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Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

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  1. Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: derdiedas 17.04.19 - 10:03

    Selbst bei Windows Professional ist man ja nicht verschont. Und genau dieses Verhalten von Microsoft ist einfach so dermaßen Rotzefrech das ich mich immer wieder wundere das gegen solche Dinge nicht konsequent geklagt wird.

    An meinem Briefkasten kann ich ein Schild anbringen das ich keine Werbung will, und jeden verklagen der es dann doch macht. Und mein OS auf meinem Rechner ist wie mein Haus, es sollte mein Hausrecht gelten und ich Werbung verbannen dürfen. Das ich wenn ich aus dem Haus gehe (sprich im Internet surfe) Werbung ertragen muss ist klar - aber doch nicht im eigenem Haus!

    Gruß DDD

  2. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: michael2371 17.04.19 - 10:18

    Start > Einstellungen > Personalisierung > Start und "Gelegentlich Vorschläge im Startmenü anzeigen" deaktivieren.

    ...... und wenn man keine Live title haben will dann kann die mit einen rechts klick drauf einfach entfernen, Deinstallieren oder auch nur Deaktivieren.

  3. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Desertdelphin 17.04.19 - 10:46

    "Shutupwindows". Habe früher alles per regedit gemacht und die einzelnen Funktionen dann auch gecheckt -> Funktioniert. Die entsprechenden Reg-Einträge werden mit dem Tool korrekt angepasst.

    Muss man halt immer wieder mal machen da gerade Telemetrie-Daten immer wieder aktiviert werden nach jedem Update von Windows.

  4. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: narfomat 17.04.19 - 11:24

    >Selbst bei Windows Professional ist man ja nicht verschont. Und genau dieses Verhalten von Microsoft ist einfach so dermaßen Rotzefrech das ich mich immer wieder wundere das gegen solche Dinge nicht konsequent geklagt wird.

    mich wundert das den scheiss irgendwer freiwillig benutzt... ach nein warte... eigentlich nicht. muuuuuh!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.19 11:25 durch narfomat.

  5. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: RheinPirat 17.04.19 - 11:43

    Classic Shell bzw. Open Shell installieren. Kein Augenkrebs, kein Werbung, keine Animationen - produktiv



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.19 11:46 durch RheinPirat.

  6. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: DeathMD 17.04.19 - 12:04

    Ahh also die typische Windowslösung, Dritttools installieren bis vom eigentlichen System sowieso nichts mehr übrig bleibt.

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  7. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Sybok 17.04.19 - 13:20

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ahh also die typische Windowslösung, Dritttools installieren bis vom
    > eigentlichen System sowieso nichts mehr übrig bleibt.

    Richtig. Bei Linux nennt man das Ergebnis dann "Distribution".

  8. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: DeathMD 17.04.19 - 13:26

    Und bei Windows dann Gefrickel oder wie?

    BRAWNDO: The Thirst Mutilator

    It's got Electrolytes

  9. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Sybok 17.04.19 - 13:45

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und bei Windows dann Gefrickel oder wie?

    Genau darauf wollte ich hinaus: Ich weiß nicht, was daran Gefrickel ist, wenn man sich die Software seiner Wahl installiert. Ich brauche definitiv keine ClassicShell, aber wer mein sowas zu brauchen, der soll es sich doch installieren?! Es sagt doch unter Linux auch keiner, dass es Gefrickel sei, statt dem Standard-Displaymanager seiner Distribution was anderes zu installieren, oder einen anderen Launcher, Filebrowser oder was auch immer.

  10. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: 1st1 17.04.19 - 14:06

    Das Problem ist halt, egal was man unter Windows macht, für die Linuxer ist das Gefrickel, weil sie das nicht verstehen. Ist doch umgekehrt genauso, für mich ist Linux ein Textadventure in bester Tradition der guten alten Infocom-Adventures ala Zork 1-3 unter CP/M.

  11. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Truster 17.04.19 - 14:23

    Linux ist als ganzes ein Gefrickel. Dadurch wurde es groß.

    Gesendet von meinem Fedora Desktop.

  12. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: violator 17.04.19 - 15:47

    DeathMD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ahh also die typische Windowslösung, Dritttools installieren bis vom
    > eigentlichen System sowieso nichts mehr übrig bleibt.

