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Grundsätzlich keine dumme Idee, aber...

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  1. Grundsätzlich keine dumme Idee, aber...

    Autor: ZeldaFreak 05.12.19 - 16:26

    so wie es im Artikel beschrieben ist, hört es sich nicht gut an.

    Ich habe nichts dagegen wenn ich der Polizei sagen kann, dass bei mir Kameras angebracht sind und auch den Garten filmen. Solange ich der Polizei das Material zuschicken muss, ist das okay. Die Hürde sollte aber relativ hoch sein, von Seiten der Polizei. Die Polizei soll ja nicht jede Woche ankommen und wegen irgendwas die Aufnahmen anfragen. So weiß die Polizei wo es Kameras gibt und muss diese nicht Suchen und diese hat Kontaktdaten in ihrem System, wo man relativ einfach nachfragen kann. Die Polizei wird wohl kaum meine E-Mail Adresse haben und meine Telefonnummer haben diese auch nicht.

    Schön wäre es wenn man dann auch einen angenehmeren Winkel benutzten darf, der so normalerweise nicht geht. Das löst natürlich nicht das datenschutzrechtliche Problem. Da es aber auch der Allgemeinheit helfen kann, könnte man da evtl. etwas drehen.

    Mir gefällt es aber nicht dass die Polizei vollen Zugriff auf die Kamera hat. Das Problem wäre aber auch nicht so leicht zu lösen. Als Passant möchte man nicht überall auf Kamera sein. Wenn die ganzen Leute eine Google Kamera nutzten und die Cloud nutzten, könnte Google auch ein Bewegungsprofil von mir erstellen, ohne dass ich meine Geräte bei mir trage. Auch die neugierigen Nachbarn können dann mit der neuen Technologie einfacher Spionieren. Man braucht nicht mehr 24/7 selber zu lauschen, sondern nutzt einfach die Kamera und guckt sich nur die Momente an, wo die ausgelöst hat.
    Man selber will aber auch ohne viel Aufwand auf die Aufnahmen zugreifen können. Sei es um im Urlaub zu gucken ob alles okay ist, ob die Kinder keinen Unsinn machen oder weil es interessant ist dem Mähroboter zu zugucken.

    Eine andere Alternative wäre wenn die Polizei eine Kamera am eigenen Grundstück aufstellen dürfen, die aber so wenig wie möglich vom eigenen Grundstück filmt. Man selber hat keinen Zugriff auf die Kamera und muss sich nicht darum kümmern, außer vielleicht mal zu säubern (ist das überhaupt nötig?) und die richtig auszurichten, falls die mal verstellt wurde. Dafür bekommt man aber auch Geld, womit man eigene Kameras kaufen kann.

    Problem ist, dann gehen wir mehr und mehr Richtung Überwachungsstaat. Ist ja das eine wenn ich freiwillig mein Grundstück filme und dann zufällig mal ein Einbrecher über den eigenen Garten flüchtet und man so helfen kann.
    Kein leichtes Thema.

  2. Re: Grundsätzlich keine dumme Idee, aber...

    Autor: mainframe 06.12.19 - 11:45

    Deinen ersten Ansatz finde ich garnicht schlecht.

    Wobei die Polizei bei uns auch fragt, wenn in der Nachbarschaft was passiert ist, ob man sich die Aufzeichnung ansehen darf. Das Problem ist allerdings, dass es nicht bei Bagatellen passiert.

    Als mein Auto das erste Mal im Hof geknackt wurde, hatte ich die schlechte Aufzeichung auf CD bei der Anzeige dabei. Darauf hat man erkannt, dass es 2 Männer waren. der eine stand Schmiere der andere hat sich 3 Minuten Zeit gelassen, das Auto zu durchwühlen. Geklaut haben Sie meine Arbeitstasche mit Laptop und meine Kamera.
    Jetzt kommt der Witz, unter 5000¤ schauen die sich die Videos garnicht an. Da rentiert es sich nicht die Daten auf den Videoauswertungsrechner zu laden und zu analysieren!
    Im Endeffekt hat die Versicherung alles ersetzt und der Fall wurde geschlossen. Aufklärungsquote 4-5%

    Mittlerweile habe ich aufgerüstet und bessere Kameras im Einsatz. Viele auch in große Gehäuse gepackt, damit man sie sieht. Am abschreckensten ist es immernoch, das komplette Grundstück mit Licht zu fluten, da dadurch auch die Nachbarn hellhörig werden.
    Mit den Nachbarn habe ich auch die Übereinkunft einen Teil der Straße und Ihre Einfahrten mit aufzuzeichnen.
    dabei ist aufgefallen, dass immer mal wieder seltsame Gestallten sich sehr genau die Grundstücke ansehen und auch Fotos machen. Ein Ausländisches Kennzeichen konnten wir öfter sehen und haben das der Polizei gemeldet, die dann etwas häufiger Streife gefahren ist.
    Aber im Endeffekt passiert nicht viel.

  3. Re: Grundsätzlich keine dumme Idee, aber...

    Autor: wurstdings 06.12.19 - 17:17

    Also hat es beim ersten Mal schon nix genützt, dass du Videoüberwachung einsetzt und deine Schlussfolgerung war "noch mehr Überwachung"?
    Naja, wenn du dadurch besser schlafen kannst hat es ja auch was positives und die Kamerahersteller im fernen Osten verdienen noch etwas Geld.

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