1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Streit über Erklärvideo: Abgemahnter…

In einer Papierzeitung...

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. In einer Papierzeitung...

    Autor: diethelm 27.10.15 - 12:40

    ...kann ich auch einfach die Inserate nicht betrachten. Ich sehe die nicht da ich sie einfach überblättere. Wäre es aber so das rund um einen Artikel 80% Werbung platziert ist, und das auf jeder Seite, würde ich die Zeitung links liegen lassen.

    Im Onlinebereich ist es mit Adblocker einfacher und für mich sogar ein muss. Viele Seiten sind mit so viel Werbung zugestopft, das mein Rechner bei all den Flash-Inhalten beinahe abraucht. Das ausblenden solcher CPU-Fresser in Form von Werbung oder Videos hilft enorm.

    Wenn jetzt eine Bild.de daher kommt und sagt, Du musst die Werbung sehen oder noch besser dafür bezahlen dass Du sie nicht zu Gesicht bekommst, könnt ich auch zu diesen Sagen: "Kauft mir einen Highend-Rechner und ich akzeptiere Euren Plunder ;) ...oder eine andere Idee: Packt all Eure Werbung wie bei einer Papierzeitung auf Inserateseiten, dass solche die Werbung sehen möchten, diese dort auch finden. Ihr werdet sehen, im letzteren Fall bleibt der Adblocker garantiert aus und würde auch nicht mehr benötig.

    Einfach die Leser ausschliessen, nun ist auch eine Möglichkeit... in zwei Jahren wird niemand mehr von Euch sprechen... dann gibt es Euch (Bild) nämlich nicht mehr ;D

  2. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: derJimmy 27.10.15 - 14:47

    Ich oute mich jetzt einfach mal als AdBlock-User. Aber die verschiedenen Aktionen, mit Bitten den Blocker zu deaktivieren, haben mich zum umdenken bewogen. Ich blocke nicht mehr konsequent alle Seiten - im Gegenteil, ich habe inzwischen eine umfangreiche Ausnahmeliste. Allerdings muss mich die Seite überzeugen, dass mich die geschaltete Werbung nicht vom eigentlichen Medienkonsum abhält.

    Witzigerweise sind gerade die Medien, die im vergangenen Jahr um Unterstützung gebeten haben genau die, die in meiner Ausnahmeliste fehlen: Spiegel.de und Golem.de.

    Wieso? Weil sie mich als Konsumenten versuchen zu verarschen. Da heißt es dann "unaufdringliche Werbung", die den Lesefluss nicht beeinträchtigt, keine Klickibuntiblinkundtongeschichten - Und dann haut z.B. Mediamarkt die ganze Seite vor einen roten Hintergrund und überall wirbeln Banner mit Preiseinblendungen und "Ich bin doch nicht blöd!"-Slogans, die unweigerlich meine Aufmerksamkeit vom eigentlichen Content lösen und mich damit so sehr stören, dass ich genervt die Seite schließe. Dann kommen wieder mal Layer-Ads, die "ganz ganz sicher lediglich ausversehen" ausgeliefert wurden, da man ja weiß, wie sehr die Dinger nerven. Und so weiter und so fort.

    Nicht nur, dass die verschiedenen Werbenetzwerke potentielle Sicherheitslücken darstellen, da es schon oft vorkam, dass Werbungen gebucht wurden, die über 0-Day Flash-Exploits dein ganzes System unterminieren; Nicht nur, dass die Ladezeiten von Webseiten durch die verschiedenen ADNs- selbst bei meiner 100MBit Leitung - oft denen eines analogen Modems entsprechen; Nicht nur, dass es immernoch aufdringliche Videowerbung mit Ton und Sprachausgabe gibt, die dir schlagartig die Aufmerksamkeit in jedem Cafe und sonstigen öffentlichen Orten garantieren - Nein, man muss auch noch getrackt werden, um endgültig völlig gläsern zu sein und stets ortbar, personalisiert manipulierbar und dank Vorratsdatenspeicherung auch noch katalogisierbar zu sein. Natürlich ohne Kompensation - schließlich ist man ja Konsument und als solcher hat man das Recht auf informelle Selbstbestimmung eingetauscht gegen einen - oft hundertmal kopierten, oft einfach komplett aus einer Pressemitteilung (ebenfalls ein Werbemittel) oder einer andersprachigen Seite entnommenen, völlig unjournalistischen Artikel, der dann mit reißerischen Überschriften und Teasertexten suggeriert, man würde hier Informationen erhalten, die man so noch nicht 5-mal in einem anderem Medium genauso gelesen hat.

    Die Medienlandschaft ist ein Feld voller Krähen, die sich um die Würmer nach einem Regen streiten. Journalistische Arbeit wird auf ein minimum beschränkt, Informationen werden nicht überprüft, Recherche bezieht sich auf Google-Suchen (die dann zu anderen Medien führen, die wiederum von anderen abgeschrieben haben - Ein Henne-Ei-Problem, siehe http://www.bildblog.de/5704/wie-ich-freiherr-von-guttenberg-zu-wilhelm-machte/). Oft hapert es dann sogar noch an Rechtschreibung und Grammatik, gegengelesen wird selten bis garnicht, die Community (aka der Konsument, der der ja alles umsonst will) weißt auf eventuelle Fehler hin - kostenlos!

    Solange diese Misstände nicht aus der Welt sind, hat für mich ein Adblocker nicht nur eine Daseinsberechtigung - nein, er ist esentiell um, wenigsten für mich, die imaginäre Waage meines Gleichberechtigungsbewusstseins ein bisschen weiter in eine ausgeglichene Stellung zu bewegen.

    Sicherlich sind Abomodelle, wie die von Golem.de oder Bild, eine möglichkeit der finanzierung - aber dann will ich auch echten Mehrwert! Ich will nicht einen Ablasshandel eingehen, der mich von meinem schlechten, adblockgeplagten Gewissen freikauft - Ich will echten Mehrwert. Ich will bessere Artikel, Ich will journalistische Leistung, ich will Eigenständigkeit - das, was im Journalismus früher "Duftmarke" genannt wurde. Ich will, dass ich mich nicht um mein Geld betrogen oder erpresst fühle.

    Als man sich früher ein Printmagazin gekauft hat, hat man es gekauft, weil man beim reinschmökern am Banhof gefallen an einem Artikel, einem Aufmacher etc gefunden hat. Man hat gesehen und eingesehen, dass es Arbeit gemacht hat, dieses Produkt auf die Beine zu stellen und man war bereit dafür zu zahlen.