    Wo ist das Problem, so wirds doch bei Linux auch gemacht. Da gibts doch auch immer geile krasse OpenSource-Tools, mit denen man sich sein System so konfigurieren kann, wie man es haben will!

  13. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Tuxgamer12 17.04.19 - 16:43

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ist das Problem, so wirds doch bei Linux auch gemacht. Da gibts doch
    > auch immer geile krasse OpenSource-Tools, mit denen man sich sein System so
    > konfigurieren kann, wie man es haben will!

    Wirklich? Noch nicht gesehen.

    Linux verwendest du Software so einfach.

    In deiner Auswahl hast du meistens große Freiheiten, was du installieren willst. Die jeweilige Software bietet teilweise äußert viele Konfigurationsmöglichkeiten, teilweise aber auch sehr wenig (z.B. Gnome) an. Teilweise ist die Software bereits äußert modular aufgebaut - z.B. dass du einen Fenstermanager hast, der selber kein Startmenü hat und du dann dein (aus einer Auswahl) ein Startmenü installieren kannst, dass der Fenstermanager aufruft (z.B. i3). Es kann sogar sein, dass von einem Code-Stamm verschiedene Forks gepflegt werden (z.B. Mate).

    Letztendlich bleibt es aber dabei, dass du eben Software installierst und konfigurierst wie vorgesehen.

    Dass du auf eine aufgezwungene Software eine zweite Software stülpst, um das Verhalten der ersten Software zu verändert bzw. Sachen re-implementiert um irgendwelche Probleme, die man mit der Software hat, auszubessern. Das kenne ich aus der Linux-Welt ehrlich gesagt nicht.

    Und würde ich auch als "Frickeln" bezeichnen.

    Was auch übrigens einer der wesentlichen Gründe ist, wieso der Haupt-Entwickler von Classic Shell das Projekt aufgegeben hat. Eben weil solche "Hacks" auch mal ziemlich schnell kaputt gehen.

    [www.classicshell.net]

  14. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Sybok 17.04.19 - 17:43

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wirklich? Noch nicht gesehen.

    Dann hast Du aber noch nicht viel gesehen. Ich kenne einen, der hat sich einen eigenen Launcher zurechtgefrickelt (wirklich, was anderes war es nicht), obwohl es unter Linux tonnenweise fertigen Kram gibt, den man - wenn schon - sauber modifizieren könnte - so das überhaupt nötig ist (ich sehe es nicht).

    > Linux verwendest du Software so einfach.

    Ja, wie bei Windows, wenn man kein Masochist ist.

    > In deiner Auswahl hast du meistens große Freiheiten, was du installieren
    > willst. Die jeweilige Software bietet teilweise äußert viele
    > Konfigurationsmöglichkeiten, teilweise aber auch sehr wenig (z.B. Gnome)
    > an. Teilweise ist die Software bereits äußert modular aufgebaut - z.B. dass
    > du einen Fenstermanager hast, der selber kein Startmenü hat und du dann
    > dein (aus einer Auswahl) ein Startmenü installieren kannst, dass der
    > Fenstermanager aufruft (z.B. i3). Es kann sogar sein, dass von einem
    > Code-Stamm verschiedene Forks gepflegt werden (z.B. Mate).
    >
    > Letztendlich bleibt es aber dabei, dass du eben Software installierst und
    > konfigurierst wie vorgesehen.

    Das tust Du unter Windows in aller Regel auch. Und ich nutze sogar die gleiche OpenSource-Software. *harhar*

    > Dass du auf eine aufgezwungene Software eine zweite Software stülpst, um
    > das Verhalten der ersten Software zu verändert bzw. Sachen re-implementiert
    > um irgendwelche Probleme, die man mit der Software hat, auszubessern. Das
    > kenne ich aus der Linux-Welt ehrlich gesagt nicht.

    Nein, bei Linux wird nur geforkt bis zum umfallen, weil Entwickler 2501 ja viel schlauer ist als die 2500 Entwickler vor ihm, und einen noch besseren komplett inkompatiblen Standard entwickelt hat, wo man wieder alles komplett anders konfigurieren muss. Das Drama mit den Init-Diensten die letzten Jahre lässt mich jetzt noch schaudern. Zum Glück hat sich das zum Großteil erledigt. Aber beim Package-Management lebt der Wahnsinn ja noch (ich sage nur "dandified yum"). Das ist nicht mehr Vielfalt, das ist Zersplitterung.

