Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › USA: Samsung will Note 7 in…

Samsung noch mehr gestorben

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Samsung noch mehr gestorben

    Autor: Technik Schaf 10.12.16 - 21:36

    Dachte nicht dass die noch tiefer sinken können, aber hey es ist Samsung.
    Wie kann man noch mehr vertrauen zerstören als so.
    Das ist meine verdammte Hardware, lässt eure dreckigen Griffel davon.

  2. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: Dino13 10.12.16 - 21:44

    Du hast da auch überhaupt nichts verstanden oder?

  3. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: VirtuellerForumsNutzer 10.12.16 - 21:51

    Technik Schaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dachte nicht dass die noch tiefer sinken können, aber hey es ist Samsung.
    > Wie kann man noch mehr vertrauen zerstören als so.
    > Das ist meine verdammte Hardware, lässt eure dreckigen Griffel davon.

    Wenn Du ein Gerät, das der Hersteller als unsicher einstuft und für das es einen Rückruf gibt, bewusst weiterbetreiben möchtes übernimmst Du mit Sicherheit auch die (finanzielle) Verantwortung für eventuell entstehende Schäden am Eigentum dritter nehme ich an?

  4. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: ChMu 10.12.16 - 22:09

    Technik Schaf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dachte nicht dass die noch tiefer sinken können, aber hey es ist Samsung.
    Also das sie sich ueberhaupt die Muehe machen Dich vor Dir selbst und damit andere zu schuetzen,finde ich schon bemerkenswert.
    > Wie kann man noch mehr vertrauen zerstören als so.
    Du meinst Vertrauen aufbauen? Was ausser Ruecknahme, Ersatz, Entschaedigung sollen sie sonst noch machen? Nebenbei schuetzen sie Dich vor Deinem finanziellen Ruin sollte durch Deine Dummheit grosserer Schaden entstehen den Du im Leben nicht ersetzen kannst.
    > Das ist meine verdammte Hardware, lässt eure dreckigen Griffel davon.
    Lassen sie doch? Wenn Du drauf bestehst, kannst Du das Teil ja behalten, nur nutzen eben nicht. Es soll geschaetzt noch fast 1000 Leute geben auf die das zutrifft.

  5. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: m9898 10.12.16 - 22:50

    VirtuellerForumsNutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du ein Gerät, das der Hersteller als unsicher einstuft und für das es
    > einen Rückruf gibt, bewusst weiterbetreiben möchtes übernimmst Du mit
    > Sicherheit auch die (finanzielle) Verantwortung für eventuell entstehende
    > Schäden am Eigentum dritter nehme ich an?

    Genau so wenig wie wir noch eine Reichtagsbrandverordnung haben gibt es in Deutschland und wahrscheinlich auch in den USA Gesetze, die es einer juristischen Person erlauben würden, Eigentum eines Dritten mutwillig aus der Ferne zu zerstören, weil sie es als unsicher empfinden.

  6. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: crazypsycho 10.12.16 - 23:38

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > VirtuellerForumsNutzer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn Du ein Gerät, das der Hersteller als unsicher einstuft und für das
    > es
    > > einen Rückruf gibt, bewusst weiterbetreiben möchtes übernimmst Du mit
    > > Sicherheit auch die (finanzielle) Verantwortung für eventuell
    > entstehende
    > > Schäden am Eigentum dritter nehme ich an?
    >
    > Genau so wenig wie wir noch eine Reichtagsbrandverordnung haben gibt es in
    > Deutschland und wahrscheinlich auch in den USA Gesetze, die es einer
    > juristischen Person erlauben würden, Eigentum eines Dritten mutwillig aus
    > der Ferne zu zerstören, weil sie es als unsicher empfinden.

    Das Eigentum ist bereits defekt und unbrauchbar, da Lebensgefahr besteht. Durch das Deaktivieren verliert man also nichts. Es schützt einen aber vor dem Tod.

