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War doch klar, oder?

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  1. War doch klar, oder?

    Autor: Replay 24.06.14 - 17:33

    Alles, aber wirklich alles, was mit Google zu tun hat, ist nur darauf aus, an Nutzerdaten zu kommen. Und dazu noch Dropcam, was Google den direkten Einblick in die gute Stube gewährt.

    Das ist das Ergebnis dessen, daß der ganze Online-Terror (= Dinge, die nur funktionieren, wenn man ein Online-Konto damit verknüpft und an sich offline genauso laufen würden) so einfach hingenommen wird.

    Schöne neue Technikwelt. Google gehört zerschlagen. Don't be evil sagte man mal bei Google. Da lachen ja die Hühner.

    Fazit: Google und deren Produkte haben bei mir Hausverbot.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  2. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Sheep_Dirty 24.06.14 - 19:03

    Kann ich nur unterschreiben. Allerdings besteht die neue Technikwelt nicht nur aus Google (die tauchen nur aufgrund ihrer Firmengröße in den Nachrichten), sondern auch aus seriöseren Produkten.

    Ninja Blocks ist ein Beispiel
    http://ninjablocks.com/pages/home

  3. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Replay 24.06.14 - 19:14

    Leider verlangt die neue Technikwelt bei mittlerweile sehr vielen Produkten ein dazugehöriges Konto beim Hersteller. Eben die ganzen Wearables. Oder popelige Pulsuhren. Und die Haussteuerung ist das nächste große Ding mit Online-Terror, siehe z. B. Nest und Dropcam.

    Das Problem ist nur, daß man sich dem nicht entziehen kann. Wenn z. B. gesetzliche Vorgaben eine neue Heizung erfordern oder das alte Ding schlicht im Eimer ist und es keine Kessel mehr ohne Online-Terror mehr gibt. Ich könnte hier zwar per Kamin mit Holz heizen (macht sogar Warmwasser), allerdings sind offene Kamine heftige Feinstaubschleudern, weshalb ich damit bewußt umgehe. Und nicht jeder hat diese Möglichkeit.

    Die ganze Online-Zwangsscheiße wäre jetzt für mich nicht mal das Problem. Ich habe nur ein Problem damit, daß die Daten von Dritten abgeschnorchelt, gesammelt und ausgewertet werden. Von der Sicherheit mal ganz zu schweigen, mit einer Haussteuerung, die Onlinezugang hat, kann viel Unfug angestellt werden. Absolute Sicherheit gibt es nicht und es ist nicht die Frage ob, sondern nur die Frage wann, bis eine solche Steuerung angegriffen und manipuliert wird. Man könnte dann den Haus- oder Wohnungsbesitzer erpressen (Geld her oder die Heizung bleibt kalt).

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  4. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Sheep_Dirty 24.06.14 - 21:17

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leider verlangt die neue Technikwelt bei mittlerweile sehr vielen Produkten
    > ein dazugehöriges Konto beim Hersteller. Eben die ganzen Wearables. Oder
    > popelige Pulsuhren. Und die Haussteuerung ist das nächste große Ding mit
    > Online-Terror, siehe z. B. Nest und Dropcam.

    Dann kauf doch Produkte ohne Konto beim Hersteller. Gerade bei Pulsuhren ist die Produktvielfalt riesig.

  5. Re: War doch klar, oder?

    Autor: plutoniumsulfat 25.06.14 - 08:06

    Replay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist nur, daß man sich dem nicht entziehen kann. Wenn z. B.
    > gesetzliche Vorgaben eine neue Heizung erfordern oder das alte Ding
    > schlicht im Eimer ist und es keine Kessel mehr ohne Online-Terror mehr
    > gibt. Ich könnte hier zwar per Kamin mit Holz heizen (macht sogar
    > Warmwasser), allerdings sind offene Kamine heftige Feinstaubschleudern,
    > weshalb ich damit bewußt umgehe. Und nicht jeder hat diese Möglichkeit.

