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Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

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  1. Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: Sharra 01.03.21 - 13:50

    Komme ich nicht an meine Mails, warum auch immer, laufen ggfs. Fristen dennoch, weil man beschlossen hat, dass diese ab Zustellung im Zielpostfach beginnen, und nicht bei Kenntnisnahme, bzw. Eingang + X Tagen. Man müsste also wirklich jeden Tag reinschauen. Geht das mal nicht, ob das Problem jetzt bei mir, dem Zugangsprovider, oder dem Mailprovider liegt, verstreichen evtl. wertvolle Tage.

    Ja klar läuft das bei Briefpost auch so. Dort heisst es, nach nachweislichem Zugang (Unterschrift Postbote z.B.), oder Absendedatum + (ich glaube) 2 Werktage.
    Mein Briefkasten funktioniert wunderbar ohne Strom, ohne Internet, und bin ich nicht da, bekommt jemand den Schlüssel und informiert mich. Und wenn der Schlüssel abbricht (Passwort vergessen/nicht akzeptiert), greife ich eben mit der Hand in den Schlitz und ziehe das Papier heraus.

  2. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: flasherle 01.03.21 - 13:59

    Ja das war auch der grund wieso ich nie ein de-mail konto eröffnet habe. die pflicht dann dort immer rein zu schauen, ging mir auch gegen den strich...

  3. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: MancusNemo 01.03.21 - 14:15

    +1 Es wurde halt an der Realität vorbei Entwickelt. Und genau so sterben ganz viele Projekte (hier) also an der Realität quasie regelrecht gescheitert...

  4. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: marcel151 01.03.21 - 15:51

    Verstehe nicht was ihr habt, man kann sich eine Benachrichtigung auf sein normales E-Mail Postfach schicken lassen wenn eine De-Mail eingeht. So habe ich das gelöst. Hätte es gerne mehr genutzt, aber da es nicht wirklich viele gibt, die Vertragssachen über De-Mail anbieten, habe ich nur ein paar Mal genutzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.21 15:52 durch marcel151.

  5. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: Sharra 01.03.21 - 16:15

    Und wo genau behebt das jetzt die genannten Probleme, wenn der Zugang mal hakt, aus welchem Grund auch immer? Du fügst nur noch einen weiteren Layer als Fehlerquelle hinzu.

  6. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: Oktavian 01.03.21 - 16:43

    > Komme ich nicht an meine Mails, warum auch immer, laufen ggfs. Fristen
    > dennoch, weil man beschlossen hat, dass diese ab Zustellung im Zielpostfach
    > beginnen, und nicht bei Kenntnisnahme, bzw. Eingang + X Tagen.

    Ich kann Dich schon verstehen. Aber man muss eben auch sehen, wesentliche Dienste der Briefpost sind "Einschreiben" und auch "Postzustellungsauftrag mit Zustellungsurkunde". Will man Briefpost digitalisieren, dann es ist eben nicht nur unverbindliche Mail, nicht nur Mail mit authentifiziertem Absender, sondern auch Einschreiben und PZA.

    Ggf hätte man aber für Privatkunden die Option bieten sollen, dass sie diese Dienste verweigern und nur den Authentifizerungsteil nutzen wollen, das hätte vielleicht die Vorbehalten etwas gemildert. Aber mal im Ernst, es ist häuftsächlich gescheitert, weil keiner es so richtig unters Volk gebracht hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.21 16:50 durch Oktavian.

  7. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: derdiedas 01.03.21 - 16:44

    Yepp - das war auch für mich eines der Argumente gegen DE Mail.

  8. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: budweiser 01.03.21 - 17:04

    Bei der Telekom hakt nie etwas :D

  9. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: Sharra 01.03.21 - 17:09

    Eben genau das. Als rechtssichere digitale Kommunikation als Briefersatz hätte ich es akzeptiert. Aber wenn ich nicht entscheiden darf, von wem ich Eingänge überhaupt akzeptiere, werde ich sowas nicht verwenden. Wenn Anwälte, Behörden etc. mir einfach ungefragt Zeug da hin schicken können, und ich gezwungen bin, das täglich zu prüfen, ist das für mich ein absolutes No Go forever.

    Für mich wäre so ein System primär ausgehend nützlich. Eingehend nur für die Fortführung eben des von mir angestoßenen Falles. Und alle anderen bekommen gesagt "Delivery refused",

  10. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: Oktavian 01.03.21 - 17:21

    > Eben genau das. Als rechtssichere digitale Kommunikation als Briefersatz
    > hätte ich es akzeptiert. Aber wenn ich nicht entscheiden darf, von wem ich
    > Eingänge überhaupt akzeptiere, werde ich sowas nicht verwenden. Wenn
    > Anwälte, Behörden etc. mir einfach ungefragt Zeug da hin schicken können,
    > und ich gezwungen bin, das täglich zu prüfen, ist das für mich ein
    > absolutes No Go forever.

