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Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

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  1. Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Proctrap 27.10.15 - 17:09

    von der Internetszene, welche sich via Werbung finanziert.

    Alles vorausgesetzt dass das hier zum Erfolg führt & Konzerne einsehen, wie wenig die Werbung langsam noch bringt, da die kritische Grenze von Adblock Nutzern überschritten ist.
    Damit müsste eigentlich ein ganzer Anteil an Services zusammenbrechen, welche bisher nur über diese abstrus hoch bezahlte Werbung über Wasser gehalten hat.
    Denn langsam dürfte auch da oben ankommen, dass 90% der Werbung halt einfach nur noch wie die Bäume beim Autofahren sind.

    Natürlich ist Productplacement noch aktiv, aber es dürfte einfach viel weniger bringen für das Zeug zu werben als sonst. Außerdem macht sich ein Produkt dass mir durch aufdringliche Werbung (daher nicht im Katalog oder an nem Stand z.b.) gegenübertritt nur so richtig unbeliebt. Ich kann nicht glauben, dass ich damit der Einzige bin.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.15 17:11 durch Proctrap.

  2. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Proctrap 27.10.15 - 17:12

    Ich meine hiermit nicht diesen speziellen Fall, sondern im allgemeinen gerade diese Entwicklung.

  3. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: lerak 27.10.15 - 17:23

    Das wäre doch super :)

    Wenn es nach mir geht würde ich die Werbeindustrie komplett ausrotten.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.15 17:29 durch lerak.

  4. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Proctrap 27.10.15 - 17:30

    Weiß ich nicht.
    Google: Youtube, Drive, Docs, Mail..
    Facebook
    Golem, Heise
    Twitch / Hitbox

    Auf ein paar dieser Dienste kann ich getrost verzichten, Andere vielleicht nicht. Vielleicht gibt's dann auch überall Paywalls (womit auch das Tracking problemloser wird, da man eingeloggt sein muss).

  5. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: lerak 27.10.15 - 17:38

    Ja tracking wird dann aber auch unterinteresannter wenn es keinen Werber mehr gibt denn das interessiert.

  6. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Proctrap 27.10.15 - 17:45

    Es geht darum, dass dort einfach für Vorschläge mitgesammelt wird.

    Und dass diese DBs auch durch die staatlichen Einrichtungen gerne gelesen werden.

  7. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 27.10.15 - 17:56

    Proctrap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > von der Internetszene, welche sich via Werbung finanziert.

    Darin sehe ich eher eine Lösung als ein Problem.

    Einige der Älteren hier werden sich noch wie ich an ein Internet und an ein WWW im Speziellen erinnern können, dass von komplett ohne oder doch zumindest mit sehr wenig Werbung auskam - und das, obwohl damals für den Betrieb einer Website im Vergleich zu heute geradezu horrende Beträge nötig waren. Die Netizens haben Content produziert, weil es ihnen ein *Bedürfnis* war - ein Hobby, dass auch mal etwas kosten kann und nicht zwingend Einnahmen erwirtschaften muss.

    Natürlich war da in der Menge (Zur Anteiligkeit wage ich keine Aussage ...) weniger Professionelles oder sogar Semiprofessionelles dabei als heutzutage, aber es war genug und vor allem war es authentisch. Dann kam der Dotcom-Goldrausch und plötzlich musste jede Website wenigstens eine schwarze Null schreiben, um gerechtfertigt zu sein.

    Nichts gegen Professionalisierung, aber wer meint, er wäre so professionell, eine fest umrissene Gegenleistung für seinen Content fordern zu können, ist nicht mehr auf der Ebene eines Hobbys, sondern auf der des Marktes und somit dessen Regeln unterworfen.

