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Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

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  1. Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: Salzbretzel 26.09.16 - 09:22

    Alle ärgern sich über die neuen Datenchutzbestimmungen. Aber uns ist allen klar das jeder weiter Whatsapp nutzen wird.

    Deswegen hier ein Brainstorming womit man Whatsapp wirklich zu fall bringen könnte.

    Vorschläge:
    Eine App mit der man auch mit Whatsappnutzer schreiben kann ABER 10000 neue Emojis hat!

    Whatsapp Clon - nur das man in den Kontakten Oma und Opa markieren kann damit man nicht von Ihnen bei den neuen Massanger gefunden wird.


    Mehr fällt mir nicht ein. Wirklich wahnsinnige Ideen die vielleicht funktionieren sind echt schwer zu finden.

  2. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: Optimizer 26.09.16 - 09:56

    Meine Wunschliste, was ein Messenger haben muss:
    * Multi-Device-Support (Am Notebook tippen, am Smartphone lesen)
    * Account soll nicht an Telefonnummer gekoppelt sein
    * keine Vorratsdatenspeicherung wie bei Threema (https://www.digitale-gesellschaft.ch/vorratsdatenspeicherung/)
    * Offenes Protokoll (nicht wie bei Telegram)
    * Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist für mich kein Muss - über einen Chat-Client schicke ich keine wichigen Dokumente - bei E-Mails ist das wichtiger als bei Chats.

    Emojis sind mir total egal ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.16 09:57 durch Optimizer.

  3. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: sparvar 26.09.16 - 10:05

    einzige möglichkeit: WA wird eingestellt, dann versuchen die lemminge zwar trotzdem noch ein halbes jahr WA zu benutzen und empfehlen es weiter aber es wird dann funktionieren ;)

  4. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: Dalewn 26.09.16 - 10:07

    Also wieder zurück zum guten alten qip?

  5. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: herrwusel 26.09.16 - 10:08

    Optimizer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Wunschliste, was ein Messenger haben muss:
    > * Multi-Device-Support (Am Notebook tippen, am Smartphone lesen)
    > * Account soll nicht an Telefonnummer gekoppelt sein
    > * keine Vorratsdatenspeicherung wie bei Threema
    > (www.digitale-gesellschaft.ch
    > * Offenes Protokoll (nicht wie bei Telegram)
    > * Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist für mich kein Muss - über einen
    > Chat-Client schicke ich keine wichigen Dokumente - bei E-Mails ist das
    > wichtiger als bei Chats.
    >
    > Emojis sind mir total egal ;-)


    xmpp kann das alles, was du möchtest. Einzige Hürde ist, dass man eventuell nen eigenen Server aufsetzen muss. Es gibt jedoch genug Server im Netz. Mit Gajim 16.5 und Conversations(Android) ist sogar die Signal-Verschlüsselung möglich

  6. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: M_Q 26.09.16 - 10:10

    Tja es müsste sich EINE Alternative finden lassen, mit einem Alleinstellungsmerkmal gegenüber sämtlichen Mitbwerbern... ich weiß nicht ob damit in nächster Zeit zu rechnen ist. Wohl eher nicht.

    Und seien wir ehrlich: WENN es soetwas geben würde, wäre es in null komma nix und bevor es sein volles Potenzial entfalten kann von einem der big player aufgekauft - genau wie whatsapp eben. :(

  7. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: daarkside 26.09.16 - 10:18

    Es gibt nur eine Lösung. Und die ist politisch. Der Markt kann es offensichtlich nicht. Denn der Kunde hat nur Ja oder Nein als Option. Dh beschissene Nutzungsbedingungen können mit Funktionalität, Verbreitung, Reichweite, Konzept erkauft sein.

    Hier muss der Staat endlich mit Verbraucherschutz, also Datenschutz eingreifen. Schranken definieren und _drakonische_ Strafen für alle die sie überschreiten.
    NUR, eine Problem gibts da, und es ist wie immer der fehlende politische Wille. Denn, es ist ja nicht nur so, dass es die Sog. Volksrepräsentanten nicht stört, nein sie selber wollen die totale Überwachung. NATÜRLICH setzen sie dann dem Pöbel nicht die Flause in den Kopf, er könne über seine daten selbstständig bestimmen.

    Wir brauchen also mehr als einen neuen Messanger, wir brauchen eine Demokratie.

  8. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: Anonymer Nutzer 26.09.16 - 10:24

    Optimizer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > * Account soll nicht an Telefonnummer gekoppelt sein

    Wie soll sich der Benutzer dann authentifizieren ohne E-Mail-Passwort-Kombination o.ä.? Der Quasi-Wegfall des Einrichtungs-Aufwands hat doch WhatsApp einen riesigen Vorteil gegenüber Lösungen gebracht, die teils deutlich länger am Markt waren, sich aber aufgrund ihrer Einstiegshürde(n) nicht durchgesetzt haben.