    Man stelle sich vor, alle Magazine hätten die selben Themen gehabt, lediglich im Teaser Unterschiede und wären gespickt von Falschinformationen, Wissenlücken, Rechtschreibfehlern etc! Sie hätten blinkende, blitzende, schreiende Werbung, die in der Bahn duzentfach durcheinander johlt. Außerdem spioniert dich dieses Magazin auch noch aus, funkt jedes Detail deines Standortes, deines Konsums, deiner persönlichen Daten etc als vollqualifizierten Datensatz wasweißichwohin. Und ist dabei so schwer wie ein Betonklotz, damit mit dem Magazin auch nicht mehr rennen oder nur unangestrengt laufen kann. Und eventuell wird auch noch dein Konto von ostbalkanischen Ganstern geleert, da die Werbung garkeine Werbung war, sondern eine Trickbetrügernummer. WER ZUR HÖLLE HÄTTE FÜR SOETWAS GELD AUSGEGEBEN?!?!?

    You get what you Pay for - if you pay peanuts you'll have to deal with monkeys. Und dieser Satz passt auf beide Seiten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.10.15 14:52 durch derJimmy.

  3. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: diethelm 28.10.15 - 07:36

    Spannend geschrieben und hat was :)

  4. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: wbemtest 28.10.15 - 07:50

    Schön, besser hätte man die Situation nicht umschreiben können.

  5. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: v4d3r 28.10.15 - 08:53

    +1

  6. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: b5g2k 28.10.15 - 08:57

    derJimmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will echten Mehrwert. Ich will
    > bessere Artikel, Ich will journalistische Leistung, ich will
    > Eigenständigkeit - das, was im Journalismus früher "Duftmarke" genannt
    > wurde. Ich will, dass ich mich nicht um mein Geld betrogen oder erpresst
    > fühle.

    Und wie soll das funktionieren? Autoren, Lektoren, Grafiker sind alles HR und damit der größte Kostenfaktor. Was denkst du warum so viele Unternehmen auf Zeitarbeitsagenturen zurück greifen? Um sich von unliebsamen oder nicht mehr benötigten Personal trennen zu können. Weil diese nämlich enorme Kosten verursachen. Und wenn niemand bereit ist die Kosten zu tragen kann dann auch kein Qualitätsjournalismus erwartet werden.

    > You get what you Pay for

    Wie du so schön sagtest. Das gilt für beide Seiten. Henne-Ei-Probem.

    Im übrigen nutze ich auf Arbeit auch einen AdBlocker, aber nicht um den Werbetreibenden zu schaden sondern weil wir hier ne echte Bambusleitung haben. Bis Seiten antworten können gut und gerne 10 Sekunden vergehen. Somit hab ich den AdBlocker hier um unwichtige Requests zu verhindern. Zu Hause hab ich kein AdBlocker obwohl mich aufdringliche Werbung auch nervt.

    Lösung des Ich bin nicht bereit Werbung zu konsumieren - Problems: Einfach auf die Angebote und Dienste verzichten.

  7. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: Slurpee 28.10.15 - 09:42

    @diethelm

    Danke, schöner Beitrag!

    b5g2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lösung des Ich bin nicht bereit Werbung zu konsumieren - Problems: Einfach
    > auf die Angebote und Dienste verzichten.

    Und was bringt das denn, außer die "Schmarotzer" Rufer milde zu stimmen? Mir als Konsument nützt es nichts, ich habe keinen Content mehr und den Seiten hilft es auch nichts, ihre Klickzahlen gehen runter und das bisschen Werbung, das sie noch ausliefern, ist weniger wert.

    Aufdringliche Werbung konsequent zu blocken, hat zumindest die Aussicht, die Verantwortlichen mal zum Umdenken zu bewegen.

  8. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: neocron 28.10.15 - 09:53

    derJimmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    deine Ausfuehrungen finde ich ehrlich und realistisch zugleich. Es gibt aber ein paar Kleinigkeiten denen ich widersprechen wuerde.

    > Wieso? Weil sie mich als Konsumenten versuchen zu verarschen. Da heißt es
    > dann "unaufdringliche Werbung", die den Lesefluss nicht beeinträchtigt,
    > keine Klickibuntiblinkundtongeschichten - Und dann haut z.B. Mediamarkt die
    > ganze Seite vor einen roten Hintergrund und überall wirbeln Banner mit
    > Preiseinblendungen und "Ich bin doch nicht blöd!"-Slogans, die unweigerlich
    > meine Aufmerksamkeit vom eigentlichen Content lösen und mich damit so sehr
    > stören, dass ich genervt die Seite schließe. Dann kommen wieder mal
    > Layer-Ads, die "ganz ganz sicher lediglich ausversehen" ausgeliefert
    > wurden, da man ja weiß, wie sehr die Dinger nerven. Und so weiter und so
    > fort.
    Nun die Spannende Frage, Warum verzichtest du nicht auf die Seiten, die versuchen "dich zu verarschen"?
    erscheint mir konsequenter, ...

    und wie oft hast du diese Art von Werbung gemeldet? Golem hatte bereits darum gebeten. Sie koennen nicht jede Werbung kontrollieren, da sie, wie bekannt, von Dritten geliefert wird.
    Was hatte zb. Golem dazu gemeint?

    > Nicht nur, dass die verschiedenen Werbenetzwerke potentielle
    > Sicherheitslücken darstellen, da es schon oft vorkam, dass Werbungen
    > gebucht wurden, die über 0-Day Flash-Exploits dein ganzes System
    > unterminieren; Nicht nur, dass die Ladezeiten von Webseiten durch die
    > verschiedenen ADNs- selbst bei meiner 100MBit Leitung - oft denen eines
    > analogen Modems entsprechen; Nicht nur, dass es immernoch aufdringliche
    > Videowerbung mit Ton und Sprachausgabe gibt, die dir schlagartig die
    > Aufmerksamkeit in jedem Cafe und sonstigen öffentlichen Orten garantieren -
    > Nein, man muss auch noch getrackt werden, um endgültig völlig gläsern zu
    > sein und stets ortbar, personalisiert manipulierbar und dank
    > Vorratsdatenspeicherung auch noch katalogisierbar zu sein.
    nun vermischst du vieles miteinander ... von "voellig glaesern" kann keine Rede sein, von stets "ortbar" genau so wenig ...
    Dafuer gibt es genuegend Moeglichkeiten, angefangen bei "do not track" flag, bis hin zu cookiehandling, vpns, ... (wenn man wirklich paranoid sein sollte)
    unter anderem auch "bezahlen" bei einigen Diensten!

    mit vorratsdatenspeicherung hat dies jedoch gar nichts mehr zu tun, diese liegt woanders, und gegen diese kann man sich auch mit adblock nicht wehren. Mit VPNs schon eher ...