    Letztlich ist es aber immer eine Frage des Preises. Wer Content als Hobby produziert, verlangt von seinen Konsumenten nur Aufmerksamkeit; der Preis wird also quasi automatisch entrichtet. Wer nicht vordergründig Gewinninteresse hat, aber trotzdem zum Betrieb seines Angebots auf Werbefinanzierung angewiesen ist, sollte vielleicht überlegen, ob er sich nicht verhoben hat. Und wer - wie nun die BILD - offen zugibt, dass der Content nicht Zweck, sondern Mittel ist, um Einnahmen zu genieren, verdient dafür zwar nicht automatisch Missachtung, muss sich aber gefallen lassen, wie ein uneinsichtiges Kind dazustehen.
    Es ist nämlich vollkommen unerheblich, ob ich für meinen Content Geld oder das Betrachten von Werbung vom Konsumenten verlange - das, was ich fordere, ist der Preis für den Content. Und wenn der Preis zu hoch ist, zahlen die Leute ihn nicht. Ebenso wenig, wie ich Leute zwingen kann, eine Zeitung zu kaufen, selbst wenn sie interessiert darin blättern, kann ich sie auch nicht zwingen, Werbung zu betrachten, selbst wenn sie das werbefinanzierte Angebot nutzen. Ich kann die Kaufentscheidung über den Preis und/oder den Angebotsumfang beeinflussen oder das Angebot vom Markt nehmen. So funktioniert die Wirtschaft.

  8. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Moe479 27.10.15 - 18:37

    ich bin auch der überzeugung, dass produkte die werbung benötigen ihren preis selten wert sein können, denn es wiurde ja ein teil davon in werbung investiert, also nicht ins produkt selber. einem mir gegenüber beworbenem produkt stehe ich eher skeptisch gegenüber als einem was ich mir gezielt selbst raussuche.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.15 18:38 durch Moe479.

  9. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: teenriot* 27.10.15 - 18:41

    Es gibt etliche Seiten auf denen man getrackt wird ohne das es Werbung gibt.

  10. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Peter.Meter2705 27.10.15 - 18:55

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich bin auch der überzeugung, dass produkte die werbung benötigen ihren
    > preis selten wert sein können, denn es wiurde ja ein teil davon in werbung
    > investiert, also nicht ins produkt selber. einem mir gegenüber beworbenem
    > produkt stehe ich eher skeptisch gegenüber als einem was ich mir gezielt
    > selbst raussuche.


    Guten Abend, Moe479.

    Da ich im Werbegeschäft unterwegs bin, kann ich Ihnen eines versichern:
    Alles durch und durch kalkuliert. Wenn ich ein Produkt verkaufe und es insgesamt mit Werbung einen höheren Nettogewinn erwirtschaftet als ohne, dann mache ich die Werbung.

    Sie sind eine Randerscheinung der Käufer, die aktiv und bewusst einkaufen geht.
    Damit gehören Sie zu einer Minderheit. Würde Werbung nichts "bringen", dann würden dort keine Billionen fließen. Werbespots zu Großereignissen würde keine Millionen kosten.

    Dazu stellt sich die Frage, was denn Werbung überhaupt ist.
    Ich schaue seit mehreren Jahren kein normales Fernsehprogramm.
    Dementsprechend kenne ich Werbung nicht. Trotzdem kenne ich das iPhone.
    Niemand hat mich mit Werbung bombardiert. Dass viele Bekannte und Geschäftspartner eines besitzen, ist so gesehen jedoch (indirekte) Werbung.

    Ob das iPhone TV-Werbung "benötigt", weiß ich nicht, aber auf Youtube gibt es Werbespots dazu, also gehe ich davon aus, dass diese auch im TV kommen. Anscheinend funktionieren diese sehr gut.

    Beste Grüße

  11. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Muhaha 27.10.15 - 19:01

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einem mir gegenüber beworbenem
    > produkt stehe ich eher skeptisch gegenüber als einem was ich mir gezielt
    > selbst raussuche.

    Und wie willst Du von dem Produkt erfahren? Woher weisst Du, nach was Du suchen musst? Werbung ist nicht nur die Anzeige oder der Werbespot. Werbung ist auch ein bezahlter Artikel oder die Teilnahme an einem Test.

  12. Deswegen wurde doch Google erfunden

    Autor: Strassenflirt 27.10.15 - 19:16

    Proctrap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Denn langsam dürfte auch da oben ankommen, dass 90% der Werbung halt
    > einfach nur noch wie die Bäume beim Autofahren sind.

    Die Googlegründer erklärten ihr Geschäftsmodell so, dass sie nicht ungezielte (untargeted) Werbung zeigen wollten, sondern nur welche, die zu der aktuellen Suche des Benutzers passt (targeted). Das werde zu sehr viel höheren Klickraten führen.
    Das überzeugte die Geldgeber, das Ding wurde programmiert - und was für ein Erfolg es wurde, sehen wir ja. Zu der Zeit wurde allgemein der Niedergang der Onlinewerbung beweint.

