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China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

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  1. China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

    Autor: m_jazz 08.12.18 - 09:13

    ... Im Gegensatz zu Deutschland. Just sayin'.

  2. Re: China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

    Autor: brainslayer 08.12.18 - 09:40

    m_jazz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... Im Gegensatz zu Deutschland. Just sayin'.

    Im Internet Dienstleistungsektor? Eher nicht. Niemand würde freiwillig seine Daten z.b. auf einem Cloud Storage in Russland lagern. Oder seine Emails auf nem Russischen oder Chinesischem Server. Nur die die keine Wahl haben. Die Russen haben eher fähige Software Entwickler und auch Software Firmen. mmh aber die Chinesen? Die haben wie immer nur billige Arbeitskräfte. Aber an sonsten kommt aus dem IT Sektor nur relativ wenig eigenkreation

  3. Re: China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

    Autor: AllDayPiano 08.12.18 - 09:42

    Wenn man die Daten dort bereits verschlüsselt transferiert - wo wäre das Problem.

    Und nur weil russische Geheimdienste recht offenkundig spionieren, heißt das nicht, dass es woanders besser ist.

  4. Re: China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

    Autor: m_jazz 08.12.18 - 23:57

    Internet Dienstleistungsektor? Wenn damit Cloud-Anbieter gemeint sind, dann mag das stimmen. Aber das große Geld verdienen Konzerne wie Google und Amazon. Und da ist Russland mit Yandex gut vertreten. In China gibt es Alibaba (30x so groß wie Amazon?!), sowie Baidu. Und hier reden wir nur über Prestigeträchtige Internet-Giganten. Über den Rest der IT-Branche (Software & Hardware) wollen wir gar nicht reden, was kommt da nicht aus China? Inklusive eines Großteils unserer Netzwerk-Infrastruktur.

    Was hat Deutschland dem entgegen zu setzen? Oder sogar ganz Europa? - Absolut gar nichts. Wenn Sie meinen das HostEurope und die Hetzner Online GmbH als Rückrat der deutschen IT-Industrie herhalten könnten, dann empfehle ich Ihnen einen Blick in die aktuellen Bilanzen. In den nächsten paar Hundert Jahren wird das nichts.

    Im Artikel wird behauptet China und Russland seien "unattraktiv für die Digitalwirtschaft". Und das dürfte, allein in Anbetracht der Tatsache das schon dieser Golem-Artikel hier mit chinesischer Computer-Hardware geschrieben wurde, offensichtlich nicht stimmen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.12.18 23:59 durch m_jazz.

  5. Re: China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

    Autor: PerilOS 09.12.18 - 02:48

    Deutschland ist der Schatten-Gigant im Industrie und Dienstleistungssektor. Keine Fabrik auf dieser Welt läuft ohne deutsche Technologie und Software.
    Nur weil in Deutschland nicht für den B2C Markt produziert und entwickelt wird, heißt das nicht das Deutschland Rückständig ist. Das Geld wird im B2B Markt gemacht.
    Als Beispiel für den "Durchschnittsforenuser" ist hier mal nur SAP anzuführen. Dazu gibt es noch hoch innovative Software in Sachen Anlagensteuerung, Finanzwesen, Reporting, Robotik und Optimierung, sowie in allen anderen relevanten Bereichen. Wer das "All-In-One" Paket will, holt sich SAP ins Haus. Wer hoch spezialisierte Software möchte, der bekommt das von den Mittelständlern. Der Grund warum jedes Land auf dieser Welt bei Hoch-Technologie zuerst in Deutschland auf Shopping Tour geht, hat seine Gründe.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.12.18 02:51 durch PerilOS.

  6. Re: China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

    Autor: Allesschonvergeben 09.12.18 - 09:02

    m_jazz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    In China gibt es
    > Alibaba (30x so groß wie Amazon?!), sowie Baidu.


    Definiere mal bitte 30x so groß.
    30x mehr Fläche?
    30x mehr Kunden?
    30x höherer Hauptsitz?

    Ich kann dir aufjedenfall sagen das der Marktwert von Alibaba(ca.314Mrd.) nur die Hälfte von Amazon ist. (ca 730Mrd.)
    Und was zählt denn bitte heute mehr als der Marktwert?

  7. Re: China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

    Autor: bombinho 10.12.18 - 00:38

    Allesschonvergeben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was zählt denn bitte heute mehr als der Marktwert?

    Nehmen wir mal eine chinesische Firma (nennen wir sie Alibibo), die bestueckte Mainboards im Lager hat, vereinfachend nehmen wir an, dass ansonsten Einnahmen und Ausgaben sich die Waage halten und das einzige Kapital diese Mainboards sind.

