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Captain Obvious strikes again...

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  1. Captain Obvious strikes again...

    Autor: kazhar 18.08.14 - 07:25

    > iPhones sind gegen das Abhören besser abgesichert als Android-Geräte. Das
    > Betriebssystem erlaubt Apps nur die Nutzung von Frequenzen von bis zu 100
    > Hertz - das verringert die Chance, dass Gespräche über Gyroskop abgehört
    > werden können.

    Je mehr Möglichkeiten man hat, desto besser kann man sie missbrauchen? Geniale Entdeckung...

  2. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: Perry3D 18.08.14 - 07:44

    Es war auf jeden Fall wichtig den Leser in der Zusammenfassung denken zu lassen, dass es eine riesige Sicherheitslücke in Android gibt. Dabei kann man den Sensor nur etwas hochfrequenter abfragen.

  3. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: Anonymer Nutzer 18.08.14 - 10:05

    Aber spannend ist es trotzdem. Wer kommt schon darauf einen MEMSGyro als Mikrofon zu missbrauchen? Und wer rechnet damit?

    Ich hätte nie geglaubt, dass das geht. Weil so ein Gyro halt rauscht und die sampling rate afair auch nicht so hoch ist (um 1 kHz afair). Wenn man menschliche Sprache aufnehmen will braucht man eher 20-40 kHz.

  4. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: Trollversteher 18.08.14 - 11:47

    >Wenn man menschliche Sprache aufnehmen will braucht man eher 20-40 kHz.

    Es geht ja hier nicht um eine möglichst gute, natürliche Sprachwiedergabe sondern um Spracherkennung - dabei kann man die Obertöne getrost weglassen.
    Der Grundton liegt bei Männern bei ca 125 Hertz und bei Frauen bei ca 250 Hertz - da dürfte bei einer Samplefrequentz von 1 kHz (also höchste erkennbare Frequenz = 500 Hertz) noch genug Information übrigbleiben, um mit einer ausgeklügelten Analysesoftware ausreichend Material zu rekonstruieren...

  5. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: TheUnichi 18.08.14 - 12:24

    kazhar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > iPhones sind gegen das Abhören besser abgesichert als Android-Geräte. Das
    >
    > > Betriebssystem erlaubt Apps nur die Nutzung von Frequenzen von bis zu 100
    >
    > > Hertz - das verringert die Chance, dass Gespräche über Gyroskop abgehört
    >
    > > werden können.
    >
    > Je mehr Möglichkeiten man hat, desto besser kann man sie missbrauchen?
    > Geniale Entdeckung...

    Ja, es wurde Android beleidigt. Tut uns allen sicher leid. Ich bin mir sicher, du findest es trotzdem noch ganz toll, also Kopf hoch und weitermachen.

  6. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: derats 18.08.14 - 12:48

    moppler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber spannend ist es trotzdem. Wer kommt schon darauf einen MEMSGyro als
    > Mikrofon zu missbrauchen? Und wer rechnet damit?
    >
    > Ich hätte nie geglaubt, dass das geht. Weil so ein Gyro halt rauscht und
    > die sampling rate afair auch nicht so hoch ist (um 1 kHz afair). Wenn man
    > menschliche Sprache aufnehmen will braucht man eher 20-40 kHz.

    Die meisten Billiggyros machen 1 oder 8 kHz Fs mit und haben rauschige 16 Bit Auflösung (mit einigen hundert °/s full-scale), wie so oft wird hier massives digitales filtern eine große Rolle gespielt haben.

    Außerdem, by the way, gilt das Shannon-Theorem eh nur für eindeutige Rekonstruktionen, wenn aber z.B. der Frequenzbereich bekannt ist, kann man auch mit niedrigeren Fs die Daten abtasten, man darf nur keinen AA-Filter aktiviert haben und muss dann am End die richtigen Alias-Images digital rausfiltern, was aber kein Problem ist.

    "Warum macht man das nicht immer so?" -> funktioniert nicht mit arbiträren Signalen, braucht viel rechenaufwendige DSP, braucht deutlich mehr Hirnschmalz als ein einfaches Shannon-System, Frequenzgang ist offensichtlich beschissen etc.

    /e: Umgekehrt funktioniert ein Nicht-Shannon-System btw. auch, einige Ham-Radio Leute haben sich z.B. DDS-Generatoren gebaut, die Spektrallinien weit über der Fs erzeugen. Irgendwo sah ich das ganze auch in vernünftig mit nem FPGA der das Signal in der digitalen Domain so zurechtgefiltert hat, dass es tatsächlich nur eine dominante Linie im HF-Bereich gab. Die Linien unterhalb der Fs wurden dann mit einem analogen Hochpass entfernt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.08.14 12:51 durch derats.