    Googles Priorität war es nie, die beste Suchmaschine zu bauen, sondern die beste Werbung zu schalten.

    Zuerst gab es die Werbung nur unauffällig (und extrem erfolgreich) auf der Google-Suchseite. Nachdem aber - durch Google und Webshops - genug Metadaten gesammelt waren, bot Google (und später auch andere Werber) schließlich targeted advertising auf beliebigen anderen Seiten an.

    Schön und gut, aber wie kam es wieder zum aktuellen Werbeterror, bei dem die Leute wahllos mit Werbung zugeballert werden? Es hatte sich doch bewiesen, dass die nichts bringt. Was nutzt Firmen die Reichweite einer Seite, wenn kein Besucher auf die Werbung klickt? Ich bin seit Anbeginn im www mit dabei und habe noch KEINEN kommerzielen Werbebanner angeklickt, wenn er mich nicht aktuell interessierte, ich also ohnehin so ein Produkt kaufen wollte.

  13. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Anonymer Nutzer 27.10.15 - 19:34

    Die zweite Phase der Internet-Kommerzialisierung ist im vollem Gange und das Gesetz wird sich definitiv auf die Seite des Geldes stellen. Es wird in Zukunft vermehrt dazu kommen, dass man nur noch gegen Entgelt auf werbefreie Inhalte zugreifen kann. Die Umgehung wird aktuell und auch in Zukunft kriminalisiert; vermutlich sind die aktuellen Schritte von Springer schon mit Politischer Rückendeckung gemacht worden. Die dafür nötigen Gesetze werden die Medien bekommen, sobald sie von der Mehrheit (der medialen Mehrheit) verlangt werden.


    Eine Strategie die sich der Rechtsanwalt von Tobias Richter ggf mal durch den Kopf gehen lassen sollte:

    Ein Strafantrag von einer Streitgenossenschaft (ich wäre bereit dazu) der sich an die ZPÜ richtet und das Ziel verfolgt, die Pauschalabgaben endgültig für rechtswidrig zu erklären. Natürlich wäre das nur ein Nebenschauplatz, allerdings ein ziemlich mächtiger.

  14. Re: Deswegen wurde doch Google erfunden

    Autor: Proctrap 27.10.15 - 20:38

    Gegen Anzeigen bei Suchen habe ich nichts (schließlich suche ich nach Produkt XY ja gerade absichtlich..).

    Aber Dienste wie Cloud & Hosting funktionieren nicht ohne aktive Durchsuchung.
    Oder Gmail was einfach alle E-Mails mitliest.
    Google könnte sich ohne sein gigantisches Adsystem sicherlich nicht finanzieren, es war auch im letzten Quartal die größte Einnahmequelle.

    Solche Dienste Sterben dann weg.

    Auch ich hoste für andere Personen und für die Öffentlichkeit, aber ich glaube wenn man nicht eine Organisation wie Mozilla ist, funktioniert das ab einer gewissen größe nicht mehr.
    Und auch Mozilal mach bspw. anders Geld, wie, wer die Hauptsuchmaschine ist.
    (Und Mozilla hat einige Server CDNs, Angestellste sowie Büros.

  15. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Proctrap 27.10.15 - 20:45

    Ja, wieder mehr im zeichen von Opensource bzw. Gemeinschaft wäre schön.
    Ich Hoste & Programmiere auch ein paar Sachen für die Allgemeinheit.

    Ab einer gewissen Größe glaube ich aber nicht, dass dies noch funktioniert, außer man macht bspw. YT zu einem Torrent ähnlichen System. Daher: Jeder darf sich die Software installieren und somit CDN für YT spielen. Selbst dann aber darf YT inzwischen Bandbreitenkosten bezahlen, weil Länder wie Frankreich meinen, dass die Firma dort zu viel des Netzes nutzen würde, (obwohl ja deren Bürger sich dafür entscheiden diesen Dienst zu nutzen, die Auslastung also von ihnen eigentlich erzeugt wird, aber lassen wir das.. ).

    Alles in allem:

    Ich bin auch voll dafür, dass die Werbung wie sie jetzt läuft, gerade mit Tracking, 3-Server Content (MALWARE) und Aufdringlichkeit verschwindet. Ich glaube nur einfach nicht, dass die komplette Entfernung von Werbung mit einem Fortbestehen einer Reihe dieser Dienste im Einklang stehen kann.
    Nein ich bin eher sogar für die Zerschlagung von Google, in meinen Augen der lange Arm der USA, einige Dienste sind aber dennoch sehr nützlich.

