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"Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

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  1. Re: "Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

    Autor: burzum 17.01.18 - 16:34

    Der braune Lurch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welche Eigenschaften, die man die gegenüber beworben hat, verlierst du denn
    > mit den Patches? Wahrscheinlich keine. Die Benchmarks, auf die du
    > wahrscheinlich deine Kaufentscheidung gestützt hast, kamen ja nicht von
    > Intel, sondern von Dritten, die ein Betriebssystem genutzt haben, das
    > Geschwindigkeit gehen Sicherheit eingetauscht hat. Die vertraglichen
    > Eigenschaften es Produkts - Taktfrequenz, Leistungsaufnahme (ob TDP das
    > widerspiegelt, sei dahingestellt), Anzahl Kerne, PCI Landes, Sockelformat -
    > bleibt dir ja erhalten. Ich bezweifle, dass Intel das ohne Verfahren
    > akzeptieren wir, von den Händlern ganz zu schweigen.

    Mal für Deutsche:

    Du hast ein Auto, in den Specs steht 120ps. Eine Höchsgeschwindigkeit wird dir nicht garantiert, Beschleunigung auch nicht.

    Dann wird ein gravierender Mangel festgestellt, Update der Motorsteuerungssoftware, durch das Beheben fährt die Karre plötzlich nur noch 120 statt 220km/h und beschleunigt nur noch in 30 statt in 10 Sekunden auf 100.

    DAS Geschrei in allen Medien will ich sehen!

    Mit der CPU Verhält es sich genauso, hinzu kommt das Intel von dem Scheiße 1/2 Jahr wußte und danach noch fehlerhafte CPUs *wissentlich* verkauft hat! Und das Problem ist so krass, das es als gravierender Mangel angesehen werden kann.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

  2. Re: BIOS-Update in der Regel unnötig

    Autor: Quantium40 19.01.18 - 16:04

    Amiga1000 schrieb:
    > Gut, dann bleibt nur noch die Hoffnung, das die Patches in Zukunft so
    > optimiert werden, dass die Leistungseinbußen nicht mehr so ins Gewicht
    > fallen. Vielen Dank für die Antworten!

    Ob die potentiellen Leistungseinbußen überhaupt ins Gewicht fallen, hängt schon jetzt sehr davon ab, welche Anwendungen man so fährt, und wie effizient diese programmiert wurden.
    Die von der Presse kolportierten IOPS-Einbrüche bei SSDs beispielsweise treffen die meisten Anwender gar nicht, weil das entsprechende Zugriffsszenario mit den extremen Einbrüchen nur selten in der Realität auf Desktops auftritt.

  3. Re: "Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

    Autor: p4m 22.01.18 - 02:48

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Höchsgeschwindigkeit wird dir nicht garantiert

    Zugelassene Maximalgeschwindigkeit steht im Schein.

  4. Re: "Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

    Autor: S-Talker 22.01.18 - 17:16

    p4m schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eine Höchsgeschwindigkeit wird dir nicht garantiert
    >
    > Zugelassene Maximalgeschwindigkeit steht im Schein.

    Daraus schließt du eine Garantie, dass das Fahrzeug diese auch erreicht? Auch bergauf mit Gegenwind?

  5. Re: "Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 22.01.18 - 18:16

    S-Talker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Daraus schließt du eine Garantie, dass das Fahrzeug
    > diese auch erreicht? Auch bergauf mit Gegenwind?

    Allerdings sind das äußerliche Faktoren, die nicht auf die Beschaffenheit des Fahrzeugs zurückzuführen sind.

    Vergleichbar wäre eher, dass sich plötzlich herausstellt, dass aufgrund der Funktionsweise einer besonders effizienten Treibstoffpumpe die Treibstoffleitungen permanent undicht sind, wogegen man jedoch baulich nichts tun kann. Abhilfe schafft allein ein bestimmter Treibstoffzusatz, der allerdings die Motorleistung insgesamt ein wenig und in manchen Fahrsituationen sogar drastisch reduziert.
    Und über alle Fahrzeuge unterschiedlicher Modelle und Serien hinweg undichte Treibstoffleitungen wären natürlich ein Mangel, denn das Fahrzeug wurde nicht so beworben und wäre so auch nicht gekauft worden. Und wenn die erforderliche Nachbesserung die Fahrzeugleistung senkt, würden das viele Fahrzeughalter nicht hinnehmen.

  6. Re: BIOS-Update in der Regel unnötig

    Autor: Rulf 24.01.18 - 16:03

    das bios weckt die hw nur auf bis das bs vollständig übernimmt...

  7. Re: "Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

    Autor: DragonHunter 24.01.18 - 16:58

    JTR schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vor allem verzichte ich lieber auf Sicherheit, wenn die SSD Leistung
    > wirklich bis 50% einsacken. Denn dann will ich von Intel (habe noch 1.5
    > Jahre Gewährleistung) ein neuen Prozi.