  7. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: Slartie 11.12.16 - 00:14

    VirtuellerForumsNutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn Du ein Gerät, das der Hersteller als unsicher einstuft und für das es
    > einen Rückruf gibt, bewusst weiterbetreiben möchtes übernimmst Du mit
    > Sicherheit auch die (finanzielle) Verantwortung für eventuell entstehende
    > Schäden am Eigentum dritter nehme ich an?

    Klar, tut er, zumindest zu einem großen Teil. Das ist seine Pflicht, denn seit dem Rückruf weiß er um die höhere Gefahr. Mit dieser Pflicht geht aber auch das Recht einher, das Gerät weiterhin zu betreiben. Und zwar so lange, bis eine Instanz, die dazu ermächtigt ist (der Staat - nicht Samsung) entscheidet, dass der Betrieb dieses Geräts nicht mehr erlaubt ist.

  8. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: Slartie 11.12.16 - 00:22

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Eigentum ist bereits defekt und unbrauchbar, da Lebensgefahr besteht.
    > Durch das Deaktivieren verliert man also nichts. Es schützt einen aber vor
    > dem Tod.

    Das Eigentum funktioniert immer noch tadellos als Smartphone. Es ist in keiner Weise defekt. Es besteht auch in keiner Weise eine unmittelbare Lebensgefahr, genau wie auch beim Benutzen eines iPhones keine unmittelbare Lebensgefahr besteht.

    Das Gerät hat eine gegenüber anderen Smartphones statistisch höhere Wahrscheinlichkeit einer thermischen Fehlfunktion mit Brandfolgen. Null ist diese Wahrscheinlichkeit aber auch bei den anderen Geräten nicht (jeder Li-Ion-Akku kann prinzipbedingt abbrennen, und wenn ich nur genug davon produziere, ist es egal, wie sicher ich die Dinger baue - es werden mir welche abbrennen), genausowenig wie man beim Note 7 davon ausgehen muss, dass jedes Gerät die Fehlfunktion haben wird. Das ist mehr so was wie 0,00001% vs. 0,001% (Zahlen aus der Luft gegriffen, dienen nur zur Veranschaulichung der absoluten Größenordnungen).

  9. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: crazypsycho 11.12.16 - 00:44

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das Eigentum ist bereits defekt und unbrauchbar, da Lebensgefahr
    > besteht.
    > > Durch das Deaktivieren verliert man also nichts. Es schützt einen aber
    > vor
    > > dem Tod.
    >
    > Das Eigentum funktioniert immer noch tadellos als Smartphone. Es ist in
    > keiner Weise defekt. Es besteht auch in keiner Weise eine unmittelbare
    > Lebensgefahr, genau wie auch beim Benutzen eines iPhones keine unmittelbare
    > Lebensgefahr besteht.

    Ähm doch, sonst gäbe es ja keine Rückrufaktion. Der Kunde kann froh sein, wenn Samsung solch ein Update bringt. Schließlich schützt es ihn ja.
    Mich wundert es eher, dass dieser Schritt nicht schon längst passiert ist.

    > Das Gerät hat eine gegenüber anderen Smartphones statistisch höhere
    > Wahrscheinlichkeit einer thermischen Fehlfunktion mit Brandfolgen. Null ist
    > diese Wahrscheinlichkeit aber auch bei den anderen Geräten nicht (jeder
    > Li-Ion-Akku kann prinzipbedingt abbrennen, und wenn ich nur genug davon
    > produziere, ist es egal, wie sicher ich die Dinger baue - es werden mir
    > welche abbrennen), genausowenig wie man beim Note 7 davon ausgehen muss,
    > dass jedes Gerät die Fehlfunktion haben wird. Das ist mehr so was wie
    > 0,00001% vs. 0,001% (Zahlen aus der Luft gegriffen, dienen nur zur
    > Veranschaulichung der absoluten Größenordnungen).

    Potenziell kann jedes Note7 abbrennen. Die Gefahr ist sehr hoch, sonst würde es keine Rückrufaktion geben.

    Und jeder Kunde bekommt sein defektes Smartphone ja ersetzt. Verstehe eh nicht, warum es Leute gibt, die es immer noch benutzen.

