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Homebrew war doch schon lange möglich

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  1. Homebrew war doch schon lange möglich

    Autor: michael_ 04.05.20 - 12:13

    Wozu also der Aufwand der Cracker/Hacker?

  2. Re: Homebrew war doch schon lange möglich

    Autor: DX12forWin311 04.05.20 - 12:31

    Du kannst damit ein Spiel veröffentlichen, das auf regulären Konsolen läuft. Du könntest die Software auf einen handheld portieren und nativ laufen lassen.

  3. Re: Homebrew war doch schon lange möglich

    Autor: Thunderbird1400 04.05.20 - 12:35

    Verstehe ich auch nicht ganz, wo da jetzt der große Durchbruch ist. Ich habe zahlreiche Wii Spiele in meiner Retroarch-Sammlung, die sich alle einwandfrei seit Jahren mit Dolphin emulieren lassen.

    Wo ist jetzt der Vorteil durch die neuen Hacks? Emulation auch auf sehr schwachen Systemen?

    Das Problem mit der Wii Emulation sind meist die Motion Controller, insb. die Motion Plus Controller. Zelda Skyward Sword bspw. geht nur mit Motion Plus, das kann man ohne echten Motion Plus Controller nicht spielen, weil es sich (jedenfalls bisher) nicht emulieren lässt.

    Deswegen ist die Wii U auch das deutlich bessere System für Emulation, die Spiele laufen fast alle mit dem normalen Pro Controller und lassen sich wunderbar emulieren.

  4. Re: Homebrew war doch schon lange möglich

    Autor: Piyo 04.05.20 - 13:27

    DX12forWin311 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst damit ein Spiel veröffentlichen, das auf regulären Konsolen
    > läuft. Du könntest die Software auf einen handheld portieren und nativ
    > laufen lassen.

    So einfach ist das nicht:

    Man kann zwar Spieledaten nun mit Nintendos RSA-Private-Key signieren, aber sobald man so ein unlizensiertes Spiel auf den Markt bringt, wird Nintendo den Publisher vermutlich so lange verklagen, bis er pleite geht. Für private Anwendungsfälle bringt es nichts, weil Nintendo darüber hinaus ein proprietäres Disk-Format nutzt, welches man nicht mal ebenso mir-nichts-dir-nichts in Kleinstmengen produzieren kann.

    Am ehesten sinnvoll wäre es vielleicht für Flashkarten auf dem 3DS, deren Hersteller fast immer in China sitzen, wo sie vor Nintendos Anwälten sicher sind. Ein 3DS ist aber so einfach zu jailbreaken, dass der Nutzen eher zweifelhaft ist.

  5. Re: Homebrew war doch schon lange möglich

    Autor: ZeldaFreak 04.05.20 - 14:23

    Piyo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DX12forWin311 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du kannst damit ein Spiel veröffentlichen, das auf regulären Konsolen
    > > läuft. Du könntest die Software auf einen handheld portieren und nativ
    > > laufen lassen.
    >
    > So einfach ist das nicht:
    >
    > Man kann zwar Spieledaten nun mit Nintendos RSA-Private-Key signieren, aber
    > sobald man so ein unlizensiertes Spiel auf den Markt bringt, wird Nintendo
    > den Publisher vermutlich so lange verklagen, bis er pleite geht. Für
    > private Anwendungsfälle bringt es nichts, weil Nintendo darüber hinaus ein
    > proprietäres Disk-Format nutzt, welches man nicht mal ebenso
    > mir-nichts-dir-nichts in Kleinstmengen produzieren kann.
    >
    > Am ehesten sinnvoll wäre es vielleicht für Flashkarten auf dem 3DS, deren
    > Hersteller fast immer in China sitzen, wo sie vor Nintendos Anwälten sicher
    > sind. Ein 3DS ist aber so einfach zu jailbreaken, dass der Nutzen eher
    > zweifelhaft ist.

    Der Kopierschutz des Gameboys ist durchaus interessant. Dort wird vom Modul das Nintendo Logo geladen, was am Anfang zu sehen ist. Ohne Logo, war das Spiel nicht Spielbar. Mit Logo und man bekommt ärger, weil man keine Lizenz für das Logo hat. Allerdings hat der Gameboy eine Schwachstelle. Er ruft 2 mal das Logo auf. Einmal um es anzuzeigen und einmal um es zu verifizieren. Es gibt welche die ein bisschen Elektronik gebaut haben und beim 2. mal beim Aufruf der Speicheradresse, dann das Nintendo Logo übermittelt haben. Die Frage wäre wie es rechtlich einzuordnen ist. Das richtige Logo wird nie direkt angezeigt, sondern nur als Bytes übermittelt. Natürlich gibt es da auch andere Wege, wie zb. einen Spender zu haben, der dieses Logo beim starten übermittelt.

