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  5. › Terrorismus: EU-Kommission will…

Und dann?

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  1. Und dann?

    Autor: Der schwarze Ritter 16.04.18 - 11:15

    Jemand schleicht mit gefälschtem Dokument umher und gerät tatsächlich mal in eine Personenkontrolle. Da wird - wenn überhaupt - kurz der Perso angeschaut, Blick ins Gesicht. Kurze optische Kontrolle auf eingenommene Substanzen und fertig ist der Lack. Die wenigsten werden tatsächlich mal einkassiert und komplett durchleuchtet und noch viel weniger davon entpuppen sich dann als tatsächliche Straftäter oder gar Terroristen. So ein Bullshit.

  2. Re: Und dann?

    Autor: elgooG 16.04.18 - 11:20

    Die Erklärung ist einfach:
    Es geht gar nicht um Terroristen, die müssen nur wieder als Pseudobegründung herhalten. Die aktuelle Angst eignet sich perfekt um diese auf allen Ebenen zu missbrauchen.

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite

  3. Re: Und dann?

    Autor: Seismoid 16.04.18 - 11:20

    Ausweiskontrollen haben damit doch nichts zu tun. Ich denke mal eher, die wollen die Daten einfach alle in einer Datenbank haben. Und sobald du die falsche Fensterscheibe anlangst wissen sie, dass du es warst.

    Also: Terroristmus am Arsch!, hier wird der orwellsche Staat nachgebaut.

  4. Re: Und dann?

    Autor: Der schwarze Ritter 16.04.18 - 11:36

    Gut, das ist jetzt wenig überraschend. "Denk doch mal einer an die Kinder" zieht halt grade nicht zu 100%, dann muss halt der Terrorismus herhalten. Aber faszinierend, wie viel Zustimmung da oft dafür gewonnen werden kann. "Ich hab ja nichts zu verbergen" - die dümmste Aussage, seit es Schokolade gibt.

  5. Re: Und dann?

    Autor: southy 16.04.18 - 11:58

    Seismoid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ausweiskontrollen haben damit doch nichts zu tun. Ich denke mal eher, die
    > wollen die Daten einfach alle in einer Datenbank haben. Und sobald du die
    > falsche Fensterscheibe anlangst wissen sie, dass du es warst.
    >

    Nur um das mal klarzustellen: Das Speichern eines Abdrucks _auf_einem_Dokument_
    ist NICHT das gleiche wie das Speichern in einer Datenbank.

    In DE derzeit: Abdrücke liegen AUSSCHLIESSLICH AUF DEM AUSWEIS / Pass selbst vor.
    Es gibt keine "zentrale Datenbank".
    Die entsprechenden Gesetze sind da klar und absolut eindeutig.

    Leider erklärt der Artikel nicht wirklich genau, was denn nun konkret auf EU-Ebene zur Diskussion steht, aber ich zumindest kann *NIRGENDS* im Artikel den allerkleinsten Hinweis darauf finden, dass es um eine Datenbank geht. Auch wenn der Artikel nicht sehr klar geschrieben ist, ich kann mich also irren.

    Also: was genau haben die von Dir genannten Bedenken mit dem diskutierten EU-Vorhaben zu tun?
    Bell nicht den falschen Baum an!

  6. Re: Und dann?

    Autor: Captain 16.04.18 - 12:10

    southy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur um das mal klarzustellen: Das Speichern eines Abdrucks
    > _auf_einem_Dokument_
    > ist NICHT das gleiche wie das Speichern in einer Datenbank.
    >
    Und wie kommt der Abdruck auf das Dokument? Per Gedankenübertragung? Es ist sehr einfach, einen Abdruck in eine Datenbank zu überführen.

    > In DE derzeit: Abdrücke liegen AUSSCHLIESSLICH AUF DEM AUSWEIS / Pass
    > selbst vor.
    > Es gibt keine "zentrale Datenbank".
    > Die entsprechenden Gesetze sind da klar und absolut eindeutig.
    >

    Gesetze kann man ändern, leider, was das betrifft...

