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Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

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  1. Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: 77cenas 13.01.18 - 13:40

    Ich lese ständig nur über Berichte, wie die Sicherheitslücken geschlossen werden und was es für die Performance von in der Vergangenheit entwickelten CPUs bedeutet.

    Mich würde mal interessieren, wie geht es 2018/19 weiter? Die Lücken wurden schließlich schon im Sommer 2017 entdeckt. Hat man sich inzwischen Gedanken für die zukünftigen CPU Generationen gemacht, oder ist man zu sehr mit Schadensbegrenzung beschäftigt? Wird man weitere Performanceverbesserungen bei CPUs ohne solchen Sicherheitslücken schaffen? Oder wird die nächste CPU-Generation zwar sicherer, aber sicher nicht performanter?

    Wie sollte für den Otto-Normalkunden wie mich eine Kaufentscheidung für 2018 aussehen? Ich möchte mir schon seit Ende letzten Jahres einen neuen High-End PC zusammenstellen - bin jetzt aber verunsichert, ob es nicht sinnvoller wäre zu warten. Andererseits, wie lange muss ich dann warten? Ich erwarte keine Hardware Lösungen in 2018... weshalb ich mich vielleicht doch bewusst für die betroffene Coffee Lake Architektur entscheiden soll?

    Was meint ihr?

  2. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: razer 13.01.18 - 13:43

    die grundlagenforschung tritt da grade nochmal richtig ran. in den naechsten 1-2 jahren wird man staendig von intel und amd sicherheitsluecken hoeren - ob das jetzt echt uebersehene luecken sind, oder hintertueren fuer nsa.. keine ahnung. es wird aber immer mehr auftauchen.

    von dem her: du entscheidest dich bei cpus jetzt zwischen krebs und aids, nimm einfach die, die dir P/L maessig besser steht. ich bin mit dem i7 8700K zufrieden, wuerde ich keinen hackintosh betreiben haett ich mir wohl nen ryzen geholt.

  3. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: floewe 13.01.18 - 14:37

    >Ich erwarte keine Hardware Lösungen in 2018... weshalb ich mich vielleicht doch >bewusst für die betroffene Coffee Lake Architektur entscheiden soll?

    Da erwartest Du meiner Meinung nach völlig richtig. Es ist kein einfacher BUG, den man ausknipsen kann. Da ist ein komplett neues Design notwendig, was zum Teile ja machbar ist, AMD macht es teilweise vor. Eine CPU entwirft man aber nicht in 3 Monaten, die Produkte der nächsten 1-1,5 Jahre sind garantiert bereits fix und fertig.

    >Wird man weitere Performanceverbesserungen bei CPUs ohne solchen >Sicherheitslücken schaffen?

    Irgendwie sicherlich, aber nicht in den nächsten zwei Jahren, was aber auch unnötig ist, da wir ja nun eigentlich seit Jahren CPU Performance noch und nöcher haben. Meine i7-6700k hat noch diverse Jahre vor der Nase, es besteht für mich keine Notwendigkeit für etwas neues, außer wenn man auf dicke Hose machen will.

  4. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: corruption 13.01.18 - 17:19

    Viel schlimmer wird es für Leute die jetzt aufgrund der Leistungseinbußen "gezwungen" sind sich eine neue CPU zu kaufen da die Performance mit dem Sicherheitsupdate einfach nicht mehr reicht. (Sandy-Bridge wird wahr. extrem einbrechen... und viele haben noch den i7 2600(k) oder den Xeon E3 1230v1-3 ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.18 17:21 durch corruption.

  5. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: floewe 13.01.18 - 19:09

    Im Gamingbereich hält sich das in Grenzen, I/O wird aber doch schon ordentlich gebremst. für Sandy/Ivy Bridge gibt es ja derzeit keinen Microcode. Die bin ich aber vor Jahren schon losgeworden.

    Der i7-2600k ist seit 5 Jahren aus dem Handel, halb so schnell wie ein i7-8700k und verbraucht auch noch mehr Strom. Kein PCIe 3.0 an der CPU, NVMe SSD, also richtig viel I/O, kann man damit so oder so vergessen. Der gehört so langsam zum Alteisen.