  10. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: Slartie 11.12.16 - 02:26

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähm doch, sonst gäbe es ja keine Rückrufaktion.

    Ein Unternehmen startet eine Rückrufaktion, wenn die mit einem Produktfehler einher gehenden zu erwartenden Kosten (Schadensersatz, Schmerzensgeld, Prozesse, Image-Schaden, etc.) höher liegen als die Kosten eines Rückrufs. Das ist eine reine Kalkulationsfrage. Die einzige Erkenntnis, die man aus dem Vorhandensein eines Rückrufs ableiten kann, ist, dass die Summe aller Faktoren, die in diese Rechnung eingegangen sind, zu Kosten mindestens in Höhe des Rückrufs geführt haben. Über die tatsächliche Höhe jedes einzelnen Faktors kann man aber keinen Rückschluss ziehen - also z.B. weder darauf, ob wirklich jedes Produktexemplar "defekt" ist oder nur ein winziger Prozentsatz, der aber aufgrund gravierender Folgen ausreicht, alle Produkte zurückzurufen. Man kann auch nicht daraus schließen, welche Gefahr konkret droht. Wie hoch der Anteil des Image-Schadens an der Gesamtsumme ist, ist ebenfalls eine Unbekannte, die extremen Einfluss wiederum auf die anderen Variablen hat, bzw. darauf, wie hoch diese mindestens sein müssen, damit es zum Rückruf kommt.

    Kurz gesagt: die Existenz einer Rückrufaktion sagt, nüchtern betrachtet, gar nichts über die tatsächliche, absolut gesehene Gefährdung durch ein Produkt aus.


    > Potenziell kann jedes Note7 abbrennen. Die Gefahr ist sehr hoch, sonst
    > würde es keine Rückrufaktion geben.

    Potenziell kann auch jedes iPhone abbrennen. Potenziell kann jede Waschmaschine abbrennen - Feuer fangende Elektrogroßgeräte sind eine häufige Brandursache in Wohnungen, ganz erheblich häufiger als Feuer fangende Note 7! Dennoch werden weder alle iPhones noch alle Waschmaschinen zurückgerufen.

    Noch mal: die Existenz der Rückrufaktion an sich sagt nichts, aber auch gar nichts über die Gefährdungslage, die Wahrscheinlichkeit des Eintretens sowie die Schwere der Folgen aus. Es ist das Ergebnis einer Kalkulation mit vielen Unbekannten, denen nur Samsung absolute Zahlen zuweisen kann (und selbst die schätzen vermutlich immer noch bei vielen davon mit mal größeren, mal kleineren Ungenauigkeiten).

    Das Einzige, was man aufgrund der Aussagen parallel zum Rückruf einigermaßen sicher weiß, ist, dass die Gefahr eines Brandes bei Note 7 Geräten wohl "höher" ist als bei anderen Smartphones. Wie viel höher weiß keiner, ob "ein bisschen höher" oder "sehr hoch", keine Ahnung, aber sie ist höher als bei den Alternativen. Insofern ist es eine sinnvolle Empfehlung, besser ein anderes Gerät zu benutzen. Sind sie deshalb "defekt"? Nö, die allermeisten tun offensichtlich trotzdem ihren Dienst. Hat Samsung deshalb das Recht, bereits verkaufte Geräte bei Kunden, welche die Austauschmöglichkeit nicht in Anspruch genommen haben, per Fernzugriff tatsächlich in einen "defekten" Zustand zu versetzen? Nie und nimmer.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.12.16 02:39 durch Slartie.

  11. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: User_x 11.12.16 - 02:30

    wie geil... wir haben jahrtausende lang darum gekämpft, unsere eigenen entscheidungen zu treffen und nun benötigen wir ein unternehmen, dass uns vor uns selbst schützt? schützen wir ab morgen wieder unsere frauen - entmündigen diese und fragen bei deren eltern um deren hand an? ...natürlich alles aus schutz vor sich selbst, die ärmste könnte ja zu tiefst enttäuscht sein, von der bevorstehenden entscheidung...