  9. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: negecy 26.09.16 - 10:25

    daarkside schrieb:
    > Hier muss der Staat endlich mit Verbraucherschutz, also Datenschutz
    > eingreifen. Schranken definieren und _drakonische_ Strafen für alle die sie
    > überschreiten.

    Genau das ist die EU-Datenschutzgrundverordnung, sie wird am 25.05.2018 nach Übergangsfrist von 2 Jahren geltendes Recht. Sie muss nur dann auch durchgesetzt werden und kein zahnloser Tiger wie das Bundesdatenschutzgesetz werden.

  10. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: nicoledos 26.09.16 - 10:36

    Klar haben wir eine Demokratie. Es gibt hunderte Messenger in den App-Stores. Du kannst dich frei entscheiden. Wenn die Mehrheit sich aber für etwas anderes entscheidet bist du mit deiner 1% Lösung nun mal unter den wenigen sonstigen.

    Die Politik kann zwar Schranken und Datenschutzregeln immer weiter Verschärfen, nur kennt das Internet keine Grenze. Die Anbieter sitzen irgendwo im Ausland und sind so kaum greifbar. So müssten alle Anbieter, welche nicht nationalen Bestimmungen genügen vom Provider ausgesperrt werden. Ähnlich wie bereits TV, Rundfunk und Internetradio müssten diese eine Lizenz bei einer Behörde erwerben. Internet, wie man es heute kennt wäre quasi tot und mit China oder Iran vergleichbar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.16 10:42 durch nicoledos.

  11. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: zyberspace 26.09.16 - 11:06

    Optimizer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > * Offenes Protokoll (nicht wie bei Telegram)

    Nur weil Telegram ein eigenes Protokoll nutzt, ist es doch trotzdem offen und steht jedem zur Nutzung zur Verfügung. Siehe hier: https://core.telegram.org/mtproto

  12. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: unbuntu 26.09.16 - 11:13

    Salzbretzel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vorschläge:
    > Eine App mit der man auch mit Whatsappnutzer schreiben kann ABER 10000 neue
    > Emojis hat!

    Würde das Problem auch nicht lösen und außerdem würde da erst recht keiner wechseln, wenn man am Ende doch nur dasselbe damit machen kann.

    "Linux ist das beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe." - Albert Einstein

  13. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: LeoHart 26.09.16 - 11:16

    Dir ist aber bewusst dass Messenger Dienste nicht von der VDS betroffen sind?

  14. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: Anonymer Nutzer 26.09.16 - 11:19

    Optimizer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Wunschliste, was ein Messenger haben muss:
    > * Multi-Device-Support (Am Notebook tippen, am Smartphone lesen)
    > * Account soll nicht an Telefonnummer gekoppelt sein
    > * keine Vorratsdatenspeicherung wie bei Threema
    > (www.digitale-gesellschaft.ch
    > * Offenes Protokoll (nicht wie bei Telegram)
    > * Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist für mich kein Muss - über einen
    > Chat-Client schicke ich keine wichigen Dokumente - bei E-Mails ist das
    > wichtiger als bei Chats.
    >
    > Emojis sind mir total egal ;-)

    Dann ist XMPP perfekt für dich geeignet. Unter Android kann ich Conversations empfehlen auf dem Desktop Gajim.

  15. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: IceFoxX 26.09.16 - 11:21

    Die wechseln ja noch nicht mal ihr Handy (Note 7) obwohl es nur eine reine Gefahr ist. Ihr glaubt doch nicht wirklich das man die Masse auf irgendwas sicheres bringen könnte oder generell zum Umsteigen.

  16. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: Optimizer 26.09.16 - 11:46

    LeoHart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dir ist aber bewusst dass Messenger Dienste nicht von der VDS betroffen
    > sind?

    Woher ziehst du diese Erkenntnis?

    Im verlinkten Artikel steht:

    > Vielmehr handelt es sich um eine flächendeckende und präventive Überwachung von sämtlichen NutzerInnen von Telefon- (Festnetz, Mobiltelefonie, Fax, SMS, MMS etc.), E-Mail- und Internetdiensten

    Messenger fallen für mich unter die Kategorie "Internetdienste"

  17. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: IceFoxX 26.09.16 - 11:51

    Naja bei Kindern könnten die Eltern schon mal Handeln das wird allerdings nicht passieren. Man siehe die Jugend von heute, da fragt man sich welche Eltern ihren Pflichten überhaupt noch nachkommen. Man könnte Kindern und Jugendliche mehr auf sowas sensibilisieren innerhalb der Schule aber mit so etwas würde ich auch nicht rechnen. und EINE alternative ist eigentlich nicht richtig, weil was ist den WhatsApp es ist die EINE alternative zu all den anderen Messengern. Gerade dadurch können die sich das ja alles erlauben, weil sie die EINE alternative sind.

