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  5. › Telia: Schwedischer ISP muss…

Dann Telia verklagen

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  1. Dann Telia verklagen

    Autor: Mopsmelder500 23.03.17 - 18:26

    Wer verspricht keine Logs zu führen haftet dafür auch.

  2. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: peterbarker 23.03.17 - 18:32

    Telia hat nie behauptet keine Logs zu führen.. aufmerksam lesen hilft.

  3. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: Xiut 23.03.17 - 18:37

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer verspricht keine Logs zu führen haftet dafür auch.

    Ach die werden auch so schon genug "bezahlen" müssen. Immerhin wird dieser Anbieter bei mehreren Personengruppen als "verbrannt" gelten. Würde mich nicht wundern, wenn der Umsatz mehr als um die Hälfte einbrechen würde, jetzt wo bekannt wurde, dass dieser Anbieter Daten entsprechend protokolliert und sogar an Behörden weitergibt.

  4. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: Balduan 23.03.17 - 19:01

    Hi,hi, Umsatz bricht um die Hälfte ein? Telia ist die schwedische Telekom. Sozusagen halbstaatlich. Da liesst sowieso JEDER alles mit. Die haben eines der größen Rechenzentren der Welt, offiziell um den eMailverkehr nach Ruuuussland abzuchnorcheln. Aber alles andere was in's "Ausland" geht ist halt Beifang. :-D

  5. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: Moe479 23.03.17 - 19:14

    jup, nur hoffentlich stimmt das auch.

    das problem bei torrent ist, dass man im schwarm für dateien ermitteln kann von welcher ip welcher chunk zu einem übertragen wird, d.h. auch nur mit ip zu einer bestimmten zeit aufzufallen, damit wird der jenige, der sie hatte, privatrechtlich verfolgbar, die beweislastumkehr tritt ein, und nun beweise einmal, dass aus deinenem netz nichts beklagtes verteilt wurde ... das zu realisieren, deep packetinspection logs vorlegen zu können/zu wollen, ist im schnitt sehr viel teuerer als jede angebotene auslöse angenommener schuld ... hier muss politisch was passieren, die rechtsysteme sind immer noch nicht ausgelegt darauf, dass jeder auch anbieter für andere sein kann, das geht immer noch von besonderen stellungen mit besonderen verpflichtungen aus ... das ist einfach nicht mehr uptodate in zeiten in denen rein technisch jeder zuhause nahezu jeden bekannten service für andere bereitstellen kann, es steht dieser technsch erreichten gegebeheit kontradiktorisch gegenüber ...

    das ist ja auch hier zu lande so, technisch bewanderte personen würden sich sicher über ein konstruktives gespräch mit der politischen führung darüber freuen, um einen dafür zumutbaren rechtlichen rahmen anzuregen!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.03.17 19:17 durch Moe479.

  6. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: chefin 24.03.17 - 07:14

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jup, nur hoffentlich stimmt das auch.
    >
    > das problem bei torrent ist, dass man im schwarm für dateien ermitteln kann
    > von welcher ip welcher chunk zu einem übertragen wird, d.h. auch nur mit ip
    > zu einer bestimmten zeit aufzufallen, damit wird der jenige, der sie hatte,
    > privatrechtlich verfolgbar, die beweislastumkehr tritt ein, und nun beweise
    > einmal, dass aus deinenem netz nichts beklagtes verteilt wurde ... das zu
    > realisieren, deep packetinspection logs vorlegen zu können/zu wollen, ist
    > im schnitt sehr viel teuerer als jede angebotene auslöse angenommener
    > schuld ... hier muss politisch was passieren, die rechtsysteme sind immer
    > noch nicht ausgelegt darauf, dass jeder auch anbieter für andere sein kann,
    > das geht immer noch von besonderen stellungen mit besonderen
    > verpflichtungen aus ... das ist einfach nicht mehr uptodate in zeiten in
    > denen rein technisch jeder zuhause nahezu jeden bekannten service für
    > andere bereitstellen kann, es steht dieser technsch erreichten gegebeheit
    > kontradiktorisch gegenüber ...
    >
    > das ist ja auch hier zu lande so, technisch bewanderte personen würden sich
    > sicher über ein konstruktives gespräch mit der politischen führung darüber
    > freuen, um einen dafür zumutbaren rechtlichen rahmen anzuregen!

