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Class Action Suit...

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  1. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: M. 10.12.16 - 20:25

    > älter => kein Sicherheitsupdate => Rechner so dauerhaft nicht mehr
    > benutzbar => neues OS nicht verwendbar, da keine HW-Unterstützung => quasi
    > Enteignung !!!
    > Nichts anderes.
    Nein, das ist etwas komplett anderes, weil es dem Fall durch Unterlassen passiert, während Samsung aktiv eingreift. Samsung steht es natürlich jederzeit frei, jeglichen Support für das Note 7 einzustellen (und ich bin mir recht sicher, das sei schon so), aber ein aktiver Eingriff, der die Funktionalität der Geräte einschränkt, ist nicht nur rechtlich problematisch.
    Das wäre in etwa so, als würde Microsoft ein letztes Update für Windows XP ausliefern, das beim Start gezielt einen BSOD verursacht.

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  2. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: ChMu 10.12.16 - 20:35

    jayrworthington schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stoneburner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Auch wenn es garantiert ist, dass jedes Note7 feuer fängt, aendert das
    > > > immer noch nichts am Eigentumrechts. Das Gerät gehört nichtmehr
    > Samsung.
    > >
    > > wem gehört denn die firmware?
    >
    > Aha, so willst Du es spielen? Fein, Android ist von Google lizensiert, also
    > hat Samsung nicht nur die FCC, die FTC und jeden angepissen Handyuser
    > dieseits vom Mond am Hals, sondern muss auch noch alle Handys mit ihrem
    > Tizen-Crap ausstatten, weil ihnen Google die Android Lizens "entzogen" und
    > alle Samsung Devices von allen Google-Services ausgeschlossen hat.
    > Ausserdem enthaelt sie einen GPL Kernel, also wird vermutlich ein
    > Tollwütiger Stallman demnächst in Südkora einfallen...

    Das ist Bloedsinn. Hier geht es nicht um Android sondern um die Treiber und Software von Samsung welche Du selber abgesegnet hast und fuer diesen Eingriff zum Schutz vor Dir selber zugestimmt hast.
    >
    > > der user hat nur die lizenz sie zu benutzen, nicht etwa ein
    > eigentumsrecht
    > > daran
    >
    > Klar, und BMW hat das Recht, Deine Karre Stillzulegen nach 3 Jahren, damit
    > Du eher motiviert bist, eine neue zu kaufen...
    Genau das macht BMW? Nicht um einen neuen zu kaufen, aber zum teuren Service musst Du wenn Du weiter fahren willst. Lange vor 3 Jahren.

  3. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: JarJarThomas 10.12.16 - 21:58

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das Gerät aber in Ordnung ist? Dann erschließt sich für den Kunden
    > nicht, dass er es zurückgeben sollte. Er nutzt es ja schließlich. Ergo:
    > Samsung macht ein funktionierendes Gerät kaputt. Das gibt in den USA
    > dresche.

    Es GIBT keine Geräte die in Ordnung sind.
    Das Problem ist dass der Akku selbst im Normalgebrauch zu starkem Druck ausgesetzt ist. Weiterhin dehnt sich JEDER Akku im Laufe seiner Lebenszeit aus, nicht zu vergessen thermische Ausdehnung.
    Es ist also GARANTIERT dass es zu einem Problem kommt, die Frage ist nur WANN

  4. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: m9898 10.12.16 - 22:40

    stoneburner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wem gehört denn die firmware?
    > der user hat nur die lizenz sie zu benutzen, nicht etwa ein eigentumsrecht
    > daran
    >
    > samsung nimmt dir die hardware ja nicht weg, sie ändern nur ihre software -
    > wie in den agbs vereinbart wurde

    Die Firmware ist allerdings ein integraler Bestandteil des Smartphones, der Nutzer ist um sein Eigentum gemäß Kaufvertrages nutzen zu können darauf angewiesen, dass die ihm lizensierte Firmware dies ermöglicht. In diesem Fall wurde diese jedoch vorsätzlich verändert um das Gerät unbrauchbar zu machen.
    Die AGBs, EULA oder sonstiger Quatsch sind übrigens völlig egal, zumindest nach deutschem Recht dürfen diese keine Regelungen beinhalten, die all zu weit von der Erwartung des allgemeinen Kunden abweicht. Und das Recht des Herstellers, Eigentum nach Kauf aus der Ferne zerstören zu können, ist dann wohl doch eher ... unerwartet.

