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30 Abgeordnete in der Nacht?

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  1. 30 Abgeordnete in der Nacht?

    Autor: /mecki78 17.04.15 - 13:27

    So was sollte verboten sein. Zum einen sollte es solche Sitzungen mit Abstimmung nur in einem normalen Zeitfenster geben dürfen (sagen wir zwischen 10 und 16 Uhr) und dann sollte es einen Mindestanwesenheitsregelung geben, kann ja nicht sein das am Ende 25 Leute etwas derart weitreichendes für ein ganzes Land beschließen dürfen.

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.15 13:27 durch /mecki78.

  2. Re: 30 Abgeordnete in der Nacht?

    Autor: ChristianKpunkt 17.04.15 - 13:35

    Ging in Deutschland während eines Deutschland-Spiels bei der Fußball-EM doch auch. -_-

  3. Das ist Demokratie

    Autor: InsaneNerd 17.04.15 - 13:52

    Ist in Deutschland doch genauso, die überwiegende Mehrheit der Parlamentarier scheint das jedenfalls egal zu sein den keiner von den Politikern hat sich jemals darüber beschwert. Themen wie Demokratie oder Bürgerrechte sind denen also nicht wichtig, sonst wären mehr anwesend gewesen oder hätten dem Termin so nicht zugestimmt.

    Wenn aber über eine Diäten Erhöhung abgestimmt wird dann ist der Raum natürlich Rappel Voll gefüllt mit engagierten Politikern. Gehts ums Volk und dessen Rechte sind halt nur n par müde Nasen anwesend.

    Einer der Gründe warum ich repräsentative Demokratie strikt ablehne, Demokratie ist korrupt bis zum geht nicht mehr und das ausnahmslos und überall wo sie praktiziert wird.

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  4. Re: 30 Abgeordnete in der Nacht?

    Autor: /mecki78 17.04.15 - 14:12

    ChristianKpunkt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ging in Deutschland während eines Deutschland-Spiels bei der Fußball-EM
    > doch auch. -_-

    Und da fände ich es dann genauso falsch.

    /Mecki

  5. Re: 30 Abgeordnete in der Nacht?

    Autor: ChristianKpunkt 17.04.15 - 14:30

    Dito....

  6. Re: Das ist Demokratie

    Autor: /mecki78 17.04.15 - 14:35

    "Demokratie" heißt wortwörtlich "Herrschaft des Staatsvolkes". Also Demokratie ist das so schon mal nicht. Und Mehrheitsprinzip ist es auch nur insofern, dass die Mehrheit der Anwesenden dafür war; nur war ja nicht einmal die Mehrheit der Abgeordneten anwesend.

    Ich lehne repräsentative Demokratie nicht ab, weil wenn der Bürger immer selber und direkt über alles abstimmen müsste, dann hätte er zum einen kaum noch Zeit für etwas anderes (das ist quasi schon ein Vollzeitjob; was dabei für ein volkswirtschaftlicher Schaden entsteht!) und zum anderen hätte er dann auch bald keinen Bock mehr. Du regst dich hier über Entscheidungen auf, die dir wichtig sind und dir nicht passen, aber das sind 0,1% davon, über das in einem Jahr abgestimmt wird. Die anderen 99,9% sind dir größtenteils nicht wichtig und meistens einfach nur egal und du würdest dich nicht damit befassen wollen. Falls doch, warum bist du dann kein Politiker und sitzt im Parlament?

    Das System mach so schon Sinn, dass der Bürger sich nicht täglich mit Politik und mit jedem Dreck beschäftigen muss, sondern jemanden den er vertraut mit dieser Aufgabe betreut. Das ist wie der Chef einer Firma, der will auch nicht alles selber machen. Dafür hat er angestellte, die ihm Arbeit abnehmen sollen, auch solche, die in seinem Namen oder im Namen der ganzen Firma sprechen dürfen.

    Aber was ich gerade in Dtl. vermisse ist, dass es die Möglichkeit gibt, dass der Bürger sich damit befassen kann, wenn er will. Der Bürger soll nicht immer mitreden müssen, aber er soll mitreden dürfen und das fehlt mir in Deutschland. Die Möglichkeit, dass der Bürger entscheiden darf und dass dann seine Entscheidung das letzte Wort ist (und über Bundestag/-Rat und Regierung steht!). Das Erzwingen eines bundesweiten Volksentscheids, bei dem der Bürger sagen kann was er will und so wie er sagt, so wird es dann auch gemacht und nicht anders.