    Klar kann man das. Ich denke, es wird noch sehr lange Heizungen ohne Onlinefunktion geben. Wirklich lange. Das kann einem auch nicht gesetzlich aufgeschwatzt werden. Und...geschlossener Kamin?

    > Die ganze Online-Zwangsscheiße wäre jetzt für mich nicht mal das Problem.
    > Ich habe nur ein Problem damit, daß die Daten von Dritten abgeschnorchelt,
    > gesammelt und ausgewertet werden. Von der Sicherheit mal ganz zu schweigen,
    > mit einer Haussteuerung, die Onlinezugang hat, kann viel Unfug angestellt
    > werden. Absolute Sicherheit gibt es nicht und es ist nicht die Frage ob,
    > sondern nur die Frage wann, bis eine solche Steuerung angegriffen und
    > manipuliert wird. Man könnte dann den Haus- oder Wohnungsbesitzer erpressen
    > (Geld her oder die Heizung bleibt kalt).

    Deswegen wird das nie vorgeschrieben sein. Das sind ja schon mehr als nur anonyme Datenbestandteile.

  6. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Sharkuu 25.06.14 - 09:03

    dont be evil galt schon immer dem kunden. du sollst halt nicht böse sein und alles mitmachen, womit google daten über dich kriegt :D

  7. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Niaxa 25.06.14 - 09:28

    Ich finde die Argumente immer so witzlos von euch. Google kann nur Daten sammeln, die IHR freigebt um tolle Dienste zu nutzen. Wie wollt ihr denn sonst diese Dienste benutzen? DANN KAUFT einfach keinen internetfähigen Thermostat sondern nehmt einen herkömmlichen. Und kauft auch kein Smartphone, wenn ihr die Internetdienste (welche ein Smartphone überhaupt erst so interessant machen) nicht nutzen wollt.

    INTERNETDIENSTE benötigen DATEN zur VERARBEITUNG, ohne diese können solche DIENSTE nicht ARBEITEN!

    Das beste an eurer Heulerei ist, wenn es ein SP geben würde, ohne solche Datensammlerdienste, würdet ihr es hier niederflamen weil es nix kann und ja sowas von Mist ist... boa da bekommt man das nen Facepalm-Koller mit euch. Egal wo Google drauf steht wird sofort blabla NSA Gelaber und weis der Geier was für dumme Sprüche ausgepackt.

  8. Re: War doch klar, oder? Und nun?

    Autor: markus.badberg 25.06.14 - 09:32

    Die haben nur die Daten, die ich auch geben möchte.

    Sollen sie mir halt Werbung zeigen, zu Dingen die ich mir anschaue.

    Sollen sie halt wissen, wo ich mich gerade aufhalte.

    Ich nutze es und wenn ich etwas verbergen möchte, dann tue ich das auch...

    Es ist alles abschaltbar oder man nutzt es einfach gar nicht...

    Und ja, diese Abkommen mit den Geheimdiensten sind furchtbar... Da kann aber Google nichts für... Schreibt doch mal ein paar tausend Briefe an Obama und beschwert euch... Und schreibt euren Unmut an unsere Regierung...

    Und schreibt doch mal, welche Geräte ihr sonst nutzt... Wetten, dass es vollkommen egal ist, ob ihr nun etwas von Google nutzt oder nicht? :D

  9. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Replay 25.06.14 - 10:06

    Ich nutze keine Google-Dienste.

    Das Problem hast du nur nicht verstanden. Zum Beispiel beim Thema Wearables. Hat man einen Fitnesstracker, kann man das Gerät nicht nutzen, ohne ein Online-Konto beim Hersteller eingerichtet zu haben. Und in dieses Konto werden die Daten des Gerätes hochgeladen, daß der Nutzer aufbereitet sehen kann, was er geleistet hat. Warum geht das nicht offline?

    Es ist klar, daß die Nutzerdaten für andere Zwecke verwendet werden. Sonst würde der Hersteller keine Infrastruktur aus Servern für ein 79-Euro-Gerätchen aufbauen. Wo immer Daten gespeichert werden, entstehen Begehrlichkeiten. Nicht nur bei Google (da besonders), sondern überall. Und wenn's nur ein Thermostat oder, der Supergau, Smartmeter sind.