  5. Re: Class Action Suit...

    Autor: acuntex 10.12.16 - 22:54

    Technisch versiertere User verstehen recht gut, dass die Software/Firmware notwendig ist für die Funktionalität des Gerätes.

    Alle anderen (Händler, Versicherungen [Garantien], Richter, Verbraucherschützer, Journalisten [darüber wird ja nie berichtet leider]) checken es scheinbar nicht.
    Und genau darum ändert sich nichts.

    Nur mal als Beispiel:
    Ich hatte schon verschiedene Smart TVs. Alle dieser TVs hatten bestimmte Features, die entweder nie funktionierten (wie bei den Sony Bravia) oder Features, die kaputt gemacht wurden mit Updates (Bildqualität z.B.) oder irgendwann einfach deaktiviert wurden.
    Weder die Versicherung, noch Verbraucherschützer oder Journalisten haben es verstanden, denn mit der Hardware war ja alles ok (und der Austausch eines Mainboards fixt die Software nunmal nicht - diese ganzen Reparaturservices, die von Samsung oder den Versicherungen beauftragt werden, sind halt meist Hardwarefrickler kurz vor der Rente, die von Software keine Ahnung haben und geistig noch in den 90ern sind).
    --> Die Probleme kann man in diversen Support-Foren, auf Reddit o.Ä. nachlesen, ist also der Eindruck vieler, dass z.B. die Bildqualität immer schlechter wird mit den Softwareupdates.

    Und genauso wird es hier sein: Ja die Hardware funktioniert ja noch und genau das haste auch gekauft, also Pech gehabt :-P



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 10.12.16 22:57 durch acuntex.

  6. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: crazypsycho 10.12.16 - 23:37

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stoneburner schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wem gehört denn die firmware?
    > > der user hat nur die lizenz sie zu benutzen, nicht etwa ein
    > eigentumsrecht
    > > daran
    > >
    > > samsung nimmt dir die hardware ja nicht weg, sie ändern nur ihre software
    > -
    > > wie in den agbs vereinbart wurde
    >
    > Die Firmware ist allerdings ein integraler Bestandteil des Smartphones, der
    > Nutzer ist um sein Eigentum gemäß Kaufvertrages nutzen zu können darauf
    > angewiesen, dass die ihm lizensierte Firmware dies ermöglicht. In diesem
    > Fall wurde diese jedoch vorsätzlich verändert um das Gerät unbrauchbar zu
    > machen.
    > Die AGBs, EULA oder sonstiger Quatsch sind übrigens völlig egal, zumindest
    > nach deutschem Recht dürfen diese keine Regelungen beinhalten, die all zu
    > weit von der Erwartung des allgemeinen Kunden abweicht. Und das Recht des
    > Herstellers, Eigentum nach Kauf aus der Ferne zerstören zu können, ist dann
    > wohl doch eher ... unerwartet.

    Das Eigentum weißt ja bereits einen Defekt auf. Ein Defekt, welcher das Gerät bereits unbrauchbar macht, da Lebensgefahr besteht.
    Das Deaktivieren dient ja nur dem Schutz des Nutzers und dessen Umfeld.
    Halte ich für völlig legitim. Man erhält ja Ersatz.