  12. Samsung machts genau richtig

    Autor: ve2000 11.12.16 - 07:16

    Wie man an den vielen (unreifen und teils auch dummen) Beiträgen erkennen kann, macht Samsung genau das richtige.
    Manche Menschen müssen scheinbar vor sich selbst, bzw. den Folgen ihrer trotzigen Sandkasten-Sturheit geschützt werden, bevor sie sich selbst, oder noch schlimmer, anderen Schaden zufügen, indem sie womöglich noch Gebäude abfackeln...
    *facepalm*

  13. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: picaschaf 11.12.16 - 10:28

    User_x schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wie geil... wir haben jahrtausende lang darum gekämpft, unsere eigenen
    > entscheidungen zu treffen und nun benötigen wir ein unternehmen, dass uns
    > vor uns selbst schützt? schützen wir ab morgen wieder unsere frauen -
    > entmündigen diese und fragen bei deren eltern um deren hand an?
    > ...natürlich alles aus schutz vor sich selbst, die ärmste könnte ja zu
    > tiefst enttäuscht sein, von der bevorstehenden entscheidung...


    Hast du die letzten Jahre verschlafen? Unsere Gesellschaft hat zwar mal für Freiheit gekämpft, aber heute giert sie danach vom Staat bevormundet und eingelullt zu werden. Entscheidungen treffen und die Verantwortung dafür übernehmen funktioniert nicht mehr. Insofern ist das schon in Ordnung so wie es läuft.

  14. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: crazypsycho 11.12.16 - 10:48

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hat Samsung deshalb das Recht, bereits verkaufte Geräte bei Kunden, welche
    > die Austauschmöglichkeit nicht in Anspruch genommen haben, per Fernzugriff
    > tatsächlich in einen "defekten" Zustand zu versetzen? Nie und nimmer.

    Doch dieses Recht hat Samsung, sonst würden sie es ja nicht machen. Natürlich muss Samsung dem Kunden das Gerät ersetzen, aber das tun sie ohnehin schon.

    Vergleichen wir das mal mit einer Rückrufaktion beim Auto, bspw weil die Bremsen bei einigen aus der Produktreihe plötzlich kaputt gingen.
    Du weigerst dich das Auto zurückzugeben, weil es ja funktioniert. Jetzt fährst du in ne Werkstatt, bspw um Reifen wechseln zu lassen.
    Da kann es passieren, das man dich nicht mehr mit diesem Auto vom Hof fahren lässt.

  15. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: m9898 11.12.16 - 12:23

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch dieses Recht hat Samsung, sonst würden sie es ja nicht machen.
    > Natürlich muss Samsung dem Kunden das Gerät ersetzen, aber das tun sie
    > ohnehin schon.
    Ein Mörder hat das Recht jemanden umzubringen, sonst würde er es ja nicht machen.

    > Vergleichen wir das mal mit einer Rückrufaktion beim Auto, bspw weil die
    > Bremsen bei einigen aus der Produktreihe plötzlich kaputt gingen.
    > Du weigerst dich das Auto zurückzugeben, weil es ja funktioniert. Jetzt
    > fährst du in ne Werkstatt, bspw um Reifen wechseln zu lassen.
    > Da kann es passieren, das man dich nicht mehr mit diesem Auto vom Hof
    > fahren lässt.
    Welches Recht hat denn bitte eine Autowerkstatt, Jemandem sein Eigentum zu entziehen? Dazu müsste es schon einen Entzug der Musterzulassung durch das KBA geben, woraufhin der Betrieb des KFZ auf öffentlichen Straßen nicht mehr zulässig wäre und es somit von der Polizei stillgelegt werden kann.

  16. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: Slartie 11.12.16 - 12:27

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Doch dieses Recht hat Samsung, sonst würden sie es ja nicht machen.

    Du nimmst also an, dass Unternehmen grundsätzlich nie bewusst illegale Dinge tun, und dass du deswegen aus der Existenz einer Handlung ableiten kannst, dass sie legal sein muss.