    > Und würde ich auch als "Frickeln" bezeichnen.

    Ist auch richtig. Dinge wie ClassicShell sind Gefrickel, das streite ich nicht ab. Aber nur, weil man die Software nicht deinstallieren kann, heißt das nicht, dass man die installierte Software kaputtfrickeln müsste. Man könnte den Explorer auch deaktivieren (ist ein offizielles Windows-Feature z.B. für den Kiosk-Betrieb) und dann stattdessen eine eigene Oberfläche laufen lassen. Dass da kaum jemand was ernstzunehmendes entwickelt ist ein gutes Zeichen dafür, dass es so schlimm nicht sein kann. KDE für Windows ist das einzige mir bekannte.

    > Was auch übrigens einer der wesentlichen Gründe ist, wieso der
    > Haupt-Entwickler von Classic Shell das Projekt aufgegeben hat. Eben weil
    > solche "Hacks" auch mal ziemlich schnell kaputt gehen.
    >
    > www.classicshell.net

    Wie gesagt: ClassicShell und Konsorten sind technisch Murks, aber es ist nicht etwa so, dass es keine andere Möglichkeit gäbe. Für die paar Leute, denen die Oberfläche nicht passt, die aber trotzdem unbedingt Windows wollen oder brauchen, reichen diese Hacks offenbar aus. Und nebenbei gibt es ja auch saubere Shell-Erweiterungen. ClassicShell ist nur eben keine.

  15. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: FreiGeistler 17.04.19 - 18:03

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DeathMD schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ahh also die typische Windowslösung, Dritttools installieren bis vom
    > > eigentlichen System sowieso nichts mehr übrig bleibt.
    >
    > Richtig. Bei Linux nennt man das Ergebnis dann "Distribution".

    Aber nein.
    Bei einer Distro sind die Tools aufeinander abgestimmt, werden zentral geupdatet und schleppen nicht trotzdem noch eine explorer.exe mit sich rum.

  16. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Tuxgamer12 17.04.19 - 19:52

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dinge wie ClassicShell sind Gefrickel, das streite ich nicht ab.

    Hätte ich eventuell besser klar machen sollen, dass ich mich insbesondere auf ClassicShell und nicht auf irgendwelche Verallgemeinerungen auf ganz Windows etc. beziehe ;).

    > Nein, bei Linux wird nur geforkt bis zum umfallen, weil Entwickler 2501 ja
    > viel schlauer ist als die 2500 Entwickler vor ihm, und einen noch besseren
    > komplett inkompatiblen Standard entwickelt hat, wo man wieder alles
    > komplett anders konfigurieren muss. Das Drama mit den Init-Diensten die
    > letzten Jahre lässt mich jetzt noch schaudern. Zum Glück hat sich das zum
    > Großteil erledigt.

    Wir sind uns einig, was "Fork" bedeutet? Also Abspalltung im Sinne, dass du Codebasis nimmst und ein eigenes Projekt draus machst?

    Linux hatten wir doch erst das SysV Zeugs - irgendwann wollte man dann doch etwas neues, um ein paar Probleme zu beheben. Dann kam Upstart - was dann doch nicht 100% das wahre war. Und schließlich kam Systemd.

    Eben einfach nicht ewig an den >30 Jahren alten Konzepten festhalten, sondern irgendwann mal etwas moderneres hinhauen.

    Wo genau siehst du im init-System Forks?

    > Aber beim Package-Management lebt der Wahnsinn ja noch
    > (ich sage nur "dandified yum"). Das ist nicht mehr Vielfalt, das ist
    > Zersplitterung.

    Ähm, dnf hat doch yum.

    Nach dieser Logik wäre wohl auch die ganze Windows 10 Oberfläche Wahnsinn, da wohl ein Windows 8 Fork ;).

  17. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: hl_1001 17.04.19 - 21:42

    Nennt sich pihole. Läuft auf einem Raspberry 7x24, schluckt Werbung bevor sie aufs Gerät kommt und rettet Leben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.19 21:43 durch hl_1001.

