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"Wir nehmen den Datenschutz ernst"

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  1. "Wir nehmen den Datenschutz ernst"

    Autor: cpt.dirk 10.10.19 - 21:44

    Ich kann und will diesen verlogenen Satz einfach nicht mehr hören.

    EDIT - ebenso Sätze wie:
    "Ich habe nichts zu verbergen"
    "Da kann man sowieso nichts machen"
    "Die Aluhutträger wieder"
    "Das konnte niemand ahnen"



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.10.19 21:46 durch cpt.dirk.

  2. Re: "Wir nehmen den Datenschutz ernst"

    Autor: Niaxa 11.10.19 - 09:10

    Und warum nervst du uns mit deinem "Ich kanns nicht mehr hören"? Keiner von uns zwingt dich dazu Cloudangebundene Dienste oder Geräte zu nutzen. Es lässt sich aber von dir auch keiner verbieten.

  3. Re: "Wir nehmen den Datenschutz ernst"

    Autor: mw.121124 11.10.19 - 09:45

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und warum nervst du uns mit deinem "Ich kanns nicht mehr hören"? Keiner von
    > uns zwingt dich dazu Cloudangebundene Dienste oder Geräte zu nutzen. Es
    > lässt sich aber von dir auch keiner verbieten.
    Wenn man das nicht äußert und einfach nur keine kauft, das restliche Consum-Vieh das aber schon macht (kaufen), dann kommen die Hersteller wieder daher und sagen "Die Kunden wollen/kaufen ja nur mit Cloudanbindung".

    Sogesehen ist es nicht unwichtig, neben dem Verzicht auch seine Meinung kund zu tun.

  4. Re: "Wir nehmen den Datenschutz ernst"

    Autor: Niaxa 11.10.19 - 10:33

    Tolle Meinung, wenn man denkt nur das eigene Wort ist wahr ^^. Sry aber genau so eine Aussage wie "Die Anderen sind die Bösen Konsumviecher" usw. macht deine Meinung mehr als nur unwichtig. Die Mehrheit entscheidet nun mal darüber, in welche Richtung sich der Hersteller entwickelt.

    Du kannst ja eine Offline Lösung entwickeln. Wenn sich diese nicht verkauft, musst wohl auch du akzeptieren, dass die Masse entscheidet. Und diese Entscheidung muss nicht falsch sein, bloß weil du der Meinung bist, es besser zu wissen. Das restliche Konsumvieh konsumiert genau wie du auch. Ob das jetzt offline per VPN in diesem Fall passiert, oder online per Cloudsoftware, tut nichts zur Sache. Auch du konsumierst und bist damit selbst das von dir so verpöhnte "Konsumvieh".

    Und nochmal. Ich würde mir keine Cam von Amazon ins Wohnzimmer stellen, verachte aber auch niemanden, der dies tun würde. Alexa als Lautsprecher lass ich mir jedoch nicht nehmen, auch weil ich der Meinung bin, dass hier Daten wohl zur Anayse genutzt werden können, kaum aber gegen mich verwendet werden können. Und nein es wird nicht passieren, dass meine Krankenkasse teurer wird, weil Alexa ihnen gepetzt hat, sie hätte Chipskaugeräusche von mir vernommen. Letzteres sind immer diese Imensen Übertreibungen, weswegen sich so viele mit Aluhutsprüchen über solche Aussagen lustig machen.

    Was aber auch nicht heist, dass ich hier generell der Antidatenschützer bin. Im Gegenteil eigentlich. Aber in einem Zeitalter, in dem alles digitalisiert abläuft, muss man hier und da Härte zeigen und auch hier und da die Zügel locker lassen, um ein blockadefreies Leben zu genießen.