  7. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: Sharra 11.12.16 - 10:43

    JarJarThomas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn das Gerät aber in Ordnung ist? Dann erschließt sich für den Kunden
    > > nicht, dass er es zurückgeben sollte. Er nutzt es ja schließlich. Ergo:
    > > Samsung macht ein funktionierendes Gerät kaputt. Das gibt in den USA
    > > dresche.
    >
    > Es GIBT keine Geräte die in Ordnung sind.
    > Das Problem ist dass der Akku selbst im Normalgebrauch zu starkem Druck
    > ausgesetzt ist. Weiterhin dehnt sich JEDER Akku im Laufe seiner Lebenszeit
    > aus, nicht zu vergessen thermische Ausdehnung.
    > Es ist also GARANTIERT dass es zu einem Problem kommt, die Frage ist nur
    > WANN

    Ich leihe mir mal eben deinen 1. Satz, leicht abgewandelt:
    Es GIBT Geräte die in Ordnung sind. (Finde den Unterschied)

    Solange das Gerät als Tischgerät betrieben wird, unterliegt es so gut wie keiner mechanischen Belastung. Ergo bricht die Isolierschicht nicht.
    Solange das Gerät nicht exzessiv genutzt wird, läuft der Akku auch relativ kühl, und hat (vielleicht auch nur durch einen "Herstellungsfehler", der sich jetzt zum Vorteil mausert) genügend Kompensationsraum.
    Unter diesen, oder ähnlichen, Umständen könnte selbst ein Note 7 jahrelang betrieben werden.
    Natürlich sind auch diese Geräte gefährdet. Und ich würde das Ding auch ums verrecken nicht haben wollen. Aber es gibt eben auch Leute, denen du diese Gefahr nicht bewusst machen kannst.

  8. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: crazypsycho 11.12.16 - 10:53

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Es GIBT keine Geräte die in Ordnung sind.

    Woher willst du das wissen? Ich behaupte das Gegenteil.

    > Natürlich sind auch diese Geräte gefährdet.

    Entweder gibt es Geräte die in Ordnung sind, dann sind diese auch nicht gefährdet, oder alle Geräte sind gefährdet. Hier widersprichst du dir.

  9. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: Sharra 11.12.16 - 10:55

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Es GIBT keine Geräte die in Ordnung sind.
    >
    > Woher willst du das wissen? Ich behaupte das Gegenteil.
    >
    > > Natürlich sind auch diese Geräte gefährdet.
    >
    > Entweder gibt es Geräte die in Ordnung sind, dann sind diese auch nicht
    > gefährdet, oder alle Geräte sind gefährdet. Hier widersprichst du dir.

    Bitte richtig lesen lernen.
    Dann richtig zitieren lernen. Du hast offensichtlich das falsche rausgelöscht.
    Dann widerspricht sich der Text auch nicht mehr.
    Danke.

  10. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: m9898 11.12.16 - 12:43

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Eigentum weißt ja bereits einen Defekt auf. Ein Defekt, welcher das
    > Gerät bereits unbrauchbar macht, da Lebensgefahr besteht.
    Nö. Das Gerät weist höchstens einen Konstruktionsfehler auf, der in einer verschwindend kleinen Anzahl von Geräten zu einem gefährlichen Fehlerbild führen könnte.

    > Das Deaktivieren dient ja nur dem Schutz des Nutzers und dessen Umfeld.
    > Halte ich für völlig legitim. Man erhält ja Ersatz.
    Das ist völlig irrelevant. Samsung zerstört hier mutwillig das Eigentum dritter. Was sie sonst noch machen, oder warum sie es machen, interessiert für die Beurteilung des Sachverhalts nicht.

  11. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: crazypsycho 11.12.16 - 12:55

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Eigentum weißt ja bereits einen Defekt auf. Ein Defekt, welcher das
    > > Gerät bereits unbrauchbar macht, da Lebensgefahr besteht.
    > Nö. Das Gerät weist höchstens einen Konstruktionsfehler auf, der in einer
    > verschwindend kleinen Anzahl von Geräten zu einem gefährlichen Fehlerbild
    > führen könnte.

    Du behauptest es sei nur eine kleine Anzahl. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es alle Geräte betrifft und jeweils nur eine Frage der Zeit ist.