    Leider wird der Online-Terror allgemein hingenommen und akzeptiert. Als ob die ganze NSA-Sache noch nicht genug war. Was muß noch kommen, daß die bräsige Masse der Leute aufwacht?

    Jetzt kommt bestimmt wieder das Aluhut-Paranoia-Argument. Das höre ich seit Ende der 90er, seit ich sage, daß sämtliche Kommunikation überwacht wird. Und wer hatte Recht? Ich. Wer zuletzt lacht... Und ich werde ob dem Online-Terror auch zuletzt lachen. Wetten? Die Geschichte wiederholt sich gerade, ich sehe aktuell den gleichen Film wie Ende der 90er.

    Zum Glück bin ich autark, was Strom, Wasser und Wärme angeht ^^

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  10. Re: War doch klar, oder? Und nun?

    Autor: Replay 25.06.14 - 10:16

    Nicht unbedingt. Man ist z. B. schneller bei Facebook, als man Scheiße buchstabieren kann. Oder in WhatsUp. Oder bei Google-Diensten. Und zwar ohne eigenes Zutun.

    Wir waren zur Eröffnung eines Restaurants eingeladen. Natürlich wurden Fotos geschossen. Die sich jetzt bei FB befinden. Und FB hat eine Gesichtserkennung. Bin ich z. B. in Paris, jemand schießt ein Foto, wo ich zufällig drauf bin (was bei touristisch relevanten Orten nun mal sein kann und ist) und das Foto landet bei FB, weiß dieser Laden, wann ich in Paris war. Oder in Barcelona. Oder in Boston. Und wann die Eröffnung des Lokals gewesen ist. Und so weiter und so fort. So kann FB z. B. zusammentragen (was vollautomatisch geschieht), was ich mache und wo ich bin. Das läßt Rückschlüsse zu, ohne daß ich selbst bei FB ein Konto habe (ich habe und hatte nie ein FB-Konto).

    Wenn jemand WhatsUp hat, wird das Telefonbuch des Handys an WA übertragen. Mit meinen Adressdaten und Telefonnummern. So hat WA meine Kontaktdaten, obwohl ich WA nicht nutze. Dito z. B. mit dem Google-Kalender. Wenn jemand seine Termine darüber verwaltet und Termine mit mir anstehen, weiß Google, wann ich wo bin. Ohne mein Zutun.

    > Die haben nur die Daten, die ich auch geben möchte.

    Was damit widerlegt ist. Und nun wird vielleicht klar, welche Sprengkraft Datenkraken haben. Es ist nicht das Problem, daß irgendwelche Daten irgendwo liegen, es ist das Problem, daß die Daten nicht unangetastet bleiben.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  11. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Niaxa 25.06.14 - 11:22

    Äh ja der Hersteller macht es eben so und wenn du das nicht willst musst du wohl auf andere Hersteller warten, die so etwas in der Form anbieten, die du möchtest. Oder du erkennst selbst diese scheinbar Marktlücke und baust Offline Produkte.

    Ich habe auch nicht gesagt, dass es klug ist all seine Daten im Netz Preis zu geben. Es war lediglich ein Hinweis, dass bestimmte Dienste nunmal Nutzerdaten benötigen und wenn ich diese nutzen will, muss ich diese Daten auch Preis geben. Wenn nicht, dann kann ich eben die Dienste nicht nutzen. Und ungefähr das gleiche trifft eben auf dein Beispiel zu.

    Die Daten werden erhoben und ich möchte es nicht... Dann kauf ich das eben auch nicht. Aluhut hat damit nix zu tun. Ich finde es schlicht Dumm sich über etwas aufzuregen, was ich nicht nutzen möchte, weil es Daten von mir Preis gibt. NIX Aluhut NIX NSA Para Argument... Schlicht und einfach tiefste und in ihrer Bedeutung völlig 100%tige DUMMHEIT!

