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"Gehäckt" - Aha

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  1. "Gehäckt" - Aha

    Autor: Seismoid 14.01.18 - 14:34

    Würde mich jetzt echt brennend interessieren was und/oder wie hier mal wieder "gehäckt" wurde.
    War das Password der Name des Haustiers mit einer großen Zahl hinten dran? z.B. Bello7000
    Oder hat der werte Chefredakteur in einer Email fröhlich auf allerlei Links geklickt?
    Dass hier wirklich bei Twitter direkt der Account ge-brute-forced wurde ist ja eher unwahrscheinlich.

    Man wird's wohl nicht erfahren, denn man will ja als Chefredakteur nicht dumm dastehen.

  2. Re: "Gehäckt" - Aha

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 14.01.18 - 15:15

    Es ist doch bekannt, dass "gehackt" inzwischen abseits der Fachklientel als Oberbegriff für sämtliche Methoden verwendet wird, sich unerlaubt Zugriff zu verschaffen. Bei meinem Nachbarn wurden letztes Jahr sogar die Kanichenställe gehackt und die Hoppelmänner haben im Garten einen Schadfraß-Flashmob veranstaltet.

    Wenn man dann schon frisch von der Leber weg am Spekulieren ist, hätte ich auch noch was - das hemmungslose Totreiten von Klischees ist dabei übrigens beabsichtigt:

    1.) Dem Herrn Brinkbäumer wurde sein Smartphone geklaut, als er gerade in seinem voll durchgentrifizierten Lieblings-Kiezcafé einen Schwarzen Tee der Marke "Gözlerinizi acin!" genoß. Das Login war dabei dummerweise aktiv.

    2.) Die Zugangsdaten kleben am Monitor im seinem Büro, weil ja auch immer mal wieder ein Mitarbeiter etwas in seinem Namen verlautbaren muss und die türkischstämmige Reinigungskraft hat es gesehen. Oder deren jüngster Sohn, der es seinem großen Bruder erzählt hat und der seinen Kumpels und da war einer bei, bei dem der Halbmond sehr hoch hängt.

    3.) Beim Nuckeln an der Shisha mit besonderer Wohlfühl-Mischung (94% Haschisch, 5% Tabak, 2% getrocknete Yak-Hoden und 1% geriebene Zehennägel*) wurde einem Redakteur des Spiegels so redselig ums Herz, dass er einfach mal seinen sympathisch wirkenden Nebenmann ein Geheimnis anvertrauen wollte. Konnte ja keiner ahnen, dass dieser ein türkischer Nationalist war.
    Und nein, das mit dem Kiffen ist nicht weit hergeholt. Schaut euch einfach mal gewisse Artikel bei Spiegel Online an! ;-)

    (* Ich weiß, dass sind mehr als 100%, aber glaubt mir, nach einem Zug von dem Zeug ist euch das egal!)

  3. Re: "Gehäckt" - Aha

    Autor: Phantom 14.01.18 - 18:06

    Das Passwort war bestimmt "spiegel".

  4. Re: "Gehäckt" - Aha

    Autor: Seismoid 14.01.18 - 19:45

    vielleicht sollte man einen neuen begriff dafür einführen, wenn die kompromittierung hauptsächlich auf naives oder inkompetentes verhalten des nutzer zurückzuführen ist:

    statt "account des chefredakteurs wurde gehackt" sollte es dann heißen "spiegel-chefredakteur hat seinen account verhackt"

    aber das fällt wohl unter victim-blaming und ist damit nur noch im darknet* erlaubt.


    *darknet, das: die gesamheit des raumes im cyberspace, wo das verhalten der nutzer nicht von patrouillen der pc-bewegung kontrolliert wird

  5. Re: "Gehäckt" - Aha

    Autor: der_wahre_hannes 15.01.18 - 09:48

    Phantom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Passwort war bestimmt "spiegel".

    Nein, beim Spiegel ist man sich der Wichtigkeit von Passwörtern schon bewusst. Das Passwort war natürlich "DerSpiegel". Oder aber "legeipSreD".

  6. Re: "Gehäckt" - Aha

    Autor: Trollversteher 15.01.18 - 09:54

    Auch Phishing und "social hacking" sind Methoden des Hackens...

  7. Re: "Gehäckt" - Aha

    Autor: Trollversteher 15.01.18 - 09:58

    >vielleicht sollte man einen neuen begriff dafür einführen, wenn die kompromittierung hauptsächlich auf naives oder inkompetentes verhalten des nutzer zurückzuführen ist:

    >statt "account des chefredakteurs wurde gehackt" sollte es dann heißen "spiegel-chefredakteur hat seinen account verhackt"

    Dafür gibt es bereits einen Begriff, und der nennt sich "social hacking". Warum also etwas neues erfinden?

    >aber das fällt wohl unter victim-blaming und ist damit nur noch im darknet* erlaubt.

    Keine Ahnung, was uns das jetzt wieder sagen soll.


    >*darknet, das: die gesamheit des raumes im cyberspace, wo das verhalten der nutzer nicht von patrouillen der pc-bewegung kontrolliert wird

    Aha. Ein cholerischer Hetzer, der einmal zuviel für die Ausübung verbaler Gewalt gesperrt wurde, oder wie ist dieser merkwürdige Abschlusskommentar zu verstehen?

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