich ein Akku Lohnen

    Autor: Eheran 26.11.15 - 17:35

    Wenn du eine kWh Kapazität für 500¤ mit allem drum und dran bekommst (also günstig) und wir von 100% Effizienz ausgehen...
    Das System für 10 Jahre läuft... Jede Nacht wird voll geladen und tagsüber entladen...
    Dann müsste man 500¤/(10*365) = 14Cent pro kWh sparen.
    Viel Erfolg bei Versuch, dass du schaffen :D

  4. Re: Ab wann würde sich ein Akku Lohnen

    Autor: nicoledos 26.11.15 - 17:51

    Unterm Strich wirst du nichts sparen, die variablen Tarife sind in der günstigen Zeit kaum billiger, dafür in der restlichen um einiges teurer. Dazu kommt eine erhöhte Grundgebühr (Verwaltungsaufwand). Nun darfst du noch die erhöhte Zählermiete drauf packen. Da wird keiner auf seinen Gewinn verzichten.

  5. Re: Ab wann würde sich ein Akku Lohnen

    Autor: robinx999 26.11.15 - 18:41

    Den reinen Akku mit 1560 Wattstunden hatten die damals (2007) sogar mit 308 Euro auf dem Zettel http://www.tomshardware.de/Solar-PC-Anlagenaufbau,testberichte-239786-11.html
    Aber stimmt schon selbst damit wird es problematisch, zumal man ja mehr braucht wie nur den Akku
    Zumal hier im Artikel mit Spreizungen von 10% bei 25Cent pro kWh ausgegangen wird also ca. 2,5 Cent Sparmöglichkeit pro kWh

  6. Re: Ab wann würde sich ein Akku Lohnen

    Autor: User_x 26.11.15 - 23:54

    Wie groß ist denn so ein Stromspeicher - und benötigt man nicht für diesen auch noch Platz? Wie sieht es da in Ballungsgebieten aus, wo Platz eh Mangelware ist?

  7. Re: Ab wann würde sich ein Akku Lohnen

    Autor: chefin 27.11.15 - 07:52

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie groß ist denn so ein Stromspeicher - und benötigt man nicht für diesen
    > auch noch Platz? Wie sieht es da in Ballungsgebieten aus, wo Platz eh
    > Mangelware ist?

    Ein Quadratmeter Grundfläche, 1m Höhe kann Akkus einer Kapazität von 70KWh aufbringen. In Bleitechnik mit ca 2,8t Gewicht. Lithium-Technik hat weniger Volumen und Gewicht, aber viel teurer.

    http://greenakku.de/Batterien/OPzS-Batterien/Winner-OPzS-Solar-2V-1200::389.html?MODsid=cruir6f8sh4bt2eu942ialbab7

    Platz erscheint mir also nicht so das Problem. Gewicht spielt in einer Wohnung aber auch nicht so eine große Rolle. Allerdings trägt eine normale Zimmerdecke das nicht mehr, es sollte also eher im Keller gelagert werden. Auch wegen der Sicherheit. Kellerlose Mietwohnungen dürften hier zumindest rausfallen.

    Aber unabhängig von der Machbarkeit sind die technischen Probleme noch nichtmal ansatzweise gelöst. Wir bekommen da nun smartmeter, damit die Industrie einen Anreiz bekommt etwas zu entwickeln das damit harmoniert. zB Entladetechnik die sich an den momentanen Stromverbrauch anpasst. Bisher ist es so, das ein Wandler immer auf seiner Maximalleistung arbeitet. Um also auch Waschmaschinen zu versorgen muss da ein 2,5kw Wandler dran. Der aber juckelt die Akkus sehr schnell leer. Also wenn man davon ausgeht, das man 5kwh puffert(das wäre ein Jahresstromverbrauch von 1800kwh), haut der Wandler das in 2 Std wieder raus. Meine Waschmaschine braucht aber nur 10-12 Minuten die 2kw Heizung, ansonsten nur Motorleistung zwischen 100 und 400W(nur drehen oder schleudern). Der Wandler müsste also DIREKT die Maschine treiben um sich der Abnahmemenge anzupassen. Nun aber ist der Wandler fest auf dieses Gerät fixiert. Oder man muss sich einen Wandler kaufen, der mehr maximallast bringt, damit man einen Teil des Haushalts komplett drüber lässt. Dann aber kommt man schnell auf Wandlerleistungen von 10kw. Soviel kann morgens schonmal schnell durchgehen. Toaster, Kaffeemaschine, Fön, Licht, Staubsauger, Kleingeräte und schon ist man bei 4-5KW. Selbst wenn die Überschneidungszeit nur 1-2 Minuten ist, muss man das bereitstellen. Und da darf der Herd nicht vergessen werden, da dessen Maximallast(4 Platten + Backofen) bei 7-8kw liegt. Dann muss man sich schon einschränken. Und Warmwasser darf auch nicht über Strom erzeugt werden(Untertischboiler, Dusch oder Badeboiler, Durchlauferhitzer).