  12. Re: War doch klar, oder? Und nun?

    Autor: F4yt 25.06.14 - 11:36

    Ja, das wäre auch mein Punkt gewesen. Man landet eben auch als jemand, der sich bewusst dagegen entscheidet oder eben keine Notwendigkeit zur Teilnahme sieht, zwangsläufig in den Datenbanken der Anbieter.

    Dazu kommt das erzeugen von Metadaten alleine während des Surfens. Das DoubleClick Werbenetzwerk (das leider auch bei Golem aktiv ist) gehört ja nun auch zu Google. Ein Grund, warum ich auf golem und heise den Werbeblocker zwar nicht eingeschaltet habe, aber AdSense, Analytics und DoubleClick blocke. Nur NuggAd ist z.B. auf dieser Seite (als Werbenetzwerk) aktiv. Vielleicht entscheiden sie sich ja mal für ein anderes...

    Und in den Einstellungen wird immer nur vom nicht anzeigen personalisierter Werbung gesprochen. Von nicht profilieren war nie die Rede...

    Und wir wissen nunmal nicht, was wirklich hinter den Kulissen geschieht. Erzählen können einem die Unternehmen ja viel, nur was dann wirklich passiert wissen wir eben nicht. Es geht halt immer um Geld und Image. Die tun das alles nicht aus reiner Nächstenliebe.

    Der meiste Kram finanziert sich ja nun angeblich nur aus Werbung. Gleichzeitig möchte man aber auch jedes Halbjahr bessere Zahlen als im Hj zuvor. Hier hat nun mehrere Wege, das zu erreichen: Ausweitung des Angebots, Ausweitung der Benutzerbasis, bessere Platzierung der Anzeigen.

    Zumindest letzteres setzt eben immer genauere Werbeprofile voraus. Und in diese Profile fließt eben viel ein, was man als „Privat“ bezeichnen könnte, da es eben um die Person an sich geht. Ob diese Profile auch anderweitig genutzt werden, ist eben nicht auszuschließen. Beweisen kann man's eben nicht. Genauso wenig, wie sich beweisen lässt, dass Unternehmen zum eigenen Profit Forschung und Entwicklung von Alternativen be- und verhindern.

    Die Gefahr, die, zusätzlich zu einer inoffiziellen Nutzung, besteht ist auch der Einbruch oder anderweitiger Missbrauch der Daten.

    EDIT:
    In dem Fall fände ich eben ein zweiklassensystem (im Gegensatz zur realen Gesellschaft) ganz interessant. Entweder bezahlt man für die Dienste (und wird nachweislich, vertraglich geregelt nicht verfolgt und profiliert) oder man nutzt sie kostenfrei wie bisher und es ändert sich nichts. Dann hätte man zumindest etwas Entscheidungsfreiheit...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.14 11:49 durch F4yt.

  13. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Replay 25.06.14 - 11:39

    Du hast es immer noch nicht verstanden. Was genau das aktuelle Problem bei der Sache ist.

    Die allgemeine Akzeptanz und Ignoranz gegenüber die Datennutzung durch Dritte sorgt dafür, daß es in relativ überschaubarer Zeit kaum noch Dinge gibt, die funktionieren, wenn man keine Daten preisgibt.

    Beispiel Wearables. Ich habe zwar keinen Bedarf an einem solchen Ding, aber aus Interesse würde ich mir eine einfachere Variante mal zulegen. Sollte das Gerät dann doch ganz ordentlich sein, könnte ich mir es durchaus vorstellen, daß ein solches (höherwertiges) Gerät meine Pulsuhr ersetzen kann.

    Allerdings gibt es keine Wearables, die sich offline nutzen lassen. Es gibt keine technische Hürde, die Daten des Fitnessarmbandes offline aufzubereiten, dennoch ist ein Online-Konto obligatorisch. Weil es allgemein akzeptiert wird, daß solche Daten hochgeladen und durch Dritte genutzt werden. Bedenke: Das Gerät ist nicht gratis, die Dinger kosten teilweise richtig Geld.