    > Natürlich ohne
    > Kompensation
    das Angebot ist die "Kompensation".
    wenn du nicht konsumierst, hast du auch nichts zu "bezahlen" in form von Tracking.

    >- schließlich ist man ja Konsument und als solcher hat man das
    > Recht auf informelle Selbstbestimmung eingetauscht gegen einen - oft
    > hundertmal kopierten, oft einfach komplett aus einer Pressemitteilung
    > (ebenfalls ein Werbemittel) oder einer andersprachigen Seite entnommenen,
    > völlig unjournalistischen Artikel, der dann mit reißerischen Überschriften
    > und Teasertexten suggeriert, man würde hier Informationen erhalten, die man
    > so noch nicht 5-mal in einem anderem Medium genauso gelesen hat.
    wie gesagt, warum kommst du dann immer wieder zurueck? diese Inkonsistenz ist mir nicht ganz klar... es muss

    > Die Medienlandschaft ist ein Feld voller Krähen, die sich um die Würmer
    > nach einem Regen streiten. Journalistische Arbeit wird auf ein minimum
    > beschränkt, Informationen werden nicht überprüft, Recherche bezieht sich
    > auf Google-Suchen (die dann zu anderen Medien führen, die wiederum von
    > anderen abgeschrieben haben - Ein Henne-Ei-Problem, siehe www.bildblog.de).
    > Oft hapert es dann sogar noch an Rechtschreibung und Grammatik,
    > gegengelesen wird selten bis garnicht, die Community (aka der Konsument,
    > der der ja alles umsonst will) weißt auf eventuelle Fehler hin -
    > kostenlos!
    und denoch kommst du immer wieder?

    > Solange diese Misstände nicht aus der Welt sind, hat für mich ein Adblocker
    > nicht nur eine Daseinsberechtigung - nein, er ist esentiell um, wenigsten
    > für mich, die imaginäre Waage meines Gleichberechtigungsbewusstseins ein
    > bisschen weiter in eine ausgeglichene Stellung zu bewegen.
    es ist auch ein Henne ei Problem. Solange leute sich die Angebote erschnorren, gibt es kein Geld ... ohne Geld, kein Journalismus. Mit Schnorrertum bekaempft man das Problem nicht, man verstaerkt es ... bei Verzicht generiert man wenigstens keinen Traffic ... und zeigt glaubhaft, dass das Angebot einem nicht reicht ...

    > Sicherlich sind Abomodelle, wie die von Golem.de oder Bild, eine
    > möglichkeit der finanzierung - aber dann will ich auch echten Mehrwert! Ich
    > will nicht einen Ablasshandel eingehen, der mich von meinem schlechten,
    > adblockgeplagten Gewissen freikauft - Ich will echten Mehrwert. Ich will
    > bessere Artikel, Ich will journalistische Leistung, ich will
    > Eigenständigkeit - das, was im Journalismus früher "Duftmarke" genannt
    > wurde. Ich will, dass ich mich nicht um mein Geld betrogen oder erpresst
    > fühle.
    und hier fehlt nun die Glaubwuerdigkeit ...
    oben unterstellst du fehlenden Journalismus, fehlende Qualitaet, Kopie von Pressetexten, du schimpfst ueber tracking, ...
    aber kehrst immer wieder!? Es bietet bereits jetzt einen Mehrwert, sonst wuerdest du nicht wiederkehren. Obendrein wuerde Bezahlen zumindest Tracking und Werbung beseitigen, Ladezeiten verringern wichtige Punkte die du oben benennst!?
    So richtig passt das Ganze nicht zusammen.

    > Als man sich früher ein Printmagazin gekauft hat, hat man es gekauft, weil
    > man beim reinschmökern am Banhof gefallen an einem Artikel, einem Aufmacher
    > etc gefunden hat. Man hat gesehen und eingesehen, dass es Arbeit gemacht
    > hat, dieses Produkt auf die Beine zu stellen und man war bereit dafür zu
    > zahlen.

    > Man stelle sich vor, alle Magazine hätten die selben Themen gehabt,
    > lediglich im Teaser Unterschiede und wären gespickt von
    > Falschinformationen, Wissenlücken, Rechtschreibfehlern etc! Sie hätten
    > blinkende, blitzende, schreiende Werbung, die in der Bahn duzentfach
    > durcheinander johlt. Außerdem spioniert dich dieses Magazin auch noch aus,
    > funkt jedes Detail deines Standortes, deines Konsums, deiner persönlichen
    > Daten etc als vollqualifizierten Datensatz wasweißichwohin. Und ist dabei
    > so schwer wie ein Betonklotz, damit mit dem Magazin auch nicht mehr rennen
    > oder nur unangestrengt laufen kann. Und eventuell wird auch noch dein Konto
    > von ostbalkanischen Ganstern geleert, da die Werbung garkeine Werbung war,
    > sondern eine Trickbetrügernummer. WER ZUR HÖLLE HÄTTE FÜR SOETWAS GELD
    > AUSGEGEBEN?!?!?
    und wieder vermischt du etwas ...
    In einem Printmagazin hat man geld bezahlt, um dann denoch Werbung zu erhalten!
    Online bezahlt, gibt es dann in vielen Faellen ueberhaupt keine Werbung mehr und kein entsprechendes Tracking ...

    Generell ist diese Bewertung jedem selbst ueberlassen.
    Der Ansatz den du beschreibst scheint mir generell aber logisch und zu einem gewissen Grad fair. Es wird bedacht, dass Werbung auch notwendig ist, das ist zumindest etwas.
    Ich glaube allerdings auch, dass in einigen Faellen uebertrieben wird um sich dort denoch irgend wie eine Rechtfertigung zurechtzuschustern um dann doch mal Schnorrertum zu begehen.
    Bei der Fuelle an Problemen die hier beschrieben werden, frage ich mich ehrlich warum man ueberhaupt konsumiert ... ich sehe dort einen immensen Widerspruch.
    Da passt nicht nur die Werbung nicht und das Tracking, da passen auch die Inhalte angeblich nicht, aber denoch konsumiert man? Das passt nicht zusammen ...