    Man muss sich nur bewusst sein, das können sie per Briefpost genauso. Ein Brief per Einwurfeinschreiben oder per Postzustellungsauftrag gilt als zugestellt und empfangen, wenn er im Briefkasten landet. Auch ein Gerichtsvollzieher kann ein Schriftstück wirksam zustellen, indem er den Brief in den Briefkasten wirft, den Einwurf dokumentiert und danach den Briefkasten amtlich versiegelt. Also auch in seinen Briefkasten sollte man eigentlich jeden Tag gucken.

    Klar, ich verstehe die Vorbehalte wegen technischer Probleme, aber seien wir mal ehrlich: Es gibt mehr Tage im Jahr, an denen ich nicht in den Briefkasten gucke (Faulheit, Vergesslichkeit, Urlaub, Dienstreise, etc.) als Tage, an denen ich nicht in mein Mailpostfach gucken kann. Ganz ganz deutlich mehr.

    > Für mich wäre so ein System primär ausgehend nützlich. Eingehend nur für
    > die Fortführung eben des von mir angestoßenen Falles. Und alle anderen
    > bekommen gesagt "Delivery refused",

    Sowas würden sich viele Schuldner auch für ihren Briefkasten wünschen. :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.21 17:22 durch Oktavian.

  11. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: McWiesel 01.03.21 - 17:21

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja klar läuft das bei Briefpost auch so. Dort heisst es, nach
    > nachweislichem Zugang (Unterschrift Postbote z.B.), oder Absendedatum +
    > (ich glaube) 2 Werktage.
    > Mein Briefkasten funktioniert wunderbar ohne Strom, ohne Internet, und bin
    > ich nicht da, bekommt jemand den Schlüssel und informiert mich. Und wenn
    > der Schlüssel abbricht (Passwort vergessen/nicht akzeptiert), greife ich
    > eben mit der Hand in den Schlitz und ziehe das Papier heraus.

    Und der wichtige Brief landet zwischen Zeitungen- und Werbeprospekten und fliegt aus Versehen innen Müll oder der gesamte Pack wegen Überfüllung raus auf die Straße. Oder ich bin 3 Wochen auf Dienstreise und weiß nicht was abgeht (da nützt es auch nichts wenn ein Nachbar den Brief rausholt, öffnen und nachlesen darf er ihn trotzdem nicht).

    Briefpost ist das aller letzte, speziell in Mietwohnungen, wo gerne die schäbigsten Briefkästen verbaut sind, die nicht mal ansatzweise diebstahlsicher sind. In einer früheren Wohnung ist bei jedem Regenschauer Wasser reingelaufen.

    Kein Strom + Kein Internet sind heute auch keine realistischen Szenarien mehr, die man berücksichtigen muss. Eine Email mit einem Hinweislink, dass in einem abgesicherten Nachrichten-Portal bzw. Kundencenter eine Nachricht bereitliegt, ist optimal. So machen das mittlerweile viele Unternehmen. Den ganzen Kram um an der bestehenden Email-Kommunikation irgendwas rumzubiegen halte ich für unnötig, das schafft nur wieder Risiken bei der Stabilität.

  12. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: Oktavian 01.03.21 - 17:28

    > Oder ich bin 3 Wochen auf Dienstreise und weiß nicht was
    > abgeht (da nützt es auch nichts wenn ein Nachbar den Brief rausholt, öffnen
    > und nachlesen darf er ihn trotzdem nicht).

    Nur so als Tipp: Die Nachbarn, denen ich bei längerer Abwesenheit die Schlüssel geben, sind ja keine Vollpfosten. Die holen die Briefe rein und gucken einmal durch. Wenn ein Brief wichtig aussieht (graue Umschläge, Absender öffentliche Stelle, Einschreiben oder sowas), dann bekomm ich ein Foto per WhatsApp. Und dann habe ich durchaus auch mal am Telefon gebeten, er möge den Brief doch bitte öffnen und Foto machen. Mein Nachbar hat sogar schon nen Strafzettel für mich vorgestreckt. :-)

  13. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: McWiesel 01.03.21 - 17:34

