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Mailbox.org politisch links - und nun?

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  1. Mailbox.org politisch links - und nun?

    Autor: velo 30.09.16 - 08:48

    Die betreiben auch jpberlin und nennen sich Politischer Provider

    https://www.jpberlin.de/die-jpberlin/wieso-politischer-provider/

    "Die Aufgabe der JPBerlin ist es, politisch interessierten und engagierten Menschen eine technische Infrastruktur zur sicheren Kommunikation und Vernetzung zur Verfügung zu stellen."

    "Traditionell finden sich bei uns viele engagierte Menschen aus dem eher linken, ökologischen und sozialen Bereich. "

    Ich frag mich schon, ob dieser politischer Einsatz von denen nötigenfalls über die Grenzen der Privatsphäre und Datenschutz hinausgeht und Einsicht in Mailboxen erfolgt, wenn sie glauben "etwas gutes" tun zu müssen. Es gibt ja auch genug Leute bei der Antifa, die Autos anzünden etc und das rechtfertigen.

    Also dass ein technischer Anbieter sich überhaupt als politisch bezeichnet, finde ich etwas verstörend.

  2. Re: Mailbox.org politisch links - und nun?

    Autor: nicoledos 30.09.16 - 08:55

    Du musst die nicht nutzen, wenn du eher rechte Provider bevorzugst.

  3. Re: Mailbox.org politisch links - und nun?

    Autor: Enter the Nexus 30.09.16 - 08:57

    Dann nimmst du halt etwas anderes. Ich persönlich halte deine Mutmaßung für Humbug :-P

  4. Re: Mailbox.org politisch links - und nun?

    Autor: velo 30.09.16 - 09:06

    nicoledos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du musst die nicht nutzen, wenn du eher rechte Provider bevorzugst.

    Ich bevorzuge neutrale Provider.

    > Dann nimmst du halt etwas anderes. Ich persönlich halte deine Mutmaßung für Humbug :-P

    Ich mutmaße noch nichts, sondern finde solche Aussagen bedenklich. Wieso trifft man sie überhaupt, wenn man doch neutral ist?

  5. Re: Mailbox.org politisch links - und nun?

    Autor: Gugge 30.09.16 - 17:30

    velo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die betreiben auch jpberlin und nennen sich Politischer Provider
    >
    > www.jpberlin.de
    >
    > "Die Aufgabe der JPBerlin ist es, politisch interessierten und engagierten
    > Menschen eine technische Infrastruktur zur sicheren Kommunikation und
    > Vernetzung zur Verfügung zu stellen."
    >

    Hört sich für mich nach keinem schlechten Ziel an, sie schreiben ja auch nicht dass sie diese Infrastruktur nur links geneigten Leuten bieten wollen.

    > "Traditionell finden sich bei uns viele engagierte Menschen aus dem eher
    > linken, ökologischen und sozialen Bereich. "
    >

    Das ist was anderes als "wir sind für linke da" (grob vereinfacht), sie merken nur an das generell Leute aus dem Linken, ökologischen oder sozialen Bereich sich bei ihnen findet.

    Das ist so als ob ich meine wiese für alle Tiere offen hab es sich aber hauptsächlich schafe darauf befinden und ich anmerke:
    Auf meiner Wiese sind viele Schafe.

    Unterscheidet sich zu:
    Meine Wiese ist nur für Schafe.

    So hab ich das halt interpretiert :)

    Außerdem, das haben sie nicht zitiert:

    "Wir fördern das politische Engagement eines jeden Einzelnen ungeachtet seiner politischen Einstellung, denn nur eine umfassende Basisdemokratie mit Einbeziehung eines jeden Einzelnen ist der Grundstein, für eine wirkliche demokratische Politik im Sinne aller Bürger und das wirksame Gegenmittel gegen Resignation und Politikverdrossenheit."

    > Ich frag mich schon, ob dieser politischer Einsatz von denen nötigenfalls
    > über die Grenzen der Privatsphäre und Datenschutz hinausgeht und Einsicht
    > in Mailboxen erfolgt, wenn sie glauben "etwas gutes" tun zu müssen. Es gibt
    > ja auch genug Leute bei der Antifa, die Autos anzünden etc und das
    > rechtfertigen.
    >
    > Also dass ein technischer Anbieter sich überhaupt als politisch bezeichnet,
    > finde ich etwas verstörend.

    Sie bezeichnen sich jetzt ja auch gleich mal im Artikel als Netz-politisch.
    Einen Interesse für ein freies sicheres Netz ist nun mal auch eine Politik ;)

    Siehe:

    "Die JPBerlin arbeitet seit 1989 für ein freies, nicht-überwachtem Internet, das der Kommunikation aller Bürger dient und nicht von den kommerziellen Interessen einzelner Konzerne bestimmt wird. Wir setzen uns für Gedanken- und Redefreiheit ein, was eine staatliche Überwachung durch Geheimdienste und Vorratsdatenapeicherung ausschließt. In diesem Sinne sind wir selbst tatsächlich „netz-politisch“ oder „kommunikations-politisch“.

    Ansonsten ist die JPBerlin selbst als Privat- und Geschäftsprovider politisch neutral und keinesfalls einer bestimmten politischen Meinung, Strömung oder gar Partei verbunden. Wir machen uns auch keinesfalls die Meinungen unserer Kunden zu eigen. Dazu ist das bei uns vertretene Spektrum auch viel zu widersprüchlich und zu breit gefächert. "

    Also bitte mal aufhören Sachen aus den Kontext zu reißen um ein falsches Bild (gezielt ?) zu vermitteln...

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