  9. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: neocron 28.10.15 - 11:10

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was bringt das denn, außer die "Schmarotzer" Rufer milde zu stimmen?
    wen interessiert die "Schmarotzer" rufer?
    Entweder jemand akzeptiert, dass er in diese Definition faellt, dann kanns ihm egal sein. Oder jemand stoert sich daran, dann ist es egal was andere rufen, er wuerde es von sich aus aendern!?

    > Mir als Konsument nützt es nichts,
    oh doch. es hilft der Glaubwuerdigkeit ...
    wenn ich mich ueber die Qualitaet der Inhalte beschwere ... sieht es wenig glaubhaft aus, wenn ich nicht bereit bin den entsprechnden "Preis" zu bezahlen.

    > ich habe keinen Content mehr
    das ist aber auch dramatisch ...
    > und den
    > Seiten hilft es auch nichts,
    nein, aber Traffic generiert es denoch ...

    > ihre Klickzahlen gehen runter und das bisschen
    > Werbung, das sie noch ausliefern, ist weniger wert.


    > Aufdringliche Werbung konsequent zu blocken, hat zumindest die Aussicht,
    > die Verantwortlichen mal zum Umdenken zu bewegen.
    Wohl kaum. Wie gesagt, wer einmal blockt. wird weiterhin blocken. Oder wie oft hast du nachgeschaut ob sich denn nicht doch etwas geaendert hat an der Werbung?
    ich wuerde wetten niemals. es ist soviel einfacher und komfortabler einfach mit Adblock zu konsumieren ...
    selbst wenn sie sich bewegen wuerden bezweifle ich, dass jemand dann seinen Adblocker ausschaltet, wenn er es ueberhaupt mitbekommt, dass sich etwas geaendert hat!
    Eine Seite nicht zu besuchen waere die glaubhaftere Antwort. Es hat die gleichen Aussichten und waere konsequent!

  10. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: crazypsycho 28.10.15 - 18:35

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aufdringliche Werbung konsequent zu blocken, hat zumindest die Aussicht,
    > > die Verantwortlichen mal zum Umdenken zu bewegen.
    > Wohl kaum. Wie gesagt, wer einmal blockt. wird weiterhin blocken. Oder wie
    > oft hast du nachgeschaut ob sich denn nicht doch etwas geaendert hat an der
    > Werbung?

    Also ich hatte den Blocker vor paar Tagen mal kurz aus. Leider war das Ergebnis wie erwartet.

    > selbst wenn sie sich bewegen wuerden bezweifle ich, dass jemand dann seinen
    > Adblocker ausschaltet, wenn er es ueberhaupt mitbekommt, dass sich etwas
    > geaendert hat!

    Also bei der großen Ankündigung von Golem hatte ich meinen Blocker ausgeschaltet (bzw Whitelist für Golem). Und da war ich mit Sicherheit nicht der einzige.

    > Eine Seite nicht zu besuchen waere die glaubhaftere Antwort. Es hat die
    > gleichen Aussichten und waere konsequent!

    Nur die Seite gefällt einem ja (sonst würde man sie nicht besuchen). Nur mit Werbung gefällt sie nicht mehr. Also besuche ich sie auch weiterhin.

  11. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: neocron 28.10.15 - 19:12

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich hatte den Blocker vor paar Tagen mal kurz aus. Leider war das
    > Ergebnis wie erwartet.
    das bezweifle ich ...

    > > selbst wenn sie sich bewegen wuerden bezweifle ich, dass jemand dann
    > seinen
    > > Adblocker ausschaltet, wenn er es ueberhaupt mitbekommt, dass sich etwas
    > > geaendert hat!
    >
    > Also bei der großen Ankündigung von Golem hatte ich meinen Blocker
    > ausgeschaltet (bzw Whitelist für Golem). Und da war ich mit Sicherheit
    > nicht der einzige.
    selbst wenn ich das glauben wuerde, korrigiere ich es mal "kaum jemand".
    Letztendlich braucht man ja nur wieder arbitraer zu behaupten, die Werbung stoere einen, und schon hat man wieder seine legitimation fuer Schnorrertum.

    > > Eine Seite nicht zu besuchen waere die glaubhaftere Antwort. Es hat die
    > > gleichen Aussichten und waere konsequent!

    > Nur die Seite gefällt einem ja (sonst würde man sie nicht besuchen).
    da gaebe es noch die Option des Bezahlens ;D
    aber so gut gefaellt sie einem dann halt auch irgend wie wieder nicht, nehme ich an ...

    > Nur
    > mit Werbung gefällt sie nicht mehr. Also besuche ich sie auch weiterhin.
    darf man ja auch. Wie bereits angemerkt. Schnorrertum ist nicht verboten und fuer viele eine Option.

  12. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: crazypsycho 28.10.15 - 21:30

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich hatte den Blocker vor paar Tagen mal kurz aus. Leider war das
    > > Ergebnis wie erwartet.
    > das bezweifle ich ...
    >
    > > > selbst wenn sie sich bewegen wuerden bezweifle ich, dass jemand dann
    > > seinen
    > > > Adblocker ausschaltet, wenn er es ueberhaupt mitbekommt, dass sich
    > etwas
    > > > geaendert hat!
    > >
    > > Also bei der großen Ankündigung von Golem hatte ich meinen Blocker
    > > ausgeschaltet (bzw Whitelist für Golem). Und da war ich mit Sicherheit
    > > nicht der einzige.
    > selbst wenn ich das glauben wuerde, korrigiere ich es mal "kaum jemand".
    > Letztendlich braucht man ja nur wieder arbitraer zu behaupten, die Werbung
    > stoere einen, und schon hat man wieder seine legitimation fuer
    > Schnorrertum.

    Wenn du meine Beiträge gelesen hättest, dann würdest du mir glauben, denn sonst wüsste ich nicht das der Hintergrund komplett rot eingefärbt wird.
    Und ein kostenloses Angebot ist sicher kein schnorren, frag mich ernsthaft wie du darauf kommst.

    > > > Eine Seite nicht zu besuchen waere die glaubhaftere Antwort. Es hat
    > die
    > > > gleichen Aussichten und waere konsequent!
    >
    > > Nur die Seite gefällt einem ja (sonst würde man sie nicht besuchen).
    > da gaebe es noch die Option des Bezahlens ;D
    > aber so gut gefaellt sie einem dann halt auch irgend wie wieder nicht,
    > nehme ich an ...