    >http://www.gamestar.de/artikel/sandy-bridge-gegen-coffee-lake-interessanter-test-vergleicht-alte-und-neue-cpu-leistung,3322866.html

    Xeon E3 1230v3 wiederum ist Haswell, der kriegt gerade neuen Microcode.

  6. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: Luemmelhh 13.01.18 - 23:56

    floewe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gamingbereich hält sich das in Grenzen, I/O wird aber doch schon
    > ordentlich gebremst. für Sandy/Ivy Bridge gibt es ja derzeit keinen
    > Microcode. Die bin ich aber vor Jahren schon losgeworden.
    >
    > Der i7-2600k ist seit 5 Jahren aus dem Handel, halb so schnell wie ein
    > i7-8700k und verbraucht auch noch mehr Strom. Kein PCIe 3.0 an der CPU,
    > NVMe SSD, also richtig viel I/O, kann man damit so oder so vergessen. Der
    > gehört so langsam zum Alteisen.

    In Deinem zitierten Artikel steht aber:
    "Ohne Übertaktung landet der Core i7 8700K hier mit 30 Prozent vor dem Core i7 2600K, beim Spielen in WQHD sind es nur noch knapp sieben Prozent."

    Dafür dass der 2600k vor 7 Jahren auf den Markt kam (2011) und nur 2/3 der Kerne des 8700k hat, ist das ein ziemliches Armutszeugnis für die neue CPU. Da 30% mehr CPU im Alltag quasi nicht zu merken sind, lohnt sich ein Update also absolut nicht.

  7. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: floewe 14.01.18 - 01:51

    Es wundert Dich, das in den letzten Jahren nur homöopathische Dosen an Mehrleistung verkauft wurden? Die Frage des Stromverbrauchs bei gleicher Leistung UND I/O Leistung war doch viel interessanter. Wer will denn 370 FPS,bei gleicher permanenter 10 sek. Nachladezeit?

  8. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 19.01.18 - 18:03

    Luemmelhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dafür dass der 2600k vor 7 Jahren auf den Markt kam
    > (2011) und nur 2/3 der Kerne des 8700k hat, ist das ein
    > ziemliches Armutszeugnis für die neue CPU.
    > Da 30% mehr CPU im Alltag quasi nicht zu merken sind,
    > lohnt sich ein Update also absolut nicht.

    Wie hier schon mehrfach erwähnt, rein von der Leistung her lohnt es nicht. Anders sieht es aus, wenn man einige der neueren Features unbedingt braucht/will.

    Ich bin derzeit mit einem Xeon E3-1240v2 (also Ivy Bridge) unterwegs, der liegt bei Standardtakt leicht vor dem 2600K und leicht dahinter, wenn man letzteren übertaktet. Ich sehe noch keinen Anlass zum Aufrüsten.

    Spiele laufen unter 1080p und bei GPU-lastigen Titeln auch in bei höheren Auflösungen mit ausreichend fps und in höheren Auflösungen wird der Vorsprung stärkerer CPUs sogar noch geringer.
    Für Anwendungen langt es sowieso, zumal ich den PC zeitraubende Aufgaben wie En-/Recoding und Indizierungen von Datenbanken erledigen lasse, während ich an der Matratze horche.

    Kleine Ärgernisse wie der geringe praktische Leistungszuwachs, hohe Preise für Arbeitsspeicher und jetzt Meltdown und Spectre summieren sich zu einer erheblichen Unlust zum Aufrüsten, was ich ansonsten wahrscheinlich nur aus Spaß an der Sache längst getan hätte. Es wächst die Geduld abzuwarten, was kommende CPU-Generationen bieten und es besteht eine kleine Chance, dass ich mit dem jetzigen Setup noch durchhalte, bis die jetzt gefundenen Lücken hardwareseitig geschlossen sind.

  9. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: ffrhh 22.01.18 - 09:17

    > Dafür dass der 2600k vor 7 Jahren auf den Markt kam (2011) und nur 2/3 der
    > Kerne des 8700k hat, ist das ein ziemliches Armutszeugnis für die neue CPU.
    > Da 30% mehr CPU im Alltag quasi nicht zu merken sind, lohnt sich ein Update
    > also absolut nicht.

