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Kontraproduktiv ?

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  1. Kontraproduktiv ?

    Autor: senf.dazu 21.04.21 - 18:20

    Wo sich anscheinend die Main-Player beim FTTH Ausbau dazu entschließen auch die Häuser innen kostenfrei mit auszubauen ? Statt nur den Hausanschluß ?

    Wie wohl Telekom und Deutsche Glasfaser ?

    Eigentlich nur ne Rechtfertigung um Kabelnetzumlagen mit den eh passenden Mietverträgen weiter auf die Miete aufzuschlagen ?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.21 18:24 durch senf.dazu.

  2. Re: Kontraproduktiv ?

    Autor: Paule 21.04.21 - 18:36

    senf.dazu schrieb:
    -------------------------------------------------------------
    > Wo sich viele FTTH Ausbauer dazu entschließen auch
    > die Häuser kostenfrei mit auszubauen ?
    >
    > Wie anscheinend Telekom und Deutsche Glasfaser ?

    Das passierte bisher oft, weil man nur so genügend Interessenten davon überzeugen konnte einen Anschluss ans Haus zu bestellen.

    Vermieter hatten wohl auch noch keine geeignete rechtliche Grundlage die Kosten für FTTH+inhouse Verkabelung komplett auf die Mieter umzulegen.

    Das Interesse ist aber gerade durch den Corona Homeoffice Boom stark angestiegen was den Druck der Mieter auf die Vermieter erhöht und gleichzeitig wird es für die Vermieter mit dieser rechtlichen Grundlage einfacher die entstehenden Kosten auf die Mieter umzulegen.

    Dadurch sind die FTTH Anbieter dann auch in der Situation Einmalkosten für ihren Hausanschluss zu erheben, statt ihn wie bisher kostenfrei anzubieten. Im Prinzip werden so weniger Fördermittel benötigt, weil die Betroffenen diese dann zum Teil direkt zahlen, statt über einen Umweg.
    Bisher: Kunde->Steuern->Bund->Fördertöpfe->Provider
    Neu: Kunde->Vermieter->Provider

    > Eigentlich nur ne Rechtfertigung um Kabelnetzumlagen
    > weiter auf die Miete aufzuschlagen ?

    Damit gibt es künftig halt nicht nur Kabelnetzumlagen, sondern auch FTTH Umlagen.

    Allerdings nicht zeitlich unbegrenzt inkl. Zwangs-TV-Dienst wie beim Kabel, sondern nur für maximal 9 Jahre als Umlage der Investition.

  3. Re: Kontraproduktiv ?

    Autor: senf.dazu 21.04.21 - 18:48

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > -------------------------------------------------------------
    > > Wo sich viele FTTH Ausbauer dazu entschließen auch
    > > die Häuser kostenfrei mit auszubauen ?
    > >
    > > Wie anscheinend Telekom und Deutsche Glasfaser ?
    >
    > Das passierte bisher oft, weil man nur so genügend Interessenten davon
    > überzeugen konnte einen Anschluss ans Haus zu bestellen.
    >
    > Vermieter hatten wohl auch noch keine geeignete rechtliche Grundlage die
    > Kosten für FTTH+inhouse Verkabelung komplett auf die Mieter umzulegen.
    >
    > Das Interesse ist aber gerade durch den Corona Homeoffice Boom stark
    > angestiegen was den Druck der Mieter auf die Vermieter erhöht und
    > gleichzeitig wird es für die Vermieter mit dieser rechtlichen Grundlage
    > einfacher die entstehenden Kosten auf die Mieter umzulegen.
    >
    > Dadurch sind die FTTH Anbieter dann auch in der Situation Einmalkosten für
    > ihren Hausanschluss zu erheben, statt ihn wie bisher kostenfrei anzubieten.
    > Im Prinzip werden so weniger Fördermittel benötigt, weil die Betroffenen
    > diese dann zum Teil direkt zahlen, statt über einen Umweg.
    > Bisher: Kunde->Steuern->Bund->Fördertöpfe->Provider
    > Neu: Kunde->Vermieter->Provider
    >
    > > Eigentlich nur ne Rechtfertigung um Kabelnetzumlagen
    > > weiter auf die Miete aufzuschlagen ?
    >
    > Damit gibt es künftig halt nicht nur Kabelnetzumlagen, sondern auch FTTH
    > Umlagen.
    >
    > Allerdings nicht zeitlich unbegrenzt inkl. Zwangs-TV-Dienst wie beim Kabel,
    > sondern nur für maximal 9 Jahre als Umlage der Investition.

    Das treibt aber nur die Kosten für die Kunden in die Höhe - weil man die aus dem Wettbewerb nimmt. Obwohl sich eine Verlegung im MFH für einen Provider lohnt - mit gefördert dürfte das eigentlich eh nie werden. Und das Wesen der so zwangsweise eigenwirtschaftlichen Kostenübernahme durch den Provider ist ja gerade das sich der Vemieter darum nicht kümmern muß - weder um die Verlegung noch später um die Wartung - die Leitung ist ja dann im "Hoheitsbereich" des Providers ..

    Nicht vergessen - beim MFH braucht man nur einen Hausanschluß buddeln und bekommt viele mögliche Kunden. Beim EFH, das auch oft genug eigenwirtschaftlich ausgebaut wird, braucht man einen Hausanschluß je Kunde mit teurem Tiefbau.

  4. Re: Kontraproduktiv ?

    Autor: Oktavian 21.04.21 - 21:35

    > Das Interesse ist aber gerade durch den Corona Homeoffice Boom stark
    > angestiegen was den Druck der Mieter auf die Vermieter erhöht

    Druck der Mieter auf die Vermieter? Komm, werd nicht albern. Womit will der Mieter denn drohen? Mit Auszug? Da lacht man zur Zeit als Vermieter nur und reibt sich die Hände, dass man beim Nachmieter deutlich mehr Miete bekommt.

  5. Re: Kontraproduktiv ?

    Autor: Prof.Dau 22.04.21 - 09:06

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das Interesse ist aber gerade durch den Corona Homeoffice Boom stark
    > > angestiegen was den Druck der Mieter auf die Vermieter erhöht
    >
    > Druck der Mieter auf die Vermieter? Komm, werd nicht albern. Womit will der
    > Mieter denn drohen? Mit Auszug? Da lacht man zur Zeit als Vermieter nur und
    > reibt sich die Hände, dass man beim Nachmieter deutlich mehr Miete bekommt.


    Wie gut das alle Mieter anspruchslos sind und es auch sonst so keine Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt gibt...

  6. Re: Kontraproduktiv ?

    Autor: Fakula 22.04.21 - 12:30

    Ja, der Miet-markt ist ein nachfrage-markt.

    Kein Angebotsmarkt.

  7. Re: Kontraproduktiv ?

    Autor: Prof.Dau 23.04.21 - 05:58

    Fakula schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, der Miet-markt ist ein nachfrage-markt.
    >
    > Kein Angebotsmarkt.


    Wo keine Nachfrage, da auch kein Angebot oder eben Überangebot.

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