    > > Das Deaktivieren dient ja nur dem Schutz des Nutzers und dessen Umfeld.
    > > Halte ich für völlig legitim. Man erhält ja Ersatz.
    > Das ist völlig irrelevant. Samsung zerstört hier mutwillig das Eigentum
    > dritter. Was sie sonst noch machen, oder warum sie es machen, interessiert
    > für die Beurteilung des Sachverhalts nicht.

    Ja Samsung macht sich schadensersatzpflichtig. Mehr aber auch nicht. Und da Samsung jedem Käufer das Gerät (bzw den Kaufpreis) ersetzt, kann der Käufer da auch nichts weiters einfordern.

  12. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: DocScheibner 11.12.16 - 14:48

    Als Ingenieur eine rein technische Klärung.
    Die Fehleranalyse hätte ergeben, das Toleranzen nicht beachtet wurden, eine entsprechende Meldung habe ich gelesen.
    Der verwendete Akku wird mit Toleranzen hergestellt.
    Das Gehäuse und alle anderen Bauteile haben ebensolche Größenbereiche. Eine Toleranz bedeutet, das ein konkretes Maß zwischen zwei Grenzwerten liegen muß.
    Alles, was die unter- bzw. überschreitet, darf nicht verwendet werden, das wird in der Regel immer nur stichprobenartig geprüft (vielleicht hat Samsung da Nachholbedarf oder muß daß Vertrauensintervall vergrößern).
    Beim Zusammenbau entsteht dadurch eine sogenannte Toleranzkette, die Gesamttoleranz ergibt sich durch die Summe aller Toleranzen - für den Akku bedeutet das: Dies ist das Spiel, welches er für seine thermische Ausdehnung braucht, wenn die anderen Elemente der Toleranzkette relativ wenig thermische Längenänderungen haben.
    Ich gehe davon aus, das die Ingenieure von Samsung dies berücksichtigt haben.
    Was liegt also tatsächlich vor, wo ist das Problem?
    Die Anzahl der Fälle ist relativ gering zur Geräteanzahl. Es kam ohne und mit Belastung des Gerätes zu Bränden. Logisch: Das Toleranzfreimaß (Akku-Spielraum)
    ist in 99,x% der Fälle gegeben - bei normalen Gebrauch im angegebenen Temperaturbereich (Temperaturerhöhung führt zu Festkörperausdehnung!).
    Übrig bleiben die 100-99,x%. Das sind die tatsächlich gefährdeten Geräte.
    Bitte beachten: x steht für 999y - ein s von 100.000 Geräten also bisher in etwa.
    Um diese Größenordnung klar zu machen: Das Narkoserisiko bei Operationen liegt deutlich höher (das der Patient an Narkosefolgen verstirbt).
    Wenn Flugzeuge das Handy verbieten, ist das OK. In den Kabinen herrscht Unterdruck, das führt zu einer Längenveränderung. Hätten 100 Personen so ein Handy, würde sich das Risiko auf 1:1000 addieren, und das machen Fluggesellschaften nicht mit - zu recht, weil andere Menschen im Flugzeug gefährdet sind und die Auswirkungen nicht unter Kontrolle gehalten werden können. EIne weise Entscheidung also. Ebenso die Rückgabe an Samsung: Wer in wärmeren Bereichen lebt, das Handy exzessiv nutzt, für den kann ein Problem mit höherer Wahrscheinlichkeit auftreten. Wer Angst hat, weil er nicht begreift, was da abläuft, kann das auch tun.
    Es gibt aber auch Menschen mit Verstand, die diesen Sachverhalt verstehen, in kalten Gebieten leben und/oder das Smartphone eher seltener Nutzen oder wegen seine gut ausgestatteten Sensorik (Bergsteiger z.B.). Will man diesen Menschen ein Gerät kaputt machen, das zu 99,x% tadellos seinen Dienst versieht? Auch der Einwand zum Zeitpunkt (Weihnachtsverkehr laut Verizon) oder als Notrufgerät ist vollständig zu akzeptieren.
    So geht es nicht - Abschaltung per Update. Samsung sollte veranlassen, das jedem Gerätebesitzer und die lassen sich ja orten) ein vergleichbares, betriebsbereites Gerät (dazu gehört der Service des SIM-Karten-wechselns und die Inbetriebnahme des neuen Gerätes bei hilfebedürftigen Besitzern). Das dann kostenlos, kein Aufpreis.
    Bisher hat sich Samsung eigentlich sehr anständig verhalten, ich denke, das wird es auch weiterhin tun. Das Update ist im Winter auch für den subtropischen Klimabereich in den USA eher lächerlich und von Angst getrieben.
    Fazit: Die Geräte an sich sind keine "Bombe", wie WItze das behaupten (trotzdem lache ich über diese Witzchen). Sie bedürfen in diesem Fall einer genauen Analyse der Verwendung. Ob sich im System Druck aufbaut oder genügend Spiel vorhanden ist,
    kann am geschlossenen Gerät festgestellt werden. Da gibt es genaue Prüfverfahren, die aber leider auch ein bißchen aufwändig sind. Gibt die Schale bei leichtem Fingerdruck ein wenig nach, ist zumindet in dieser Richtung etwas Spiel vorhanden.
    Das Längs- und Querspiel ist schwieriger zu bestimmen, weil die Steifigkeit des Systems in diesen Richtungen größer ist.
    Summary
    Objektiv bleiben, sachlich informieren.
    Samsung (alle Hersteller eigentlich) sollten nie mehr einen Akku fest einbauen (klemmt es nämlich beim Einbau - und das sollte immer ein Mensch tun! -, weiß der Hersteller dann, das das Gerät auszusortieren ist. Un ein Ersatzakku habe ich immer mit dabei - Stromprobleme ade.