    Ich habe hier einen 10 Jahre (!) alten Q9550. Ein i7-7700k ist effektiv nur 98,9% schneller. Sicher - das ist doppelt so schnell. Aber für 10 Jahre? Ne, sorry. Echt nicht.

  10. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: matzems 22.01.18 - 17:22

    Luemmelhh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > floewe schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Gamingbereich hält sich das in Grenzen, I/O wird aber doch schon
    > > ordentlich gebremst. für Sandy/Ivy Bridge gibt es ja derzeit keinen
    > > Microcode. Die bin ich aber vor Jahren schon losgeworden.
    > >
    > > Der i7-2600k ist seit 5 Jahren aus dem Handel, halb so schnell wie ein
    > > i7-8700k und verbraucht auch noch mehr Strom. Kein PCIe 3.0 an der CPU,
    > > NVMe SSD, also richtig viel I/O, kann man damit so oder so vergessen.
    > Der
    > > gehört so langsam zum Alteisen.
    >
    > In Deinem zitierten Artikel steht aber:
    > "Ohne Übertaktung landet der Core i7 8700K hier mit 30 Prozent vor dem Core
    > i7 2600K, beim Spielen in WQHD sind es nur noch knapp sieben Prozent."
    >
    > Dafür dass der 2600k vor 7 Jahren auf den Markt kam (2011) und nur 2/3 der
    > Kerne des 8700k hat, ist das ein ziemliches Armutszeugnis für die neue CPU.
    > Da 30% mehr CPU im Alltag quasi nicht zu merken sind, lohnt sich ein Update
    > also absolut nicht.
    Nutze noch einen alten core I7 870 (1.core I Gen 4x3,2ghz) und habe das Gefühl dass selbst unter 4k die gtx970 der flaschenhals ist.
    Da der kein patch bekommt und das uralt board auch nicht ist der nun wohl. schneller als der I7 8700!? ;-)

  11. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: S-Talker 22.01.18 - 17:27

    floewe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gamingbereich hält sich das in Grenzen, I/O wird aber doch schon
    > ordentlich gebremst. für Sandy/Ivy Bridge gibt es ja derzeit keinen
    > Microcode. Die bin ich aber vor Jahren schon losgeworden.
    >
    > Der i7-2600k ist seit 5 Jahren aus dem Handel, halb so schnell wie ein
    > i7-8700k und verbraucht auch noch mehr Strom. Kein PCIe 3.0 an der CPU,
    > NVMe SSD, also richtig viel I/O, kann man damit so oder so vergessen. Der
    > gehört so langsam zum Alteisen.
    >
    > >www.gamestar.de
    >
    > Xeon E3 1230v3 wiederum ist Haswell, der kriegt gerade neuen Microcode.

    Ja, neuer Mikrocode von Intel, der...
    1) ...zu unverhofften Neustarts führt.
    2) ...nicht in die CPU kommt, weil die MB Hersteller für alte MB aus 2014 nix planen.
    3) ...von Microsoft nur für Surface über Windows Updates geliefert wird.

  12. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 22.01.18 - 18:26

    matzems schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nutze noch einen alten core I7 870 (1.core I Gen 4x3,2ghz)
    > und habe das Gefühl dass selbst unter 4k die gtx970 der
    > flaschenhals ist.

    Nicht selbst, sondern gerade da wird eher die Grafikkarte zum Flaschenhals.

    > Da der kein patch bekommt und das uralt board auch
    > nicht ist der nun wohl. schneller als der I7 8700!? ;-)

    Selbst im allerschlimmsten Fall rechnet der i7-8700 noch 60% schneller als ein ungepatchter i7-870. ;-)

    Gegenüber einem Sandy-Bridge-i5 könnte die Rechnung aufgehen.

  13. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    Autor: Rulf 24.01.18 - 15:59

    man macht sich sicher gedanken, aber der hw-zyklus dauert halt 5-6jahre...
    dh du wirst 2018 garantiert noch keine cpus ohne diese fehler bekommen und weiterhin mit den workarounds der bs-hersteller leben müssen...

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