  16. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Garius 27.10.15 - 20:59

    Proctrap schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [...] Natürlich ist Productplacement noch aktiv, aber es dürfte einfach viel
    > weniger bringen für das Zeug zu werben als sonst. Außerdem macht sich ein
    > Produkt dass mir durch aufdringliche Werbung (daher nicht im Katalog oder
    > an nem Stand z.b.) gegenübertritt nur so richtig unbeliebt. Ich kann nicht
    > glauben, dass ich damit der Einzige bin.
    Bist du nicht. Mir geht es genauso. Habe auch hier im Forum neulich die Frage gestellt und man hat's mir halt zusammengefasst damit erklärt, das auch schlechte Publicity eben eine Form von Publicity ist.
    Ich kann's aber auch immer noch nicht ganz nachvollziehen. Klar setzt durch sowas die Gedächtniskurve ein und das Produkt bleibt mir länger im Sinn. Aber doch nur zu dem Zweck, dass ich später noch weiß welches Produkt ich meiden werde.

  17. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: AllAgainstAds 27.10.15 - 21:03

    Peter.Meter2705 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Guten Abend, Moe479.
    >
    > Da ich im Werbegeschäft unterwegs bin, kann ich Ihnen eines versichern:
    > Alles durch und durch kalkuliert. Wenn ich ein Produkt verkaufe und es
    > insgesamt mit Werbung einen höheren Nettogewinn erwirtschaftet als ohne,
    > dann mache ich die Werbung.
    >
    > Sie sind eine Randerscheinung der Käufer, die aktiv und bewusst einkaufen
    > geht.
    > Damit gehören Sie zu einer Minderheit. Würde Werbung nichts "bringen", dann
    > würden dort keine Billionen fließen. Werbespots zu Großereignissen würde
    > keine Millionen kosten.
    >
    > Dazu stellt sich die Frage, was denn Werbung überhaupt ist.
    > Ich schaue seit mehreren Jahren kein normales Fernsehprogramm.
    > Dementsprechend kenne ich Werbung nicht. Trotzdem kenne ich das iPhone.
    > Niemand hat mich mit Werbung bombardiert. Dass viele Bekannte und
    > Geschäftspartner eines besitzen, ist so gesehen jedoch (indirekte)
    > Werbung.
    >
    > Ob das iPhone TV-Werbung "benötigt", weiß ich nicht, aber auf Youtube gibt
    > es Werbespots dazu, also gehe ich davon aus, dass diese auch im TV kommen.
    > Anscheinend funktionieren diese sehr gut.
    >
    > Beste Grüße


    Also wir müssen das hier mal etwas anders betrachten. Sicher gibt es viele, die auf Werbung nicht reagieren, ich bin wie einer meiner Vorredner auch so einer. Produktwerbung die mich nervt, kaufe ich einfach nicht mehr. Und ich denke, es gibt noch viel viele mehr, die das genau so machen und machen werden, allerdings ist der Anteil, der Leute, die das wie wir handhaben offensichtlich sehr gering und wird wohl eher von Männern ausgeübt. Die Frau lass ich da jetzt einfach mal außen vor, denn wir wissen, das Frau für Werbung um ein vielfaches empfänglicher ist, als der Man … offensichtlich weil die Werbung besser an die Klischees und Wünsche von Frauen angepasst ist, bei Männer schient das anders zu sein.

    Üm aber zum Ursprung zurück zu kommen. Die Werbeindustrie muss einfach mal resümieren, warum haben denn die Leute angefangen, Werbung zu blockieren? WARUM ist das so? Die Antwort scheint einfach, weil sie es einfach nicht mehr ausgehalten haben, das sie stets, ständig und überall von denen Bombardiert wurden. Einer meiner Hasskandidaten ist eBay, die haben viel Jahre lang so aggressiv Werbung gemacht, das ich mir geschworen habe niemals dort irgendetwas zu kaufen und oder zu verkaufen.
    Also, aufdringliche aggressive Werbung war der Auslöser. Das heißt, das die Webseitenbetrieber und die Werbeindustrie selbst der Grund war, das man Werbeblocker entwickelt hat, weil die Jungs eben einfach nicht den Hals voll kriegen und der Umsatz ja gesteigert werden muss, sonst verärgert man die Aktionäre.
    Folglich hat die Werbeindustrie jetzt mir einem Phänomen zu kämpfen, das sie selbst erzeugt hat. Und was macht die Werbeindustrie? Sie weigert sich anzupassen und ggf, vielleicht auch mal was zu ändern, verharrt steif und starr auf seine Strategie und versucht die AdBlocker zu blockieren.