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Oder ich bin 3 Wochen auf Dienstreise und weiß nicht was
    > > abgeht (da nützt es auch nichts wenn ein Nachbar den Brief rausholt,
    > öffnen
    > > und nachlesen darf er ihn trotzdem nicht).
    >
    > Nur so als Tipp: Die Nachbarn, denen ich bei längerer Abwesenheit die
    > Schlüssel geben, sind ja keine Vollpfosten. Die holen die Briefe rein und
    > gucken einmal durch. Wenn ein Brief wichtig aussieht (graue Umschläge,
    > Absender öffentliche Stelle, Einschreiben oder sowas), dann bekomm ich ein
    > Foto per WhatsApp. Und dann habe ich durchaus auch mal am Telefon gebeten,
    > er möge den Brief doch bitte öffnen und Foto machen. Mein Nachbar hat sogar
    > schon nen Strafzettel für mich vorgestreckt. :-)

    So gut wie ich mich mit meinen Nachbarn verstehe, aber den Kontenstand meines Bausparvertrags, meine Gehaltsabrechnung, Mitteilungen der Krankenkasse oder den Steuerbescheid gehen die trotzdem nichts an. Leider sind genau das meist die Briefe, wo man zeitnah drauf reagieren muss.

    Ich hab das weitgehend so gelöst, dass ich nur noch bei Unternehmen Kunde bin, die voll digital arbeiten. Beim Staat geht es mittlerweile auch sehr oft schon papierlos. Sinnvolle Post im Briefkasten ist daher eine ziemliche Ausnahme. Meistens ist das, was da kommt, direkt ein Fall für den Papierkorb.

  14. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: MarcusK 01.03.21 - 17:40

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oktavian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Oder ich bin 3 Wochen auf Dienstreise und weiß nicht was
    > > > abgeht (da nützt es auch nichts wenn ein Nachbar den Brief rausholt,
    > > öffnen
    > > > und nachlesen darf er ihn trotzdem nicht).
    > >
    > > Nur so als Tipp: Die Nachbarn, denen ich bei längerer Abwesenheit die
    > > Schlüssel geben, sind ja keine Vollpfosten. Die holen die Briefe rein
    > und
    > > gucken einmal durch. Wenn ein Brief wichtig aussieht (graue Umschläge,
    > > Absender öffentliche Stelle, Einschreiben oder sowas), dann bekomm ich
    > ein
    > > Foto per WhatsApp. Und dann habe ich durchaus auch mal am Telefon
    > gebeten,
    > > er möge den Brief doch bitte öffnen und Foto machen. Mein Nachbar hat
    > sogar
    > > schon nen Strafzettel für mich vorgestreckt. :-)
    >
    > So gut wie ich mich mit meinen Nachbarn verstehe, aber den Kontenstand
    > meines Bausparvertrags, meine Gehaltsabrechnung, Mitteilungen der
    > Krankenkasse oder den Steuerbescheid gehen die trotzdem nichts an. Leider
    > sind genau das meist die Briefe, wo man zeitnah drauf reagieren muss.

    warum sollte man auf eine Gehaltsabrechnung schnell reagieren? - Kündigen?
    Was ist so spannend an einen Bausparvertrags der läuft? Das sind doch alles Briefe die ich am ende das Jahres gesammelt öffne.

  15. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: McWiesel 01.03.21 - 17:44

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > McWiesel schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > warum sollte man auf eine Gehaltsabrechnung schnell reagieren? - Kündigen?
    > Was ist so spannend an einen Bausparvertrags der läuft? Das sind doch alles
    > Briefe die ich am ende das Jahres gesammelt öffne.

    Weil bei beidem potentiell Fehler unterlaufen können und je nach Fall die Einspruchsfrist bald ablaufen könnte. Wenn bei der Gehaltsabrechnung Feiertagsarbeit o.ä. nicht berücksichtigt wurde, kommt eine Beschwerde 10 Monate danach wohl bisschen komisch.

    Daher will ich solche Infos auch unterwegs gerne sofort haben und nicht im Briefkasten vorfinden

  16. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: crustenscharbap 01.03.21 - 17:45

    Zudem war das immer unsicher wie ein offenes Scheunentor. Alle meine 3 deutschen E-Mail Adressen wurden gehackt. Zum Glück hatte ich keine De-Mail. Wer weiß was die dann hätten machen können. Ich hatte ultra sicherer Passwörter. Daran lag es nicht. Da vertraue ich lieber den Amerikanern oder den Chinesen. Die Spionieren nur und verkaufen die Daten. Das ist mir lieber als wenn Jemand hoch sensible Daten illegal verkauft und damit irgendwas kauft oder beantragt. Mit Vollmacht usw.

    Mein Googlemail wurde niemals gehackt.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 01.03.21 17:46 durch crustenscharbap.

