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20.000?

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  1. 20.000?

    Autor: AllDayPiano 09.08.16 - 15:06

    Das ist mal derb.

    Da gewinnt man nichts geldwertes, und muss trotzdem dafür blechen. Irgendwie fühlt sich das falsch an.

  2. Re: 20.000?

    Autor: m_jazz 09.08.16 - 15:10

    Nichts geldwertes? Sind Flüge heute nichts mehr wert?

  3. Re: 20.000?

    Autor: m.leonberger 09.08.16 - 15:37

    Auf zur Grundsatzdiskussion...

    Was ist "Geldwert"?

    Etwas das ich eigentlich gegen Geld kaufen müsste?
    Oder das ich selbst gegen Geld oder andere Werte weiter veräußern kann?

    und ist es überhaupt ein "Vorteil" wenn es meine eigentliche Entlohnung darstellt?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.16 15:38 durch m.leonberger.

  4. Re: 20.000?

    Autor: Berlinlowa 09.08.16 - 15:38

    Der hat nichts "gewonnen" sondern eine Provision für seine Arbeit erhalten, sozusagen ein Consulting-Honorar. Die Währung sind nicht Dollar oder Euro, sondern Meilen.

    Da man bei den meisten Airlines fehlende Meilen gegen Zahlung zu einem festen Kurs kaufen kann, gibt es sogar einen Umrechnungskurs.

    Ich halte es für gerecht, das diese "Zahlung" als Einkommen angesehen wird, das natürlich auch als solches versteuert werden muss. Mag sein, dass sich das für Dich falsch anfühlt, im Sinne der Steuergerechtigkeit ist das aber fair.

  5. Re: 20.000?

    Autor: Technik Schaf 09.08.16 - 15:39

    In solchen Situationen sollte es definitiv als "was ich effektiv und tatsächlich gegen Geld LEGAL verkaufen kann" ausgelegt werden oder die Steuer muss auch in dem geldwerten etwas gezahlt werden können.

  6. Re: 20.000?

    Autor: m.leonberger 09.08.16 - 15:39

    Dann müsste er aber Einkommenssteuer zahlen und keinen Geldwertenvorteil ;-)

  7. Re: 20.000?

    Autor: Technik Schaf 09.08.16 - 15:43

    Berlinlowa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der hat nichts "gewonnen" sondern eine Provision für seine Arbeit erhalten,
    > sozusagen ein Consulting-Honorar. Die Währung sind nicht Dollar oder Euro,
    > sondern Meilen.
    >
    > Da man bei den meisten Airlines fehlende Meilen gegen Zahlung zu einem
    > festen Kurs kaufen kann, gibt es sogar einen Umrechnungskurs.
    >
    > Ich halte es für gerecht, das diese "Zahlung" als Einkommen angesehen wird,
    > das natürlich auch als solches versteuert werden muss. Mag sein, dass sich
    > das für Dich falsch anfühlt, im Sinne der Steuergerechtigkeit ist das aber
    > fair.

    Und womit soll er es bezahlen? Schließlich gibt es keinen rückzahlungskurs.

    Außerdem war es sehr wohl ein Gewinn oder wurde er von United vertraglich angestellt?

    Steuergerechtigkeit heißt in deinen Augen also das jemand durch sein hornorar in den Ruin getrieben wird? Ja das ist definitiv die Aufgabe des Staates. Seine Bürger in den Ruin treiben.

  8. Re: 20.000?

    Autor: AllDayPiano 09.08.16 - 15:56

    m_jazz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nichts geldwertes? Sind Flüge heute nichts mehr wert?

    Moment, das habe ich so nicht gesagt. Meilen sind viel wert, sogar sehr viel.

    Fakt ist aber auch, dass Meilen ein Abstraktum sind. Ich kann sie nicht so ohne weiteres eintauschen gegen Bargeld und ich kann sie so ohne weiteres auch nicht weitergeben (soweit mir die AGB der Airline das verbietet).

    Ich erhalte im Grunde eine Sachzuwendung auch wenn der Begriff hier falsch ist.

    Daher ist die Frage, wie man den Vorteil durch diese Zwendung bewerten will. Es gibt keine Börse, die den Wert bestimmt und damit keinen Umrechnungskurs. Meilen bei bspw. Raynair (k.a. ob die das machen) haben einen anderen Wert als in der Star Alliance, es gibt Unterschiede ob es Prämienmeilen oder Flugmeilen sind.

    Welchen Wert legt man also für die steuerliche Bewertung zu Grunde?

  9. Re: 20.000?

    Autor: vergeben 09.08.16 - 15:58

    Es klingt zwar hart, aber da ist nunmal selbständige Arbeit gegen Honorar. Er ist über die Bedingungen auf der Homepage von United einen Vertrag mit United eingegangen.