    Das Bezahlen gibt es ja nicht so lange. Und ja die Seite ist mir nicht genug wert um dafür zu bezahlen. Ich finde ich gebe Golem genug indem ich durch meine Kommentare Leute auf die Seite locke. Ist also nicht so das Golem durch meine Besuche nicht profitiert.

    > > Nur
    > > mit Werbung gefällt sie nicht mehr. Also besuche ich sie auch weiterhin.
    > darf man ja auch. Wie bereits angemerkt. Schnorrertum ist nicht verboten
    > und fuer viele eine Option.

    Du solltest vielleicht erstmal lernen was Schnorren überhaupt ist.

  13. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 28.10.15 - 21:47

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > > Also ich hatte den Blocker vor paar Tagen mal kurz aus.
    > > Leider war das Ergebnis wie erwartet.
    > das bezweifle ich ...

    Das steht dir natürlich frei, aber mangels Belegen oder zumindest triftiger Argumente für das Gegenteil nehme ich die Aussage von crazypsycho erst einmal als wahr an. Zumal es am Sachverhalt nichts ändern würde, sollte sie nicht der Wahrheit entsprechen.

    > Letztendlich braucht man ja nur wieder arbitraer
    > zu behaupten, die Werbung stoere einen,

    Wobei diese Behauptung auch nicht willkürlicher ist als die Angabe der Werbeinblender, ihre Werbung wäre jetzt nicht mehr störend. Was störend ist und was nicht unterliegt nun einmal einer erheblichen Subjektiviät.

    > und schon hat man wieder seine legitimation fuer
    > Schnorrertum.

    Vermeiden wir doch mal Polemik und bleiben wir bei den Tatsachen: Wirklich relevante Einnahmen für Werbeeinblender werden nicht "per view" sondern "per click" generiert. Somit wäre man - deine Argumentation anwendend - auch ein "Schnorrer", wenn man Werbung anzeigen lässt, aber ignoriert. Und selbstverständlich gäbe es einen Markt für Adblocker, die nicht den Quelltext parsen und Werbung vor dem Rendern der Anzeige ausblenden, sondern lediglich dem Anwender eine bereinigte Version präsentieren.

    > da gaebe es noch die Option des Bezahlens ;D
    > aber so gut gefaellt sie einem dann halt auch
    > irgend wie wieder nicht, nehme ich an ...

    Paywalls treffen die meisten Anbieter härter als die Konsumenten. Für letztere gibt es genug Ausweichmöglichkeiten, da der Markt für so ziemlich jedes Thema übersättigt ist, während jedoch Anbieter eben keine Einnahmen haben.
    Immerhin würden aber Paywalls den Markt entsättigen, da zum Schluss die Angebote übrig bleiben, für die Konsumenten zahlen *müssen*, wenn sie konsumieren wollen.

    Grundsätzlich gibt es keine rechtsverbindliche, ja noch nicht einmal eine stillschweigende oder auch nur konkludente Übereinkunft darüber, dass man als Konsument für Content mit der Zulassung (oder sogar mit der aktiven Wahrnehmung) von Werbung zahlen müsste. Wenn das der Wille von Content-Anbietern ist, müssten sie eine entsprechende Seite vorschalten, ihre Bedingungen formulieren und den Konsumenten zustimmen lassen. Unserer Rechtsprechung nach gilt schließlich opt-in.

  14. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: neocron 28.10.15 - 23:39

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du meine Beiträge gelesen hättest, dann würdest du mir glauben, denn
    > sonst wüsste ich nicht das der Hintergrund komplett rot eingefärbt wird.
    Richtig, ein Fakt den hier noch nie jemand entsprechend angemerkt hat ... und den man unmoeglich genau so einfach nachplappern koennte ...
    Es kann auch niemand nachpruefen, da jeder andere Werbung kassiert, und sich diese entspraechend aendert ... man kann hier sonstwas erzaehlen ...

    > Und ein kostenloses Angebot ist sicher kein schnorren, frag mich ernsthaft
    > wie du darauf kommst.
    durch die Definition von Schnorrertum komme ich darauf ...
    Es wurde nun mehrfach benannt und erklaert.
    Du moechtest dich gern daraus winden? Mit noch so abenteuerlichen Geschichten ein Angebot umdicht ...
    Es wird nichts aendern, auch wenn du noch so sehr daran glaubst!
    Du akzeptierst es, oder definierst Schnorrertum halt um, damit du besser schlafen kannst, warum auch immer. Kann mir auch egal sein...

    > Das Bezahlen gibt es ja nicht so lange. Und ja die Seite ist mir nicht
    > genug wert um dafür zu bezahlen.
    natuerlich nicht ...

    > Ich finde ich gebe Golem genug indem ich
    > durch meine Kommentare Leute auf die Seite locke. Ist also nicht so das
    > Golem durch meine Besuche nicht profitiert.
    Tatsaechlich, wieviele hast du bereits angelockt?
    ich wuerde meinen nicht einen ... aber Schnorrertum wird auch mit den skurrilsten mitteln gerechtfertigt (obwohl man es nichteinmal rechtfertigen muss)

    > Du solltest vielleicht erstmal lernen was Schnorren überhaupt ist.
    "Kleinigkeiten wie Zigaretten, etwas Geld o. Ä. erbitten, ohne selbst zu einer Gegenleistung bereit zu sein"
    So die Definition. Genuegt doch sehrwohl dem Ganzen ...
    Leistung annehmen ohne Gegenleistung zu erbringen! In dem Fall hat Golem direkt die erbittete Gegenleistung definiert. Einmal ueber die Gesamtheit des Angebots (Darstellung der Gesamtheit der definierten Inhalte der Seite). Einmal durch mehrere Artikel die die es klar und deutlich erlaeutert hatten.

  15. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: crazypsycho 28.10.15 - 23:53

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich finde ich gebe Golem genug indem ich
    > > durch meine Kommentare Leute auf die Seite locke. Ist also nicht so das
    > > Golem durch meine Besuche nicht profitiert.
    > Tatsaechlich, wieviele hast du bereits angelockt?
    > ich wuerde meinen nicht einen ... aber Schnorrertum wird auch mit den
    > skurrilsten mitteln gerechtfertigt (obwohl man es nichteinmal rechtfertigen
    > muss)

    Hmmm dich habe ich eben angelockt. Du hast meinen Beitrag gelesen und geantwortet. Sind 3 Seitenaufrufe die durch mich erzeugt wurden.
    teenriot gibt an keinen Blocker zu haben. Der hat bereits zig mal auf meine Beiträge reagiert. Damit hab ich indirekt Werbeeinnahmen generiert.