    Muss ich da jetzt noch langatmig drauf eingehen oder siehst du selbst ein, wie absurd das ist?

    Wie wäre es alternativ mal mit einer juristischen Argumentation? Nur so ein Vorschlag...



    > Vergleichen wir das mal mit einer Rückrufaktion beim Auto, bspw weil die
    > Bremsen bei einigen aus der Produktreihe plötzlich kaputt gingen.
    > Du weigerst dich das Auto zurückzugeben, weil es ja funktioniert. Jetzt
    > fährst du in ne Werkstatt, bspw um Reifen wechseln zu lassen.
    > Da kann es passieren, das man dich nicht mehr mit diesem Auto vom Hof
    > fahren lässt.

    Nein, kann es nicht. Jedenfalls nicht auf Betreiben der Werkstatt. Die darf mein Auto nämlich nicht stilllegen. Der einzige, der das darf, ist der Staat, und von ihm dazu ermächtigte Organe wie z.B. der TÜV oder die Polizei. Die würden mir ein Auto ohne funktionierende Bremsen vermutlich stilllegen, möglicherweise auch auf einen Hinweis aus der Werkstatt hin, aber die Werkstatt darf es eben nach wie vor nicht selbst tun.

    Und beim Auto klappt das auch nur so einfach, weil es ein strikt reguliertes Ding ist. Ich darf ein Auto nicht einfach so im öffentlichen Raum betreiben, ich brauch dafür eine staatliche Erlaubnis. Ein Smartphone darf ich hingegen einfach so betreiben, dafür braucht es keine gesonderte Erlaubnis, die ich mir alle zwei Jahre beim TÜV auffrischen müsste. Du siehst den Unterschied, und warum dein Vergleich schon von vornherein einer zwischen Äpfel und Birnen ist?

    Der TÜV könnte mir btw auch nicht verbieten, mein Auto mit den gefährlichen Bremsen auf meinem privaten Gelände zu nutzen. Sein Wirkungsbereich erstreckt sich nur auf die öffentlichen Straßen.

  17. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: crazypsycho 11.12.16 - 12:40

    m9898 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Doch dieses Recht hat Samsung, sonst würden sie es ja nicht machen.
    > > Natürlich muss Samsung dem Kunden das Gerät ersetzen, aber das tun sie
    > > ohnehin schon.
    > Ein Mörder hat das Recht jemanden umzubringen, sonst würde er es ja nicht
    > machen.

    Schlechter Vergleich. Bei der Deaktivierung wird Samsung nur für den Wert des Geräts schadensersatzpflichtig. Da Samsung aber jedes Gerät tauscht oder auszahlt, ist dies erfüllt.

    > > Vergleichen wir das mal mit einer Rückrufaktion beim Auto, bspw weil die
    > > Bremsen bei einigen aus der Produktreihe plötzlich kaputt gingen.
    > > Du weigerst dich das Auto zurückzugeben, weil es ja funktioniert. Jetzt
    > > fährst du in ne Werkstatt, bspw um Reifen wechseln zu lassen.
    > > Da kann es passieren, das man dich nicht mehr mit diesem Auto vom Hof
    > > fahren lässt.
    > Welches Recht hat denn bitte eine Autowerkstatt, Jemandem sein Eigentum zu
    > entziehen? Dazu müsste es schon einen Entzug der Musterzulassung durch das
    > KBA geben, woraufhin der Betrieb des KFZ auf öffentlichen Straßen nicht
    > mehr zulässig wäre und es somit von der Polizei stillgelegt werden kann.

    Die Werkstatt entzieht dir das Eigentum nicht. Sie lässt dich damit nicht vom Hof fahren. Das heißt du müsstest es abschleppen, da es nicht fahrbereit ist.
    Auch wenn du zur Inspektion kommst und die Werkstatt feststellt, das die Bremsen defekt sind, lassen die dich nicht wegfahren, ehe die Bremsen funktionieren.
    Und klar kannst du statt mit Abschleppwagen auch mit der Polizei kommen. Die schauen sich das kurz an und entziehen dann die Betriebserlaubnis.