  5. Re: "Wir nehmen den Datenschutz ernst"

    Autor: cyborg 11.10.19 - 13:52

    Der Begriff Big Data ist dir geläufig? Du weißt was sich dahinter verbirgt?
    Dir scheint es aber egal zu sein...
    Was diese Konzerne an Daten über uns zusammenführen, wie sie es schaffen anonymisierte Datensätze letztendlich doch realen Personen zuzuordnen geht wahrscheinlich noch weit über das hinaus was wir uns heute vorstellen.
    Siehe die neuesten Berichte über Gesundheits Apps die Daten an FB und co. übermitteln.
    Und du glaubst allen ernstes, dass es Lebens- / Krankenversicherungen nicht möglich wäre/ist an solche Daten zu kommen?
    Du nutzt Alexa obwohl es nachweislich immer wieder zu "Fehlaktivierungen" kommt die dann auch noch zu Analysezwecken herangezogen werden...
    Ebenso wie die Aufnahmen beim Sex und anderen privaten Dingen von den Benutzern dieser Kameras anscheinend freiwillig an Amazon weitergegeben wurden.
    In meinem Freundes-/ Bekanntenkreis haben auch einige so einen Spion zuhause. Gefragt ob sie denn über die Fehlaktivierungen, Analysen der Aufnahmen usw. Bescheid wüssten haben die wenigsten ne Ahnung davon...
    Und du hältst es für anmaßend wenn jemand diesen Leuten sagen will was diese Geräte so machen?

  6. Re: "Wir nehmen den Datenschutz ernst"

    Autor: Laforma 11.10.19 - 14:55

    cyborg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Begriff Big Data ist dir geläufig? Du weißt was sich dahinter
    > verbirgt?
    > Dir scheint es aber egal zu sein...
    > Was diese Konzerne an Daten über uns zusammenführen, wie sie es schaffen
    > anonymisierte Datensätze letztendlich doch realen Personen zuzuordnen geht
    > wahrscheinlich noch weit über das hinaus was wir uns heute vorstellen.
    > Siehe die neuesten Berichte über Gesundheits Apps die Daten an FB und co.
    > übermitteln.
    > Und du glaubst allen ernstes, dass es Lebens- / Krankenversicherungen nicht
    > möglich wäre/ist an solche Daten zu kommen?
    > Du nutzt Alexa obwohl es nachweislich immer wieder zu "Fehlaktivierungen"
    > kommt die dann auch noch zu Analysezwecken herangezogen werden...
    > Ebenso wie die Aufnahmen beim Sex und anderen privaten Dingen von den
    > Benutzern dieser Kameras anscheinend freiwillig an Amazon weitergegeben
    > wurden.
    > In meinem Freundes-/ Bekanntenkreis haben auch einige so einen Spion
    > zuhause. Gefragt ob sie denn über die Fehlaktivierungen, Analysen der
    > Aufnahmen usw. Bescheid wüssten haben die wenigsten ne Ahnung davon...
    > Und du hältst es für anmaßend wenn jemand diesen Leuten sagen will was
    > diese Geräte so machen?

    und was hat diese aussage nun mit dem eingangspost zu tun? hier ging es nicht darum andere zu informieren sondern zu diskriminieren, sich ueber sie stellen zu wollen. lies dir die beitraege doch erstmal durch bevor du sie kommentierst.

    wir erinnern uns:

    cpt.dirk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann und will diesen verlogenen Satz einfach nicht mehr hören.

    > EDIT - ebenso Sätze wie:
    > "Ich habe nichts zu verbergen"
    > "Da kann man sowieso nichts machen"
    > "Die Aluhutträger wieder"
    > "Das konnte niemand ahnen"

  7. Re: "Wir nehmen den Datenschutz ernst"

    Autor: Niaxa 11.10.19 - 15:49

    Laforma hat schon einiges gesagt, aber ich habe dem noch etwas hinzuzufügen... Ja ich weis was Big Data etc. ist. Ich bin Basis und BI Berater SAP und habe sogar ein glasklares Bild davon. Und noch mal...

    Deine Krankenkasse in "DE" kann mit den Daten nicht mal etwas anfangen, wenn du sie ihnen vor die Tür legst. Das Problem für die KK dabei ist, dass wir hier A. gute Datenschutzgesetze haben, B. noch viel mehr Gesetze haben, die für Gleichberechtigung und gegen Spionage auf Wirtschaftsebene sind. Dazu kommt der Wettbewerb. Wenn auch nur eine KK dich wegen bestimmter Datensammelei benachteiligt, wird diese dank freier Kassenwahl morgen keine Mitglieder mehr haben. Wenn das alle machen, hast du leichtes Spiel, mit einer neu gegründeten Kasse Marktführer zu werden, indem du es nicht tust. Zu all dem wird es aber schlicht und einfach nicht kommen. Alleine Amatzon würde sofort in DE geschlossen werden, wenn so was raus käme. Wie das im Kongo oder in RU ist, juckt mich nicht.

