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  5. › Soziale Netzwerke: Verdi vermutet…

Paranoid?

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  1. Paranoid?

    Autor: skyynet 13.10.17 - 15:08

    Ich finde es völig normal, dass Unternehmen die Äußerungen Dritter in Sozialen Netzwerken "screenen", um darauf reagieren zu können. Sei es nur, um ein Stimmungsbild frühzeitig zu erfahren oder um gezielt auf Kommentare eingehen zu können.

    Wie (positiv) überrascht sind wir, wenn auf unseren Post in den Sozialen Medien mit Unternehmensnennung, dieses darauf reagiert? Wenn man sich bei seinen Freunden über den nicht kommenden Telekom Techniker auslässt und das Social Media Team schnell einen Ersatztermin anbietet. Oder auf ein "toll DB, Zug fällt aus und ich stehe doof am Bahnhof" fix(!) ein Hinweise zu Ersatzverbindungen oder Taxigutscheine kommt.

    Ich glaube, dass Gewerkschaftler an dieser Stelle manchmal etwas zu paranoid unterwegs sind. Ich selbst hatte sehr gute Erfahrungen, wenn man den Betriebsrat hierzu immer einbindet und hiermit Bedenken bereits im Vorfeld zerstreut.

  2. Re: Paranoid?

    Autor: eeg 13.10.17 - 15:14

    +1

    aber wenn ich mich bei meinen Freunden über die DTAG auslasse, dann schreibe ich doch nichts öffentlich auf FB?!

    Edit: jetzt erst aufgefallen, dass der beführwortende Benutzer den Namen skynet trägt. Das gibt mir dann doch zu denken.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.10.17 15:15 durch eeg.

  3. Re: Paranoid?

    Autor: berritorre 13.10.17 - 15:34

    Wenn ich als Unternehmen meine Mitarbeiter in den sozialen Medien bespitzeln will, dann stelle ich dafür doch keinen Mitarbeiter ein!?! Wie weltfremd ist denn bitte VERDI?

    Wenn ich sowas wirklich durchziehen will, dann beauftrage ich dafür eine Firma, die das dann für mich übernimmt.

    Ich bin ja grundsätzlich für Mitarbeitervertretung. Aber so wie die heutigen Gewerkschaften funktionieren und denken ist das wirklich nicht mehr zeigemäss. Die müssten sich langsam mal an die "neue Welt" anpassen. Wir sind mittlerweile im 21. Jahrhundert angelangt, liebe Gewerkschafter. So langsam wird es Zeit, dass ihr das mitbekommt.

  4. Re: Paranoid?

    Autor: skyynet 13.10.17 - 18:46

    eeg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > +1
    >
    > aber wenn ich mich bei meinen Freunden über die DTAG auslasse, dann
    > schreibe ich doch nichts öffentlich auf FB?!

    Wenn ich Aufmerksamkeit für ein Thema haben will, kann ich dies schon öffentlich auf Facebook tun. Ansonsten sollte man nicht Twitter vergessen, wo es ja nur öffentliche Posts gibt. Ist zwar in Deutschland nicht so im Privatbereich angekommen, wie in der restlichen Welt, erfreut sich aber dennoch bei Social Media affinen Menschen und Journalisten großer Beliebtheit.

    > Edit: jetzt erst aufgefallen, dass der beführwortende Benutzer den Namen
    > skynet trägt. Das gibt mir dann doch zu denken.

    Skynet hätte für den Job keine Menschen eingestellt, sondern einen Terminator geschickt :-)

  5. Re: Paranoid?

    Autor: User_x 13.10.17 - 23:26

    auch für andere Aufgaben sind Agenturen ok - kosten nur mehr als eigene Mitarbeiter, man bekommt die auch nicht so schnell los aber ist halt in :)

    Und zu Unternehmern die gern Gestapo spielen: Macht mal lieber eine Mitarbeiterbefragung und geht die Probleme Namenlos an. Namenlos insoweit das keinen Mitarbeitern die Schuld zugewiesen wird, sondern die Prozesse pragmatisch analysiert werden.

    Äußerungen, auch von Mitarbeitern sind meist nicht unbegründet - evtl. hört denen also niemand zu oder man ist nicht willens eine Lösung zu bieten?

  6. Re: Paranoid?

    Autor: berritorre 17.10.17 - 02:18

    Outsourcen kann auch mal Kosten sparen und günstiger sein als Mitarbeiter. Kommt immer darauf an. So ganz so einfach ist das nicht. Aber prinzipiell hast du natürlich recht.

    Man muss ja nicht unbedingt Gestapo spielen, wenn man wissen möchte, was denn so über das Unternehmen in den sozialen Medien so gesprochen wird. Dass da mal der eine oder andere Mitarbeiter dabei ist, ist sicher auch klar. Als Mitarbeiter hat man meiner Meinung nach solche Sachen nicht nach aussen zu tragen. Das spricht man intern an und wenn das nicht geht oder wenn da keine Lösung kommt und man wirklich nicht damit leben kann, dann sucht man sich einen anderen Arbeitgeber.

    Und ja, die anonyme Mitarbeiterbefragung ist sicher eine gute Lösung. Noch besser: Ein Arbeitsklima anbieten, in dem die Mitarbeiter das Gefühl haben Missstände auch direkt ansprechen zu können. Aber das ist zugegebener Massen gar nicht so einfach.

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