    Das … meine Damen und Herren wird nicht funktionieren. Die Adblocker sind mittlerweile so schnell geworden ihre Filter anzupassen, das jegliche Aktion, die gemacht wird um uns zu blockieren innerhalb von wenigen Minuten bis maximal Stunden wieder umgangen ist.
    Wir AdBlocker sind keine Unmenschen, wir wollen nicht, das die Einnahmen schwinden, denn auch wir wissen, das die Wirtschaft Werbung braucht. Wir wollen schlicht und einfach nicht mehr belästig, verfolgt und aus-analysiert werden. Wir wollen mit seriösen Produktangeboten, die in einer vollkommen anderen Art angespienen werden, als das, was wir jetzt haben. Es gibt andere Wege, Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen.

    Was passiert, wenn die AdBlcoker weiter bekämpft werden … sag ich Euch … die AdBlocker werden mehr werden, der Hass und der Rachewunsch wird so groß werden, das sich die Umgelder der AdBlocker so sehr verbreiten, das die Blockierraten auf den Seiten von derzeit angeblichen 15-30% auf weit über 80-90% steigen werden. Eine Website und Portale werden pleite gehen und hinter ihren Paywalls langsam aber sicher versinken, so wird es kommen.

    Es muss eine Einigung gefunden werden die notwendige Produktinformationen zulässt, aber die Leute nicht verfolgt belästigt noch sonst irgendwie aus"horcht" oder analysiert, so wie man es derzeit von all den Treckern kennt. Auch muss es Rahmenbedingung geben, in denen sich Werbetreibende zu bewegen haben.

    Aber noch wichtiger ist es, das die Werbetreibenden endlich den "gewollten" Wandel erkennen und sich anpassen … wenn sie nicht unter gehen wollen.

    Im Übrigen finde ich die ganze EYEO Springer Geschichte, die da gerade hier hoch kocht voll für'n Arsch, denn es zeigt die Verzweiflung von Springer & Co … ergo werden wohl Springer & Co, die ersten sein, die die Grätsche machen, wenn sie sich weiterhin so affig aufführen.

  18. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Anarchrist 27.10.15 - 21:44

    Proctrap Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig von der Internetszene

    Wie, wat? Da passiert gor nix. Welcher Krieg? Ist doch vollkommen uebertrieben.

    Ausserdem....
    wir sind unbesiegbar!

    I don't know what's the matter with people: they don't learn by understanding, they learn by some other way — by rote or something. Their knowledge is so fragile!
    - Richard Feynman -

  19. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Anarchrist 27.10.15 - 21:55

    lerak Wrote:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wäre doch super :)
    >
    > Wenn es nach mir geht würde ich die Werbeindustrie komplett ausrotten.

    Harte Worte, aber vom Sinn (wie du es bestimmt gemeint hast) her gebe ich dir wohl Recht. Abschalten finde ich passender.

    Bitterer Humor:
    Mit "Ausrotten" hebst du Die auf den Status eines Organismus. Bitte nicht aufwerten diese Irgendwasse. *grins
    Bittterer Humor ENDE

    Wenn man sich schon begrifflich auf den Pfade der Vernichtung begibt, bedenke...
    ... das sind alles Menschen! Die meisten von ihnen haben tierisch Schiss, sind gehirngewaschen und wollen da in Wirklichkeit gar nicht mitmachen.
    Und sind auch nicht verantwortlich.
    Und sie haben es nicht verdient, dass man mit solchen Worten agiert.

    Bitte/Danke/Tschuess

    I don't know what's the matter with people: they don't learn by understanding, they learn by some other way — by rote or something. Their knowledge is so fragile!
    - Richard Feynman -

  20. Re: Ich fürchte nach diesem Krieg bleibt nicht viel übrig

    Autor: Proctrap 27.10.15 - 22:51

    Ok.
    https://github.com/reek/anti-adblock-killer
    https://github.com/reek/anti-adblock-killer#script
    https://github.com/reek/anti-adblock-killer/issues/664
    http://heise.de/-2856497



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.15 22:56 durch Proctrap.

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