    /Mecki

  7. Re: Das ist Demokratie

    Autor: plutoniumsulfat 17.04.15 - 14:57

    Was fehlt, wäre, dass der Bürger aufgeklärt sein muss.

  8. Re: Das ist Demokratie

    Autor: RedShirt 17.04.15 - 15:23

    Das ist halt der Trick um schwierige Entscheidungen durchwinken zu lassen. Man trommelt Befürworter einer Sache zu ungünstigen Zeiten zusammen und lässt abstimmen. Weiß nicht ob die Franzosen sowas wie den "Hammelsprung" bei uns haben. Kann vielleicht hier jemand beantworten. Aber wie hier schon gesagt: es MUSS gerade bei solchen Entscheidungen doch eine Beschlussfähigkeit des Parlaments vorhanden sein und die ist mit 30 Leuten NIE IM LEBEN da gewesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.04.15 15:23 durch RedShirt.

  9. Re: 30 Abgeordnete in der Nacht?

    Autor: Moe479 17.04.15 - 21:10

    so ist das wenn man sich selbst zum feind der bürger erklärt!

  10. Re: Das ist Demokratie

    Autor: InsaneNerd 17.04.15 - 21:53

    Bei der Wahl treten ja mehrere Kandidaten gegeneinander an, um Wahlen zu gewinnen muss man schon macciavelistische Strategien anwenden. Dazu gehört auch Lügen, oder interne Intrigen um von den Parteien auf die besseren Listenplätze gesetzt zu werden. Die Bereitschaft sich rücksichtlos gegen andere durchzusetzen und gleichzeitig dem Wahlvolk gegenüber den moralisch korrekten Menschen zu präsentieren verlangt eben einen durchaus verlogenen Charakter.

    Mit ehrlichkeit und Idealen macht wohl kaum einer in den Parteiapperaten Karriere, ohne die entsprechenden Seilschaften darf man da nicht mehr machen als unentgeldlich Flyer verteilen oder Plakate aufhängen. Nur wer sich da durch das Gewühl der nach Macht strebenden Konkurrenten nach oben kämpft darf nacher das Volk "repräsentieren".

    Leute mit einem psychophatischen Charakter kommen da durchaus sehr viel leichter nach oben als die Idealisten denen es um Themen geht. In Konzernen ist es ja genauso, es gibt psychologische Studien die Zeigen das der Anteil von Soziophaten und Psychophaten desto höher wird je höher die Hirarchie Ebene ist die man sich anschaut. Das trifft natürlich für Staatsapperate aller art zu.

    In sofern kann es niemanden geben der die Interessen des Volkes vertreten kann, diejenigen die so weit kommen sind von wenigen Ausnahmen abgesehen immer diejenigen welche nur ihre eigenen Interessen vertreten. Deswegen ist die Politik ja auch so wie sie ist. Da Diktatur keine Alternative ist und Basisdemokratie nur bedingt funktioniert, Anarchistische Selbstverwaltung in unserer immer komplexeren Welt quasi ausgeschlossen ist. Also, Demokratie ist evtl das kleinste übel aber ihrem Anspruch Demokratisch zu sein wird sie somit meiner Ansicht nach nicht gerecht.

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  11. Re: 30 Abgeordnete in der Nacht?

    Autor: Sascha Klandestin 20.04.15 - 13:44

    Wäre das ganze Parlament versammelt, wäre das Ergebnis das gleiche. Nur teurer.

    Es wäre Unsinn, 400 Top-Manager zu einer Abstimmung zu schicken, deren Ergebnis vorher schon über Fraktionszwang und Mehrheitsverhältnisse klar ist. Die paar Personen sind in der Regel ohnehin die Experten der Fraktionen, die sie Vertreten. Es ist sinnvoll, dass diese im Sinne ihrer Fraktion abstimmen.

    Ansonsten ist es ganz einfach: die bestehende Überwachungsmöglichkeiten schaffen keine Sicherheit, also brauchen wir noch mehr davon. Immer mehr. Bis es funktioniert.

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