    Die Schwierigkeit hierbei ist die Bezahlung in Form von Meilen und deren faire Umrechung in eine gültige Währung. Wenn er die Meilen in irgendetwas einlöst, steht ein Wert fest, welcher dann nach § 37a EStG zu versteuern wäre.

    Was die Sache aber entschärfen dürfte, er hat die Meilen geschäftlich genutzt, also sind sie Ausgaben. ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.16 16:10 durch vergeben.

  10. Re: 20.000?

    Autor: Dwalinn 09.08.16 - 16:00

    Er hätte ja auch die Zahlung ablehnen können.

    Persönlich empfinde ich das auch als beschiss und wüsste nicht warum ich mir die mühe machen soll für Flugmeilen zu arbeiten (außer ich könnte meine Steuern auch in Flugmeilen Bezahlen) ...
    stell euch mal vor man wird bei McDonalds in Burger bezahlt... die halten wahrscheinlich 2-3 Jahre bei Zimmertemperatur aber dann sitzt man auf einen haufen Biomüll den man sogar noch bezahlen muss weil man ja einen Vorteil daraus hatte.

    Solche Firmen sollten das definitiv besser kennzeichnen was auf die Nutzer ihres Bounty Programms zukommt.... gerade Junge Hacker wissen das sicherlich nicht.

  11. Re: 20.000?

    Autor: theFiend 09.08.16 - 16:00

    Technik Schaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Außerdem war es sehr wohl ein Gewinn oder wurde er von United vertraglich
    > angestellt?
    >
    > Steuergerechtigkeit heißt in deinen Augen also das jemand durch sein
    > hornorar in den Ruin getrieben wird? Ja das ist definitiv die Aufgabe des
    > Staates. Seine Bürger in den Ruin treiben.

    Er hat eine Arbeit geleistet, und dafür einen Gegenwert erhalten. Insofern hat das mit einem Gewinn (Lotterie) nichts zu tun. Das kann man jetzt gut finden oder auch nicht, aber im fiskalen Zusammenhang ist es eben ein geldwerter Vorteil. Da er auch nicht von Flugmeilen leben kann, muss er auch ein anderweitiges Einkommen erzielen, aus dem er eben jenen geldwerten Vorteil bezahlt... mit in den Ruin treiben hat das nichts zu tun...

  12. Re: 20.000?

    Autor: Dwalinn 09.08.16 - 16:04

    Den direkten wert bei United Airlines würde ich mal meinen. Wenn mich Porsche mit Autos bezahlen würde müsste ich ja auch diesen wert angeben (ich vermute mal Listenpreis?)

    Diese Meilen lassen sich doch nur bei United Airlines ausgeben oder ist das eher vergleichbar mit Payback Punkten wo verschiedene Unternehmen dran teilnehmen?

  13. Re: 20.000?

    Autor: vergeben 09.08.16 - 16:08

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > m_jazz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nichts geldwertes? Sind Flüge heute nichts mehr wert?
    >
    > Moment, das habe ich so nicht gesagt. Meilen sind viel wert, sogar sehr
    > viel.
    >
    > Fakt ist aber auch, dass Meilen ein Abstraktum sind. Ich kann sie nicht so
    > ohne weiteres eintauschen gegen Bargeld und ich kann sie so ohne weiteres
    > auch nicht weitergeben (soweit mir die AGB der Airline das verbietet).
    >
    > Ich erhalte im Grunde eine Sachzuwendung auch wenn der Begriff hier falsch
    > ist.
    >
    > Daher ist die Frage, wie man den Vorteil durch diese Zwendung bewerten
    > will. Es gibt keine Börse, die den Wert bestimmt und damit keinen
    > Umrechnungskurs. Meilen bei bspw. Raynair (k.a. ob die das machen) haben
    > einen anderen Wert als in der Star Alliance, es gibt Unterschiede ob es
    > Prämienmeilen oder Flugmeilen sind.
    >
    > Welchen Wert legt man also für die steuerliche Bewertung zu Grunde?

    Siehe § 37a EStG, danach beträgt der pauschale Steuersatz 2,25 Prozent vom Preis des Fluges. Der Zweck der Reise war aber dienstlich, somit sind es Kosten. ;)

  14. Re: 20.000?

    Autor: Axido 09.08.16 - 16:14

    "Denn in einigen Jurisdiktionen müssen Meilen als geldwerter Vorteil versteuert werden."

    Die Meilen sind der geldwerte Vorteil, also die Entlohnung, die der Herr für seine Funde erhalten hat, welche jedoch nicht in Form von Geld an ihn erbracht wird. Ein geldwerter Vorteil gilt wiederum als Einkommen. Auf dieses Einkommen wird dann Einkommensteuer erhoben.

    Also ja, bei den 20.000 geht es um die Einkommensteuer, die er für diesen geldwerten Vorteil zahlen müsste.