    PS: Ich habe selber gar kein Smartphone, sondern ein uraltes B2710 von Samsung. Das lasse ich immer mal runterfallen, wenn ich nach einem Smartphone schaue, um zu verdeutlichen, was ich suche. Leider war da nichts robustes mit der Sensorik von Samsung dabei. Die Technik ist aber anerkennenswert gut.

  13. Re: Class Action Suit...

    Autor: Niaxa 11.12.16 - 14:59

    Was soll den noch passiert sein? Kann es sein das du dich bisschen von den reiserischen Überschriften begeistern hast lassen?

  14. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: crazypsycho 11.12.16 - 15:08

    DocScheibner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Als Ingenieur eine rein technische Klärung.

    Als Ingenieur müsstest du aber wissen, dass du nur mutmaßen kannst, da dir Details fehlen.

    > Es gibt aber auch Menschen mit Verstand, die diesen Sachverhalt verstehen,

    Sie glauben sie verstehen es, aber da ihnen Detailinfos fehlen, können sie es nicht wissen.

    > Auch der Einwand zum Zeitpunkt (Weihnachtsverkehr laut Verizon)
    > oder als Notrufgerät ist vollständig zu akzeptieren.

    Nein ist er nicht. Wenn Verizon ein Problem damit hat, können sie ja ihren Kunden ein Ersatzgerät schicken. Sie wissen ja, wer ein Note hat.

    > So geht es nicht - Abschaltung per Update. Samsung sollte veranlassen, das
    > jedem Gerätebesitzer und die lassen sich ja orten) ein vergleichbares,
    > betriebsbereites Gerät (dazu gehört der Service des SIM-Karten-wechselns
    > und die Inbetriebnahme des neuen Gerätes bei hilfebedürftigen Besitzern).
    > Das dann kostenlos, kein Aufpreis.

    So geht es schon. Im Grunde wird damit nur ein Bug behoben. Ein Bug, welcher dazu führt, dass das Gerät in Flammen aufgeht. Das Aufladen zu verhindern scheint die einzige Möglichkeit zu sein, diesen Fehler softwareseitig zu verhindern.
    Und der Kunde kann das Gerät ja umtauschen.