  18. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: crazypsycho 11.12.16 - 12:47

    Slartie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > crazypsycho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Doch dieses Recht hat Samsung, sonst würden sie es ja nicht machen.
    >
    > Du nimmst also an, dass Unternehmen grundsätzlich nie bewusst illegale
    > Dinge tun, und dass du deswegen aus der Existenz einer Handlung ableiten
    > kannst, dass sie legal sein muss.

    Klar machen auch Unternehmen illegale Sachen. Aber hier liegt keine Straftat vor, lediglich zivilrechtlich könnte man Schadensersatz einfordern. Der Schaden ist der Wert/Kaufpreis des Geräts. Den ersetzt einem Samsung aber ohnehin widerstandslos.

    > Muss ich da jetzt noch langatmig drauf eingehen oder siehst du selbst ein,
    > wie absurd das ist?
    >
    > Wie wäre es alternativ mal mit einer juristischen Argumentation? Nur so ein
    > Vorschlag...

    Ich wäre interessiert daran, was genau an dem Vorgehen Samsungs falsch ist. Sie ersetzen ja den Schaden.

    > > Vergleichen wir das mal mit einer Rückrufaktion beim Auto, bspw weil die
    > > Bremsen bei einigen aus der Produktreihe plötzlich kaputt gingen.
    > > Du weigerst dich das Auto zurückzugeben, weil es ja funktioniert. Jetzt
    > > fährst du in ne Werkstatt, bspw um Reifen wechseln zu lassen.
    > > Da kann es passieren, das man dich nicht mehr mit diesem Auto vom Hof
    > > fahren lässt.
    >
    > Nein, kann es nicht. Jedenfalls nicht auf Betreiben der Werkstatt. Die darf
    > mein Auto nämlich nicht stilllegen.

    Tun sie auch nicht, sie lassen dich damit nicht vom Hof fahren. Das ist ihr gutes Recht.
    Ich würde auch niemanden auf meinem Privatgrundstück mit nem defektem Auto fahren lassen.

    >Der einzige, der das darf, ist der
    > Staat, und von ihm dazu ermächtigte Organe wie z.B. der TÜV oder die
    > Polizei. Die würden mir ein Auto ohne funktionierende Bremsen vermutlich
    > stilllegen, möglicherweise auch auf einen Hinweis aus der Werkstatt hin,
    > aber die Werkstatt darf es eben nach wie vor nicht selbst tun.

    Wie gesagt, tut sie auch nicht. Du kannst das Auto abholen, indem du es abschleppst.

    > Und beim Auto klappt das auch nur so einfach, weil es ein strikt
    > reguliertes Ding ist. Ich darf ein Auto nicht einfach so im öffentlichen
    > Raum betreiben, ich brauch dafür eine staatliche Erlaubnis. Ein Smartphone
    > darf ich hingegen einfach so betreiben, dafür braucht es keine gesonderte
    > Erlaubnis, die ich mir alle zwei Jahre beim TÜV auffrischen müsste. Du
    > siehst den Unterschied, und warum dein Vergleich schon von vornherein einer
    > zwischen Äpfel und Birnen ist?

    Jedes elektrische Gerät braucht eine Betriebserlaubnis. CE ist hier bspw Pflicht.

    > Der TÜV könnte mir btw auch nicht verbieten, mein Auto mit den gefährlichen
    > Bremsen auf meinem privaten Gelände zu nutzen. Sein Wirkungsbereich
    > erstreckt sich nur auf die öffentlichen Straßen.

    Richtig. Aber ohne es abschleppen kriegst du es nicht von der Werkstatt (oder vom TÜV) zurück auf den Privatgrundstück.

  19. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: Niaxa 11.12.16 - 15:01

    Oh vor den Tod gleich....

  20. Re: Samsung noch mehr gestorben

    Autor: User_x 11.12.16 - 17:40

    crazypsycho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Slartie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > crazypsycho schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Doch dieses Recht hat Samsung, sonst würden sie es ja nicht machen.

    dann zeig mal bitte nen § vor!?