    Als Pulsuhr habe ich eine Polar RCX5. Das Ding ist für Triathlon gemacht und zum Auswerten muß man ebenfalls ein Online-Konto haben. Meine Trainingsdaten gehen aber nur mich was an. Mit etwas Trickserei kann man die RCX5 auch offline nutzen, was aber einen normalen Menschen überfordert. Im Ausland ist die Online-Anbindung ggf. mit einem finanziellen Risiko verbunden.

    Auch die RCX5 wird mal den Weg alles Irdischen gehen. Was dann? Dann wird es keine „Offline-Triathlonuhr“ mehr geben, dann werden auch keine Tricksereien mehr helfen. Und ich werde ohne Pulsuhr meine Runden drehen, bestenfalls noch mit einem sehr einfachen Gerät, das evtl. ohne Online-Terror auskommt, sich aber wirklich nur auf den Puls beschränkt.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  14. Re: War doch klar, oder? Und nun?

    Autor: Replay 25.06.14 - 11:56

    Ich habe sämtliche Werbenetzwerke und Werbung im Internet blockiert, weil ich die ganze Werbe-Mischpoke für unseriös halte.

    Es wurde mit der Werbung und dem ganzen Drumherum (Tracking, etc.) übertrieben, sodaß ich mit meiner „Anti-Werbe-Artillerie“ dagegenhalte.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  15. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Niaxa 25.06.14 - 11:57

    Ähm liest du auch was ich schreibe? Für die Akzeptanz der Leute, ihre Daten preiszugeben kann ein Hersteller nichts. Klar könnten die das Teil anders bauen ohne z.B. ein Onlinekonto zu verlangen. Machen sie aber nicht, da die Waren sich gut verkaufen wie sie sind. Würden die Leute die sich hier so sehr über die Datensammlungen aufregen, aufhören solche Produkte zu kaufen, müssten sich auch bald die Hersteller wieder umorientieren um weiter Geld zu verdienen.

    Und deine Glaßkugel die dir sagt, dass die bald nur noch Online gebundene Pulsuhren bekommst würde ich wegwerfen. Es gibt auch noch Handys die eben nur SMS senden und telefonieren und das nach Jahren der Smartphonehirachie. Das spricht eher gegen deine Argumente. Panikmache nenn ich so was. Und das schon bevohr es überhaupz irgendwelche anzeichen dafür gibt.

  16. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Chronos 25.06.14 - 11:58

    Das ist doch quatsch, freilich geht es offline. Erstens sind die Uhren nur mit Bluetooth verbunden, Apps könnten also auch so Daten auf die Uhr pushen.

    Davon abgesehen klar braucht man Internet, die Geräte selbst bereiten Daten nur auf und sind selbst nicht in der Lage das zu tun und nur für den Zweck einer Pulsuhr kauft man so ein Gerät ganz sicher nicht.

    Freilich steigt die Akzeptanz aber das dadurch Pulsuhren sterben oder andere Fitnessgeräte ist bullshit, wenn Bedarf nach offline Geräten besteht und den wird es in dem Bereich immer geben werden die auch hergestellt... finde deine Argumente alle irgendwie sehr unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen.

  17. Re: War doch klar, oder?

    Autor: plutoniumsulfat 25.06.14 - 12:06

    So unlogisch ist das gar nicht mal. Viele Geräte bieten leider keine Option für Offline oder kein Konto beim Hersteller. Diese Option würde ja keinem schaden, wer keine Ahnung hat, nutzt es, wer es nicht will, der wählt den mikroskopisch kleinen Haken unter Konto erstellen aus ;)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.14 12:06 durch plutoniumsulfat.

  18. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Replay 25.06.14 - 12:19

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähm liest du auch was ich schreibe? Für die Akzeptanz der Leute, ihre Daten
    > preiszugeben kann ein Hersteller nichts.

    Doch, er kann schon was dafür. Weil den Leuten das Online-Konto aufgedrängt wird.

    > Klar könnten die das Teil anders
    > bauen ohne z.B. ein Onlinekonto zu verlangen. Machen sie aber nicht, da die
    > Waren sich gut verkaufen wie sie sind.