    Quatsch Beweislastumkehr. Du musst natürlich nicht beweisen das du es nicht getan hast. Es bleibt weiterhin dabei das der Anwalt beweisen muss das wirklich von diesem Anschluss aus etwas gemacht wurde. Allerdings...dann liegt es natürlich an dir, es zu widerlegen. Aber widerlegen ist keine Beweislastumkehr. Wer nichts gemacht hat, wird damit auch keine Probleme haben. Die Fälle wo wirklich nichts von diesem Anschluss aus gemacht wurde liest man aber praktisch nie. Jeder der meckert meckert übers Verfahren. Keiner sagt das er nichts gemacht hat. Das wäre doch das wichtigste dabei. Den wenn man unschuldig ist, muss man ganz anders rangehen als wenn man schuldig ist. Unschuldig heist, man widerspricht der Abmahnung.

    Komisch das keiner das macht. Ich würde es machen. Hm...aber ich wurde leider nie abgemahnt obwohl ich fleisig shareaza benutze. Komisches Sache, oder nicht? Könnte allerdings dran liegen, das ich keine Musik oder Filme seede oder sauge. Sondern nur Dinge die legal sind. Software die es sonst nicht mehr gibt, Emulatoren, Arduino-zeugs, Bastelsoftware etc. Manches ist sehr schwer bei Google zu finden, aber sehr leicht im P2P.

    Und das schon seit 20 Jahren, seit es Napster gab.

  7. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: non_existent 24.03.17 - 08:18

    Xiut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mopsmelder500 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wer verspricht keine Logs zu führen haftet dafür auch.
    >
    > Ach die werden auch so schon genug "bezahlen" müssen. Immerhin wird dieser
    > Anbieter bei mehreren Personengruppen als "verbrannt" gelten. Würde mich
    > nicht wundern, wenn der Umsatz mehr als um die Hälfte einbrechen würde,
    > jetzt wo bekannt wurde, dass dieser Anbieter Daten entsprechend
    > protokolliert und sogar an Behörden weitergibt.

    Was für ein Blödsinn. Jeder Provider in DE ist verpflichtet, Logs zu führen. Wenn du bei 1&1 bist und dieser zur Herausgabe von Daten verpflichtet wird, sind deine genauso dabei. Was willst du dann machen? Zu einem anderen Anbieter gehen, der ebenfalls durch RECHTLICHEN Beschluss gezwungen werden kann?

    Nice meme.

  8. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: Tuxraxer007 24.03.17 - 09:25

    non_existent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was für ein Blödsinn. Jeder Provider in DE ist verpflichtet, Logs zu
    > führen. ...

    Auskunftsersuchen von Behörden setzen in der Regel einen richterlichen Beschluss voraus und der wird auch bei meinem AG vollumfassend beantwortet mit allen Daten. Und das ist bei jedem deutschen TK-Unternehmen so.

  9. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: manudrescher 24.03.17 - 09:44

    In dem Moment wenn eine Anwaltskanzlei, welche "die Rechte des Uhrhebers vertritt", über den 0815-Standardweg an die Anschlussdaten kommt, hast du ein Problem.

    Die Staatsanwaltschaft winkt die Anordnungen zur Herausgabe der Daten nur so durch, weil die Flut an Anfragen durch die Abmahn-Industrie nicht zu beherrschen ist.

    Und in dem Moment (und wir hatten im Verwandtenkreis vor 3 Jahren den Fall) gilt solange der Urheberrechtsverstoß (bzgl. Upload) als bewiesen, bis du das Gegenteil beweist.