  18. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Schlitzauge 18.04.19 - 14:25

    derdiedas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst bei Windows Professional ist man ja nicht verschont. Und genau
    > dieses Verhalten von Microsoft ist einfach so dermaßen Rotzefrech das ich
    > mich immer wieder wundere das gegen solche Dinge nicht konsequent geklagt
    > wird.
    >
    > An meinem Briefkasten kann ich ein Schild anbringen das ich keine Werbung
    > will, und jeden verklagen der es dann doch macht. Und mein OS auf meinem
    > Rechner ist wie mein Haus, es sollte mein Hausrecht gelten und ich Werbung
    > verbannen dürfen. Das ich wenn ich aus dem Haus gehe (sprich im Internet
    > surfe) Werbung ertragen muss ist klar - aber doch nicht im eigenem Haus!
    >
    > Gruß DDD

    Um bei Ihrer Analogie zu bleiben: Dann nutzen Sie die Systemgegebenen Möglichkeiten, um dies zu unterbinden. Weiter können Sie dem Hersteller dieser Art Nutzung auch untersagen (Ihr aufkleben des Hinweises). WENN Sie davon aber keinen Gebrauch machen, selbst Schuld. Das wäre genauso als wenn Sie Ihr Verbotshinweis NICHT auf Ihren Briefkasten kleben würden.

    Und da Microsoft hier niemanden was aufzwingt und dem Nutzer auch die Wahl lässt (selber Kontext), ist an dem Verhalten auch nichts widerlich.

  19. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Sybok 18.04.19 - 15:42

    Tuxgamer12 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir sind uns einig, was "Fork" bedeutet? Also Abspalltung im Sinne, dass du
    > Codebasis nimmst und ein eigenes Projekt draus machst?

    Ja, und? Willst Du behaupten, dass das in der Linux-Welt nicht massenhaft geschieht?

    Hier mal meine Lieblings-Grafik allein zu den Distributions-Forks:
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Linux_Distribution_Timeline.svg

    Das ist IRRSINN und bringt uns nicht weiter! Zusammenarbeiten und es zumindest auf wenige Dutzend Distributionen zu beschränken hingegen schon.

    > Linux hatten wir doch erst das SysV Zeugs - irgendwann wollte man dann doch
    > etwas neues, um ein paar Probleme zu beheben. Dann kam Upstart - was dann
    > doch nicht 100% das wahre war. Und schließlich kam Systemd.

    Oh ja, und diese Zeit war echt Sackgang.

    > Eben einfach nicht ewig an den >30 Jahren alten Konzepten festhalten,
    > sondern irgendwann mal etwas moderneres hinhauen.

    Komisch, bei Windows regen sich die Leute schon auf, wenn nicht mehr alles so ist wie bei Windows 95. Aber ich bin natürlich im Gegensatz zu vielen sehr dafür, alte Zöpfe auch mal abzuschneiden.

    > Wo genau siehst du im init-System Forks?

    Nicht alle Kritikpunkte durcheinanderwerfen bitte. Ich meinte ganz allgemein den Fork-Irrsinn bei den Oberflächen und der OpenSource-Software. Wenn sich mal wieder ein Team zerstreitet, und dann jeder mein, wenn er alleine weitermacht wird es DAS Ding.

    > Ähm, dnf hat doch yum.

    Richtig, und deshalb brauch auch keine Sau dnf!


    > Nach dieser Logik wäre wohl auch die ganze Windows 10 Oberfläche Wahnsinn,
    > da wohl ein Windows 8 Fork ;).

    Ganz und gar nicht - Windows 8 ist eine Weiterentwicklung von Windows 7, dann kam 8.1, dann kam 10. Alles sehr sequentiell.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.19 15:57 durch Sybok.

  20. Re: Die Idee von Microsoft ein OS zur Werbefläche zu machen ist einfach Widerlich

    Autor: Tuxgamer12 19.04.19 - 09:02

    Sybok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier mal meine Lieblings-Grafik allein zu den Distributions-Forks:
    > upload.wikimedia.org

    Ist natürlich schlau, dass du expliziet keine Software als Beispiel bringst, sondern Distributionen = Konfiguratinen / Zusammenstellungen von Software.

