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intensive Sicherheitstests
Autor: z00m1n 26.04.12 - 02:03
Mein erster Gedanke, als ich 'intensive Sicherheitstests' gelesen hab, war - yeah right Telekom, ihr haltet mich wohl für komplett bescheuert. Ihr habt die Dinger wahrscheinlich seit Wochen / Monaten / Jahren an eure Kunden verkauft und jetzt habt ihr von golem.de & Co erfahren, dass die sperrangelweit offen stehen.
Ich kann es ja im intensiven DSL-Wettbewerb zum Teil noch verstehen, dass bei einer Produkt-Einführung das Wort der Spreadsheet-Schubser in einem Unternehmen mehr Gewicht hat und dass das übliche Getöse der gelackten Marketing-Fritzen die Sicherheits-Bedenken der Ingenieure übertönt, aber wenn dann mal wieder was so massiv schief geht wie hier, dann sollte ein Unternehmen im 21. Jahrhundert wenigstens den Anstand haben, damit offensiv umzugehen.
Fehler passieren, keine Frage. Aber dann will ich als Kunde so schnell und so offen wie irgend möglich davon erfahren und will wissen, was ich selber tun muss und was unternommen wird, damit sowas in Zukunft nicht wieder passiert - und schickt bei der Kommunikation bitte die Marketing-Fuzzis mal in die Mittagspause, denen glaubt sowieso keiner mehr was.
Sorry, das mag mein persönliches Vor- (Nach- ?) Urteil sein, aber ich hör da immer noch das Posthorn tröten... -
Re: intensive Sicherheitstests
Autor: Ampel 26.04.12 - 08:34
z00m1n schrieb:
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> Fehler passieren, keine Frage. Aber dann will ich als Kunde so schnell und
> so offen wie irgend möglich davon erfahren und will wissen, was ich selber
> tun muss und was unternommen wird, damit sowas in Zukunft nicht wieder
> passiert - und schickt bei der Kommunikation bitte die Marketing-Fuzzis mal
> in die Mittagspause, denen glaubt sowieso keiner mehr was.
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> Sorry, das mag mein persönliches Vor- (Nach- ?) Urteil sein, aber ich hör
> da immer noch das Posthorn tröten...
Der Konzern ist zu groß sich entsprechend zu Bewegen. Es muss erst richtig knallen und am besten bis direkt an die Tür vom Vorstand anklopfen. Dann wird reagiert.
So wird en antrag gestellt ,das geht in die nächste Abteilung ,dort wird geprüft und weitergereicht ,danach kriegt die Kostenstelle ,die rechnet das ab was es kosten wird usw. Je größer der Konzern desto unfelxibler reagieren Sie. Ein Fauler Esel frisst auch nur Futter bzw. Bewegt sich wenn er Hunger hat -
Re: intensive Sicherheitstests
Autor: Youssarian 27.04.12 - 09:42
z00m1n schrieb:
> Mein erster Gedanke, als ich 'intensive Sicherheitstests' gelesen hab, war
> - yeah right Telekom, ihr haltet mich wohl für komplett bescheuert. Ihr
> habt die Dinger wahrscheinlich seit Wochen / Monaten / Jahren an eure
> Kunden verkauft und jetzt habt ihr von golem.de & Co erfahren, dass die
> sperrangelweit offen stehen.
Meines Wissens war es ein Beitrag eines Useres im Telekom-Forum selbst, der dann natürlich die Tests auslöste. Überprüfbar ist das für mich nicht mehr, denn der Beitrag wurde gelöscht.
> Fehler passieren, keine Frage.
Bei Arcadyan allerdings zu oft. Der Default-Schlüssel ist leicht zu erraten und der Speedport W 700V wurde anno 2006 "offen wie ein Scheunentor" ausgeliefert. Letzteres ist insofern bemerkenswert, als dass der entsprechende Port (IIRC 6xxx) deshalb im gesamten Telekomnetz für Endkunden für eingehende Verbindung blockiert wurde. Das war sogar Ende 2009 noch der Fall. (Aktueller Stand ist mir unbekannt.)
> Sorry, das mag mein persönliches Vor- (Nach- ?) Urteil sein, aber ich hör
> da immer noch das Posthorn tröten...
Für mich hat Arcadyan jetzt endgültig "verschissen". Ob sie nun Schurken oder nur kreuzdämlich sind, ist für mich nicht mehr von Interesse.