    > > Du nimmst also an, dass Unternehmen grundsätzlich nie bewusst illegale
    > > Dinge tun, und dass du deswegen aus der Existenz einer Handlung ableiten
    > > kannst, dass sie legal sein muss.
    >
    > Klar machen auch Unternehmen illegale Sachen. Aber hier liegt keine
    > Straftat vor, lediglich zivilrechtlich könnte man Schadensersatz
    > einfordern. Der Schaden ist der Wert/Kaufpreis des Geräts. Den ersetzt
    > einem Samsung aber ohnehin widerstandslos.
    >
    > > Muss ich da jetzt noch langatmig drauf eingehen oder siehst du selbst
    > ein,
    > > wie absurd das ist?
    > >
    > > Wie wäre es alternativ mal mit einer juristischen Argumentation? Nur so
    > ein
    > > Vorschlag...
    >
    > Ich wäre interessiert daran, was genau an dem Vorgehen Samsungs falsch ist.
    > Sie ersetzen ja den Schaden.
    >
    > > > Vergleichen wir das mal mit einer Rückrufaktion beim Auto, bspw weil
    > die
    > > > Bremsen bei einigen aus der Produktreihe plötzlich kaputt gingen.
    > > > Du weigerst dich das Auto zurückzugeben, weil es ja funktioniert.
    > Jetzt
    > > > fährst du in ne Werkstatt, bspw um Reifen wechseln zu lassen.
    > > > Da kann es passieren, das man dich nicht mehr mit diesem Auto vom Hof
    > > > fahren lässt.
    > >
    > > Nein, kann es nicht. Jedenfalls nicht auf Betreiben der Werkstatt. Die
    > darf
    > > mein Auto nämlich nicht stilllegen.
    >
    > Tun sie auch nicht, sie lassen dich damit nicht vom Hof fahren. Das ist ihr
    > gutes Recht.
    > Ich würde auch niemanden auf meinem Privatgrundstück mit nem defektem Auto
    > fahren lassen.

    falsch! sollten die dich damit nicht wegfahren lassen, ist das nötigung. sie können dich darauf hinweisen, dass du mit der weiteren nutzung eine straftat begehst und auch die polizei rufen, dich anzeigen, aber nicht an etwas hindern.

    > >Der einzige, der das darf, ist der
    > > Staat, und von ihm dazu ermächtigte Organe wie z.B. der TÜV oder die
    > > Polizei. Die würden mir ein Auto ohne funktionierende Bremsen vermutlich
    > > stilllegen, möglicherweise auch auf einen Hinweis aus der Werkstatt hin,
    > > aber die Werkstatt darf es eben nach wie vor nicht selbst tun.
    >
    > Wie gesagt, tut sie auch nicht. Du kannst das Auto abholen, indem du es
    > abschleppst.

    und nach der grundstücksgrenze fährst du vom henger und nu? ...brauchen wir dann zukünftig tatsächlich wieder bürgerwehren die als privatbürger hoheitsrecht ausüben? ist euch die sharia-police falsch aufgestoßen oder muss man wieder die nazi-keule auspacken und an die damaligen braunen schlägertrupps verweisen?

    > > Und beim Auto klappt das auch nur so einfach, weil es ein strikt
    > > reguliertes Ding ist. Ich darf ein Auto nicht einfach so im öffentlichen
    > > Raum betreiben, ich brauch dafür eine staatliche Erlaubnis. Ein
    > Smartphone
    > > darf ich hingegen einfach so betreiben, dafür braucht es keine
    > gesonderte
    > > Erlaubnis, die ich mir alle zwei Jahre beim TÜV auffrischen müsste. Du
    > > siehst den Unterschied, und warum dein Vergleich schon von vornherein
    > einer
    > > zwischen Äpfel und Birnen ist?
    >
    > Jedes elektrische Gerät braucht eine Betriebserlaubnis. CE ist hier bspw
    > Pflicht.
    >
    > > Der TÜV könnte mir btw auch nicht verbieten, mein Auto mit den
    > gefährlichen
    > > Bremsen auf meinem privaten Gelände zu nutzen. Sein Wirkungsbereich
    > > erstreckt sich nur auf die öffentlichen Straßen.