    > > Du solltest vielleicht erstmal lernen was Schnorren überhaupt ist.
    > "Kleinigkeiten wie Zigaretten, etwas Geld o. Ä. erbitten, ohne selbst
    > zu einer Gegenleistung bereit zu sein"
    > So die Definition. Genuegt doch sehrwohl dem Ganzen ...

    Nur das ich nichts erbitte. Es wird mir kostenlos angeboten und ich nutze es.
    Oder ist bereits schnorren wenn ich dir ein Bier ausgebe? Wohl kaum.

    > Leistung annehmen ohne Gegenleistung zu erbringen!

    Ich erbringe ja sogar eine Gegenleistung.

    > In dem Fall hat Golem
    > direkt die erbittete Gegenleistung definiert.

    Ja Golem erbittet(!) es die Seite durch deaktivieren des Blockers zu unterstützen.
    Das ist aber nur eine Bitte.

  16. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: Slurpee 28.10.15 - 23:56

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich wuerde meinen nicht einen

    Weil du, wie nun schon mehrfach bewiesen, null Ahnung von Internetwerbung hast. Höhere Klickzahlen = mehr Geld für Werbung, da beliebte. Wann geht das jetzt mal endlich in deinen Schädel rein?

    Allein die Tatsache, dass du hier ständig mit dem Traffic ankommst, spricht Bände.

    Informier dich mal lieber anständig über die Thematik, statt hier permanent den moralisch überlegenen zu markieren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.10.15 23:58 durch Slurpee.

  17. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: neocron 28.10.15 - 23:59

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das steht dir natürlich frei, aber mangels Belegen oder zumindest triftiger
    > Argumente für das Gegenteil nehme ich die Aussage von crazypsycho erst
    > einmal als wahr an.
    aha, also wenn ich behaupte ich kann Gedanken lesen, nimmst du das auch als wahr an, mangels Belegen des Gegenteils?
    Wissenschaftlich ist das nicht gerade, aber wenn man gern so agieren moechte, soll man das tun.
    Religionen haben sich ja auch so verbreitet ...

    > Zumal es am Sachverhalt nichts ändern würde, sollte sie
    > nicht der Wahrheit entsprechen.
    an welchem Sachverhalt?

    > > Letztendlich braucht man ja nur wieder arbitraer
    > > zu behaupten, die Werbung stoere einen,
    >
    > Wobei diese Behauptung auch nicht willkürlicher ist als die Angabe der
    > Werbeinblender, ihre Werbung wäre jetzt nicht mehr störend. Was störend ist
    > und was nicht unterliegt nun einmal einer erheblichen Subjektiviät.
    sehr richtig.
    Wenn dich jemand beluegt, verzichtet man ja eigentlich. Wuerde man beim Autohaendler ja auch so tun. Oder bei einer Zeitung, ...

    > > und schon hat man wieder seine legitimation fuer
    > > Schnorrertum.
    >
    > Vermeiden wir doch mal Polemik
    > und bleiben wir bei den Tatsachen:
    Schnorrertum ist auch eine Tatsache ...

    > Wirklich
    > relevante Einnahmen für Werbeeinblender werden nicht "per view" sondern
    > "per click" generiert. Somit wäre man - deine Argumentation anwendend -
    > auch ein "Schnorrer", wenn man Werbung anzeigen lässt, aber ignoriert.
    nein, waere man nicht. Das Angebot der Anbieter ist durch das Anzeigen von Werbung definiert, nicht durch das anklicken ... die Erwartung ist ganz klar, dass man sich Werbung anzeigen laesst. nicht mehr, und nicht weniger. Ob man dann darauf klickt, ob es mehr bringt oder nicht, spielt keine Rolle. Ein Klick ist ein positives + fuer den Anbieter, keine Frage, aber nichts, was erwartet wird. Wo Golem dies zB. jemals in einer bitte geaeussert haette, wuerde mich mal interessieren. Es war von Anzeigen die Rede ...
    Es geht um das, was ein Anbieter in seinem Angebot definiert. Seine Erwartungen, die er an beide Seiten stellt. Die Definition der erwarteten Transaktion. Seine Erwartung ist "anzeigen lassen" und nicht "drauf klicken", das ist ein bonus, dessen Chancen eingepreist sind der Werbung die auch nur durchs anzeigen lassen, bezahlt wird.
    Die Erstellung einer wahren Chance, dass auch jemand darauf klicken koennte.
    Diese Chance ist es, die sich Anbieter bezahlen lassen, und Werber bezahlen! Es ist ein bisschen wie Gluecksspiel!

    > Und
    > selbstverständlich gäbe es einen Markt für Adblocker, die nicht den
    > Quelltext parsen und Werbung vor dem Rendern der Anzeige ausblenden,
    > sondern lediglich dem Anwender eine bereinigte Version präsentieren.
    richtig

    > > da gaebe es noch die Option des Bezahlens ;D
    > > aber so gut gefaellt sie einem dann halt auch
    > > irgend wie wieder nicht, nehme ich an ...
    >
    > Paywalls treffen die meisten Anbieter härter als die Konsumenten.
    richtig. ein Risikoreiches Unterfangen.

    > Für
    > letztere gibt es genug Ausweichmöglichkeiten, da der Markt für so ziemlich
    > jedes Thema übersättigt ist, während jedoch Anbieter eben keine Einnahmen
    > haben.
    richtig, nennt man Markt!

    > Immerhin würden aber Paywalls den Markt entsättigen, da zum Schluss die
    > Angebote übrig bleiben, für die Konsumenten zahlen *müssen*, wenn sie
    > konsumieren wollen.
    Sehr richtig. Ich wuerde mir dies sogar mal wuenschen. Einfach aus Interesse wie sich das Ganze dann mal aufraeumt!