    Der Abmahner hat eine IP-Adresse die geseedet hat, der Provider (bspw. Telekom) übermittelt dazu die Anschlussdaten des Inhabers...und 2 Wochen später hast du Post.

    Und jetzt beweise, dass deine IP (welche geseedet hat) genau das eben nicht getan hat...

    Und das ist dann meiner Meinung nach einfach persönliches Pech.

    Im Rahmen von Abmahnungen behaupten 99%, sie hätten nichts getan...ich behaupte, es ist genau anders herum.

    Und wer sich beim Urheberrechtsverstoß erwischen lässt ist selber Schuld.

    Und das dieser ISP aus Schweden nun tausende IP-Adressen auf Anordnung Herausgeben muss...das passiert in Deutschland jeden Tag und stellt im Rahmen der Abmahnindustrie und der Rechtslage einen Standardprozess dar.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.03.17 09:45 durch manudrescher.

  10. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: Julz2k 24.03.17 - 09:54

    Wie wird das denn bei ds Lite gehandelt?
    Dort haben ja mehrere die gleiche IP.

  11. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: Niaxa 24.03.17 - 10:17

    Hatten den Fall schon mehrmals. Der Fall ist schnell vom Tisch, da du mit nem halbwegs vernünftigen Rechtschutz nix zu befürchten hast. Wenn du nix gemacht hast. Die Abmahnende Anwaltschaft muss beweisen, das genau in diesem Moment die IP dir gehörte, in dem geseedet wird. Und das können sie im Falle des Falles eben nicht.

  12. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: non_existent 24.03.17 - 10:39

    Tuxraxer007 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > non_existent schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Was für ein Blödsinn. Jeder Provider in DE ist verpflichtet, Logs zu
    > > führen. ...
    >
    > Auskunftsersuchen von Behörden setzen in der Regel einen richterlichen
    > Beschluss voraus und der wird auch bei meinem AG vollumfassend beantwortet
    > mit allen Daten. Und das ist bei jedem deutschen TK-Unternehmen so.

    Das war doch vorhanden?

    "Der schwedische ISP Telia muss nach einem Gerichtsurteil Nutzerinformationen zu rund 8.600 IP-Adressen aus Schweden herausgeben."

  13. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: Xiut 24.03.17 - 11:19

    non_existent schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Xiut schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mopsmelder500 schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wer verspricht keine Logs zu führen haftet dafür auch.
    > >
    > > Ach die werden auch so schon genug "bezahlen" müssen. Immerhin wird
    > dieser
    > > Anbieter bei mehreren Personengruppen als "verbrannt" gelten. Würde mich
    > > nicht wundern, wenn der Umsatz mehr als um die Hälfte einbrechen würde,
    > > jetzt wo bekannt wurde, dass dieser Anbieter Daten entsprechend
    > > protokolliert und sogar an Behörden weitergibt.
    >
    > Was für ein Blödsinn. Jeder Provider in DE ist verpflichtet, Logs zu
    > führen. Wenn du bei 1&1 bist und dieser zur Herausgabe von Daten
    > verpflichtet wird, sind deine genauso dabei. Was willst du dann machen? Zu
    > einem anderen Anbieter gehen, der ebenfalls durch RECHTLICHEN Beschluss
    > gezwungen werden kann?
    >
    > Nice meme.

    Im ursprünglichen Artikel ging es um einen VPN Anbieter... Es wurde im Nachhinein von Golem korrigiert ;)

  14. Re: Dann Telia verklagen

    Autor: chuck0r 24.03.17 - 11:38

    Zu einer verwendeten IP wird auch der genutzt Port gespeichert. Auf dem AFTR-Server bekommt der Kunde in der Regel einen Portbereich, der nur für ihn nutzbar ist. Wenn dann später also eine Anfrage bzgl. IP 123.123.123.123 und Port 22222 eintrifft, kann der Provider nachvollziehen, welchem Kunde dieser Port zugewiesen war..

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