  17. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: MarcusK 01.03.21 - 17:49

    McWiesel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MarcusK schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > McWiesel schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > warum sollte man auf eine Gehaltsabrechnung schnell reagieren? -
    > Kündigen?
    > > Was ist so spannend an einen Bausparvertrags der läuft? Das sind doch
    > alles
    > > Briefe die ich am ende das Jahres gesammelt öffne.
    >
    > Weil bei beidem potentiell Fehler unterlaufen können und je nach Fall die
    > Einspruchsfrist bald ablaufen könnte. Wenn bei der Gehaltsabrechnung
    > Feiertagsarbeit o.ä. nicht berücksichtigt wurde, kommt eine Beschwerde 10
    > Monate danach wohl bisschen komisch.

    Entweder arbeitest du 6 Monate lang im Ausland oder hast sehr viel Urlaub.
    1Monate später regieren ist hier wohl kein Problem

    > Daher will ich solche Infos auch unterwegs gerne sofort haben und nicht im
    > Briefkasten vorfinden
    Ich bin froh mich Unterwegs (Urlaub) nicht mit solchen Kleinigkeiten zu beschäftigen müssen.

  18. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: Oktavian 01.03.21 - 18:00

    > So gut wie ich mich mit meinen Nachbarn verstehe, aber den Kontenstand
    > meines Bausparvertrags, meine Gehaltsabrechnung, Mitteilungen der
    > Krankenkasse oder den Steuerbescheid gehen die trotzdem nichts an.

    Bei Bausparvertrag, Gehalt oder ähnlichem möchte ich mich ja gerade im Urlaub oder auf Dienstreise nicht damit rumärgern. Abends vom Hotel aus zu versuchen, was zu organisieren, ist echt lästig. Das kann immer warten.

    Krankenkasse und Steuerbescheid sind ähnlich, die Einspruchsfristen sind regelmäßig Monate. Zudem gibt es das Verfahren "Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand", aber okay, das ist dann lästig.

    Strafzettel sind ein echtes Problem, denn schon nach einer Woche startet das Bußgeldverfahren. Und da sind Nachbarn echt praktisch.

    Aber ich bin da schon bei dir, es kommt echt wenig wirklich wichtiges noch per Post.

  19. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: Sharra 01.03.21 - 18:31

    Korrektur: NUR vom Gerichtsvollzieher zugestellte Schriften sind rechtsgültig nachweisbar zugestellt. Alles andere wird nur so akzeptiert, ist es aber faktisch nicht, und sind anfechtbar.
    Bei de-Mail sieht das anders aus.

  20. Re: Für mich gabs vor allem ein gewaltiges KO-Kriterium

    Autor: southy 01.03.21 - 18:33

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eben genau das. Als rechtssichere digitale Kommunikation als Briefersatz
    > hätte ich es akzeptiert. Aber wenn ich nicht entscheiden darf, von wem ich
    > Eingänge überhaupt akzeptiere, werde ich sowas nicht verwenden. Wenn
    > Anwälte, Behörden etc. mir einfach ungefragt Zeug da hin schicken können,
    > und ich gezwungen bin, das täglich zu prüfen, ist das für mich ein
    > absolutes No Go forever.


    Stimmt ja auch überhaupt gar nicht.
    Die Zustellfiktion (Frist beginnt zu laufen weil man davon ausgeht dass du es gesehen hast) gilt bei DE-Mail AUSSCHLIESSLICH UND NUR gegenüber Parteien mit denen Du das ausdrücklich vereinbart hast.

    Sie gilt NICHT ggü. irgend einem Anwalt der deine Adresse erraten hat.

    Gilt also zB ggü einer Versicherung mit der Du schreibst - und das macht das ja auch Sinn: wenn ich ein Schreiben zustellen will das so wichtig ist dass ich dafür „eine Art Einschreiben“ nutze, dann will ich auch eine Zustellfiktion, und das gilt für mich als Privatmann genau wie für eine Firma.

    Damit haben sich deine Einwände aufgelöst, gerne geschehen, bitte danke.

    Ja, das weiß kaum jemand weil ja das ganze System von Anfang an nur Verrissen wurde und kein Mensch interessiert war an Fakten sondern mehr an Meinung.

    Oder kennt man irgend eine andere Software wo auch viele Jahre nach dem schließen einer feature-Lücke (e2e-Verschlüsselung) die Leute sich immer noch über dieselbe beklagen?


    >
    > Für mich wäre so ein System primär ausgehend nützlich.

    Genau so nutze ich das auch.

    > Eingehend nur für
    > die Fortführung eben des von mir angestoßenen Falles. Und alle anderen
    > bekommen gesagt "Delivery refused",

    Wie gesagt Siehe oben

    Abgesehen davon:
    Wer sollte ein System nutzen dass nur 1-weg funktioniert.
    Wenn du Vorteile hast, musst du diese den anderen Seiten schon auch zugestehen.
    Aber so ist es halt in Deutschland: sein klappt das ja nicht mit der Digitalisierung hier. Bestes Beispiel.

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