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Egal, wer gewinnt / verliert: Die "Wahlcomputer" sind schuld...
Autor: Tuxianer 08.11.16 - 13:24
Wenn diese Wahlcomputer
1. im Gerät oder im Sockel, also in einem während der Wahl nicht zugänglichen Bereich, auf einem Listendrucker (Nadel) eine Zeile mit den Informationen
- Uhrzeit
- Name oder Kennung der / des gerade eben gewählten Kandidaten
- lokales (also für diesen einen Wahlcomputer!) Ergebnis der Kandidaten (A: 13, B: 14; C: 0; D: 2)
- einen Hash der drei bisherigen Informationen
und
2. via Auswurf oder zum Abreißen (wie beim Einkaufen) jeder und jedem Wählenden direkt nach deren / dessen Wahl eine Wahlbestätigung zum Mitnehmen mit den Informationen
- Nette Begrüßung wie "Vielen Dank für Ihre Mitwirkung zur Wahl der Präsidentin / des Präsidenten der [usw.]"
- die Bestätigung "Sie haben gestimmt für ... " (mit Bildchen, wegen der vielen Analphabeten)
- Den Beleg "Ihre Wahl in maschinenlesbarer Form: ", gefolgt von obigem Hash
- Den Hinweis "Nehmen Sie diese Bestätigung bitte mit und bewahren Sie sie auf.")
ausdrucken würde, dann hätte ich in solche System ein gewisses Vertrauen: Selbst wenn das intern gespeicherte und das ausgedruckte Wahlergebnis differieren, kann man das stichprobenweise mittels des Hash-Wertes überprüfen; wenn sich dann Differenzen ergeben, ist Grund zur Sorge angebracht, weil solche Differenzen nur durch fehlerhafte Programmierung oder durch Manipulation verursacht worden sein können und somit die Wahl-Daten *dieses Geräts* nicht verlässlich sind und nur nach manueller Überprüfung mittels der Abreiß-Bestätigungen korrigiert und verwendet werden können.
Dass so eine Überprüfung fast unweigerlich die De-Anonymisierung des Wahlverhaltens mit sich zieht, ist dabei der kleinere Übel: Erstens kann das Drücken auf große Bilder (wegen der vielen Analphabeten mit Bildern und mit Text und groß!) auch von einer Kamera im Raum bequem dokumentiert werden, die auch die Gesichter der Wählenden dokumentiert, und zweitens kann der Wahlcomputer auch selbst über eine solche Kamera verfügen; die sind heute ziemlich locker ziemlich unauffällig im Gehäuse unterzubringen und nicht zwingend so auffällig wie bei den meisten Geldautomaten. Ob diese Wahl also anonym abläuft, sei mal dahingestellt.
[Aluhut auf: Ob das, was wir auf unseren meterlangen Papier-Listen ankreuzeln, anonym abläuft, was man halt gerne glauben möchte, weil Wahlen bevorzugt in alten Schulzimmern stattfinden und nicht in modernen Räumen der Stadtverwaltung, ist eine andere Frage, die wohl nur derjenige beantworten kann, der die in den "Urnen" (Karton oder Plastik oder Holz) eingebauten Durchleuchtungs-Scanner und die zwischen den Röhrenlampen im Raum versteckten Kameras kontrolliert ... Aluhut ab.]
Aber Dokumentation via Ausdruck (zurück in die USA) brächte wenigstens die Möglichkeit, das Ergebnis zu überprüfen.
So aber, wie es aktuell ist, sprich:
- keinerlei gedrucktes und somit nicht mehr veränderbares Protokoll
- Speicherung der Ergebnisse nur im Hauptspeicher oder auf internem Speicher des Geräts
muss man davon ausgehen, dass beide der aktuellen Kandidaten - vielleicht nicht persönlich, wohl aber die 'Kräfte', die hinter ihnen stehen - ein ernstzunehmendes Interesse daran haben, das Ergebnis zu ihren Gunsten zu manipulieren, insbesondere, weil es doch scheinbar so knapp steht.