    > Grundsätzlich gibt es keine rechtsverbindliche, ja noch nicht einmal eine
    > stillschweigende oder auch nur konkludente Übereinkunft darüber, dass man
    > als Konsument für Content mit der Zulassung (oder sogar mit der aktiven
    > Wahrnehmung) von Werbung zahlen müsste.
    Richtig.
    Es gibt allerdings Widersprueche ...
    Ein Nutzer, der wiederkehrend ein Angebot mit Adblocker benutzt, sieht einen Wert in diesem Angebot, sonst wuerde er dies nicht nutzen.
    Gleichzeitig sorgt er allerdings nicht fuer das Fortbestehen dieses Wertes ... er ist nicht bereit auch nur irgend etwas fuer das Fortbestehen zu leisten.
    Im Gegenteil, staendiges Schnorrertum kann zu Ungunst fuehren (und hat es bei Bild.de bereits).

    > Wenn das der Wille von
    > Content-Anbietern ist, müssten sie eine entsprechende Seite vorschalten,
    > ihre Bedingungen formulieren und den Konsumenten zustimmen lassen.
    es geht um keine Vereinbarung. Schnorrertum benoetigt keine vorhergehende Vereinbarung! Es benoetigt lediglich das Wissen um die Erwartungen des Anbieters ... bzw. um das Verstaendnis des Angebotes!
    Und das sollte fuer jeden halbwegs vernuenftigen Menschen bei Werbefinanzierten Seiten bekannt sein. Spaetestens allerdings nach solchen Klarstellungen oder Apellen wie es sie bei vielen Seiten bereits gab!

    > Unserer
    > Rechtsprechung nach gilt schließlich opt-in.
    Rechtssprechung war hier voellig ohne Belang ...

  18. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: neocron 29.10.15 - 00:14

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmmm dich habe ich eben angelockt. Du hast meinen Beitrag gelesen und
    > geantwortet. Sind 3 Seitenaufrufe die durch mich erzeugt wurden.
    und an keinem von diesem hat Golem etwas verdient ...
    > teenriot gibt an keinen Blocker zu haben. Der hat bereits zig mal auf meine
    > Beiträge reagiert. Damit hab ich indirekt Werbeeinnahmen generiert.
    die du mit deinem traffic wieder rausgehauen hast ... wuerde mich nicht wundern, wenn du mehr gekostet hast, als eingebracht.
    Aber auch da kann man sich einreden es waere aenders.

    > Nur das ich nichts erbitte.
    tatsaechlich? das "get" deines Browsers ist kein erbitten der Inhalte?
    nungut, dann nimmst du es dir einfach, wird weniger Schnorrertum draus, wenn du dir eine Zigarette nimmst ohne zu bitten?

    > Es wird mir kostenlos angeboten und ich nutze
    > es.
    Richtig. Du nimmst dir aber nciht das, was kostenlos angeboten wird, du nimmst dir nur einen Teil daraus ...
    Du Definierst dir ein anderes Angebot, als Golem es bereitstellt und intendiert ...
    Die Absicht von Golem bezeichnet das Angebot, nicht was du daraus definierst!

    > Oder ist bereits schnorren wenn ich dir ein Bier ausgebe? Wohl kaum.
    Golem gibt dir nichts, du beziehst es einfach!

    > > Leistung annehmen ohne Gegenleistung zu erbringen!
    > Ich erbringe ja sogar eine Gegenleistung.
    nein, auch dort nimmst du dir vorrangig eine Leistung, den Spass im Forum zu posten. Du definierst es jedoch wiedereinmal nur um und behauptest es sei eine Leistung deinerseits. Auch wenn du nach dem Schnorren einer Zigarette allen erzaehlst wie gut diese doch ist, und diese zum Kauf animierst, aendert es nicht an dem Schnorrertum ...

    > > In dem Fall hat Golem
    > > direkt die erbittete Gegenleistung definiert.
    > Ja Golem erbittet(!) es die Seite durch deaktivieren des Blockers zu
    > unterstützen.
    > Das ist aber nur eine Bitte.
    richtig. Und? das aendert ja aber nichts daran ...
    Genau darum geht es ja, dass es nicht rechtlich bindend ist, oder eine uebereinkunft existiert. Sonst waere es kein Schnorretum, sondern Diebstahl, Raub, oder sonstiges ...
    Aha, was benoetigt es denn, damit es Schnorrertum wird, deiner Meinung nach?

  19. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: neocron 29.10.15 - 00:26

    Slurpee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil du, wie nun schon mehrfach bewiesen, null Ahnung von Internetwerbung
    > hast.
    damit habe ich deine Ahnung um zwei drittel uebertroffen, nehme ich an ...
    Glueck fuer mich!

    > Höhere Klickzahlen = mehr Geld für Werbung, da beliebte.
    gut erkannt. Und was hat das jetzt damit zu tun, wieviele er angelockt hat?
    es gibt keine Aussage darueber wieviele er tatsaechlich "Angelockt" hat, noch darueber wieviel diese Golem eingebracht haetten. In meinem Fall steht ein Abo, ich kann mich von ihm 1000 mal anlocken lassen, und es gibt nicht einen wertvollen Klick dafuer!
    Schoen, dass du einen fuer die Aussage irrelevanten Punkt nochmal benannt hast ...
    man koennte auch hintefragen ob die moderatorzeit, die er beansprucht nicht mehr kostet, als er "angeblich" einbringt ...

    > Wann geht
    > das jetzt mal endlich in deinen Schädel rein?
    Dafuer, dass du nur die Haelfte mitbekommen hast, machst du aber grosse Sprueche ... mutig mutig!

    > Allein die Tatsache, dass du hier ständig mit dem Traffic ankommst, spricht
    > Bände.
    weshalb, weil Traffic/Bandbreite nichts kostet?
    weil bereitgestelltes Equipment um die Anfragen auch befrieden zu koennen nichts kostet?
    Wo ist da mein Denkfehler, klaer mich bitte auf !

    > Informier dich mal lieber anständig über die Thematik, statt hier permanent
    > den moralisch überlegenen zu markieren.
    Ich habe nicht den moralisch ueberlegenen markiert. Wodurch soll ich dies denn getan haben? hm?
    Bitte weniger wild interpretieren beim Lesen.

  20. Re: In einer Papierzeitung...

    Autor: crazypsycho 29.10.15 - 00:32

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hmmm dich habe ich eben angelockt. Du hast meinen Beitrag gelesen und
    > > geantwortet. Sind 3 Seitenaufrufe die durch mich erzeugt wurden.
    > und an keinem von diesem hat Golem etwas verdient ...

    Jo aber auch andere kommen durch mich auf die Seite.