  18. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: daarkside 26.09.16 - 12:07

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar haben wir eine Demokratie. Es gibt hunderte Messenger in den
    > App-Stores. Du kannst dich frei entscheiden. Wenn die Mehrheit sich aber
    > für etwas anderes entscheidet bist du mit deiner 1% Lösung nun mal unter
    > den wenigen sonstigen.

    Nein, eben nicht, weil nur alles oder nichts möglich ist. Der Kunde kann das Produkt nicht nach seinen Wünschen und Datenschutz Vorstellungen nutzen.
    Das Ergebnis des jetzigen Systems sehen wir. Immens riesige private Unternehmen, die mehr über die Menschen wissen, als 99% der Nationalen Geheimdienste.
    Das nehme ich doch nicht mit einem einfachen Schulterzucken hin. Denn, bei soviel konzentrierter Macht, ist eine totalitäre Dystopie nicht nur wahrscheinlich, sondern garantiert.



    > Die Politik kann zwar Schranken und Datenschutzregeln immer weiter
    > Verschärfen, nur kennt das Internet keine Grenze. Die Anbieter sitzen
    > irgendwo im Ausland und sind so kaum greifbar. So müssten alle Anbieter,
    > welche nicht nationalen Bestimmungen genügen vom Provider ausgesperrt
    > werden. Ähnlich wie bereits TV, Rundfunk und Internetradio müssten diese
    > eine Lizenz bei einer Behörde erwerben. Internet, wie man es heute kennt
    > wäre quasi tot und mit China oder Iran vergleichbar.

    Quatsch, wir sind der mit Abstand größte Markt der Welt. Der Propaganda nach, sollte es unsere Verhandlungsposition in der Welt stärken und uns das durchsetzen unserer Standards ermöglichen. Nun, Volksrepräsentanten, dann zeigt doch mal den Nutzen der EU für die Bewohner.

    Wir setzen Standards, die Unternehmen passen sich an oder bekommen eben Schwierigkeiten und verlieren einen Teil ihrer Kunden.
    Warum sollten sie sich das Antun, wenn es nicht gerade ihre Kerneinnahme ist? Sie passen sich doch auch an totalitäre Staaten an, damit sie zumindest einen Teil ihrer üblichen Einnahmen im Markt X generieren können. Und so würden es FB und Google auch in der EU handhaben.
    Aber wie gesagt, wie immer fehlt der politische Wille. Wie immer soll dem Pöbel nicht die Flause von Selbstbestimmung über die eigenen Daten in den Kopf gesetzt werden.


    Direkte Demokratie. Abstimmung über Datenschutz und Selbstbestimmung. Also über sowas essenzielles wie Mündigkeit, in diesem, dem digitalen Zeitalter.

  19. Re: Was muss kommen damit Whatsapp Nutzer umsteigen?

    Autor: LeoHart 26.09.16 - 12:17

    wiki.vorratsdatenspeicherung.de

    Denke lässt sich ohne weiteres an die schweizer VDS anwenden.

  20. Nutzt doch einfach XMPP und gut :)

    Autor: MeinAccountname 26.09.16 - 12:22

    >> Ihr glaubt doch nicht wirklich das man die Masse auf irgendwas sicheres bringen könnte oder generell zum Umsteigen.

    Nutze jetzt seit etwas über 2 jahren nur noch XMPP mit den Clienten Conversations und Gajim. Das überall genannte "das kann man alles nicht nutzten weil die User fehlen" kann ich persönlich nicht bestätigen. Ich sag jedem einfach, dass ich nur XMPP habe und wenn er/sie mich erreichen will dann geht das z.B. mit Conversations (Android), ChatSecure (iOS) oder Gajim/Pidgin (PC).
    Einen Server mit den aktuellen XEPs und Anleitung wie man Jabber-ID und Passwort in den Clients eingibt (ist sonst für viele zu schwer ohne :>) stelle ich bereit.

    Bis jetzt hat sich jeder "konvertieren" lassen und für mich ist es einfach nur noch fein, da ich auf jedem Gerät, selbst nur über https (converse.js per BIND bzw. websockets) alle erreichen kann.

    Wenn jemand diesen minimalen Aufwand von vll. 1-10min (je nach Kenntnis) nicht aufwenden würde, dann bräuchte ich wohl eh nichts von dieser Person. Das muss nicht für jeden funkionieren, aber für mich ist es so perfekt :).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.16 12:24 durch MeinAccountname.

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