  7. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: Anonymer Nutzer 18.08.14 - 13:12

    derats schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Außerdem, by the way, gilt das Shannon-Theorem eh nur für eindeutige
    > Rekonstruktionen, wenn aber z.B. der Frequenzbereich bekannt ist, kann man
    > auch mit niedrigeren Fs die Daten abtasten, man darf nur keinen AA-Filter
    > aktiviert haben und muss dann am End die richtigen Alias-Images digital
    > rausfiltern, was aber kein Problem ist.

    Ah, das erklärt wohl auch, warum durch tonlose Videos mit "normaler" Framerate durch "Schwingungen" einzelner Pixel teilweise Ton rekonstruiert werden kann. Das hab ich mich vor kurzem gefragt, als der Artikel hier kam.

  8. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: Perry3D 18.08.14 - 13:53

    TheUnichi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kazhar schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > iPhones sind gegen das Abhören besser abgesichert als Android-Geräte.
    > Das
    > >
    > > > Betriebssystem erlaubt Apps nur die Nutzung von Frequenzen von bis zu
    > 100
    > >
    > > > Hertz - das verringert die Chance, dass Gespräche über Gyroskop
    > abgehört
    > >
    > > > werden können.
    > >
    > > Je mehr Möglichkeiten man hat, desto besser kann man sie missbrauchen?
    > > Geniale Entdeckung...
    >
    > Ja, es wurde Android beleidigt. Tut uns allen sicher leid. Ich bin mir
    > sicher, du findest es trotzdem noch ganz toll, also Kopf hoch und
    > weitermachen.

    Möglicherweise gibt es auch einfach Leute, die einen objektiven Artikel lesen wollen. Egal ob Pro bzw. Kontra Android/IOS.

  9. Mit einem Ferrari...

    Autor: Anonymer Nutzer 18.08.14 - 15:32

    > Je mehr Möglichkeiten man hat, desto besser kann man sie missbrauchen?
    > Geniale Entdeckung...

    ...kann man sich halt auch viel besser, durch gegen die Wand fahren, umbringen als mit einem Dreirad...

    Die logische Konsequenz daraus: Dreiräder sind die besseren Transportmittel! ;-)

  10. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: Anonymer Nutzer 18.08.14 - 15:33

    > Ah, das erklärt wohl auch, warum durch tonlose Videos mit "normaler"
    > Framerate durch "Schwingungen" einzelner Pixel teilweise Ton rekonstruiert
    > werden kann. Das hab ich mich vor kurzem gefragt, als der Artikel hier kam.

    Das war aber keine normale Framerate... sondern eine High-Speed-Kamera.

  11. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: derats 18.08.14 - 15:37

    Nee. http://www.wired.co.uk/news/archive/2014-08/05/extracting-audio-from-video

    "Other times, they simply used an ordinary digital camera and were able to reconstruct audio even capturing at a rates of 60 frames per second. Perhaps obviously, they were unable to recreate audio quite to the same level of detail as when they were filming at a higher frame rate, but the quality was still high enough that it could be used to identify characteristics about multiple people partaking in a single conversation."

  12. Re: Captain Obvious strikes again...

    Autor: TheUnichi 18.08.14 - 18:23

    Perry3D schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TheUnichi schrieb:
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    > > kazhar schrieb:
    > >
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    > > > > iPhones sind gegen das Abhören besser abgesichert als
    > Android-Geräte.
    > > Das
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    > > > > Betriebssystem erlaubt Apps nur die Nutzung von Frequenzen von bis
    > zu
    > > 100
    > > >
    > > > > Hertz - das verringert die Chance, dass Gespräche über Gyroskop
    > > abgehört
    > > >
    > > > > werden können.
    > > >
    > > > Je mehr Möglichkeiten man hat, desto besser kann man sie missbrauchen?
    > > > Geniale Entdeckung...
    > >
    > > Ja, es wurde Android beleidigt. Tut uns allen sicher leid. Ich bin mir
    > > sicher, du findest es trotzdem noch ganz toll, also Kopf hoch und
    > > weitermachen.
    >
    > Möglicherweise gibt es auch einfach Leute, die einen objektiven Artikel
    > lesen wollen. Egal ob Pro bzw. Kontra Android/IOS.

    Und was bitte ist daran nicht objektiv?
    Dort werden doch nur Fakten genannt.
    Dadurch, dass iPhone diese Frequenzen nicht verwendet, ist iPhone nicht betroffen.

    Ist das subjektiv? Wo?

    Android -> Sicherheitslücke funktioniert
    iPhone -> Sicherheitslücke funktioniert nicht

    Ist das komplex oder schwer?

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