    Da hat du ein gigantisches Problem...
    Was wurde dir beim Kauf versprochen? Ein Benchmark-Ergebnis oder eine Taktrate?

    Da es wohl die Taktrate war, wirst du von Intel keinen Penny sehen, denn die wird nicht beeinflusst... nur die Effektivität pro Takt ändert sich. Die ist aber kein typisches Werbeversprechen.
    Gewährleistungsrecht ist nicht deine Stärke, oder?

  8. Re: "Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

    Autor: DragonHunter 24.01.18 - 17:12

    Luke321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Quatsch. Intel wirbt permanent selbst mit Benchmarks.
    > Und damit, dass ihre Prozessoren sicher sind.
    > Intel macht das Produkt nach dem Kauf schlechter als es zum Kaufzeitpunkt
    > war. Der Kunde hat den Prozessor mit der bekannten Geschwindigkeit gekauft
    > in der Annahme er sei sicher, denn damit wirbt Intel permanent. Das ist er
    > nicht.

    Die Benchmarks nutzt Intel aber niemals aktiv als Kaufgrund. Oder steht auf deiner Verpackung drauf "schafft Ergebnis XY bei Benchmark z"?
    Eher nicht.
    Das einzige was Intel verspricht, ist die Taktrate. Und die bleibt unangetastet.
    Und wo steht, auf der Produktverpackung, etwas von Sicherheit? und welche Sicherheit ist gemeint?
    Kann man damit einen Anspruch auslösen? In meinen Augen ganz klar Nein. Denn keines der üblichen Werbeversprechen wird gebrochen. Und somit besteht kein Mangel und damit keine Gewährleistungspflicht.

  9. Re: "Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 24.01.18 - 20:45

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Benchmarks nutzt Intel aber niemals aktiv als
    > Kaufgrund. Oder steht auf deiner Verpackung drauf
    > "schafft Ergebnis XY bei Benchmark z"?

    Leute, jetzt hört doch bitte mal auf mit dem Unsinn.

    Der vorliegende Sachverhalt hat mit Werbeversprechen und sämtlichen sonstigen Angaben zu den Eigenschaften des Produkt *vor dem Kauf* absolut gar nichts zu tun. Vielmehr tritt durch eine *nachträgliche* Handlung des Herstellers eine *nachträgliche* Verschlechterung ein, wodurch der Gebrauchs- und Marktwert des Produkts gemindert wird.
    Für den Sachverhalt ist es im Grunde sogar unerheblich, dass es der Hersteller ist bzw. wer diese Änderung vornimmt. Das Produkt befindet sich rechtmäßig im Eigentum des Kunden. Und wenn *irgend jemand* das Eigentum eines Anderen gegen dessen Willen in irgend einer Form zum Schlechteren verändert, nennt man das gemeinhin Sachbeschädigung.

    Nimmt der Hersteller *keine* Änderung am Produkt vor, liegt der Fall anders.
    Intel und Co. werben nämlich sehr wohl damit, dass das Produkt sicher ist. Ist es das nicht, liegt ein Mangel vor. Wohlgemerkt, wir reden hier nicht davon, dass ein Produkt aufgrund äußerer Umstände unsicher geworden ist, die nicht in der Gewalt des Herstellers liegen. Der Mangel ist nicht nur bereits ab Werk vorhanden, sondern quasi Bestandteil der Konstruktion.
    Für Produkte, deren Garantien gegenüber Kunden und Zwischenhändlern abgelaufen sind, ist der Hersteller an sich aus dem Schneider - abgesehen natürlich von schlechter Publicity oder dem unwahrscheinlichen Fall, das ein Kunde nachweisen kann, *innerhalb* der Garantiezeit durch den Mangel geschädigt worden zu sein.

    Vereinfacht:
    Kunde: "He, Hersteller, dein Produkt ist mangelhaft! Ich hab's vor fünf Jahren gekauft."
    Hersteller: "Nicht unser Problem, ist End-of-Life."
    Kunde: "Äh, okay ... Ich habe aber noch ein Produkt von euch kürzlich gekauft. Mit dem gleichen Mangel!"
    Hersteller: "In dem Fall bessern wir selbstverständlich nach."
    Kunde: "Super! [Zeit vergeht] He, Hersteller, deine Nachbesserung funktioniert, verschlechtert aber die Produktleistung!"
    Hersteller: "..."