    > > teenriot gibt an keinen Blocker zu haben. Der hat bereits zig mal auf
    > meine
    > > Beiträge reagiert. Damit hab ich indirekt Werbeeinnahmen generiert.
    > die du mit deinem traffic wieder rausgehauen hast ... wuerde mich nicht
    > wundern, wenn du mehr gekostet hast, als eingebracht.
    > Aber auch da kann man sich einreden es waere aenders.

    Traffic-Kosten? Jetzt mach dich nicht lächerlich. Golem zahlt für die Anbindung, nicht den Traffic.

    > > Nur das ich nichts erbitte.
    > tatsaechlich? das "get" deines Browsers ist kein erbitten der Inhalte?
    > nungut, dann nimmst du es dir einfach, wird weniger Schnorrertum draus,
    > wenn du dir eine Zigarette nimmst ohne zu bitten?

    Ne Golem sagt, hier liegen Zigaretten, bedien dich und ich nehme das Angebot dankend an.

    > > Es wird mir kostenlos angeboten und ich nutze
    > > es.
    > Richtig. Du nimmst dir aber nciht das, was kostenlos angeboten wird, du
    > nimmst dir nur einen Teil daraus ...

    Die Werbung wird nachgeladen und kommt von Fremdanbietern. Die ist nicht Teil des Angebots. Die Werbung ist ein gesondertes Angebot.

    > Du Definierst dir ein anderes Angebot, als Golem es bereitstellt und
    > intendiert ...
    > Die Absicht von Golem bezeichnet das Angebot, nicht was du daraus
    > definierst!

    Wäre die Werbung direkt auf den Golem-Servern, so wäre das korrekt. Dann würde es auch nicht geblockt werden.

    > > Oder ist bereits schnorren wenn ich dir ein Bier ausgebe? Wohl kaum.
    > Golem gibt dir nichts, du beziehst es einfach!

    Dies ist falsch, siehe das schöne Zigarettenbeispiel.

    > > > Leistung annehmen ohne Gegenleistung zu erbringen!
    > > Ich erbringe ja sogar eine Gegenleistung.
    > nein, auch dort nimmst du dir vorrangig eine Leistung, den Spass im Forum
    > zu posten.

    Ja und durch meinen Spaß profitiert Golem. Klare Win-Win-Situation.

    > Du definierst es jedoch wiedereinmal nur um und behauptest es
    > sei eine Leistung deinerseits.

    Einen Gegenleistung, ja. Kann man schlecht abstreiten.

    >Auch wenn du nach dem Schnorren einer
    > Zigarette allen erzaehlst wie gut diese doch ist, und diese zum Kauf
    > animierst, aendert es nicht an dem Schnorrertum ...

    Richtig, aber ich schnorre ja nicht, man bietet sie mir freiwillig an und ich nehme sie.
    Sie schmeckt mir und ich bringe andere zum Kauf. Geschnorrt hab ich nicht, aber dadurch das ich das Angebot angenommen habe, habe ich Umsatz generiert.

    > > > In dem Fall hat Golem
    > > > direkt die erbittete Gegenleistung definiert.
    > > Ja Golem erbittet(!) es die Seite durch deaktivieren des Blockers zu
    > > unterstützen.
    > > Das ist aber nur eine Bitte.
    > richtig. Und? das aendert ja aber nichts daran ...

    Es ist eine Bitte der ich nachkommen kann oder nicht.

    > Genau darum geht es ja, dass es nicht rechtlich bindend ist, oder eine
    > uebereinkunft existiert. Sonst waere es kein Schnorretum, sondern
    > Diebstahl, Raub, oder sonstiges ...
    > Aha, was benoetigt es denn, damit es Schnorrertum wird, deiner Meinung
    > nach?

    Erstmal wäre es nur Schnorren wenn ich etwas erbitte ohne das der andere mir es von sich aus anbietet.

    Kurzer Vergleich:
    - Du bietest mir eine Zigarette an -> Golem stellt den Inhalt ins Netz
    - Ich nehme die Zigarette an -> Ich stelle die Get-Anfrage
    - Du bittest mich im Gegenzug dazu bei einem Gewinnspiel teilzunehmen -> Versuch der Werbeeinblendung
    - Das lehne ich ab -> Werbeblocker

    Ich bitte um nichts und schnorre daher nicht, es wird mir angeboten.


    Gute Nacht



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.15 00:38 durch crazypsycho.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  2. RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH, Wetter (Ruhr), Berlin, Bielefeld
  3. Bezirkskliniken Mittelfranken, Erlangen bei Nürnberg, Engelthal bei Nürnberg
  4. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u.a. Battlefield V für 21,49€ und Dying Light - The Following Enhanced Edition für 11,49€)
  2. (-62%) 7,50€
  3. 4,98€
  4. 1,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Star Wars Jedi Fallen Order im Test: Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf
Star Wars Jedi Fallen Order im Test
Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf

Sympathische Hauptfigur plus Star-Wars-Story - da sollte wenig schiefgehen! Nicht ganz: Jedi Fallen Order bietet zwar ein stimmungsvolles Abenteuer. Allerdings kämpfen Sternenkrieger auch mit fragwürdigen Designentscheidungen und verwirrend aufgebauten Umgebungen.
Von Peter Steinlechner

  1. Star Wars Jedi Fallen Order Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    1. Valve: Half-Life schickt Alyx in City 17
      Valve
      Half-Life schickt Alyx in City 17

      Zwischen dem ersten und dem zweiten Half-Life sind Spieler im Vollpreisspiel Half-Life Alyx als Widerstandskämpferin unterwegs - laut Valve mit jedem PC-basierten Virtual-Reality-Headset.

    2. Mobilfunk: Trump will Apple als Ausrüster für 5G in den USA
      Mobilfunk
      Trump will Apple als Ausrüster für 5G in den USA

      Apple soll laut US-Präsident Trump den nationalen Notstand für die Telekommunikation beenden und 5G-Ausrüster werden. Der iPhone-Hersteller hat darauf bisher nicht reagiert.

    3. Lime: E-Scooter-Anbieter stellt Kunden Bußgelder in Rechnung
      Lime
      E-Scooter-Anbieter stellt Kunden Bußgelder in Rechnung

      Mit dem E-Scooter bei Rot über die Ampel fahren kostet zwischen 60 und 180 Euro. Das und mehr müssen die Kunden von Lime künftig selbst bezahlen.


    1. 20:02

    2. 18:40

    3. 18:04

    4. 17:07

    5. 16:47

    6. 16:28

    7. 16:02

    8. 15:04