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  5. › Steganografie: Fontcode versteckt…

Untauglich

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  1. Untauglich

    Autor: Mingfu 16.05.18 - 14:35

    Für Steganographie halte ich das Verfahren für vollkommen ungeeignet. Denn schon mit dem bloßen Auge fällt auf, dass es leichte Abwandlungen der Buchstaben gibt. Selbst wenn man das noch nicht als hinreichenden Beweis ansehen wöllte: Es wäre ein erster Anhaltspunkt, um das Dokument per Computer auf diese Abweichungen zu untersuchen. Und dort fiele dann ganz schnell auf, dass die einzelnen Buchstaben tatsächlich beständig voneinander abweichen. Das wäre damit der Beweis, dass eine Nachricht eingebettet sein dürfte (auch wenn man sie wegen der Verschlüsselung eventuell nicht lesen kann) - damit ist die Steganographie bereits gebrochen.

    Auch für Wasserzeichen halte ich das Verfahren nicht für sehr robust. Dort ist es reine security by obscurity. Sollte jemand wissen, dass ein derartiges Wasserzeichen eingebettet ist (und auch hier wären die Abweichungen der Buchstaben bereits ein Indiz), braucht er einfach nur sämtliche Buchstaben neu rendern, damit wäre das Wasserzeichen entfernt. Natürlich könnte das auffallen, wenn standardmäßig bei diesen Dokumenten ein Wasserzeichen erwartet wird. Aber da könnte man auch gleich einen verschlüsselten QR-Code draufdrucken, der die Integrität des Dokuments sicherstellen soll - das wäre dann auch nicht schlechter.

  2. Re: Untauglich

    Autor: schap23 16.05.18 - 14:55

    Schön, daß Du in Deinem bloßen Auge ein Lupe eingebaut hast. Die abgebildeten Buchstaben sind nämlich stark vergrößert. Bei der üblichen Font-Größe würde ich jedenfalls nichts erkennen.l

  3. Re: Untauglich

    Autor: LH 16.05.18 - 14:59

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schön, daß Du in Deinem bloßen Auge ein Lupe eingebaut hast. Die
    > abgebildeten Buchstaben sind nämlich stark vergrößert. Bei der üblichen
    > Font-Größe würde ich jedenfalls nichts erkennen.l

    Allerdings sind die in den Demos, in denen Fotografiert wurde, auch durchgehend sehr groß, vermutlich weil die Software sonst nicht funktionieren würde.

  4. Re: Untauglich

    Autor: Mingfu 16.05.18 - 15:10

    Doch, das fällt auch bei üblicher Font-Größe auf. Insbesondere die Buchstabendicke ist für das Auge ein äußerst sensibles Merkmal, wenn sie in einem Text ständig schwankt. Durch die kleineren bzw. größeren Schwarzanteile in den Buchstaben wirken diese nämlich dunkler und heller. Schaue dir beispielsweise einmal das Video an Stelle 0:57 an!

  5. Re: Untauglich

    Autor: LH 16.05.18 - 15:44

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schaue dir beispielsweise einmal das Video an Stelle 0:57 an!

    Ja, an diesem Beispiel ist es mir auch sehr stark aufgefallen. Der veränderte Text wirkt unruhig und fehlerhaft, man bemerkt schon auf den ersten Blick, dass etwas nicht stimmt.
    Der Effekt könnte aber bei geringerem Kontrast von Schrift zu Hintergrund eventuell nicht so deutlich sein.

  6. Für ein Dokument auf dem Papier bedingt tauglich

    Autor: M.P. 16.05.18 - 15:47

    Aber der Steuercode in dem Word-Dokument sollte doch eigentlich auffallen - es ist ja schon so, dass man sicherlich recht lustige Word-Kopfstände machen muss, um Buchstaben so zu modifizieren....

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