    > Bisher hat sich Samsung eigentlich sehr anständig verhalten, ich denke, das
    > wird es auch weiterhin tun. Das Update ist im Winter auch für den
    > subtropischen Klimabereich in den USA eher lächerlich und von Angst
    > getrieben.

    Ja das Update kommt wirklich sehr spät, hätte man schon vor Monaten machen müssen.

    > Samsung (alle Hersteller eigentlich) sollten nie mehr einen Akku fest
    > einbauen (klemmt es nämlich beim Einbau - und das sollte immer ein Mensch
    > tun! -, weiß der Hersteller dann, das das Gerät auszusortieren ist. Un ein
    > Ersatzakku habe ich immer mit dabei - Stromprobleme ade.

    Da stimme ich zu. Ein fest verbauter Akku bringt dem User eh keinen Vorteil.

  15. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: ClausWARE 11.12.16 - 15:56

    Glaubst Du wirklich Samsung macht das einfach so weil sie Spaß daran haben und die Gesetzeslage nicht kennen oder ignorieren, aber Du kennst deine Rechte ganz genau und das ist ja alles garnicht erlaubt? Wie weltfremd muss man eigentlich sein um auf dieser Ebene darüber diskutieren zu wollen?
    Samsung hat genug Leute die dafür bezahlt werden um die Probleme mit dem Note7 möglichst glimpflich zu überstehen, da zählen Gesetze, Kosten und auch Kundenzufriedenheit also Ruf eine Rolle. Wenn sie sich nun also dazu entscheiden die verbliebenen Geräte so rigoros außer Gefecht zu setzen, dann sicher weil sie sich dazu gezwungen sehen!

  16. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: Moe479 11.12.16 - 19:10

    ich würde auch ggf. erfolgreiche klagen dagegen als teil des schadens durch die fehlproduktion sehen, samusung könnte den betreffenden kunden bessere angebote unterbreiten, z.b. ohne zusatzliche kosten auf ein s8 zu wechseln, oder rückerstatung plus abfindungsangebot ... allein samsungs ding wie sie das hinkriegen, aber computersabotage sollte nicht zu den erlaubten mitteln dafür gehören.

    und wenn dann noch letzte kunden auf ihr s7 beharren und man im schadensfall vor gericht gezerrt wird, kann man alle unternommenen versuche die geräte zurückzunehmen entsprechend darstellen und die schuld für den weiteren betrieb den kunden versuchen anzuhängen. oder man informiert in fällen besonderer not die entsprechenden behörden welche die als gefählich eingestruften geräte sicherstellen ... und ärgert sich mit den daraus ergebeden konsequenzen rum.

    klar, fehler passieren, aber man muss auch die folgen zu tragen bereit sein, finde ich.

  17. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: crazypsycho 11.12.16 - 19:39

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich würde auch ggf. erfolgreiche klagen dagegen als teil des schadens durch
    > die fehlproduktion sehen, samusung könnte den betreffenden kunden bessere
    > angebote unterbreiten, z.b. ohne zusatzliche kosten auf ein s8 zu wechseln,
    > oder rückerstatung plus abfindungsangebot ... allein samsungs ding wie sie
    > das hinkriegen,

    Wenn dein Gerät innerhalb der Garantiezeit kaputt gehst, so bekommste auch keinen Schadensersatz. Man bekommt den vollen Kaufpreis +25$. Das ist schon mehr als man in einem Garantiefall erhält.

    > aber computersabotage sollte nicht zu den erlaubten mitteln
    > dafür gehören.

    Es ist keine Sabotage, sondern dadurch wird ein Fehler behoben. Das dadurch das Gerät nicht mehr funktioniert, ist halt unschön, aber auch nur ein normaler Garantiefall.

    > klar, fehler passieren, aber man muss auch die folgen zu tragen bereit
    > sein, finde ich.

    Die Folgen trägt Samsung ohne wenn und aber. Bis auf das dieses Update schon vor Monaten hätte kommen müssen, machen sie auch soweit alles richtig.