  10. Re: "Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

    Autor: DragonHunter 25.01.18 - 21:06

    Der Held vom Erdbeerfeld schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > DragonHunter schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Benchmarks nutzt Intel aber niemals aktiv als
    > > Kaufgrund. Oder steht auf deiner Verpackung drauf
    > > "schafft Ergebnis XY bei Benchmark z"?
    >
    > Leute, jetzt hört doch bitte mal auf mit dem Unsinn.
    >
    > Der vorliegende Sachverhalt hat mit Werbeversprechen und sämtlichen
    > sonstigen Angaben zu den Eigenschaften des Produkt *vor dem Kauf* absolut
    > gar nichts zu tun. Vielmehr tritt durch eine *nachträgliche* Handlung des
    > Herstellers eine *nachträgliche* Verschlechterung ein, wodurch der
    > Gebrauchs- und Marktwert des Produkts gemindert wird.
    > Für den Sachverhalt ist es im Grunde sogar unerheblich, dass es der
    > Hersteller ist bzw. wer diese Änderung vornimmt. Das Produkt befindet sich
    > rechtmäßig im Eigentum des Kunden. Und wenn *irgend jemand* das Eigentum
    > eines Anderen gegen dessen Willen in irgend einer Form zum Schlechteren
    > verändert, nennt man das gemeinhin Sachbeschädigung.
    >
    > Nimmt der Hersteller *keine* Änderung am Produkt vor, liegt der Fall
    > anders.
    > Intel und Co. werben nämlich sehr wohl damit, dass das Produkt sicher ist.
    > Ist es das nicht, liegt ein Mangel vor. Wohlgemerkt, wir reden hier nicht
    > davon, dass ein Produkt aufgrund äußerer Umstände unsicher geworden ist,
    > die nicht in der Gewalt des Herstellers liegen. Der Mangel ist nicht nur
    > bereits ab Werk vorhanden, sondern quasi Bestandteil der Konstruktion.
    > Für Produkte, deren Garantien gegenüber Kunden und Zwischenhändlern
    > abgelaufen sind, ist der Hersteller an sich aus dem Schneider - abgesehen
    > natürlich von schlechter Publicity oder dem unwahrscheinlichen Fall, das
    > ein Kunde nachweisen kann, *innerhalb* der Garantiezeit durch den Mangel
    > geschädigt worden zu sein.
    >
    > Vereinfacht:
    > Kunde: "He, Hersteller, dein Produkt ist mangelhaft! Ich hab's vor fünf
    > Jahren gekauft."
    > Hersteller: "Nicht unser Problem, ist End-of-Life."
    > Kunde: "Äh, okay ... Ich habe aber noch ein Produkt von euch kürzlich
    > gekauft. Mit dem gleichen Mangel!"
    > Hersteller: "In dem Fall bessern wir selbstverständlich nach."
    > Kunde: "Super! He, Hersteller, deine Nachbesserung funktioniert,
    > verschlechtert aber die Produktleistung!"
    > Hersteller: "..."


    Die reine Leistung, die Taktrate, bleibt völlig unangetastet und damit hat man keinen Anspruch auf irgendetwas.
    Was ist denn die Werbebotschaft bzgl. Sicherheit? Erzähl mal... Wäre jetzt extrem spannend.

  11. Re: "Die meisten Hersteller werden Updates per Bios-oder UEFI-Update zur Verfügung stellen"

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 25.01.18 - 21:41

    DragonHunter schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die reine Leistung, die Taktrate, bleibt völlig unangetastet
    > und damit hat man keinen Anspruch auf irgendetwas.

    Du hast aber schon gelesen (und verstanden) was ich schrieb, oder? Von Taktraten war da *explizit* nirgends die Rede. Aber egal, nachts ist es ja auch kälter als draußen ...

    Noch einmal ganz einfach und langsam:
    Prozessor. Ich gekauft. Meiner. Intel macht Prozessor schlechter. Intel darf nicht. Schlecht.
    Capisce?

    > Was ist denn die Werbebotschaft bzgl. Sicherheit?
    > Erzähl mal... Wäre jetzt extrem spannend.

    Intel verspricht, witzigerweise auch für die 8. Generation ihrer Core-CPUs, dass ein "ultimativer, im Chip integrierter Schutz" vorhanden ist. Nachzulesen auf Intels Website.
    Was "ultimativ" bedeutet, kann man unter anderem im Duden nachlesen: "(besonders Werbesprache) sich nicht mehr verbessern lassend, das höchste Stadium einer Entwicklung darstellend". - Gut zu wissen, dann muss ja ja eigentlich gar nichts gepatcht werden, denn Meltdown ist quasi der Intel-exklusive Bestandteil eines nicht mehr verbesserungsfähigen Schutzes. :-P

    Ich verwende allerdings derzeit einen Xeon, schaue also in dieser Produktkategorie nach. Dort ist dann von "höchster Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit" die Rede, oder auch von "Hardware-verstärkten Funktionen für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit".
    Keine Ahnung, ob nun Meltdown nun ein Garant für Betriebssicherheit ist und Spectre eine Hardware-verstärkte Sicherheitsfunktion oder genau umgekehrt bzw. jeweils beides gleichzeitig ist, aber unter Zuverlässigkeit verstehe ich ... eher nicht so, dass sich die Leistung durch eine nachträgliche Herstellerhandlung verschlechtert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.18 21:45 durch Der Held vom Erdbeerfeld.

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