Ob die Wahlcomputer nun wie Lampen oder private Kameras via WLan und vordefinierten Passwörtern superleicht auch per Funk, also aus Entfernung, oder nur am Gerät mit Schraubenzieher und Zugang zur USB-Buchse (von der gebootet werden kann... autsch!) manipuliert werden können, ist dabei unerheblich: Irgendwann schließt das Wahllokal. Und dann hat jemand Zugang zum Gerät; und zwar einfach deswegen, weil jemand Zugang zum Gerät haben muss, um nun die Ergebnisse ganz offiziell abgreifen und melden zu können. Wenn dieser Mensch jemandem einen Gefallen schuldet, und habe er nur den Grund, seine zwölfjährige Tochter lebend und gesund wieder sehen zu wollen, dann ist eine Manipulation solcher nicht dokumentierender Geräte leider sehr einfach.
Und es geht hier nicht um die Frau oder den Mann. Es geht hier um Geld. Um sehr viel Geld: Wer bekommt welche Aufträge für staatliche Dinge wie Militär-Ausstattung oder repräsentative Bau-Leistungen. Und es geht um Macht: Wer setzt wen in welche Ämter ein, wer kontrolliert welche Gerichte, wer bestimmt, wann und wo der nächste Krieg aufgerissen oder der nächste "Einsatz" durchgeführt wird. Und welche Potentaten und Regimes damit unterstützt oder welche fallengelassen oder gar per Wirtschafts- oder realem Krieg entfernt werden. Und damit geht es auch um ganz andere Kräfte als nur die, die einem der beiden Kandidaten der aktuellen Wahl zuzuordnen sind; hier geht es um Machthaber, denen so was von egal ist, wer da an den Strippen hängt, solange sie nur die Strippen ziehen. Siehe Bush und sein Nachfolger: Diametraler könnten zwei Menschen kaum wirken und auftreten; die Politik war, abgesehen von einem Feigenblatt-Ding (Gesundheitsreförmleinchen), identisch dieselbe.
Und mit Geld und Macht geht es ganz schnell auch nicht mehr nur um ein inner-amerikanisches Ding: Die Außenpolitik der USA hat immensen Einfluss auf Aufkommen und Bestand fast aller Diktaturen - und damit auch: Diktatoren! - der letzten 30 Jahre gehabt. Also haben auch die und die Machthaber in solchen Ländern ein Interesse daran, Einfluss auf diese Politik zu nehmen. Und nicht minder groß ist das Interesse der direkten Nachbarländer der USA: Eine USA, die sich (Traum) wirklich zu einer ökologischen Wirtschaft wandeln würde, wäre für Kanada mit seinem absolut widerlichen, Menschen und Tiere tötenden und unvorstellbare Flächen an früher gesunder Natur extrem verseuchenden Ölschlamm-Abau nicht wünschenswert, denn das würde den Druck auf Kanada erhöhen, endlich auch mal Zukunft statt Dollar anzusehen.
Dass Putin ein Interesse daran haben wird, jemanden in den USA zu haben, der ihm nicht bei der systematischen Destruktion Europas auf die Finger klopft, wird ja gerne herumposaunt; dass aber auch die Machthaber in China oder in Indien 'großes Interesse' an einer ihren Interessen nachplappernden Marionette (gleich welchen biologischen Geschlechts) haben, ist mindestens so offenkundig, wird aber in unseren Medien penetrant verschwiegen. Obwohl China und Indien zwar aus anderen Gründen aber fast gleichermaßen intensiv kein Interesse an einem starken Europa haben.
Nun – egal, wer gewinnt oder verliert: Man wird, "dank" der schnell und effizient verbreiteten Erkenntnis der nicht umgehbaren und einfachen Manipulierbarkeit der Wahlcomputer, die "Schuld" auf ebendiese Computer und die geheimen, ganz geheimen, geheim bleibenden NSA-, FBI- und sonstigen "Dienste" der USA schieben. Also das Wahlergebnis auf jeden Fall als dubios und manipuliert bezeichnen. Das schafft sicher Vertrauen in die Regierung der USA ...?
The truth is in there ...
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Befugnis kann man delegieren. Kompetenz muss man erlangen.