    Weil sie den Leuten keine andere Wahl lassen.

    > Würden die Leute die sich hier so
    > sehr über die Datensammlungen aufregen, aufhören solche Produkte zu kaufen,
    > müssten sich auch bald die Hersteller wieder umorientieren um weiter Geld
    > zu verdienen.

    Was genau das Problem mit der Akzeptanz ist. Ich akzeptiere sowas nicht, kaufe derartige Geräte nicht und suche Alternativen. Wie lange wird es diese Alternativen noch geben? Nicht mehr lang, Akzeptanz und so. Und wenn die Hersteller an die Daten kommen, die Leute alles brav abliefern, werden auch die Alternativen ausgehen.

    > Und deine Glaßkugel die dir sagt, dass die bald nur noch Online gebundene
    > Pulsuhren bekommst würde ich wegwerfen. Es gibt auch noch Handys die eben
    > nur SMS senden und telefonieren und das nach Jahren der Smartphonehirachie.
    > Das spricht eher gegen deine Argumente. Panikmache nenn ich so was. Und das
    > schon bevohr es überhaupz irgendwelche anzeichen dafür gibt.

    Ich wiederhole mich. Ende der 90er sagte ich, daß sämtliche Kommunikation überwacht wird. Meine Glaskugel ist also recht genau und jetzt lache ich schallend über die langen Gesichter, weil ich Recht hatte. Seit über 20 Jahren. Also nix von wegen Panikmache.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  19. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Replay 25.06.14 - 12:21

    Die Apps funktionieren aber ohne Online-Konto nicht! Das ist ja der Witz (und die Frechheit) an der Sache. Klar kann das Handy sämtliche Daten schön aufbereiten, aber das wird einem Server überlassen. Völlig sinnfrei.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  20. Re: War doch klar, oder?

    Autor: Niaxa 25.06.14 - 12:56

    Hmm komisch, mir hat noch nie jemand ein Online-Konto aufgedrängt. Muss wohl Glück gehabt haben.

    Nicht der Hersteller lässt den Kunden keine Wahl. Das Kaufverhalten der Kunden steuert die Marktwirtschaft und die Hersteller agieren dementsprechend.

    Du schreibst ja selbst, dass die Leute das Problem sind, die ihre Daten preis geben, aber was sagst du wenn die Leute das bewusst tun? Dann ist einfach nur deren Ansicht eine andere wie deine. Ich z.B. habe nichts dagegen, wenn meine GPS Daten erfasst werden um andere Dienste, die mir das Leben versüßen (ob ich sie jetzt brauche oder nicht). Was soll man mit diesen Daten auch anfangen frag ich dich. Die NSA mal außen vor. Google verkauft die Daten nicht an kleinkriminelle Hacker, die dann weis der Geier was damit anstellen. Somit sehe ich kein Grund zu reagieren. Und wenn es mal so weit kommt, hat mein nächstes SP eben kein GPS mehr.

    Das alles überwacht wird, wusste man schon seid dem Mittelalter. Da bist du leider weit hinten dran. Spionage ist nichts neues. Aber wie sich eben die Technik in allen Bereichen des Lebens weiterentwickelt hat, so hat sie sich auch in der Sionage weiterentwickelt. Du tust grade so, als würde heute alles nur noch zum Zweck der Spionage hergestellt werden. Und das ist Quatsch. Denn 99% aller Daten die man theoretisch erfassen könnte, bringen einem nichts.

    Hört lieber mal auf wichtige Daten über Internetdienste zu nutzen. Eine Überweisung bei der Bank auszufüllen dauert eben 5 Minuten Fahrtweg und man muss keine Angst haben vor irgendwelchen Hackeratacken. Bezahlt per Nachname oder auf Rechnung und schon sind Paypal Hackerangriffe Vergangenheit. DAS sind wichtige Daten. Das du am Samstag um 3 Uhr im Nürnberger Zoo bist und mit deiner GG grade nen Elefanten ansiehst während du ein Erdbeereis isst, interessiert die wenigsten.

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