    Das Stueck hat einen Stueckpreis in China von 10¤ und es befinden sich 100.000 davon im Lager.

    Damit hat Alibibo ein Kapital von 1.000.000¤, was schlussendlich den Marktwert darstellt.

    Nun verkauft diese Firma diese Mainboards an eine deutsche Firma (nennen wir sie Amazing) ueber Zwischenhaendler und mit den notwendigen Transportkosten usw. .
    Die deutsche Firma hat ebenfalls Einnahmen~Ausgaben.
    Sie hat nun diese 100.000 Mainboards, welche zum Stueckpreis von 30¤ erworben wurden, im Lager und das ist das einzige Kapital.

    Damit hat Amazing nun 3.000.000¤ Kapital.

    Obwohl beide Firmen die jeweils gleichen Gueter besitzen, unterscheidet sich der Marktwert von Amazing um den Faktor 300% von Alibibo.

    Bei identischen Voraussetzungen ist der Marktwert unterschiedlich. Also sollte man den Marktwert doch eher kritisch im Blick behalten. Er ist sicher eine Groesse, aber nicht die Einzige.
    Da beide Firmen auf jeweils unterschiedlichen Maerkten mit dem gleichen Gut handeln, sind sie voneinander abhaengig genug, als dass dort der Marktwert etwas sinnvoll aussagen koennte.
    Denn ohne den Schutz der jeweiligen Heimatmaerkte koennte Alibibo Amazing die Geschaeftsgrundlage entziehen und dort selbst aktiv werden und Amazing koennte versuchen, saemtliche Mainboards zu verscherbeln und das Kapital in Alibibo anzulegen.

  8. Re: China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

    Autor: Lanski 11.12.18 - 09:07

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allesschonvergeben schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und was zählt denn bitte heute mehr als der Marktwert?
    >
    > Nehmen wir mal eine chinesische Firma (nennen wir sie Alibibo), die
    > bestueckte Mainboards im Lager hat, vereinfachend nehmen wir an, dass
    > ansonsten Einnahmen und Ausgaben sich die Waage halten und das einzige
    > Kapital diese Mainboards sind.
    >
    > Das Stueck hat einen Stueckpreis in China von 10¤ und es befinden sich
    > 100.000 davon im Lager.
    >
    > Damit hat Alibibo ein Kapital von 1.000.000¤, was schlussendlich den
    > Marktwert darstellt.
    >
    > Nun verkauft diese Firma diese Mainboards an eine deutsche Firma (nennen
    > wir sie Amazing) ueber Zwischenhaendler und mit den notwendigen
    > Transportkosten usw. .
    > Die deutsche Firma hat ebenfalls Einnahmen~Ausgaben.
    > Sie hat nun diese 100.000 Mainboards, welche zum Stueckpreis von 30¤
    > erworben wurden, im Lager und das ist das einzige Kapital.
    >
    > Damit hat Amazing nun 3.000.000¤ Kapital.
    >
    > Obwohl beide Firmen die jeweils gleichen Gueter besitzen, unterscheidet
    > sich der Marktwert von Amazing um den Faktor 300% von Alibibo.
    >
    > Bei identischen Voraussetzungen ist der Marktwert unterschiedlich. Also
    > sollte man den Marktwert doch eher kritisch im Blick behalten. Er ist
    > sicher eine Groesse, aber nicht die Einzige.
    > Da beide Firmen auf jeweils unterschiedlichen Maerkten mit dem gleichen Gut
    > handeln, sind sie voneinander abhaengig genug, als dass dort der Marktwert
    > etwas sinnvoll aussagen koennte.
    > Denn ohne den Schutz der jeweiligen Heimatmaerkte koennte Alibibo Amazing
    > die Geschaeftsgrundlage entziehen und dort selbst aktiv werden und Amazing
    > koennte versuchen, saemtliche Mainboards zu verscherbeln und das Kapital in
    > Alibibo anzulegen.


    ... ich glaube nicht, dass das so funktioniert.

  9. Re: China und Russland haben eine florierende IT-Industrie

    Autor: bombinho 12.12.18 - 14:23

    Lanski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... ich glaube nicht, dass das so funktioniert.

    Glaube in allen Ehren, ich glaube nicht, dass ich weiss, welchen Fehler du hier aufzeigen wolltest.
    Sicher habe ich simplifiziert. Aber du scheinst ein grundlegendes Problem zu sehen, nur wo?

    Hast Du vielleicht Absprachen im Sinn?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 12.12.18 14:26 durch bombinho.

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