    > Leider erklärt der Artikel nicht wirklich genau, was denn nun konkret auf
    > EU-Ebene zur Diskussion steht, aber ich zumindest kann *NIRGENDS* im
    > Artikel den allerkleinsten Hinweis darauf finden, dass es um eine Datenbank
    > geht. Auch wenn der Artikel nicht sehr klar geschrieben ist, ich kann mich
    > also irren.
    >

    Alleine um einen Perso zu prüfen, kann es als notwendig gesehen werden auch die Biometrie auf dem Dokument zu prüfen. Wo werden die Referenzdaten gespeichert???

    > Also: was genau haben die von Dir genannten Bedenken mit dem diskutierten
    > EU-Vorhaben zu tun?
    > Bell nicht den falschen Baum an!

    Der Baum muss gefällt werden. Wer so blauäugig durch die Gegend rennt...

  7. Re: Und dann?

    Autor: qbl 16.04.18 - 12:15

    Fangfrage: Wie kommen denn biometrische Merkmale auf den Ausweis? Bringt die der Storch?
    Wer prüft denn, ob die Daten nach der Erstellung des Ausweises aus der hierzu notwendigen Datensammlung gelöscht werden? Wer garantiert, dass die Rechtslage nicht den aktuellen „Bedürfnissen“ angepasst wird? Der Schritt von einer Erfassung biometrischer Daten zu deren Archivierung ist viel zu klein, als dass er nicht zu Begehrlichkeiten führen würde. Ich erwähne hier nur Sprüche der Art: „Mehrwertsteuererhöhung? Mit mir nicht!1!1“ oder „PKW-Maut? Mit mir nicht!1!1“.
    es gilt auch hier: Wehret den Anfängen. Von der Weimarer Republik zum Dritten Reich war es nur ein Katzensprung.

    Gruß
    qbl

  8. Re: Und dann?

    Autor: southy 16.04.18 - 12:50

    Captain schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > southy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur um das mal klarzustellen: Das Speichern eines Abdrucks
    > > _auf_einem_Dokument_ ist NICHT das gleiche wie das Speichern in
    > > einer Datenbank.
    > >
    > Und wie kommt der Abdruck auf das Dokument? Per Gedankenübertragung?

    Das ist ziemlich klar geregelt:
    http://www.taipei.diplo.de/contentblob/1725050/Daten/112093/Pass.pdf
    "Die Fingerabdruckdaten verbleiben bis zur Aushändigung des Passes an den Passantragsteller temporär in der Passbehörde. Den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend werden die Fingerabdrücke sowohl beim Passproduzenten (Bundesdruckerei GmbH) als auch in der Passbehörde spätestens mit Ausgabe des ePasses an die Bürgerin / den Bürger unwiderruflich gelöscht."

    > Es ist sehr einfach, einen Abdruck in eine Datenbank zu überführen.

    Ist das jetzt die Stelle, wo Du von einer Bewertung des derzeitigen Zustands in eine fiktive Verschwörungstheorie abgleitest?

    Nur um das nochmal klar zu stellen:
    Das derzeit in DE genutzte Verfahren ist per Gesetz genau geregelt.
    Und es ermöglicht NICHT das, was Du befürchtest.

    > > In DE derzeit: Abdrücke liegen AUSSCHLIESSLICH AUF DEM AUSWEIS / Pass
    > > selbst vor.
    > > Es gibt keine "zentrale Datenbank".
    > > Die entsprechenden Gesetze sind da klar und absolut eindeutig.
    > >
    >
    > Gesetze kann man ändern, leider, was das betrifft...

    Kann man.
    Ist aber hier und heute nicht auf dem Tisch.
    Falls dem eines Tages soweit kommt, kannst Du gerne die entsprechenden Bedenken wieder 'rausholen.
    Heute hier sind sie aber nicht passend.

    > Alleine um einen Perso zu prüfen, kann es als notwendig gesehen werden auch
    > die Biometrie auf dem Dokument zu prüfen. Wo werden die Referenzdaten
    > gespeichert???

    Hä? Was für Referenzdaten?
    Stell Dir einen Hash oder meinetwegen ein Foto Deines Fingers vor. Das ist im Chip gespeichert.
    Was braucht es da für Referenzen?

  9. Re: Und dann?

    Autor: goto10 16.04.18 - 13:41

    > Von der Weimarer Republik zum
    > Dritten Reich war es nur ein Katzensprung.

    Das ist leider den Wenigsten bewusst.

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