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Aus eigenem Antrieb?

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  1. Aus eigenem Antrieb?

    Autor: schily 25.02.21 - 15:37

    Woher sollte er denn den Namen seines Ansprechpartners in der russischen Botschaft denn gehabt haben?

    Ich kenne da zwei Quellen:

    a) der russische Geheimdienst hat ihn vorher kontaktiert und bei einem lockeren Essen auf Kosten der russischen Botschaft nebenbei erwähnt, woran man so grob interessiert sei

    b) er hat den Namen vom Verfassungsschutz

  2. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: Fenriz 25.02.21 - 15:46

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woher sollte er denn den Namen seines Ansprechpartners in der russischen
    > Botschaft denn gehabt haben?
    >
    > Ich kenne da zwei Quellen:
    >
    > a) der russische Geheimdienst hat ihn vorher kontaktiert und bei einem
    > lockeren Essen auf Kosten der russischen Botschaft nebenbei erwähnt, woran
    > man so grob interessiert sei
    >
    > b) er hat den Namen vom Verfassungsschutz

    Hätte die Daten ja übers INTERNJET schicken können. Den Steilpass musste ich verwandeln ;)

  3. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: nekronomekron 25.02.21 - 16:36

    Es gibt da noch eine dritte Möglichkeit mit weniger Verschwörung und Schwurbel:
    Er ging einfach auf die Homepage der Botschaft in Berlin, klickte auf die Referats-Seite oder die Kontaktseite und hat einfach nach einem Ansprechpartner gefragt. Die Botschaft hat ihm dann die E-Mail Adresse irgendeines Mitarbeiters gegeben, der mal durchsehen sollte was die da so zugeschickt bekommen. Wären ja doof wenn die das nicht machen würden.

    Und das ganz ohne Verschwörung und Schwurbellei.

    Wenn du dich jetzt noch fragst welche Version am wahrscheinlichsten ist: Google doch mal nach "Ockham's Razor"...

  4. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: tom.stein 25.02.21 - 17:47

    nekronomekron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt da noch eine dritte Möglichkeit mit weniger Verschwörung und
    > Schwurbel:
    > Er ging einfach auf die Homepage der Botschaft in Berlin, klickte auf die
    > Referats-Seite oder die Kontaktseite und hat einfach nach einem
    > Ansprechpartner gefragt. Die Botschaft hat ihm dann die E-Mail Adresse
    > irgendeines Mitarbeiters gegeben, der mal durchsehen sollte was die da so
    > zugeschickt bekommen. Wären ja doof wenn die das nicht machen würden.

    Wobei das aber nur aufgedeckt würde, wenn entweder die Deutsche Post jeden Brief an eine "feindliche" Botschaft erst einmal prüft (oder prüfen lässt) oder die Kontaktperson 2 Gehälter bezieht. Wäre der Typ also bei der Botschaft (auch in Berlin) vorbei gegangen und hätte die CD in den Briefkasten geworfen, könnten wir jetzt eine Variante ausschließen.
    >
    > Und das ganz ohne Verschwörung und Schwurbellei.
    >
    > Wenn du dich jetzt noch fragst welche Version am wahrscheinlichsten ist:
    > Google doch mal nach "Ockham's Razor"...

  5. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: schily 25.02.21 - 19:03

    Vielleicht liest Du nochmal nach statt Andere darauf hinzuweisen.

    Also überlege mal wie die Ermittlungsbehörden davon erfahren haben könnten und wie Agententätigkeit normalerweise funktioniert.

    Ich vermute mal, der Verfassungsschutz prüft, welche Telefonnummern aus der russischen Botschaft mit unterdrückter Nummer angerufen werden. Gut, wenn sie schlau sind, nehmen sie eine Prepaid SIM Karte vom Flohmarkt.

    Klassische Agententätigkeit funktioniert jedenfalls ohne Internet...

  6. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: tom.stein 26.02.21 - 07:55

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht liest Du nochmal nach statt Andere darauf hinzuweisen.
    >
    > Klassische Agententätigkeit funktioniert jedenfalls ohne Internet...

    Moderne Agenten sind (hoffentlich) nicht so dämlich, das Internet zu ignorieren. So what?

  7. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: schily 26.02.21 - 12:39

    Du hattest anscheinend noch keinen Kontakt zum russischen Geheimdienst.

  8. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: tom.stein 26.02.21 - 13:00

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hattest anscheinend noch keinen Kontakt zum russischen Geheimdienst.

    Doch, vermutlich schon, denn angeblich sind die es, die diverse Falschinformationen zu Covid etc. lancieren. Aber ich gebe zu: Es hat sich noch keiner mir zu erkennen gegeben.

  9. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: schily 26.02.21 - 13:35

    Was hat das mit klassischer Geheimdienstarbeit zu tun?

    Ich rede nicht über die Leute, die spezialisiert in Petersburg in dem Gebäude neben der Zugbrücke mit dem Penis Grafiti arbeiten. Das sind übrigens auch keine Spione.

    Es geht hier im die Spione, die aus Moskau nach Berlin anreisen und nach Überprüfung durch den Verfassungsschutz eine Akkreditierung als Diplomat erhalten.

  10. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: tom.stein 27.02.21 - 07:30

    schily schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es geht hier im die Spione, die aus Moskau nach Berlin anreisen und nach
    > Überprüfung durch den Verfassungsschutz eine Akkreditierung als Diplomat
    > erhalten.

    Ach so, alle Spione sind Diplomaten! Das wusste ich gar nicht.
    Sind auch alle Diplomaten Spione? Oder nur die meisten, denn bekanntlich braucht man ja viel mehr Spione als Visa-Aussteller?

  11. Re: Aus eigenem Antrieb?

    Autor: schily 27.02.21 - 12:46

    Wo habe ich das behauptet?

    Es gibt sicherlich auch nicht-akkreditierte Spione und man sollte natürlich auch nicht die russischen Handelsattaches vergessen...wenn Du genauere Zahlen willst, empfehle ich Dir Dich an den Verfassungsschutz zu wenden...die haben dafür ihre Statistiken. Wenn "Diplomaten" ausgewiesen werden, weist man natürlich die akkreditierten Spione aus...und nicht die wirklichen Diplomaten.

    Vielleicht ein kleines Schmankerl nebenbei: Als ich vor 14 Jahren ein Visum in der russischen Botschaft beantragen wollte, hatte ich mir vorher das PDF mit dem Fragebogen von deren Webseite heruntergeladen und ausgefüllt mit in die Botschaft genommen. Als ich das Teil dann stolz in der Botschaft präsentierte, wurde mir erklärt:

    Danke, das brauchen wir nicht - diese Informationen haben wir schon aus Moskau übermittelt bekommen.

    Und wenn Du mal in der russischen Botschaft warst, wüßtest Du, daß 95% der Antragsteller dort nur ihren russischen Paß verlängern lassen wollen. Visa Aussteller habe ich dort nur einen gesehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.02.21 12:56 durch schily.

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