    Das ist etwas völlig anderes.

    Du kannst immer die gleiche Software nehmen, aber bei der Konfiguration hast du trotzdem etliche Möglichkeiten, Anwendungsfälle und Vorlieben und damit Argumente für neue Distributionen (verstehe schon, das gibt es so nicht im Windows-Umfeld - aber egal).

    > Das ist IRRSINN und bringt uns nicht weiter! Zusammenarbeiten und es
    > zumindest auf wenige Dutzend Distributionen zu beschränken hingegen schon.

    Ich verrate dir mal etwas: Deine Grafik zeigt eben gerade Zusammenarbeit.

    Willst du eben - wegen mir - ein Linux-System schaffen speciell ausgerichtet, um möglichst gut mit dem Tor-Browser zu surfen. Dann musst du eben nicht das Rad komplett neu erfinden. Sondern nimmst dir ein Debian, übernimmst die wahnsinnige Arbeit, die das Debian-Team geleistet hat, und konfigurierst nur die Stellen, die du möchtest. Heraus kommt ein Tails.

    Reduzierst du die Grafik auf das wesentliche, erhälst du deine Hand voll Distributionen:

    RedHat, Debian/Ubuntu, SUSE/Slackware, Arch und Gentoo.

    Jeweils in unterschiedlichen Flavors ;).

    > > Linux hatten wir doch erst das SysV Zeugs - irgendwann wollte man dann
    > doch
    > > etwas neues, um ein paar Probleme zu beheben. Dann kam Upstart - was
    > dann
    > > doch nicht 100% das wahre war. Und schließlich kam Systemd.
    >
    > Oh ja, und diese Zeit war echt Sackgang.

    Dir ist aber klar, dass Upstart vollständig mit sysvinit kompatibel ist. Und ein upstart/sysvinit-Skript innerhalb von einer halben Minute zu einer Systemd-Unit werden kann?

    > > Eben einfach nicht ewig an den >30 Jahren alten Konzepten festhalten,
    > > sondern irgendwann mal etwas moderneres hinhauen.
    >
    > Komisch, bei Windows regen sich die Leute schon auf, wenn nicht mehr alles
    > so ist wie bei Windows 95.

    Nicht mein Problem.

    > Aber ich bin natürlich im Gegensatz zu vielen
    > sehr dafür, alte Zöpfe auch mal abzuschneiden.

    Glaub ich dir nicht wirklich. Bzw. Interessant wäre zumindest, was denn dein konkretes Problem war, dass man Linux irgendwann von dem alten sysvinit bzw. sysvinit mit Erweiterungen (Upstart) mit etwas neuen gekommen ist (Systemd).

    Man kann ja Systemd durchaus berechtigt kritisieren, aber die Unit files finde ich super.

    > > Wo genau siehst du im init-System Forks?
    >
    > Nicht alle Kritikpunkte durcheinanderwerfen bitte. Ich meinte ganz
    > allgemein den Fork-Irrsinn bei den Oberflächen und der OpenSource-Software.

    Du siehst aber ein, dass wenn du zuerst von "Fork" redest und im nächsten Satz von init-Systemen, das als Beispiel für "Forks" betrachtet werden kann?

    Bei den Oberflächen wurde doch auch nur Gnome geforkt, oder übersehe ich da etwas?

    > > Ähm, dnf hat doch yum.
    >
    > Richtig, und deshalb brauch auch keine Sau dnf!

    Ja, das ist eine sehr richtige Erkentniss?

    > > Nach dieser Logik wäre wohl auch die ganze Windows 10 Oberfläche
    > Wahnsinn,
    > > da wohl ein Windows 8 Fork ;).
    >
    > Ganz und gar nicht - Windows 8 ist eine Weiterentwicklung von Windows 7,
    > dann kam 8.1, dann kam 10. Alles sehr sequentiell.

    Ja, und Fedora kam die 20 und danach die 21 und danach die 22 - alles sehr sequentiell.

    Naja - und Fedora 21 hattest du noch yum und in Fedora 22 wurde yum auf einmal durch dnf ersetzt. Yum ist doch gar nicht mehr vorinstalliert und mittlerweile jediglich zur Rückwärtskompabilität ein Skript, das dnf aufruft.

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