    Einen "Geldwertenvorteil" (als Substantiv zusammen geschrieben) als Bezeichnung für eine Abgabe gibt es so wiederum nicht. Ich glaube, da lag ein Missverständnis vor.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 09.08.16 16:18 durch Axido.

  15. Re: 20.000?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.08.16 - 16:59

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hätte ja auch die Zahlung ablehnen können.
    >
    > Persönlich empfinde ich das auch als beschiss und wüsste nicht warum ich
    > mir die mühe machen soll für Flugmeilen zu arbeiten (außer ich könnte meine
    > Steuern auch in Flugmeilen Bezahlen) ...
    Wenn er viel fliegt kann sich das durchaus lohnen. Ich wüsste auch nicht, was da "Beschiss" sein soll. Dort steht klar bei, dass er Meilen statt Geld bekommt und dem hat er zugestimmt.
    > stell euch mal vor man wird bei McDonalds in Burger bezahlt... die halten
    > wahrscheinlich 2-3 Jahre bei Zimmertemperatur aber dann sitzt man auf einen
    > haufen Biomüll den man sogar noch bezahlen muss weil man ja einen Vorteil
    > daraus hatte.
    In Restaurants ist tatsächlich oft Essen ein Teil der "Bezahlung". Da darf jeder Mitarbeiter sich Mittags was von der Karte bestellen wenn es etwas ruhiger ist.
    > Solche Firmen sollten das definitiv besser kennzeichnen was auf die Nutzer
    > ihres Bounty Programms zukommt.... gerade Junge Hacker wissen das
    > sicherlich nicht.
    Es steht ganz klar auf der Homepage was es als Prämie gibt. Wer damit seinen Unterhalt verdient, muss eh nachgucken, was er erhält (auch die Geldprämien unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen stark). Einfach mal drauf los hacken ist nicht. Oft dürfen nur einzelne Teile "gehackt" werden oder es gelten bestimmte Bedingungen.

  16. Re: 20.000?

    Autor: Seismoid 09.08.16 - 17:57

    In Zukunft werden wohl Amazon-Mitarbeiter etc. teilweise in Amazon-Kontoguthaben ausbezahlt, das sie dann nur bei ihrem Arbeitgeber selbst ausgeben können.
    Und nur Texter der Starklasse sind davon ausgenommen ;-)

  17. Re: 20.000?

    Autor: theFiend 09.08.16 - 19:28

    Seismoid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In Zukunft werden wohl Amazon-Mitarbeiter etc. teilweise in
    > Amazon-Kontoguthaben ausbezahlt, das sie dann nur bei ihrem Arbeitgeber
    > selbst ausgeben können.

    Solche Dinge sind in vielen Unternehmen absolut üblich, und das schon seit Jahrzehnten... Ob Einkaufsgutscheine, Dienstwagen oder andere Leistungen die man entsprechend nutzen kann, spielt dabei gar keine Rolle...

  18. Re: 20.000?

    Autor: HiddenX 09.08.16 - 20:33

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da er auch nicht von Flugmeilen leben kann, muss er
    > auch ein anderweitiges Einkommen erzielen, aus dem er eben jenen geldwerten
    > Vorteil bezahlt... mit in den Ruin treiben hat das nichts zu tun...
    Ja ganz toll. Der ist 19. Wenn man nicht weiß das man sowas versteuern muss (ich hätts nicht gewusst) kann man da ganz schöne Probleme bekommen. Als Schüler/Student (keine Ahnung ob er das ist, mit 19 nicht unwahrscheinlich) hat man zumindest eher selten mal eben 20k übrig. Und Flugmeilen nimmt das Finanzamt ja wohl auch nicht an? Wenn sie Steuern haben wollen sollen sie gefälligst auch nen Vorschlag bieten wie aus dem Gewinn das nötige Geld für die Steuern zu machen ist. Wenn das nicht geht sehe ich auch keinen Grund Steuern drauf zu verlangen. (Alternativ hätte man ja auch sagen können: "Du darfst jetzt immer umsonst mit uns fliegen", das muss man auch nicht versteuern (oder etwa doch? Die Berechnung will ich sehen))

  19. Re: 20.000?

    Autor: DASPRiD 09.08.16 - 20:51

    Ich hatte mir das mal aus Interesse bezüglich Bitcoin-Bezahlungen genauer angesehen. Da ist es so der Fall, das man es versteuern muss, sobald man die Bitcoin in eine "reale" Währung umtauscht. Ich konnte allerdings nicht herausfinden, was passiert, wenn man von den Bitcoins direkt Waren kauft.

  20. Re: 20.000?

    Autor: ibsi 09.08.16 - 21:07

    Ich könnte mir vorstellen das es genauso ist. Was ist umwandeln denn? Doch auch nur ein Kauf einer Währung mit der anderen, oder nicht?

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