    Ich glaube auch kaum dass unzensierte Spiele wirklich so einfach vom Markt genommen werden können. Klar man kann Rechte an der Modulform haben und darüber den Verkauf stoppen. Rom Hacks zb. kann Nintendo nicht so vom Markt nehmen. Die Assets die Urheberrecht genießen sind gar nicht in den Hacks vorhanden, sondern der User muss selber die Rom patchen. Es gibt Rom Hacks wo man keine Rom vom Spiel braucht und Nintendo hat da ordentlich Stress gemacht. Die bekannten Hack Ersteller bieten aber nur noch Patches an.

  6. Re: Homebrew war doch schon lange möglich

    Autor: wupme 04.05.20 - 15:16

    DX12forWin311 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du kannst damit ein Spiel veröffentlichen, das auf regulären Konsolen
    > läuft. Du könntest die Software auf einen handheld portieren und nativ
    > laufen lassen.

    Das bringt mir was genau?
    Ob Nativ oder ob ich dafür erst noch eine Anwendung auf der WII starten muss ist doch komplett wumpe.

  7. Re: Homebrew war doch schon lange möglich

    Autor: Sportstudent 04.05.20 - 22:13

    Afaik bestand die Ungenauigkeit der Wiimotes im Dolphin Emulator am fehlenden Bluetooth Passthrough der Wiimotebar.

  8. Re: Homebrew war doch schon lange möglich

    Autor: danceboytm 04.05.20 - 23:23

    Piyo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    >
    > für private Anwendungsfälle bringt es nichts, weil Nintendo darüber hinaus ein
    > proprietäres Disk-Format nutzt, welches man nicht mal ebenso
    > mir-nichts-dir-nichts in Kleinstmengen produzieren kann.


    Da gibt's überhaupt keine Probleme mit den DVDs ,das einzige ist das selbst wenn das Spiel nur 300mb groß ist die DVD trotzdem komplett mit Müll beschrieben werden muss bis diese 4,7GB groß ist aber das ist vorgegeben durch die isos.

    Bevor die ganzen Loader über USB rauskamen haben so gut wie alle ihre spiele gebrannt
    4,7gb für die normalen und die DL 8,5GB für große spiele wie Smash Brothers.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.20 23:25 durch danceboytm.

  9. Re: Homebrew war doch schon lange möglich

    Autor: FeepingCreature 05.05.20 - 12:23

    > Der Kopierschutz des Gameboys ist durchaus interessant. Dort wird vom Modul das Nintendo Logo geladen, was am Anfang zu sehen ist. Ohne Logo, war das Spiel nicht Spielbar. Mit Logo und man bekommt ärger, weil man keine Lizenz für das Logo hat. Allerdings hat der Gameboy eine Schwachstelle. Er ruft 2 mal das Logo auf. Einmal um es anzuzeigen und einmal um es zu verifizieren. Es gibt welche die ein bisschen Elektronik gebaut haben und beim 2. mal beim Aufruf der Speicheradresse, dann das Nintendo Logo übermittelt haben. Die Frage wäre wie es rechtlich einzuordnen ist. Das richtige Logo wird nie direkt angezeigt, sondern nur als Bytes übermittelt. Natürlich gibt es da auch andere Wege, wie zb. einen Spender zu haben, der dieses Logo beim starten übermittelt.

    Ist in Deutschland nach UrhG §69e 2.2 legal, oder?

    "Bei Handlungen nach Absatz 1 (Dekompilierung) gewonnene Informationen dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden, es sei denn, daß dies für die Interoperabilität des unabhängig geschaffenen Programms notwendig ist."

    Ich glaub das Nintendo-Logo dafür zu verwenden ist keine unzumutbare Verletzung der Interessen Nintendos.

    edit: Wie das mit Markenrecht kollidiert ist natürlich offen, aber wenn man bedenkt dass Nintendo es bewusst darauf angelegt hat, kann ich nicht sehen, dass ein Richter da mitgeht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.05.20 12:26 durch FeepingCreature.

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