  18. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: ChMu 11.12.16 - 20:24

    Moe479 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich würde auch ggf. erfolgreiche klagen dagegen als teil des schadens durch
    > die fehlproduktion sehen, samusung könnte den betreffenden kunden bessere
    > angebote unterbreiten, z.b. ohne zusatzliche kosten auf ein s8 zu wechseln,
    > oder rückerstatung plus abfindungsangebot ... allein samsungs ding wie sie
    > das hinkriegen, aber computersabotage sollte nicht zu den erlaubten mitteln
    > dafür gehören.

    Noch bessere? Du bekommst den Kaufpreis PLUS Geld zurueck,was sollen sie denn noch machen?
    >
    > und wenn dann noch letzte kunden auf ihr s7 beharren und man im
    > schadensfall vor gericht gezerrt wird, kann man alle unternommenen versuche
    > die geräte zurückzunehmen entsprechend darstellen und die schuld für den
    > weiteren betrieb den kunden versuchen anzuhängen. oder man informiert in
    > fällen besonderer not die entsprechenden behörden welche die als gefählich
    > eingestruften geräte sicherstellen ... und ärgert sich mit den daraus
    > ergebeden konsequenzen rum.

    Das geht in den USA leider nicht. Samsung ist weiter verantwortlich da sie eben nicht ALLES getan haben die Geraete ausser Betrieb zu setzen. Genau das wird jetzt getan. Und mit Sicherheit wirst Du Leute haben,die das Teil ausschalten und in 3 Monaten wieder anschalten in der Hoffnung, schnell reich zu werden. So ziemlich der einzigste Grund fuer die paar Leute die sich weigern ihr Geraet einzutauschen.
    >
    > klar, fehler passieren, aber man muss auch die folgen zu tragen bereit
    > sein, finde ich.

    Genau das macht Samsung. Ich finde den Laden zwar schlimm, aber hier haben sie alles richtig gemacht. Eigendlich haetten sie es vor Monaten machen sollen,als auf 60% runtergefahren wurde. Man haette auch gleich abschalten koennen.

  19. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: Moe479 11.12.16 - 21:57

    ich nehme an, viele scheuen den aufwand des austausches selbst, den unkomfort der sache.

    um auch geringste privatwirtschaftliche schäden zu vermeiden, müsste:

    jemand vor ort mit dem ersatzgerät zu mir angemeltet kommen, und mir in nullzeit meine einstellungen auf das von ihm mitgebarachte gerät übertragen, simkarte austauschen etc., nur dann wäre es sicher dass mir keine möglichkeit zur kommunikation damit entgeht, ich selbst keinen aufwand/stress damit habe, ich wirklich den arsch gewischt bekomme.

  20. Re: Eigentlich reicht auch der Entzug der Allgemeinen Betriebserlaubnis

    Autor: Moe479 11.12.16 - 22:13

    sicher dass man mit besseren angeboten nicht mehr zurückbekommen würde, das bisher gezeigte wirklich alles ist was samsung zu bieten hat, sich mit besseren angeboten von anfang an nicht mehr gefahr hätte abwenden lassen?

    das vorsätzliche unbrauchbar machen via patch ist/wäre wie gesagt computersabotage, ob das rechtens ist/war/einem höheren wohl diente/nicht anders gelöst hätte werden können ... das wird gerichte beschäftigen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.16 22:19 durch Moe479.

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  3. Remix3D: Microsoft schließt seine 3D-Modell-Datenbank komplett
    Remix3D
    Microsoft schließt seine 3D-Modell-Datenbank komplett

    Am 10. Januar 2020 ist Schluss: Microsoft wird seine Plattform Remix3D schließen. Dort konnten Mitglieder ihre 3D-Modelle teilen und diese für Powerpoint, Virtual Reality oder Minecraft benutzen. Das Unternehmen empfiehlt, beliebte Modelle vor dem Ende herunterzuladen - dann werden sie gelöscht.


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