    Technisch alles lösbar, aber teuer. Da darf man sich auf 10.000 Euro Investituon mimimum freuen. Komfortlösungen auch 20.000. Und ich zahle gerade mal 2000Euro jährlich Strom, weil bei mir leider viel Wasser über Strom erhitzt wird(Altlast). Selbst bei 50% Preisreduzierung würde es 10 Jahre dauern bis das bezahlt ist. Und die Akkus sind leider wohl vorher platt. Das sind also weitrere 5000 oder mehr Euro die man nachschiessen muss.

    Das rechnet sich einfach nicht, egal wie ich mich auch strecke und egal wie groß die grüne Euphorie auch ist. Ich will nicht abstreiten, das wir da was brauchen. Ja..mehr noch, wir brauchen es sogar sehr dringend. Aber dann bitte mit Hand und Fuss und nicht solchen Lobbiistenschrott.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.11.15 07:54 durch chefin.

  8. Re: Ab wann würde sich ein Akku Lohnen

    Autor: chefin 27.11.15 - 08:50

    Nochmal einen überschlägige Rechnung gemacht:

    Eine Anlage mit 8Kwh Nennkapazität(6,5Kwh unter starker Last) kostet ca 2000Euro Akku. Dazu kommen ca 2500Euro für einen Wandler mit 5KW.

    Das setzt aber voraus das man das Netz auftrennt und den Wandler voll dazwischen schaltet.

    Wandler die erkennen was man verbaucht gibt es in dieser Form noch nicht. Bzw sie erkennen schon das verbrauch da ist, aber können nicht zwischen dir und allen anderen am selben trafostrang unterschieden. Sie schicken Strom ins Netz, egal wer ihn verbraucht. Und das schlägt dann rückwärts auch durch den Trafo. Also man kann über die 230/400V Schiene rückwärts durch den Trafo ins 20KV Ortsnetz speisen und damit den Strom zb ins Nachbardorf leiten. Der Wandler müsste das intern detektieren indem man das Netz reinleitet und rausleitet(Durchgang) so das er erkennen kann ob am Abgang ein Verbraucher Strom zieht und erst dann drauf wobbelt. Solche Wandler sind jedenfalls im allgemeinen nicht zu bekommen.

    Somit liegen wir also bei ca 5000Euro und können ca 700-1000KWh(Entlademenge 50%) im Jahr billiger bekommen. Wirkungsgrade liegen heute relativ hoch, wir kommen auf ca 85% beim Bleibakku und fast 94% beim Lithiumakku. Nach 10 Jahren sind die Akkus allerdings so langsam im Keller und schlagen mit weiteren 2000Euro zu Buche.
    Stromdifferenz sollte also 0,35ct betragen das es sich lohnt auf diesem Weg. Selbst wenn ich nun die Anlage vergrößere, ist abzusehen, das man den Strom selbst erzeugen muss um nur halbwegs in die Gewinnzone zu kommen.

    Der Umbau des Homestromnetzes in Eigenregie dürfte weiterhin 1000Euro kosten, von einer Fachfirma dürfte es bei 5.000 Euro liegen. Man muss ja im Zählerkasten und im Sicherungskasten einiges Umstricken und neue Leitungen legen. Mit viel Glück hat man überdimensionierte Kästen, so das der Umbau billiger wird. Aber meistens sind sie zu klein und das heist: Wand aufstemmen, Leitungen rausnehmen, die dann ziemlich kurz sind, neuen Kasten setzen, Schlitz klopfen für neue Zuleitung, alles wieder anklemmen, Verputzen, Tapezieren.

    Ich weis das es Wandler gibt die Zuspeisen können, aber auf die Schnelle diese nicht finden können. Kein Serienprodukt und daher wohl auch deutlich teurer als diese Standardgeräte.

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