    Wenn unsere Gesetze immer mehr Überwachung zulassen, dann ist es egal ob die Daten per Alexa, oder Pflichtauskunft an deine Krankenkasse kommt. Ihr macht hier aus Alexa ein Drama, was abseits jeder Realität ist.

    Fazit: Es ist egal, ob eine KK an die Daten über dubiose Quellen kommt. Sie würde sich strafbar machen. Nicht nur wegen dem Besorgen, sondern auch wegen dem Verwenden. Und ganz nebenbei würde sie gegen zig weitere Gesetze verstoßen, aber hey rufen wir noch zwei mal "BIG DATA", vielleicht ändert das ja dann was an unserer Lage und alle rennen panisch durchs Getreide.

    Das Alexa Daten analysiert ist mir bewusst und das überall auf der Welt Gesetze gebrochen werden ist mir auch bewusst. Um so wichtiger, denen auf die Finger zu hauen, die für die Durchsetzung von Gesetzen zuständig sind. Da ich keinesfalls beeinflussbar durch Werbung bin und Kunterbuntkäufer von Marken und nicht Marken bin, lasse ich mich von den bisherigen Analysezwecken auch nicht beeindrucken. Wobei mir eine gewisse analyse sogar ganz recht ist um nicht zugespammt zu werden mit irgendwelchem Mist der mich nicht interessiert.

  8. Re: "Wir nehmen den Datenschutz ernst"

    Autor: cpt.dirk 12.10.19 - 16:39

    Sorry, aber das ist allein deine Interpretation meiner Aussage, die sich primär auf diejenige in den im Artikel erwähnten Terms of Services bezieht und sekundär auf Snowden-Leugner sowie schlichtweg naive, bzw. bequeme Gemüter.

    Letztere stellen sich auch ein Alexa ins Wohnzimmer und ignorieren völlig die Tatsache, dass sie damit potentiell auch jegliche Besucher in Mitleidenschaft ziehen. Sie sind aber zu naiv / zu bequem, sich über die Implikationen Gedanken zu machen, bzw. Verantwortung zu übernehmen - die meisten werden es den Besucher*Innen aus Gedankenlosigkeit nicht einmal mitteilen.

    Nutzer von Apps wie WhatsApp und Facebook - deutsche Datenschutzbeauftragte sagen es ja - fallen wohl in eine ähnliche Kategorie.

    Wer garantiert denn, dass mitgehörte Gespräche, z. B. kritische Kommentare über Trump, über die US-Politik, Vernetzungsprofile u. a., nicht ausgewertet und beim nächsten Einreiseersuchen plötzlich zur Abweisung durch die "Homeland Security" führen?

    Das mag unwahrscheinlich klingen - aber unmöglich ist es nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.10.19 16:42 durch cpt.dirk.

  9. Re: "Wir nehmen den Datenschutz ernst"

    Autor: cpt.dirk 12.10.19 - 16:50

    Lies das hier:
    https://forum.golem.de/kommentare/security/ueberwachung-amazon-mitarbeiter-sichten-bilder-von-cloud-kameras/wir-nehmen-den-datenschutz-ernst/129951,5498969,5500117,read.html#msg-5500117

    Zudem wirfst du verschiedene Jurisdiktionen in einen Topf:

    - Deutschland / EU
    - USA / nicht-EU

    Was erst auf US-Servern gelandet ist, darauf hat keine EU-Institiution nennenswerten Einfluss, das sollte wohl klar sein.

    Wie "unbedarft" selbst deutsche Datenschutzbeauftragte* sind, zeigt sich an der Einschätzung zu Google-Analytics' "Pseudonymisierung" - dass Google als omnipräsenter "Sozius"-Agent Mittel und Wege hat, diese Daten on-the-fly zu rekonstruieren und existierenden Profilen zuzuweisen, daran besteht wohl kaum ein Zweifel.

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