    falsch, kommt jemand auf deinem privatgrundstück zu schaden oder auch generell wird eine strafanzeige wegen fahrlässiger körperverletzung eingeleitet, der staatsanwalt prüft dann ob großes öffentliches interesse besteht das vergehen zu bestrafen. nochmal, niemand darf oder wird dich an etwas hindern und wenn, nur der staat mit seinen rechtsorganen anhand gültiger gesetzeslage. alles andere ist nötigung.

    > Richtig. Aber ohne es abschleppen kriegst du es nicht von der Werkstatt
    > (oder vom TÜV) zurück auf den Privatgrundstück.

    und morgen sperren wir schnupfenkranke ein, da ja so ein ekliger schnupfen andere infizieren könnte...

    wir steuern geradeaus in eine diktaur wo andere für einen selbst bestimmen was am besten ist!

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG Holdin, Karlsruhe
  2. caplog-x GmbH, Leipzig
  3. Vereinte Martin Luther + Althanauer Hospital Stiftung Hanau, Hanau
  4. Gentherm GmbH, Odelzhausen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Alien 40th Anniversary Steelbook, Ash vs Evil Dead Collector's edition, Predator 1 - 4 Box...
  2. ab 0,89€ (u. a. enthalten Distraint 2, Rusty Lake Paradise, Nex Machina, Shantae: Half-Genie Hero)
  3. (u. a. The Division 2 für 36,99€, Just Cause 4 für 17,99€, Kerbal Space Program für 7,99€)
  4. (u. a. Sandisk Plus 1-TB-SSD für 88,00€, WD Elements 4-TB-Festplatte extern für 79,00€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Ryzen 3900X/3700X im Test: AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich
Ryzen 3900X/3700X im Test
AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich

Das beste Prozessor-Design seit dem Athlon 64: Mit den Ryzen 3000 alias Matisse bringt AMD sehr leistungsstarke und Energie-effiziente CPUs zu niedrigen Preisen in den Handel. Obendrein laufen die auch auf zwei Jahre alten sowie günstigen Platinen mit schnellem DDR4-Speicher.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Ryzen 3000 BIOS-Updates schalten PCIe Gen4 für ältere Boards frei
  2. Mehr Performance Windows 10 v1903 hat besseren Ryzen-Scheduler
  3. Picasso für Sockel AM4 AMD verlötet Ryzen 3400G für flottere iGPU

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

  1. Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzüge bewähren sich
    Coradia iLint
    Alstoms Brennstoffzellenzüge bewähren sich

    Zwei Züge, 100.000 Kilometer, keine Probleme: Nach zehn Monaten regulärem Einsatz in Niedersachsen ist das französische Unternehmen Alstom zufrieden mit seinen Brennstoffzellenzügen.

  2. Matternet: Schweizer Post pausiert Drohnenlieferungen nach Absturz
    Matternet
    Schweizer Post pausiert Drohnenlieferungen nach Absturz

    Blutkonserven oder Gewebeproben müssen unter Umständen schnell zu ihrem Bestimmungsort gebracht werden. Die Schweizer Post setzt für solche Transporte Drohnen ein. Doch nach vielen problemlosen Flüge ist ein Copter abgestürzt. Das Drohnenprogramm wurde daraufhin vorerst gestoppt.

  3. Nintendo: Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
    Nintendo
    Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden

    Die Hinweise auf eine Hardwarerevision bei der Nintendo Switch sind bestätigt. Bei der neuen Version ist die Akkulaufzeit deutlich verbessert - sie übertrumpft nun sogar die vom Handheld Switch Lite.


  1. 19:06

  2. 16:52

  3. 15:49

  4. 14:30

  5. 14:10

  6. 13:40

  7. 13:00

  8. 12:45